Tag: 3. April 2017

Übergabe an die Rettungssanitäter der Malteser

1091,24€ für Herzenswunsch Krankenwagen

Übergabe an die Rettungssanitäter der Malteser

Übergabe an die Rettungssanitäter der Malteser

1091,24 € für den „Herzenswunsch Krankenwagen der Malteser konnte Schulleiterin Gabriele Herzberg am Tag der Offenen Tür der Ludwig-Windthorst-Schule an die Rettungssanitäter Rettungssanitäterin Liane Gaedicke und den Rettungssanitäter Henrick Langner übergeben. Die Schule unterstützt damit das Angebot der Malteser, unheilbar kranken Menschen Herzenswünsche zu erfüllen.

Was muss man sich unter dem Projekt „Herzenswunsch Krankenwagen“ – Wir erfüllen unheilbar kranken Menschen Herzenswünsche – vorstellen? In der Beschreibung der Malteser heißt es: „Noch einmal das Meer sehen oder bei einer Familienfeier dabei sein, mit dem Ehepartner ein Konzert besuchen oder einmal noch ein paar schöne Stunden im geliebten Garten verbringen – die letzten Wünsche von unheilbar kranken Menschen sind sehr individuell… Bisher blieben diese Wünsche unerfüllt, da für schwerstkranke Menschen aufgrund ihrer körperlichen Verfassung Fahrten mit dem eigenen Auto oder auch dem Taxi nicht mehr möglich sind“. Jetzt werden diese Wünsche – wenn möglich – erfüllt. „Hierzu stehen für Krankentransporte speziell ausgerüstete Fahrzeuge zur Verfügung und über 50 gut ausgebildete Malteser Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Rettungshelfer engagieren sich ehrenamtlich, um diese letzten Wünsche zu erfüllen. Angeboten wird dieser Dienst zunächst in Braunschweig, Celle, Göttingen, Hannover und Wolfsburg in enger Zusammenarbeit mit den dortigen Hospizen“.

Da dieses Angebot kostenlos für die Betroffenen und auf Spenden angewiesen ist, stellt die Schule den Betrag von etwas über 1000 € zur Verfügung. Als vor einigen Jahren ein Schüler plötzlich verstorben war, hatte die Schulgemeinschaft Geld zusammengetragen, um eine würdige Beerdigung und Trauerfeier zu ermöglichen. Da damals nicht alles Geld gebraucht wurde, war hier eine geeignete Möglichkeit, es einzusetzen.

Seit mehreren Jahren arbeitet die Ludwig-Windthorst-Schule mit den Maltesern zusammen. „Gib mir Sicherheit. Die Unsicherheiten des Lebens teilen“ (GmS) ist ein gemeinsames Projekt, das zur Vorbereitung des Sozialpraktikums im Rahmen der Hospizarbeit der  Malteser Hilfsdienstes und die Ludwig-Windthorst-Schule durchführen.

Verantwortlich für diesen Text: Siegfried Heinemann. Weitere Infos findet man uner www.ludwig-windthorst-schule.de oder unter www.malteser-hannover.de.

Polizei

Polizei verhindert Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans

Gleich zwei Mal ist es der Polizeidirektion Hannover gestern (01.04.2017) gelungen, ein Aufeinandertreffen zwischen rivalisierenden Fußballfans zu verhindern.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Polizei vermummte Fans von Hannover 96 an der Walderseestraße im Bereich eines Biergartens bemerkt. Im näheren Umfeld stellten die Einsatzkräfte darüber hinaus Fans von Union Berlin fest. Aufgrund des Polizeiaufgebots konnte offenbar ein bevorstehendes Aufeinandertreffen beider Fanlager verhindert werden. Die 15 Fans von Union Berlin erhielten ein Betretungsverbot für die Landeshauptstadt Hannover. Sechs von ihnen wurden durch die Polizei zum Hauptbahnhof begleitet. Neun weitere Fans wurden von Einsatzkräften zu ihren Pkw gebracht. Die insgesamt 33 Hannoveraner hatten unter anderem Vermummungsgestände und Passivbewaffnung bei sich. Ein Richter des Amtsgerichts Hannover ordnete die Ingewahrsamnahme bis zum späten Nachmittag an.

Nach dem Spiel musste die Polizei erneut Eingreifen und Fans von Hannover 96 und Union Berlin trennen. Im Bereich des Waterlooplatzes versuchten etwa 200 Heimfans zum Fanmarsch der Berliner Anhänger zu gelangen. Nur durch Einsatz eines Wasserwerfers konnte ein Zusammentreffen der gewaltbereiten Fußballfans verhindert werden. Nach derzeitigem Stand wurde bei dem Wasserwerfereinsatz niemand verletzt. /has

Ausstellung: Karikaturen von Gerhard Haderer

Gerhard Haderer – Think Big!

Gerhard Haderer Sommerfrisuren-Contest 2016

Gerhard Haderer Sommerfrisuren-Contest 2016

Der Österreicher Gerhard Haderer (geb. 1951) zählt zu den bedeutendsten Karikaturisten des deutschsprachigen Raums. In der Ausstellung „Gerhard Haderer. Think Big!“ zeigt das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst ab dem 1. April 2017 erstmals in Deutschland seine großformatigen Arbeiten zusammen mit ausgewählten Cartoons.

Austellungsdauer: 1. April bis 9. Juli 2017

Zu Haderers bekanntesten Werken zählen seine politischen Cartoons. Sie entstanden in einer seit 1985 währenden Zusammenarbeit mit verschiedenen Printmedien wie „Profil“, „trend“ oder den „Oberösterreichischen Nachrichten“ – seit 1991 mit dem Wochenmagazin „stern“, die er 2017 beendete. In seinen Cartoons, fotografisch anmutend gezeichnet und meist ausgeführt in Acryltusche, hält der Künstler der Gesellschaft einen Spiegel vor, entlarvt Missstände und Allmachtsfantasien. Mit Satire und Ironie antwortet er auf Tabus und Doppelmoral und schafft so gewissermaßen eine Chronik politischer, gesellschaftlicher und religiöser Geschehnisse. Sein Themenrepertoire reicht von der Flüchtlings- und Finanzkrise, der bürgerlichen Scheinmoral, der Konsumgesellschaft und der Welt des Sports – insbesondere des Fußballs – bis zu einem Blick hinter die Kulissen des Vatikans. Neben seinen pointierten und treffsicheren Cartoons werden Haderers großformatige Ölgemälde präsentiert: Satire in malerischer Anmutung und Opulenz, ganz in der Manier Alter Meister. Auch in ihnen finden sich Haderers Lieblingsthemen wieder.

Gerhard Haderer - Urlaubsgrüsse aus Lampedusa 2014

Gerhard Haderer – Urlaubsgrüsse aus Lampedusa 2014

Seit einigen Jahren arbeitet Gerhard Haderer als Zeichner und Autor an der Schnittstelle zu Kabarett und Theater. Gezeigt werden deshalb auch einige für „mascheks“ Puppentheater in Wien angefertigte Handpuppen verschiedener Persönlichkeiten aus Politik, Religion und Gesellschaft wie Niki Lauda, Wladimir Putin oder Heinz Fischer. Die Puppenwerkstatt Schneider hat sie nach Haderers Entwürfen hergestellt.

Gerhard Haderer - Mein spektakulärstes Urlaubs-Selfie

Gerhard Haderer – Mein spektakulärstes Urlaubs-Selfie

Zu seiner Arbeit befragt, sagt Gerhard Haderer: „In letzter Zeit fällt mir auf, dass immer mehr Journalisten fragen, wie sie mich bezeichnen sollen. Karikaturist? Na sowieso. Comiczeichner? Auch. Autor? Ich selbst weiß es nicht. Es ist alles zulässig, mein Herr Novak würde sagen: Es is ma wurscht. Ich weiß nur, dass ich eine Form gefunden habe, mich auszudrücken, die spielerisch mit den Elementen Zeichnen, Malen und Schreiben jongliert.“

Mit seinen Arbeiten bezieht Haderer deutlich Position gegen Populismus, Größenwahn und politische Gedankenlosigkeit. Die Leihgaben für diese Ausstellung stammen zum großen Teil aus dem Atelier des Künstlers in Linz.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Förderverein des Museums »Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst« e. V.

Gerhard Haderer - Das Attentat 2012

Gerhard Haderer – Das Attentat 2012

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11 bis 18 Uhr

Eintritt
6 €; 4 € ermäßigt; 14 € Familienkarte

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst
Georgengarten
30167 Hannover
www.karikatur-museum.de