Tag: 18. März 2017

„Kompetenznachweis Kultur“

Kulturdezernent Harald Härke ehrt 76 Jugendliche aus drei städtischen Kulturprojekten

Kulturdezernent Harald Härke hat am 14. März2017 den 65 TeilnehmerInnen des städtischen Projektes Lesementoring, sieben Jugendlichen aus dem Medienprojekt „SchülerInnen schulen SeniorInnen“ und die Band-Mitglieder der „IV Brüder“ aus dem Projekt OPEN BAND NIGHT den „Kompetenznachweis Kultur“ der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e.V. überreicht.

Zum „Kompetenznachweis Kultur“:

Das Besondere am Kompetenznachweis Kultur ist, dass für jeden Jugendlichen individuell seine Fähigkeiten und Stärken dokumentiert werden.

Der „Kompetenznachweis Kultur“ ist ein bundesweit anerkanntes Instrument in der kulturellen Bildung. Er wird von speziell geschulten Fachkräften an Jugendliche vergeben, die freiwillig und ehrenamtlich in längerfristigen kulturellen Projekten mitarbeiten. Bundesweit ist Hannover an der Spitze der ausgestellten Kompetenznachweise.

Die ausgezeichneten Projekte:

Lesementoring:

Im Lesementoring-Programm, das nun schon seit elf Jahren ein fester Bestandteil der kulturellen Bildungsarbeit der Stadt Hannover ist, haben im vergangenen halben Jahr 65 SchülerInnen aus sechs hannoverschen Schulen (Goetheschule, Leonore Goldschmidt-Schule- IGS Mühlenberg, Kurt Schwitters-Gymnasium, IGS Linden, Schillerschule, IGS Roderbruch) rund 200 Grundschulkinder aus neun verschiedenen Grundschulen (GS Fuhsestraße, GS Wendlandstraße, GS Mühlenberg, GS Pestalozzi, GS Kardinal Galen, Eichendorffschule, Albert Schweitzer-Schule, Primarbereich der IGS Roderbruch, GS Lüneburger Damm) betreut und mit ihnen jede Woche 90 Minuten lesen trainiert, ihnen interessante Bücher nähergebracht, sie zum Lesen motiviert, mit ihnen gespielt und – was in zwei Stadtteilen neu ist – auch digital mit iPads gearbeitet. Die Jugendlichen bringen neben ihrer eigenen Lesefreude viel pädagogisches Geschick und Engagement für die Kinder ein. Sie lernen, Verantwortung für eine Kindergruppe zu übernehmen, die Kinder zum Lesen zu motivieren und sie individuell zu fördern.

Das Projekt wurde von der Landeshauptstadt Hannover entwickelt und von anderen niedersächsischen Städten übernommen. In der Vergangenheit wurde das Lesementoring immer wieder mit Preisen von verschiedenen Stiftungen ausgezeichnet.

„SchülerInnen schulen SeniorInnen“

Die Lernoase im Freizeitheim Vahrenwald bietet seit Februar 2014 das Projekt „SchülerInnen schulen SeniorInnen“ an. SeniorInnen können mit ihren Fragen rund um die Nutzung digitaler Medien zu bestimmten Terminen ins Freizeitheim kommen, wo sie von den Jugendlichen beraten werden. Die SchülerInnen erläutern den SeniorInnen den Umgang mit PCs, mobilen Endgeräten, dem Internet und sozialen Kommunikationsnetzwerken. Vom Austausch profitieren beide Seiten. Die SchülerInnen lernen soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Verantwortung und Eigeninitiative und müssen ständig ihre Kommunikationsfähigkeiten erweitern: Sie entwickeln Strategien zur Ermutigung der Lernenden und müssen sprachlich stets Brücken bauen: zwischen dem Fachjargon der neuen Medien und der älteren Generation. Die Jugendlichen gehen spontan auf Anliegen und Fragestellungen der SeniorInnen flexibel und kreativ ein und müssen sich auch neue Inhalte aneignen. Vorrangige Themen der SeniorInnen sind: online einkaufen, Reisen buchen, Whatsapp nutzen, Fotos mit Familienmitgliedern und Freunden per E-Mail teilen oder E-Books herunterladen. Die Jugendlichen werden durch die Mitarbeiter der Lernoase, angeleitet. Die Treffen finden einmal wöchentlich statt. Die kooperierende Schule im Projekt ist die IGS Büssingweg aus dem Stadtteil Vahrenwald. Die erfolgreiche Arbeit wurde bereits zwei Mal mit einem Preis des Vereins „n-21 Schulen in Niedersachsen online“ und der Sparkassen in Niedersachsen ausgezeichnet. Der „Kompetenznachweis Kultur“ wird in diesem Projekt zum ersten Mal an beteiligte Jugendliche vergeben.

OPEN-BAND-NIGHT 

Seit September 2016 sind junge Musiker aus dem Stadtteil Linden daran beteiligt, eine Konzertreihe für Newcomer Bands, die OPEN-BAND-NIGHT gemeinsam mit dem Freizeitheim Linden zu entwickeln. Die jungen Musiker der Band „IV Brüder“ sind tätig als Multiplikatoren, zuständig für Organisation und Durchführung. Sie bringen nicht nur ihre Technikkenntnisse und ihre musikalischen Talente mit ein; sie haben auch jede Menge Organisationstalent, Einfühlungsvermögen und Präsentationsfähigkeiten bewiesen, indem sie mittlerweile in drei Konzerten jeweils 3 Newcomer-Bands eine Bühne geboten haben und dem Publikum viel Freude bereitet. Sie zeichnen auch für die musikalische Untermalung der Feierstunde „Kompetenznachweise Kultur“ verantwortlich.

Die Stiftung Sparda-Bank spendiert allen Jugendlichen einen Theatergutschein zum Besuch von zwei Theatervorstellungen.

Hannover 96 lädt alle Jugendlichen mit einer Freikarte zu einem Besuch ins Stadion ein.

Online-Informationen

www.kompetenznachweiskultur.de

www.lesementoring.de

Monolog für eine Schauspielerin – theatralische Lesung mit Musik zu „Sophie Dorothea – Prinzessin von Ahlden“

Zu der theatralischen Lesung mit Musik „Sophie Dorothea – Prinzessin von Ahlden“ lädt die Landeshauptstadt Hannover für Donnerstag (23. März) um 19.30 Uhr ins Künstlerhaus, Sophienstraße 2, ein. Karten gibt es nur an der Abendkasse. Der Eintritt kostet sieben, ermäßigt fünf Euro. Es liest die Schauspielerin Inga Kolbeinsson, die von Prof. Lajos Rovatkay, Hochschullehrer für Alte Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, am Cembalo begleitet wird.

Für Nachfragen steht Elke Oberheide, Musik- und Literaturförderung im Kulturbüro, unter der Rufnummer 168-42493 oder E-Mail elke.oberheide@hannover-stadt.de zur Verfügung.

Die Geschichte

Sophie Dorothea (1666 – 1726), einzige Tochter des Herzogs Georg-Wilhelm von Celle, Braunschweig und Lüneburg und Eleonore d’Olbreuse, wird 1682 aus dynastischen Gründen mit ihrem Cousin, dem Kurprinzen Georg Ludwig (1660–1727, Sohn von Herzog Ernst August und Sophie von der Pfalz) verheiratet. 1714 besteigt dieser als Georg I. den englischen Thron. Aus der Verbindung gehen zwei Kinder hervor. Aber die Ehe ist unglücklich. Georg Ludwig hat Mätressen. Sophie Dorothea beginnt 1690 eine „verhängnisvolle Affäre“ mit Philipp Graf von Königsmarck, die mit dessen Ermordung am 1. Juli 1694 endet. Sophie Dorothea wird am 28. Dezember 1694 als allein schuldig geschieden und ins Moorschlösschen Ahlden verbannt.

Der Monolog

Ein Jahr vor ihrem Tod wartet Sophie Dorothea auf die Königin von Preußen, ihre Tochter, die sich auf Besuch in Hannover befindet. Sie wartet wie immer vergebens. Der Monolog bringt ihr Schicksal zwischen Staatsräson und privater Glückssuche, zwischen Jetzt und Damals subjektiv und unmittelbar zur Sprache.

Die Briefe

Die Liebenden hatten mindestens 500 Briefe geschrieben. Etwa die Hälfte ist erhalten. Fragmente der übersetzten Briefe (die Briefe waren auf Französisch) werden miteinbezogen.

Musik

„Follia“-Bearbeitungen aus der Zeit um 1690 in Korrespondenz zum Text.

Bernd-Strauch-Weg in Anderten erinnert zukünftig an beliebten Bürgermeister Hannovers

An Bernd Strauch, den ehemaligen Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, wird zukünftig in Anderten ein Weg erinnern. Am Mittwoch, dem 22. März 2017, um 16.30 Uhr wird das Straßenschild durch Oberbürgermeister Stefan Schostok und Bezirksbürgermeister des Stadtbezirksrates Misburg-Anderten Klaus Dickneite an der Straßenkreuzung Spreeweg Ecke Wasserweg enthüllt.

Bernd Strauch (1949– 2015) war eine herausragende Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg die stadthannoversche Politik als Bezirksratsherr, als Ratsherr und als Bürgermeister mit geprägt hat. Mit seinem freundlichen, offenen und vielseitig interessierten Wesen hat er zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, zur Weltoffenheit der Landeshauptstadt wichtige Beiträge geliefert, sich selbst auch kulturell und musikalisch in die Gesellschaft eingebracht und war 2013 zwischen den Oberbürgermeistern Stephan Weil und Stefan Schostok oberster Repräsentant der Stadt Hannover.

Der Saxophonist Fritz Wrcziono, ein ehemaliger Bandkollege von Bernd Strauch, wird die Straßeneinweihung musikalisch umrahmen.

Vortrag über ein fast vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte – die Hansestadt Hannover

Über die „Hansestadt Hannover – ein fast vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte“ spricht Prof. Dr. Matthias Puhle, Beigeordneter der Stadt Magdeburg für Kultur, Schule und Sport, am Donnerstag (23. März) um 18 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses. Der Eintritt zu dem Vortrag des Stadtarchivs Hannover ist frei.

Zum Vortrag:

Mehr als 300 Jahre hat Hannover städtische Interessenpolitik in der Hanse und in anderen Städtebünden des Mittelalters betrieben. Bisher galt das mittelalterliche Hannover im Vergleich zu seinen Nachbarstädten wie Hildesheim, Goslar oder Braunschweig als eher unbedeutend. Prof. Puhle beschäftigt sich in seinem Vortrag mit diesem Aspekt der Stadtgeschichte, mit dem sich Historiker bisher kaum befasst haben.

Baumaßnahmen 2017

Die 40 wichtigsten Straßenbaustellen 2017: Stadt investiert rund 32 Millionen Euro

Baumaßnahmen 2017

Baumaßnahmen 2017

Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Straßenbaustellen zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur ausgeführt. Zusätzlich zum Sonderprogramm für Straßenerneuerung investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) sowohl in die bauliche Unterhaltung als auch in den Neu- und Ausbau von Straßen, Gleisanlagen und Versorgungsleitungen. Insgesamt wendet der Fachbereich Tiefbau rund 24 Millionen Euro für den Straßenneubau und -ausbau auf – inklusive der für dieses Jahr vorgesehenen acht Millionen Euro für das 2014 gestartete Sonderprogramm für Straßenerneuerung. Hinzu kommen rund acht Millionen Euro für die Erhaltung von Straßenoberflächen. Darin enthalten sind beispielsweise Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die großflächige Sanierung von Fahrbahndecken und rund 3,8 Millionen Euro für Radwege im Straßenraum.

Baumaßnahmen 2017 Tabelle und Übersichtskarte

Neben den zehn größeren Straßenbaumaßnahmen des Fachbereichs Tiefbau sind die Gleisarbeiten im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) sowie der Leitungsbau der Stadtentwässerung und der Stadtwerke AG aufgeführt. Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) setzt den Bau der Ortsumgehung Hemmingen fort und saniert neben drei Brücken nahezu den gesamten Südschnellweg.

Abstimmung der Baumaßnahmen, um Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten

Die Bauarbeiten der einzelnen Bauträger sind gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde der LHH und der Polizeidirektion Hannover aufeinander abgestimmt worden. Ziel ist es, die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Besonders aufwendige Arbeiten wie der Gleisbau am Pferdeturm und in der Hildesheimer Straße in Höhe des Südschnellweges werden hierbei bewusst in die sechswöchigen Sommerferien gelegt.

Diesjährige Baumaßnahmen der LHH im Stadtgebiet

Von besonderem, öffentlichem Interesse sind die Bauarbeiten in der Innenstadt. Diese werden auch 2017 fortgesetzt. Die Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt am Hohen Ufer haben sich leider wegen der Abhängigkeiten zur benachbarten Hochbaustelle deutlich verzögert und werden erst in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein.

Die private Bebauung des Marstalls hat begonnen. Beide Bauvorhaben sind weit vorangeschritten, sodass der Fachbereich Tiefbau im Juli dieses Jahres mit der Umgestaltung des Platzes beginnen kann. Des Weiteren ist in diesem Jahr der Umbau der Willy-Brandt-Allee vorgesehen.

Mit Verkehrsbehinderungen ist weiterhin in den Stadtteilen Kleefeld und Kirchrode zu rechnen. Dort wird im Bereich des Hochbahnsteigs Großer Hillen noch bis Ende dieses Jahres die Straße umgebaut. Gleichzeitig erfolgen die Gleiserneuerungen im Bereich der Kirchröder Straße und der Tiergartenstraße. In der Badenstedter Straße finden im Bereich der Straße Am Soltekampe in diesem Jahr ebenfalls Bauarbeiten für einen neuen Hochbahnsteig statt.

Das Stadtplatzprogramm wird aufgrund des großen Interesses und der regen Beteiligung von BürgerInnen auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die LHH gestaltet den Platz An der Markuskirche um und beginnt mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Umgestaltung des Moltkeplatzes. Wie bei allen Stadtplatzmaßnahmen wird es mit den AnliegerInnen eine Einweihungsfeier geben.

Bauarbeiten der infra, Stadtwerke, Stadtentwässerung und Deutschen Bahn im Stadtgebiet

Im Auftrag der infra werden im März dieses Jahres in der Kurt-Schumacher-Straße die Bauarbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17 – Projekt 10/17 – fortgesetzt. Derzeit laufen die Gleisbauarbeiten am zukünftigen Endpunkt am Raschplatz. Am Steintor und in der Goethestraße finden vorbereitende Leitungsbauarbeiten statt. Die Inbetriebnahme des neuen Endpunktes ist für Mitte September geplant.

Die Stadtwerke konzentrieren ihre Aktivitäten insbesondere auf sechs große Versorgungsprojekte. Die Stadtentwässerung erneuert neben ihren eigenen Projekten im Zusammenhang mit Straßen- und Gleisbauarbeiten zahlreiche Kanäle.

Die drei Brückenbauprojekte der Deutschen Bahn in Kirchrode im Bereich von der Lange-Feld-Straße und dem Hermann-Löns-Park sollen in diesem Jahr abgeschlossen sein. Gleichzeitig beginnen am westlichen Abschnitt der Güterumgehungsbahn die Brückenbauarbeiten.

Die Bauverwaltung bittet alle von den geplanten Baumaßnahmen direkt betroffenen AnliegerInnen um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

SG74 E-Jugend

Fußball-E-Jugend der SG 74 sucht Verstärkung

SG74 E-Jugend

SG74 E-Jugend

Die SG 74 sucht für ihre E-Jugend-Mannschaft U 11, Jahrgang 2006, Verstärkung auf allen Positionen für die nächste Saison in der D-Jugend. Trainingszeiten: Mittwoch und Freitag 16:45 – 18:45 Uhr. Die Mannschaft ist gerade 4. der Hallenkreismeisterschaft geworden und richtet am 15. April ein Osterturnier auf der Anlage der SG 74 aus. Mehr unter www.sg74.de. Wer Interessiert hat, meldet sich per Mail bei Trainer Matthias Grund m.grund@htp-tel.de.

www.sg74.de

Oberbürgermeister Schostok lädt zur Einwohnerversammlung ein

Die Entwicklung in den Stadtteilen Vahrenheide, Sahlkamp, Bothfeld, Lahe und Isernhagen-Süd und das Gespräch mit den EinwohnerInnen stehen im Mittelpunkt einer Einwohnerversammlung am Mittwoch, 29. März um 18 Uhr. Oberbürgermeister Stefan Schostok lädt alle Interessierten in den Stadtteiltreff Sahlkamp (Großer Saal), Elmstraße 15, ein.

Zu den möglichen Themen der Einwohnerversammlung in Bothfeld-Vahrenheide gehören die Entwicklung im Stadtbezirk zu den Themen Bauen, Wohnen und Gewerbe sowie Informationen zu Investitionen in Schulen, zum Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen sowie die soziale Infrastruktur und das Bürgerengagement.

Sperrung der Goethestraße stadtauswärts

Die Goethestraße ist ab kommendem Montag (20. März) bis voraussichtlich Ende September zwischen Leibnizufer und Goetheplatz stadtauswärts für Fahrzeuge gesperrt. Pkw und Lkw werden über Leibnizufer, Lavesallee, Gustav-Bratke-Allee und Humboldtstraße umgeleitet. Für den Pkw-Verkehr besteht zusätzlich eine Umleitungsoption über die Königsworther Straße und Braunstraße. RadfahrerInnen werden über den Franz-Mock-Weg umgeleitet. Die Zufahrt für die GrundstücksanliegerInnen erfolgt über den Goetheplatz.

Grund dieser Sperrung ist die Umlegung eines Mischwasserkanals auf einer Länge von rund 300 Metern. Gleichzeitig werden die vorhandenen Hausanschlüsse bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze erneuert und die vorhandenen Straßenabläufe (Gullys) an den neuen Mischwasserkanal angeschlossen. Die Kosten dieser Baumaßnahme der Stadtentwässerung, die in Vorbereitung des Straßenausbaus für die geplante D-Linie notwendig ist, belaufen sich auf rund 800.000 Euro. Die entsprechenden Arbeiten stadteinwärts sind Ende Februar abgeschlossen worden.

Dia- und Informationsvortrag zum Elbe-Radweg für SeniorInnen

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) lädt am 15. März (Mittwoch) um 15.30 Uhr zu einem Dia- und Informationsvortrag in die barrierefreie Begegnungsstätte Pfarrlandstraße 3 in Linden Nord ein. Hans-Joachim Grunze spricht zu „Der Elbe-Radweg – von der Quelle bis zur Mündung“. Wer mag, kann sich bereits um 14.30 Uhr zum gemeinsamen Kaffeetrinken treffen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Informationen gibt es beim KSH unter der Telefonnummer 168-42670.

CeBIT 2017

CeBIT 2017

CeBIT 2017

CeBIT 2017

Cebit 2017 vom 20. bis 24. März

Partnerland Japan: Spitzenreiter in Sachen Digitalisierung

Auf dem größten Länderpavillon der CeBIT-Geschichte präsentiert sich das diesjährige Partnerland Japan. In den Hallen 4 und 12 zeigen rund 120 japanische Unternehmen auf 7 200 Quadratmetern ein breites Spektrum an bahnbrechenden japanischen Technologien – von Exoskeletten über biometrische Authentifizierungssysteme bis zu persönlichen Mobilitätslösungen.

Abe und Merkel eröffnen die CeBIT 2017

Japans Premierminister Shinzō Abe wird die CeBIT gemeinsam mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der Welcome Night am Abend des 19. März eröffnen. Zur Auftaktveranstaltung werden rund 2 000 Gäste, darunter hochrangige Politiker aus aller Welt und mehr als 100 CEOs führender Industrieunternehmen, erwartet. Wer nicht dabei sein kann, verfolgt das Event im Live-Stream unter http://www.cebit.de/de/konferenzen-events/specials/cebit-welcome-night/.

CeBIT Global Conferences: Denker und Macher der digitalen Welt

Die Vordenker und führenden Köpfe der digitalen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft teilen ihre Visionen bei den CeBIT Global Conferences. Zu den Rednern 2017 gehört Whisteblower Edward Snowden, der sich per Live-Schalte aus dem russischen Exil zu Wort meldet – und auch Fragen aus dem Publikum beantwortet. Weitere Top-Speaker sind KI-Visionär Ray Kurzweil, Robotik-Pionier Hiroshi Ishiguro, Verhaltensforscher Michal Kosinski und Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt.

Intel CeBIT Drone Park: Da liegt was in der Luft

Ausgestattet mit intelligenten Sensoren steht unbemannten Flugkörpern eine große Zukunft bevor. Deutlich wird das auf dem Intel CeBIT Drone Park auf dem Freigelände der Messe. Im Fokus steht das breite Einsatzspektrum von Drohnen im Business-Umfeld. Ob am Modell einer Ölplattform oder der Wartung von Solarkollektoren: Besucher erleben konkrete Szenarien, die gerade in der Entwicklung oder bereits auf dem Markt sind. In der nahegelegenen Halle 17 findet das Fachpublikum zudem den Ausstellungsbereich Unmanned Systems & Solutions. Dort präsentieren mehr als 30 Unternehmen innovative Drohnentechnologien. Experten aus Politik und Industrie erläutern zudem technische und rechtliche Fragen.

Digitale Automobil-Welten: Von autonom fahrenden Bussen bis zum Model X

Zu den „greifbarsten“ Beispielen der Digitalisierung gehört die Automobilindustrie. Das können auch Besucher der CeBIT 2017 erleben: Zahlreiche Exponate zeigen unter anderem, wie alltagstauglich das autonome Fahren bereits geworden ist. So haben etwa die Kleinbusse der Schweizer PostAuto AG schon mehr als 12 000 Fahrgäste befördert. In Halle 13 können Besucher selbst zum Passagier werden und sich über das Gelände chauffieren lassen. Auch Systeme zur Vernetzung von Automobil und Smart City werden in Hannover zu sehen sein – und ein neuer Ansatz von E-Mobility-Vorreiter Tesla für nachhaltige Mobilität.

Sondershow „Digitalisierung live“

Die Automobilindustrie steht auch im Mittelpunkt der Sondershow „Digitalisierung live“ in Halle 5. Mehrere Aussteller zeigen, wie innovative Software die gesamte Wertschöpfungskette unterstützen und nahtlos vernetzen kann – am Beispiel Automotive. Von IoT in der Produktion über Multichannel bis hin zu Aftersales-Lösungen sind hier eindrucksvolle und vor allem praxisnahe Showcases zu sehen.

Fokus Mittelstand: Wegweiser für die digitale Transformation

Wie die Digitalisierung speziell im Mittelstand gelingt, wird ein weiteres Thema der CeBIT sein. Schon jetzt können sich Entscheider mittelständischer Unternehmen vorbereiten – mit der Digital Roadmap für KMU. Mehr dazu unter: www.cebit.de/digital-roadmap/.

SCALE11: Mehr Partner, neue Inszenierung im Startup-Bereich

Mehr als 320 Startups aus 35 Ländern stellen in Halle 11 ihre Ideen und Lösungen vor und treffen auf Tausende Investoren, Mentoren und Kunden. Im kreativen Umfeld sind Pitches, Workshops, Innovationskonferenzen und Networking an der Tagesordnung. Im Founders Fight Club treten schlagkräftige Gründer in Wortduellen an, um Förderer von sich zu überzeugen. SCALE11 wird so gleichermaßen zum Muss für Kleinstunternehmen wie für Konzerne auf der Suche nach agilen Partnern.

d!conomy Tour: Die spannendsten Showcases im Schnelldurchlauf

Unter dem Motto „discover d!conomy“ präsentieren ausgesuchte CeBIT-Aussteller ihre Highlights. Die d!conomy Tour bietet Besuchern so in kurzer Zeit einen konzentrierten Überblick der digitalen Vielfalt: Sie lernen intelligente Fahrzeuge kennen, sehen Drohnen zu, die Sendemasten auf Schäden untersuchen, vergleichen den digitalen Reifegrad ihres Unternehmens im Benchmarking und gehen auf Entdeckungstour durch die Lösungswelt der Digitalisierung.

Salesforce erneut exklusiver Event-Partner der CeBIT

Die Salesforce World Tour geht auf der CeBIT 2017 in die zweite Runde. Die Halle 9 steht dabei ganz im Zeichen von intelligentem CRM. Dort gibt es unter anderem eine große Ausstellung, zahlreiche Live-Demonstrationen und ein spannendes Vortragsprogramm.

Wegweisende Produktneuheiten in den Messehallen

Als Innovationsmesse ist die CeBIT immer auch Plattform bedeutender Produktneuheiten. Die Highlights in diesem Jahr verdeutlichen, wohin die Reise im digitalen Zeitalter geht.

Mit NEXTAGE stellt zum Beispiel die Kawada Robotics Corporation (Halle 12, Stand D04) die nächste Evolutionsstufe des Industrieroboters vor, der in humanoider Gestalt mit menschlichen Kollegen zusammenarbeitet.

Mit „Connie“ gibt es bei IBM (Halle 2, Stand A10) einen weiteren Roboter zu sehen: Der hilft allerdings nicht in der Fertigung, sondern verzaubert die Gäste in Hilton-Hotels durch gepflegte Kommunikation und beste Umgangsformen. Möglich macht es die KI-Technologie Watson von IBM.

Bei IFS (Halle 5, Stand C26) entdecken Besucher eine Integrationstechnologie, die Maschinen, Geräte und IT-Systeme über das IoT miteinander verbindet. Daraus lassen sich vernetzte, automatisierte Workflows entwickeln – wie Live-Demos vor Ort zeigen.

Den Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien haben die Bioinformatiker der Saarland-Universität gemeinsam mit Diagnostikentwickler Curetis (Halle 6, Stand E28) aufgenommen. Leistungsfähige Algorithmen und eine umfassende Gendatenbank sollen eines der drängendsten Probleme der Gesundheitsversorgung lösen. Entstanden ist ein Resistenz-Schnelltest, den CeBIT-Besucher vor Ort kennenlernen.

Wie sich sensible Kundendaten gewinnbringend nutzen lassen, ohne sie der Gefahr des Missbrauchs auszusetzen, präsentiert das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (Halle 6, Stand B36). Zu diesem Zweck hat das Institut eine neue Technologie entwickelt, die für Rechtssicherheit sorgt.

Mit Smartphones und Tablets sind klassische Knöpfe als Bedienelemente nach und nach verschwunden – und mit ihnen das haptische Feedback. Das Berliner Startup GelTouch Technologies (Halle 6, Stand C26) entwickelt daher eine Bedienoberfläche, die auf einem Touchscreen temporär spürbare Knöpfe erzeugt.

www.cebit.de