Tag: 3. März 2017

Einweihung Dietrich-Kittner-Platz

Einweihung des Dietrich-Kittner-Platz am 01.03.2017

Die Einweihung des Dietrich-Kittner-Platz am 01.03.2017 geht auf eine Initiative von Matthias Brodowy zurück, die am 18. September 2014 auf Facebook unter „Eine Straße für Dietrich Kittner in Hannover“ ins Leben gerufen wurde.

Der Film-„Schnipsel“ kommt von Andreas Barthel von „independent entertainment“ aus Hannover: http://www.i-entertainment.info/hpneu/index.html

Dietrich Kittner

Dietrich Kittner, Kabarettist, Jahrgang 1935, studierte in Göttingen die Rechte (!) und Geschichte.

Gründete 1960 dort das „Göttinger Studenten-und Dilettanten-Kabarett „DIE LEID-ARTIKLER“. 1961 Anmeldung eines „Gewerbebetriebes fur politische Satire“ beim Ordnungsamt der Hauptstadt Hannover. „Die Leid-Artikler“ zählten schnell zur „Spitzengruppe des deutschen Kabaretts“ (Frankfurter Rundschau). Kittner schrieb und spielte bis 1965 acht Ensemble-Programme.

Wurde beim ersten – einstweilen noch privaten – Einmann-Kabarett-Versuch 1965 in Hannover auf offener Straße mit Stahlhelm und Gasmaske verhaftet. Keine Lehre daraus gezogen, im Gegenteil: Betreibt seit 1966 konsequent Solo-Programme (Kittner: „Es ist eben doch effektiver, die Mitspieler im Saal zu haben.“)

Gründete und betrieb als feste Spielstätten in Hannover: nacheinander Kabarett Mehlstraße (1963), Kabarett club voltaire (1968), Theater an der Bult – tab (1975), Theater am Küchengarten – tak (1987). Die Umzüge hatten Gründe, Rundfunkkommentar: „Gab es bisher nur schwer tab-Karten, so hat sich dieser unhaltbare Zustand nach dem Umzug ins neue, fast doppelt so große Haus geändert: Jetzt kriegt man keine Karten fürs tak.“

In Kittners Häusern traten als Gäste unter anderem auf: Hanne Hiob, Lin Jaldati, Gisela May, Ilse Scheer, Hanne Wieder, Reinhold Andert, Franz-Josef Degenhardt, Dieter Hildebrandt, Hanns-Dieter Hüsch, Georg Kreisler, Hans-Peter Minetti, M. A. Numminen, Bill Ramsey, Ilja Richter, Ekkehard Schall, Dieter Süverküp, Günther Wallraff…

www.dietrich-kittner.de

Die Recken

RECKEN wollen gegen HBW Balingen-Weilstetten ersten Sieg 2017 feiern

Vor einer richtungweisenden Begegnung steht die TSV Hannover-Burgdorf am morgigen Samstag. Um 19 Uhr stellt sich HBW Balingen-Weilstetten in der Swiss Life Hall Hannover vor. Nach drei Niederlagen im Jahr 2017 soll der Knoten platzen und die ersten Punkte auf der Habenseite eingefahren werden. „Balingen-Weilstetten ist immer sehr gefährlich, aber wir wollen unbedingt den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren“, gibt Jens Bürkle eine klare Marschroute für seine Mannschaft aus.

Wie unangenehm die Aufgabe werden dürfte, zeigt bereits ein Blick auf das Hinspiel in Baden-Württemberg. Nach insgesamt schwacher Leistung musste sich das Bürkle-Team den heim- und kampfstarken ‚Galliern von der Alb‘ mit 27:30 geschlagen geben. „HBW spielt vorne sehr diszipliniert und hat in der Abwehr zwei gute Varianten drauf“, spricht RECKEN-Trainer Bürkle mit Respekt über seinen ehemaligen Verein. Blenden lassen dürfen sich Niedersachsens Spitzenhandballer dabei auch nicht von der aktuellen Tabellensituation. Mit 11:31 Zählern liegt das abstiegsgefährdete Team aus dem Zollernalbkreis derzeit auf Rang 16 in der ‚stärksten Liga der Welt‘.

„Balingen hat ein sehr gutes Kollektiv“, spielt Rückraumspieler Rúnar Kárason auf die Stärken der Süddeutschen an. „Speziell Martin Strobel und Pascal Hens ragen dabei mit Sicherheit noch heraus.“ Während Pascal Hens, Weltmeister 2007, zuletzt mit Blessuren zu kämpfen hatte und wahrscheinlich nicht spielen kann, ist Europameister und Olympia-Bronzemedaillengewinner Martin Strobel Denker und Lenker der HBW-Offensive und zudem drittbester Torschütze seiner Mannschaft (66 Tore). Für entsprechende Torgefahr aus dem Rückraum sorgen zudem Lars Friedrich (71) im rechten und Markus Stegefelt (42) im linken Rückraum. Besonderes Augenmerk muss die RECKEN-Defensive auch auf Linksaußen Yves Kunkel legen, der mit 114/48 Treffern auf Rang sechs der gesamten DKB Handball-Bundesliga liegt. Zusätzliche Defensiv-Stabilität soll zudem der erst kürzlich verpflichtete Viachaslau Saldatsenka verleihen, der bei der vergangenen Weltmeisterschaft das Tor von Weißrussland hütete. Trotz der Balinger Qualitäten ist das Ziel der RECKEN jedoch eindeutig. „Wir müssen dieses Spiel gewinnen“, so Bürkle. In das gleiche Horn bläst Rúnar Kárason. „Wir brauchen die Punkte und werden das Spiel entsprechend angehen“, erklärt der 28-jährige Linkshänder. „Wichtig ist, dass wir direkt gut in das Spiel kommen. Balingen darf nicht das Gefühl haben, dass in Hannover etwas geht.“
Als entsprechend wichtig erwies sich dabei die Vorbereitungswoche auf die morgige Partie. „Wir haben sehr hart trainiert und sind gut vorbereitet“, sieht Kárason die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel als erfüllt. Personell werden DIE RECKEN weiterhin auf Csaba Szücs, Torge Johannsen und Malte Semisch verzichten müssen. „Wir können wahrscheinlich auf denselben Kader wie in Flensburg zurückgreifen“, blickt Bürkle voraus und freut sich über einen Rückkehrer. „Sven-Sören Christophersen wird nach seiner Erkrankung wieder dabei sein.“ Freuen können sich die Niedersachsen bereits jetzt über eine bis auf den letzten Platz gefüllte Swiss Life Hall. „Es ist ein schönes Zeichen, dass die Halle ausverkauft ist. Unsere Fans haben ein sehr gutes Gespür“, ist sich Bürkle der wichtigen Unterstützung des eigenen Anhangs bewusst.

Für alle, die kein Ticket mehr für diese Partie ergattern konnten, bietet die TSV Hannover-Burgdorf einen kostenlosen Livestream ab 18.45 Uhr unter www.die-recken.de an.

Klimawandel

Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“

Klimawandel

Klimawandel

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover vom 8. März bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie Sonnabend von 9 bis 14 Uhr.

Die Ausstellung wird am 8. März (Mittwoch) um 17 Uhr mit dem Vortrag „Leben im Klimawandel – Hannover passt sich an“ eröffnet. Diplom-Geograph Dirk Schmidt, Umweltplanung und –management im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover, erläutert im Theodor-Lessing-Saal der VHS die Anpassungsstrategien der Stadt.

Zur Ausstellung:

Das Klima ändert sich weltweit, es wird im Durchschnitt wärmer. Hauptursache für die globale Erwärmung ist die Freisetzung des Treibhausgases CO2. 2011 produzierten die Industriestaaten, in denen rund 20 Prozent der Menschen leben, 42 Prozent der globalen CO2-Emmissionen, die Entwicklungsländer, in denen 80 Prozent der Menschen leben, 55 Prozent. Die Verantwortlichkeit für den Klimawandel ist also sehr ungleich verteilt. Die Auswirkungen machen jedoch nicht vor Landesgrenzen halt.

Die Ausstellung umfasst 30 Tafeln und gibt dem Klimawandel ein persönliches Gesicht. 24 KlimazeugInnen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa berichten über die für sie bereits heute spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele mit Hintergründen und länderspezifischen Informationen. Schautafeln zu lokalen Klimaschutzmaßnahmen der Landeshauptstadt Hannover runden die Ausstellung ab.

Für Schulen:

Die Ausstellung ist für weiterführende Schulen geeignet. Arbeitsblätter stehen im Internet unter www.klimawochen.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort gibt es auch weitere Informationen zur Ausstellung, zum Begleitprogramm und die Broschüre zu den Ausstellungsinhalten.

Begleitprogramm:

13. März (Montag) und 3. April (Montag) 2017, 14 bis 17.30 Uhr

Klimatouren mit dem Pedelec.

Interessierte haben die Möglichkeit, selbst klimaschonend mobil zu sein und dabei Wissenswertes über alternative Energien zu erfahren. Start und Ziel: Pedelec-Café, Bismarckstraße 2. Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Niedersachsen e.V. (VCD) und Stattreisen Hannover e.V.

14. März 2017 (Dienstag), 14.15 bis 17.45 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Fortbildung für LehrerInnen: „Klimawandel – der lässt mich kalt“.

Wie können Lehrkräfte es schaffen, ihre SchülerInnen für die Auseinandersetzung mit dem Thema zu begeistern? Wie können entsprechende Angebote im Unterricht gestaltet werden, damit Wissen über den Klimawandel aufgebaut und zu einem klimaschonenden Handeln motiviert wird? Angesprochen sind Lehrkräfte aus Schulen im Stadtgebiet der Sekundarstufen I und II sowie der Berufsbildenden Schulen. Referent ist Eckhard Steinmüller, JANUN e.V.

16. März 2017 (Donnerstag), 14 bis 18 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Saatgutbörse „Säen Sie sich das mal an!“

Das Team des Vermehrungsgartens Hannover unter der Leitung von Kornelia Stock informiert über seine Arbeit, regt zum Mitmachen an und gibt schon gewonnenes Saatgut gegen eine Anerkennungsgebühr an Interessierte weiter. Mit freundlicher Unterstützung des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen werden zwei Filme gezeigt: „Der Saatgarten, neue Chance für alte Sorten“ und „Verbotenes Gemüse“.

22. März (Mittwoch), 17 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Vortrag „Klimawandel und globale Auswirkungen“.

Thema sind Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels aus globaler Sicht und Aktivitäten der Klima-Bündnis-Städte, unter anderem die Vorstellung der Kampagne „Gutes Leben ist einfach“. Zielgruppe sind Umwelt- und Entwicklungsinitiativen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und andere im Klimaschutz Aktive. Es spricht Silke Lunnebach vom Klima-Bündnis e.V.

30. März 2017 (Donnerstag), 17 bis 20 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Filmbeitrag „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“.

Ein Film über die Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million ZuschauerInnen in Frankreich und einem César als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Einführung und Begleitung durch Felix Kostrzewa, Projektleiter des Utopianale Filmfestivals Hannover.

4. April 2017 (Dienstag), 17.30 bis 18.30 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Online-Vorlesung „Klimawandel und seine Folgen“.

Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert (von zu Hause) zu erweitern. Die Präsentation des kostenfreien Online-Kurses richtet sich an StudentInnen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und alle Interessierten. Es spricht Tina Harms, Referentin Digitale Bildung beim WWF Deutschland.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Um Anmeldung per Mail an aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 168-45359 oder 168-44703 wird gebeten.

70-jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft Hannover-Bristol wirft seine Schatten voraus

Auf 70 Jahre Städtepartnerschaft blicken Hannover und Bristol in diesem Jahr zurück. Diese lange, nur zwei Jahre nach Ende des Weltkriegs ins Leben gerufene und schon 1952 durch die Gründung der Hannover-Bristol-Gesellschaft in feste organisatorische Bahnen gelenkte Partnerschaft wird die niedersächsische Landeshauptstadt im November mit einer Ausstellung im Bürgersaal des Rathauses würdigen. Um die Ausstellung zusammenzustellen, recherchiert Dr. Christian Heppner, Stadtarchiv Hannover, nicht nur die archiveigenen Aktenbestände und die Erfahrungsberichte der Hannover-Bristol-Gesellschaft, sondern sucht auch für vier Wochen im Stadtarchiv Bristol unter dem speziellen „hannoverschen“ Blickwinkel nach geeigneten Objekten. Im Gegenzug wird voraussichtlich im November ein Kollege aus Bristol den Besuch erwidern.

Die offiziellen Feierlichkeiten zur 70-jährigen Städtepartnerschaft Hannover-Bristol werden im Juni in Bristol und im August in Hannover begangen.

Daneben ist im Mai eine Städtepartnerschaftskonferenz mit VertreterInnen von Städtepartnerschaften in ganz England zum gegenseitigen Austausch geplant und es stehen weitere Ausstellungen, Diavorträge ebenso auf dem Programm wie SchülerInnenaustausche und gegenseitige Besuche auf sportlicher und kultureller Ebene. CineastInnen kommen Ende November auf ihre Kosten: Dann widmet das Kommunale Kino Hannover Bristols berühmtesten Sohn Cary Grant ein eigenes Filmfestival.

Propsteichor St. Clemens

Sänger für Chorprojekt gesucht

Propsteichor St. Clemens

Propsteichor St. Clemens

Für ein Chorprojekt sucht der Propsteichor St. Clemens in Hannover ab April Sängerinnen und Sänger, um das Werk „Petite Messe solennelle“ von Giaocchino Rossini im November in der Basilika St. Clemens aufzuführen. Die 90-minütige Komposition gilt als kirchenmusikalisches Meisterwerk Rossinis.

„Die Messe übt eine besondere Faszination auf die Zuhörer aus. Eigentlich als Opernkomponist bekannt hat Rossini mit diesem Spätwerk eine einzigartige geistliche Komposition geschaffen“, erklärt Regionalkantor Nico Miller die Besonderheiten des Werkes. „Weil das Stück nur mit einem Klavier und Harmonium begleitet wird, stellt die Aufführung dieser Messe eine besondere Herausforderung für den Chorgesang dar.“

Chorleiter Nico Miller Regionalkantor

Chorleiter Nico Miller Regionalkantor

Das Werk soll an zwei Probentagen und ab August in wöchentlichen Chorproben erarbeitet werden. Dazu sucht der Propsteichor St. Clemens weitere Sängerinnen und Sänger mit mehrjähriger Chorerfahrung, die sich am Projekt beteiligen wollen.

Interessierte können sich bis zum Freitag, 14. April 2017, per E-Mail (n.miller@kath-kirche-hannover.de) oder Telefon (0511-1640531) bei Regionalkantor Nico Miller anmelden.

Weitere Informationen:

Ein erster gemeinsamer Tag zum Einstieg in die Probenarbeit wird am Samstag, 29. April 2017, stattfinden. Ab August finden dienstags von 19:30 – 21:30 Uhr wöchentliche Chorproben im Tagungshaus St. Clemens (Leibnizufer 17B, Hannover) statt. Ein abschließender Probentag ist für den Samstag, 28. Oktober 2017, geplant. Die Generalprobe ist am Donnerstag, den 9. November 2017, Die Aufführung des Werkes soll dann am Samstag, 11. November 2017, in der Basilika St. Clemens (Goethestraße 33) sein. Der Propsteichor St. Clemens wird vom Regionalkantor der Katholischen Kirche in der Region Hannover geleitet.

Fliegende Worte

Fliegende Worte

Jan Egge Sedelies und Henning Chadde

Jan Egge Sedelies und Henning Chadde

Der Poetry Slam im Opernhaus

Passend zur aktuellen Spielzeit von Richard Wagners “Der fliegende Holländer” geben acht Slam-Poetinnen und -Poeten einen stürmischen Einblick in die unendlichen Weiten ihrer wortgewordenen ABC-Meere. Von ungestümen Wort-Kaskaden über aufbrandende Ansprachen bis hin zu beruhigten und beruhigenden Poesie-Gewässern und Nachhaltigkeits-Inseln reicht die Bandbreite ihres gemeinsamen Lese-Törns. Garniert selbstverständlich mit dem Augenzwinkern waschechter Slam-Piraten und einem überzeugten Ja zu pointierten Aussage-Abenteuern in diesen stürmischen Zeiten.

Sonntag, 05.03.2017 um 20:00 Uhr

Durch den Abend führen Henning Chadde und Jan Egge Sedelies.

Slam 2017Diese Veranstaltung gehört zur offiziellen ROAD TO SLAM 2017!

www.slam2017.de

VVK: 15,- (zzgl. Gebühren)
AK: 15,-
Ermässigt: 10,-

Opernhaus Hannover
Opernplatz 1
30159 Hannover