Tag: 9. Februar 2017

OB Schostok stellt Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ vor

Stadt bündelt künftig wichtigste Vorhaben – Transparenz und Beteiligung wird gestärkt

Die Stadtverwaltung bündelt ihre wichtigsten Vorhaben für die Landeshauptstadt Hannover künftig in einem Arbeitsprogramm. Dieses wird regelmäßig aktualisiert und sowohl in den politischen Gremien als auch öffentlich präsentiert. Oberbürgermeister Stefan Schostok stellte das Arbeitsprogramm, das aus dem Stadtdialog „Mein Hannover 2030“ hervorgegangen ist, am Donnerstag (9. Februar) vor.

„Wir schaffen mehr Transparenz und stärken den Dialog zwischen Stadtverwaltung, Politik und Öffentlichkeit. Das Arbeitsprogramm benennt die Schwerpunkte unserer Arbeit und ist die Grundlage für die Entwicklung unserer wachsenden Stadt für die kommenden Jahre. Es geht aus unserem intensiven Stadtdialog hervor und wird kontinuierlich weiterentwickelt“, erläuterte Schostok bei der Präsentation vor dem Ratsausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters.

Frühzeitiger Dialog

Die im Stadtdialog, an dessen zahlreichen Veranstaltungen sich insgesamt 17.000 Interessierte beteiligten, erarbeiteten Ziele und Strategien für die Entwicklung Hannovers, würden jetzt kontinuierlich umgesetzt. Dabei setze die Verwaltung weiterhin auf Transparenz und wolle mit dem Arbeitsprogramm einen möglichst frühzeitigen Einblick in die Planungen geben. „Wir wollen mit der Politik im Rat und insbesondere auch in den Stadtbezirksräten, mit der Öffentlichkeit und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern früher in einen Dialog kommen. Es gibt damit mehr Möglichkeiten zur Beteiligung im Vorfeld der Entscheidungen des Rates über ein Vorhaben“, betonte der Oberbürgermeister.

Schwerpunkt-Vorhaben

Das Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ beinhaltet 43 Vorhaben aus allen Bereichen der Stadtentwicklung. Die kontinuierliche Fortschreibung und Aktualisierung des Programms stärke auch die Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung zwischen den Dezernaten und Fachbereichen. Schostok: „Für die Verwaltungsspitze ist es ein Steuerungsinstrument und die Basis für integriertes Arbeiten. Wir schaffen noch mehr Transparenz über die geplanten städtischen Vorhaben. Zugleich bekommen Politik und Verwaltung eine gute Grundlage für Umfang und Formen zusätzlicher Beteiligung. Damit erreicht die Arbeit der Verwaltung eine neue Qualität.“

Die Vorhaben werden in den kommenden Wochen detaillierter in den jeweils zuständigen Fachausschüssen des Rates präsentiert. Dort wird künftig auch über den jeweiligen Stand der Umsetzung berichtet.

Arbeitsprogramm aus www.hannover.de

Das Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ wird ebenfalls auf den städtischen Internetseiten zu „Mein Hannover 2030“ auf www.hannover.de veröffentlicht und ist unter www.meinhannover2030.de direkt aufrufbar. Dort sind die Informationen aller 43 Vorhaben online einsehbar. Für den Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie für Nach- und Rückfragen wird eine zentrale E-Mail-Adresse 2030@hannover-stadt.de im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters eingerichtet.

Hintergrund

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat die Verwaltung mit der Beschlussdrucksache
(DS 0508/2016) am 16.06.2016 beauftragt, das Stadtentwicklungskonzept „Mein Hannover 2030“ als integrierten Prozess umzusetzen. Die Verwaltung hat daraufhin das dezernats- und fachbereichsübergreifende Arbeitsprogramm „Mein Hannover 2030“ erarbeitet.

NAJU-Schwedenfreizeit - Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

NAJU Niedersachsen: Jahresprogramm 2017 mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche

NAJU-Schwedenfreizeit - Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

NAJU-Schwedenfreizeit – Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

Unter dem Motto „Plietsch!“ (norddeutsch für „pfiffig“) hat die NAJU Niedersachsen ihr aktuelles Jahresprogramm 2017 sowie den Jahresbericht von 2016 vorgestellt. Die 2-in-1-Broschüre kann ab sofort kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der NAJU Niedersachsen in Hannover bestellt oder auf der Homepage unter www.NAJU-niedersachsen.de heruntergeladen werden.

Neben spannenden Seminaren und Fortbildungen rund um die Themen Umweltbildung und Naturschutz gibt es bei der NAJU Niedersachsen auch in 2017 wieder zwei große Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Wie in den vergangenen Jahren geht es für die Jugendlichen zwei Wochen im Juli mit dem Kanu durch Schwedens Natur. Die Jüngeren können auch Kanufahren üben, allerdings erstmal „nur“ in einem See in der Ahlhorner Heide im NAJU-Camp in den Sommerferien. Im Mai geht die NAJU unter dem Motto „Watt’n Dreck“ auf Exkursion, um die unterschiedlichen Formen der Verschmutzung unserer Meere zu ergründen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Interessierten auch in diesem Jahr wieder ein reichhaltiges und vielfältiges Programmangebot unterbreiten können“, so Merle Bollen, Landesjugendsprecherin der NAJU Niedersachsen. „Abgesehen von den Freizeiten haben wir auch für Multiplikatoren tolle Angebote. Highlights sind dabei sicher die Wildnis- und Outdoor-Fortbildungen.“

Einen Arbeitsschwerpunkt stellt bei der NAJU Niedersachsen auch die Arbeit in Projekten dar. Diese richten sich ebenfalls an Kinder und Jugendliche oder Multiplikatoren und tragen so klingende Namen wie „Vom Hirschkäfer und anderen wilden Kreaturen“ oder „Laut werden!“. Über aktuelle und vergangene Projekte gibt der ebenfalls im Heft vorhandene Rückblick ausführliche Informationen.

HINTERGRUND NAJU Niedersachsen

Die NAJU ist die eigenständige Jugendorganisation des Naturschutzbundes NABU. Sie ist eine der größten Jugendumweltorganisationen Deutschlands; in Niedersachsen beträgt die Mitgliederzahl derzeit ca. 11.000. Alle Mitglieder sind im Alter bis 27 Jahre. Die NAJU Niedersachsen gliedert sich in ca. 90 Kinder- und Jugendgruppen, die auf Kreis- oder Ortsebene aktiv sind. Hierbei engagiert sich die NAJU für Natur- und Umweltschutz-Programme, die von den Kindern und Jugendlichen erfolgreich durchgeführt werden. Des Weiteren kooperiert die NAJU mit zahlreichen Schulen und anderen Kinder- und Jugendorganisationen. Link zur Homepage www.NAJU-niedersachsen.de

Zehn Jahre „iss dich fit!“ – Projekt zur gesunden Ernährung von Kindern feiert Jubiläum

iss dich fit! heißt das Projekt, mit dem die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung in Kooperation mit der Stadt Hannover seit 2006 die gesunde Ernährung von Kindern in Kitas, Familienzentren, Grund- und Förderschulen in Hannover und der Region fördert. 110 Einrichtungen mit etwa 3.300 Kindern, ihren Eltern und Betreuungskräften haben teilgenommen, drei Kochbücher und ein Methodikbuch in einer Gesamtauflage von etwa 25.000 Exemplaren sind erschienen, die Internetseite www.click-dich-fit.de gibt praktische Tipps und Rezepte. VertreterInnen der Stiftung, der Stadt Hannover, der projektverantwortlichen Dr. Friedrich Soretz Organisationsberatung und der beteiligten Einrichtungen haben heute (6. Februar) aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums Erfahrungen ausgetauscht und positiv Bilanz gezogen. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung wird iss dich fit! bis 2020 weiter finanzieren, mit einem Gesamtbudget von dann rund 1,7 Millionen Euro.

iss dich fit! ist in vieler Hinsicht etwas ganz Besonderes“, beschreibt Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski das Projekt. „Es zeigt, was man wie tun kann, um sich ausgewogen zu ernähren und dabei fit zu werden, dass das nicht viel Geld kostet – und dass das auch noch Spaß macht. Es setzt bei den Jüngsten und ihren Familien an, es ist sozusagen ‚Familienbildung von unten‘. Es gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den beteiligten Einrichtungen neue Impulse. Vor allem aber: Es hat in der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung einen unermüdlichen, verlässlichen Motor, der es in den vergangenen zehn Jahren immer weiter vorangebracht hat – und den unverzichtbaren Kraftstoff in Form beeindruckender Förderung gleich selbst beisteuert.“

„Besonders Professor Dr. Burkhard Huch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, danken wir für das nicht nachlassende Engagement für iss dich fit!, das aus einer Initiative für städtische Brennpunkt-Kitas längst ein unverzichtbares Instrument breit aufgestellter Familienbildung gemacht hat,“ unterstreicht Rzyski.

„Seit über 40 Jahren engagiert sich die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung in Hannover für Kinder und alte Menschen, Gesundheit und Ökologie, auch für Städtebau. Dabei ist uns ganz im Sinne unseres Stifters Klaus Bahlsen gesunde Ernährung mit naturnahen Zutaten ein besonderes Anliegen“, erläutert Professor Dr. Burkhard Huch den Hintergrund des Projektes.

„Die Förderung soll dabei gerade denen zu Gute kommen, die aufgrund einer finanziell angespannten Situation leicht von entsprechenden Ansätzen ausgeschlossen sind. In Zusammenarbeit mit der Stadt haben wir dafür mit iss dich fit! einen hervorragenden Weg gefunden“, freut sich Huch. Er verweist dabei auch auf die Rolle von Dr. Friedrich Soretz, der mit seinen MitarbeiterInnen, Ökotrophologinnen, Ernährungsberaterinnen und neuerdings einem Koch iss dich fit! begleitet und durchführt.

„Stiftungen sollen in der Regel etwas ‚anstiften‘ und eine Anschubfinanzierung für Dinge übernehmen, die außerhalb der Regelfinanzierung liegen“, so Burkhard Huch. „Das bedeutet, dass die Finanzierung einen natürlichen zeitlichen Endpunkt findet. Aber bei diesem Erfolgsprojekt, das Klaus Bahlsen sicher sehr am Herzen gelegen hätte, wird die Stiftung auch nach bereits zehn Jahren weiterhin auf absehbare Zeit dabei bleiben,“ kündigt der Vorstandsvorsitzende der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung an.

www.click-dich-fit.de

Wolfsabend im Wisentgehege Springe

Wolfsabend im Wisentgehege Springe

Volles Programm mit Wölfen, Fackelumzug, Eulen und kleinen Raubtieren. Wir verlosen einen kurzen Besuch bei unseren Wölfen. Wer daran interessiert ist, lässt sich am Eingang ein Los geben!
Im Laufe des Abends wird ein Schal aus der Wolle der Wölfe versteigern. Ein absolut exklusives, super warmes und einzigartiges Kleidungsstück!

Samstag, 11.02.2017

Anmeldungen sind nicht erforderlich, es gelten die regulären Eintrittspreise. Die Einlasszeit ist bis 18.00 Uhr verlängert!

Programm:

14.45 Uhr Präsentation der Timberwölfe.
Anschl. (Ca. 15.45 Uhr) Präsentation der Polarwölfe
17.00 Uhr Fütterung bei den Europ. Wölfen und Bären
Anschl. Waschbärfütterung in der beleuchteten Waschbäranlage
18.30 Uhr Fackelumzug. Treffpunkt ist an der Köhlerhütte. Wachstuchfackeln können dort erworben werden. Wir ziehen zur Timberwolfsanlage.
19.00 Uhr Jäger der Nacht. Der Falkenhof stellt Eulen vor. Auf der Wiese bei den Timberwölfen.
19.30 Uhr Präsentation der Timberwölfe. Anschließend Besuch des Rudels für die ausgelosten Gewinner (lassen Sie sich am Eingang ein Los geben).

Wisentgehege Springe
Wisentgehege 2
31832 Springe
www.wisentgehege-springe.de