Tag: 19. März 2017

Waldstation

„Grünes Hannover 2017“: Auf mehr als 150 Führungen in Stadt und Region die Natur erleben

Waldstation

Waldstation

Ab April auf 155 Führungen mit ExpertInnen die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2017 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird allerdings dringend gebeten, weil die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab dem 15. März kostenlos bei den Umlandkommunen sowie unter folgenden Adressen in der Stadt Hannover erhältlich: Hannover-Tourismus-Service, in den Stadtteilbüchereien, im Neuen Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover.

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2017 am Sonnabend, dem 1. April, in Hannover-Linden. Dort ist eine „MixTour“ zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Lindener Berg mit Jonny Peter, Quartier e.V., zu erleben. Start ist um 14 Uhr an der St. Martinskirche, Kirchstraße 19 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 2. April, geht es mit Michael Barth vom BUND nach Ricklingen. Auf einer naturkundlichen Führung werden die Frühjahrsblüher unter alten Bäumen im Ricklinger Holz entdeckt und bestimmt. Beginn ist um 14 Uhr am Freizeitheim Linden, Ricklinger Stadtweg 1 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wald-Hochhaus

Wald-Hochhaus

Am Montag, 3. April, haben FrühaufsteherInnen und Fotofans die Möglichkeit, mit Ralf Waselowsky vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in der Waldstation Eilenriede auf dem 32 Meter hohen Waldhochhaus ganz besondere Fotos von der morgendlichen Eilenriede zu machen. Start ist um 6.30 Uhr in der Waldstation Eilenriede, Kleestraße 81 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ebenfalls am 3. April geht es für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene mit dem Pedelec zu Orten der alternativen Energie in Hannover. Unter Leitung von Verkehrsclub Deutschland e.V. und Stattreisen Hannover werden zum Beispiel die Wasserkunst besucht, eine Windkraftanlage besichtigt sowie Elektrobusse angeschaut. Los geht es um 14 Uhr am Pedelec-Café, Bismarckstraße 2 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung über die VHS per E-Mail unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de ist erforderlich. Ein Fahrradhelm ist mitbringen.

„Wie an jedem Tag“ – neue Lyrik und Prosa von Hans Georg Bulla und Bert Strebe

Zu einer Lesung mit Musik lädt die Landeshauptstadt für Freitag (24. März) um 19.30 Uhr ins Künstlerhaus, Sophienstraße 2, ein. Dann stellt Hans Georg Bulla seine fertigen Gedichte aus seinem neuen Lyrikband „Wie an jedem Tag“ und Bert Strebe einen Auszug aus seiner noch „unfertigen“ Erzählung vor. Der Lyrikband „Wie an jedem Tag“ ist als bibliophile Edition zusammen mit der Grafikfolge „Sieben Tage“ von Peter Marggraf in der San Marco Handpresse erschienen. Bert Strebe präsentiert keine Gedichte, sondern Prosa, kein fertiges Buch, sondern einen Auszug aus einer Erzählung, die noch nicht abgeschlossen ist: „Work in progress“. Monika Herrmann begleitet die Lesung musikalisch am Cello. Die Karten an der Abendkasse kosten sieben, ermäßigt fünf Euro.

Zu den Autoren und der Musikerin:

Hans Georg Bulla, geb. 1949, lebt in der Wedemark und ist Autor, Lektor und Herausgeber. Bulla veröffentlichte Prosa, Essays und vor allem Gedichte. Er erhielt zahlreiche Preise, so den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis und den Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover. Der Autor ist Mitglied des PEN.

Bert Strebe, geb. 1958, ist Journalist und Autor und schreibt unter anderem für die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Strebe hat Gedichte, Erzählungen und einen Roman veröffentlicht. Nach Jahren auf dem Land lebt er inzwischen wieder in Hannover.

Monika Herrmann studierte Cello bei Prof. Aydintan in Hannover und bei Prof. Leihenseder-Ewald in Weimar. Sie spielt auch Barockcello und tritt unter anderem im Streichquartett ViaArtis auf.

LANG LANG – ABGESAGT

Klavierabend mit Lang Lang in Hannover abgesagt

Leider muss das Konzert mit Lang Lang in Hannover am 21. März 2017 entfallen. Der Künstler ist an einer schweren Grippe erkrankt und musste in der vergangenen Woche bereits seine Auftritte in der Royal Albert Hall in London absagen. Lang Lang selbst bedauert dies außerordentlich. Sein Management und PRO MUSICA bemühen sich um eine baldige Rückkehr des Pianisten nach Hannover mit einem neuen Programm.

Die Konzertkarten können ab sofort zurückgegeben werden. Bitte beachten Sie, dass sie nur dort erstattet werden können, wo sie erworben wurden. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Lang Lang eine rasche Genesung.

http://www.hcc.de/de/events-details/event,9b72e31dac81715466cd580a448cf823

Klärwerksführungen, eine Führung durch die Klimaausstellung und ein Vortrag zum Tag des Wassers

Mit drei Aktionen beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover am diesjährigen Tag des Wassers am 22. März. Angeboten werden stündliche Klärwerksführungen, eine Führung durch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ sowie ein Vortrag über „Klimawandel und globale Auswirkungen“.

Klärwerksführungen der Stadtentwässerung

Wie bekommt ein Klärwerk das Schmutzwasser wieder sauber? Was darf in die Toilette geworfen werden und was nicht? Wie funktioniert die hannoversche Kanalisation? – Diese und weitere Fragen beantwortet die Stadtentwässerung Hannover Interessierten am weltweiten Tag des Wassers und bietet einen spannenden Einblick in die wichtige Arbeit eines Klärwerks an: Am kommenden Mittwoch (22. März) finden ab 9 Uhr stündlich Führungen auf dem Betriebsgelände in Herrenhausen statt. Die letzte Führung startet um 18 Uhr. Treffpunkt der je einstündigen Rundgänge ist jeweils im Eingangsbereich des Klärwerks, Dünenweg 20.

Die Teilnahme ist kostenfrei und grundsätzlich ohne Anmeldung möglich. Größere Gruppen wie zum Beispiel Schulklassen werden gebeten, sich vorher telefonisch unter (05 11) 1 68 –  4 74 60 anzumelden. Kinder dürfen nur in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson mitgehen. Regenfeste Kleidung und festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Das Klärwerk Herrenhausen ist mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 über die Haltestelle Bahnhof Leinhausen zu erreichen. Parkmöglichkeiten für Autos stehen auf dem Klärwerksgelände nicht zur Verfügung.

Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bietet am Tag des Wassers um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS), Burgstraße 14, an. Auf 30 bebilderten Tafeln berichten EinwohnerInnen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa über die Folgen des Klimawandels. Im Fokus steht dabei das Wasser. Überfluss oder Mangel – ist der Wasserkreislauf durch Klimaänderungen aus dem Gleichgewicht, sind Hochwasserkatastrophen oder Dürreperioden die Folgen. Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532BRX8 per E-Mail bei der Volkshochschule Hannover unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 47 03 wird gebeten.

Vortrag: „Klimawandel und globale Auswirkungen“

Ebenfalls in der VHS, Burgstraße 14, beginnt um 17 Uhr ein etwa einstündiger Vortrag mit dem Titel „Klimawandel und globale Auswirkungen“. Das Thema: Die Konsumkultur nach westlichem Vorbild ist die Hauptursache für den Klimawandel und treibt den Raubbau an den Ressourcen der Erde voran – und dies vor allem zu Lasten der Menschen im Globalen Süden. In dem Vortrag stellt Referentin Silke Lunnebach vom Klima-Bündnis e. V. die Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels aus globaler Sicht und Aktivitäten ihres Vereins vor. Zielgruppen sind insbesondere interessierte BürgerInnnen, Umwelt- und Entwicklungsinitiativen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und andere Klimaschutzaktive mit Weitsicht.

Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532BRX8 per E-Mail bei der Volkshochschule Hannover unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 47 03 wird gebeten. Der Vortrag ist Teil der Klima(wandel)wochen, die vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem Fachbereich Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro veranstaltet werden.

Neue Wandergruppe „Des Wandern ist des Müllers Lust“ startet mit erster Wandertour

Die neue Wandergruppe „Des Wandern ist des Müllers Lust“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) lädt interessierte SeniorInnen zu ihrer ersten Wandertour unter dem Motto „Türme und mehr“ ein. Die Wanderung ist am Donnerstag (23. März) und umfasst zirka 18 Kilometer.

Die Tour beginnt um 9.30 Uhr vor dem Haupteingang zum Lister Turm. Von dort geht es unter anderem über den Pferdeturm, den Döhrener Turm und der Maschseequelle? zum Café K im Stadtteil Linden-Mitte. Endpunkt der ersten Wanderung ist die Neustädter Hof- und Stadtkirche in der Calenberger Neustadt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bei dem ehrenamtlichen Wandergruppenleiter Werner Heinelt unter der Rufnummer 0511-3508899 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr. Bei extremen Wetterbedingungen kann die angekündigte Wandertour ausfallen.

Weitere Informationen gibt Susanne Hohnhorst beim KSH unter der Rufnummer 168-45238.

Ok Kid

Ok Kid – Broken Pop aus Köln. „Live 2017“

Ok Kid

Ok Kid

Zweites Album, zwei Finger auf dem Cover, zwei Sichtweisen : Frieden oder Mittelfinger. Zu- oder Abneigung. Den zweiten, den Zeigefinger, den schneiden wir einfach ab. Niemand braucht Zeigefinger. Ok Kid auch nicht. Das zweite Album “Zwei” der drei Wahl-Kölner und Exil-Gießener erscheint drei Jahre nach ihrem Debüt, welches sowohl die Pop-Intelligenzia, aufgeschlossene HipHop-Heads sowie die Besucher ihrer fast ausschliesslich ausverkauften Touren und Festivals glücklich machte.
“Zwei” heißt Selbstbewusstsein zwischen den Stühlen suchen und finden. Ihre Referenz in Sound und Text: Sie selbst. “Wir können uns erst dann hinsetzen und neue Songs schreiben, wenn wir die neue Geschichte für ein Album selbst verkörpern und erzählen können. “Zwei” ist somit ein Abschnitt, die den Hörer bei den alten Themen und Soundwelten an die Hand nimmt und hin zu unseren neuen Sound- und Gedankenwelten führt”, sagt die Band selbst über die Entstehung der Platte, die erneut in Zusammenarbeit mit Sven Ludwig in Köln entstanden ist.

Der Genre-Grenzgang von Ok Kid, seit jeher Stilmittel und Zankapfel zugleich, wird auf dem neuen Album konsequenter denn je vollzogen. Mehr noch: Er strotzt vor Selbstvertrauen, Zeitlosigkeit, Wagemut, Detailverliebtheit, Pop, Zukunftsmusik und Wucht. Die Frage nach dem Genre? Irrelevant. Widersprüche: abgelehnt. “Zwei” ist das Album, welches Ok Kid immer schreiben wollten, voller musikalischer Anknüpfungspunkte. Songs im Stile von 4K-Aufnahmen. Gestochen scharfe Details, ohne auf das große Ganze verzichten zu müssen.

www.okkidmusik.com

TERMIN: 21.03.2017
EINLASS: 19 Uhr
BEGINN: 20 Uhr
VVK: 23 Euro / AK: 27 Euro
ORT: Kulturzentrum FAUST / 60er-Jahre Halle

Präsentiert von Intro, D-Radio Wissen, Noisey, Kulturblog und Juice.
Tournee-Veranstalter: Der Bomber der Herzen.