Tag: 9. April 2017

Dia- und Informationsvortrag zum Elbe-Radweg für SeniorInnen

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) lädt am 19. April (Mittwoch) um 15.30 Uhr zu einem Dia- und Informationsvortrag in die barrierefreie Begegnungsstätte Pfarrlandstraße 3 in Linden-Nord ein. Hans-Joachim Grunze spricht zu „Der Elbe-Radweg – Von der Quelle bis zur Mündung“. Wer mag, kann sich bereits um 14.30 Uhr zum gemeinsamen Kaffeetrinken treffen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Informationen gibt es beim KSH unter der Telefonnummer 168-42670.

Fahrradroute

Luftreinhalteplan: BUND fordert ein Ende der behördlich geduldeten Gesundheitsschädigung

Monatelang hat Hannovers Stadtverwaltung über einem Luftreinhalteplan gebrütet – was jetzt als Ergebnis vorliegt, ist nach Ansicht des BUND Region Hannover mehr als enttäuschend. Keine Fahrverbote für schmutzige Dieselfahrzeuge, keine Ausweitung von Tempo 30 – Zonen. Dafür setzt die Stadt auf bekannte Vorschläge, die zu wenig Wirkung haben und niemandem weh tun – getreu einer bayerischen Devise: „Es muss was g’schehn, aber es darf nix passieren“. Mehr Werbung für Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel, die Förderung der Elektromobilität und ein verbesserter Verkehrsfluss sollen es richten.

„Das ist gesundheitspolitisch verantwortungslos, denn längst ist klar: Wer die gefährlichen Stickoxide in der Luft in Hannover und der Region endlich unter die seit Jahren EU-weit geltenden Grenzwerte drücken will, kommt um eine schnelle Reduzierung bei Teilen des Pkw-Verkehrs nicht herum“, erklärt BUND-Vorstandsmitglied Gerd Wach. Während beispielsweise in italienischen Städten oder Paris immer wieder flächendeckende Fahrverbote verhängt wurden, wolle sich Hannover um Maßnahmen herumdrücken, die manche Autofahrer zum Nachdenken bringen würden.

„Obwohl in Stadt und in Region ein gut ausgebautes ÖPNV –System vorhanden und auch das Carsharing-Angebot hervorragend ist, ist es offenbar für viele Menschen trotzdem kein Grund, auf ihre Autofahrten oder sogar ganz auf das private Auto zu verzichten. Deshalb muss die Politik – bei diesen guten Ausgangsbedingungen – den Mut haben, endlich dem Gesundheitsschutz Vorrang einzuräumen!“, fordert der BUND-Vertreter. Die behördliche Duldung der Gesundheitsschäden durch Stickoxide und Feinstäube müsse beendet werden.

Das sei auch im Interesse der Stadt selbst, der im Falle von Klagen nicht nur horrende Strafzahlungen drohen, sondern auch unbequeme Gerichtsentscheide. „Bevor Gerichte hoch belastete Straßen wie die Marienstraße oder die Göttinger Chaussee kurzfristig und vollständig sperren lassen, sollte die Landeshauptstadt deshalb ordnungspolitische Maßnahmen ergreifen, um die Schadstoffbelastung der Luft spürbar zu senken!“ Dazu gehören nach Ansicht des BUND Tempolimits ebenso wie die Forcierung der Blauen Plakette, mit der nur noch Dieselfahrzeuge, die die Euro 6-Abgasnorm erfüllen, in die Stadt fahren dürfen. Bundes- und Landesregierung müssten hierfür zügig die gesetzlichen Vorrausetzungen schaffen.

„Bis es soweit ist, müssen die Autos auf anderen Wegen aus der Stadt gehalten werden, etwa über eine Erhöhung der Parkgebühren in der Innenstadt und über weitere Parkverbote an innenstadtnahen Straßen“, fordert Wach. Derzeit wolle aber wohl niemand die politische Verantwortung für unpopuläre Maßnahmen übernehmen – stattdessen werde ein kaum erträgliches Schwarze-Peter-Spiel zwischen Stadt, Land, Bund und den Gerichten gespielt – auf dem Rücken der Bewohner, die die verdreckte Luft weiterhin einatmen müssen.

www.BUND-Hannover.de

Ein neuer Wald als Ersatz für zugebaute Flächen?

Auf einer 15.000 Quadratmeter großen Fläche am Ende der Welt, zumindest aus hannoverscher Sicht, soll ein neuer Wald angepflanzt werden. Eigentlich keine schlechte Idee. Wenn man aber bedenkt das dies eine Ausgleichsmaßnahme für bebaute Grünflächen in der Stadt ist erscheint die Idee in einem ganz anderen Licht. In der Stadt braucht es mehr Grünflächen und nicht irgendwo im Niemandsland an der A7.

Pressemitteilung der Stadt Hannover:

In Wülferode entsteht ein neuer Wald

Südlich der Wülferoder Wohnsiedlung entsteht auf einer 15.000 Quadratmeter großen Fläche ab heute ein neuer Wald. MitarbeiterInnen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt pflanzen bis voraussichtlich Mitte kommender Woche 1.550 Bäume. Das Areal, das sich zwischen der Landesstraße 388 und der Autobahn 7 befindet, ist im Eigentum der Stadt und wurde bislang als Acker bewirtschaftet.

In Anlehnung an die Baumartenzusammensetzung in der benachbarten Waldfläche Bockmerholz und die örtlichen Bodenverhältnisse werden vorwiegend Stieleichen gepflanzt, dazu Hainbuchen und Winterlinden. Insgesamt werden 1.550 Bäume mit einer Höhe von 1,20 bis 1,50 Metern eingesetzt. Durch größere Pflanzabstände gibt es zudem Raum für Gehölze, die sich aus den Samen der angrenzend wachsenden Bäume wie etwa Eichen, Buchen, Eschen, Erlen, Birken und Weiden selbst ansiedeln. Der Waldrand wird leicht geschwungen und erhält einen Saum aus Sträuchern wie Haselnuss, Weißdorn und Wildrose. Eine Baumreihe aus Stieleichen entlang des Wirtschaftswegs markiert die Südgrenze des neuen Waldes.

Die Pflanzung ist eine Ersatzmaßnahme der Deutschen Bahn AG für die Sanierung der Eisenbahnüberführungen der Güterumgehungsbahn im Bereich Tiergarten und Hermann-Löns-Park. Dort mussten im Rahmen der Brückensanierungen Gehölzflächen und Einzelbäume entfernt werden. Nach dem Naturschutzgesetz sind für diese Verluste in größerem Umfang neue Gehölze zu pflanzen. Weil die Pflanzungen aus Platzgründen nicht vollständig im Hermann-Löns-Park und den Grünflächen zwischen Bahnlinie und Tiergarten untergebracht werden können, wird unter anderem die Ackerfläche in Wülferode in Wald umgewandelt.

Die Deutsche Bahn AG trägt einschließlich des Grundstückspreises die sämtlichen Kosten für die Maßnahme. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat den neuen Wald geplant und kümmert sich neben der Pflanzung auch um die künftige Pflege des Waldes.

In den kommenden zwei Jahren werden in dem Bereich weitere stadteigene Ackerflächen als Ersatzmaßnahmen für verschiedene Bebauungspläne in Wald umgewandelt. Insgesamt entsteht so ein fast fünf Hektar großer neuer Wald.

Klingerstraße: Verkehrseinschränkungen durch Straßenbauarbeiten möglich

Aufgrund umfangreicher Straßenbauarbeiten kann es in der Klingerstraße ab Montag (10. April) bis Mittwoch (19. April) zu Einschränkungen für den Straßenverkehr kommen. Der Verkehr wird während der Bauzeit mit einer Ampelanlage geregelt und einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Straßenverkehrsbehörde empfiehlt allen VerkehrsteilnehmerInnen, diesen Bereich weiträumig über die Hermann-Bahlsen-Allee und Spannhagenstraße oder die Groß-Buchholzer Straße, den Groß-Buchholzer Kirchweg und die Sutelstraße zu umfahren.

Philipsbornstraße wird Einbahnstraße

Die Philipsbornstraße ist ab Montag (10. April) bis voraussichtlich 21. April zwischen Vahrenwalder Straße und Ritterstraße stadtauswärts gesperrt. Das bedeutet, dass die Straße in diesem Abschnitt im genannten Zeitraum nur als Einbahnstraße Richtung Vahrenwalder Straße befahren werden kann. Der Verkehr Richtung Jahnplatz wird über die Dragonerstraße umgeleitet.

Grund ist der Bau eines neuen Mischwasserkanals mit einer Gesamtlänge von 65 Metern. Gleichzeitig wird auch eine Schadstelle am vorhandenen Kanal behoben. Die Kosten für diese Baumaßnahme, die voraussichtlich im Juni fertiggestellt wird, belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

Tetish

leinehertz-lounge mit Tetish

Tetish

Tetish

Das israelische Duo „Tetish“ live in der leinehertz-lounge im Rahmen der Reihe „Musik aus Israel“

radio leinehertz 106.5 freut sich das israelische Duo „Tetish“ am Donnerstag, den 13. April 2017, ab 20.00 Uhr, in der leinehertz-lounge präsentieren zu können. 


Im April gastiert mit dem Duo Tetish eine der vielversprechendsten Bands aus der Mittelmeermetropole Tel Aviv in Hannover und tritt am 13. April im Rahmen der Reihe „Musik aus Israel“ auch in der leinehertz-lounge auf. Etan Salomon und Itai Shitrit haben letztes Jahr ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlicht und überzeugen darauf mit wunderbarem Indie Electro-Powerpop-Sound. In Hannover werden sie erstmals ihre neuen Songs vorstellen, die in den letzten Monaten entstanden sind

Die leinehertz-lounge bedeutet Live-Musik im Citystudio von radio leinehertz 106.5 in intimer
Wohnzimmeratmosphäre vor 40 geladenen Gästen. Wie immer werden die Karten ausschließlich in den Tagesmagazinen von radio leinehertz 106.5 verlost. Am Nachmittag des 13. Aprils ist die Band auch für ein Interview bei radio leinehertz 106.5 im Studio, bei dem die letzten Karten für das Konzert am Abend verlost werden.

Keine Lounge-Karten mehr bekommen? Tetish spielt am 12. April auch im Kulturpalast!

radio leinehertz 106.5 sendet in der Region Hannover auf 106,5 MHz UKW
und 102,15 MHz im Kabel: Der Sender ist auch via Livestream zu empfangen.
www.leinehertz.de

Polizei

Tatverdächtiger flüchtet nach versuchtem Raub

Unter Vorhalt eines Messers hat in der Nacht zu Sonntag (09.04.2017), gegen 03:35 Uhr, ein bislang unbekannter Täter an der Andreaestraße versucht, einen 29 Jahre alten Mann zu berauben. Nachdem das Opfer in einen nahe gelegenen Schnellimbiss gelaufen ist, ist der Tatverdächtige ohne Beute geflüchtet.

Der 29-Jährige war in der vergangenen Nacht zu Fuß in der City unterwegs gewesen.

Bereits im Bereich der Kanalstraße bemerkte er, dass ihm offenbar ein unbekannter Mann folgte.

An der Andreaestraße sprach dieser das Opfer plötzlich an und forderte die Herausgabe seines Handys und der Geldbörse. Darüber hinaus bedrohte er den 29-Jährigen mit einem Messer.

Als dieser in einen nahe gelegenen Schnellimbiss flüchtete, folgte ihm der Täter kurz, bevor er in unbekannte Richtung davonlief.

Der südosteuropäisch aussehende Räuber ist 25 bis 30 Jahre alt, zirka 1,80 Meter groß, schlank und hat kurze, dunkle Haare. Er trug eine dunkle Jacke sowie eine dunkle Jeans, spricht deutsch mit Akzent und hat eine Narbe an der rechten Seite des Hinterkopfes.

Wer Hinweise geben kann, setzt sich bitte mit der Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2820 in Verbindung./ schie

PlatzDa

Stephansplatz in der Südstadt oder „PlatzDa! goes South“ oder 250 € zu verschenken

Wer oder welche Intitiative o. ä. (Anwohner, Radfahrer, Umweltbewegte, Senioren, Schulklasse, Juegendzentrum usw. usf.) möchte sich für die Mobilitätswende und eine lebenswerte Stadt einsetzen? Die #PlatzDa!-Initiative unterstützt Dein oder Euer oder Ihr Engagement unbürokratisch mit einmalig 250 €. Flyer drucken, Internetseite anmelden, Kreide zum Bemalen der Straßen kaufen, Experten für Stadtteiltransformation einladen? Macht, was Ihr/Sie wollt/wollen mit dem Geld, aber macht was für Eure Stadtteil-Mitbewohner und Euren Kiez in der Südstadt, in Döhren, in Buchholz etc. Wir freuen uns über eine Mail an hannovercyclechic@gmx.de. Einen Wunsch haben wir: Ein Gastbeitrag auf dem Blog beschreibt das Engagement, die Aktion oder was auch immer Dir/Euch/Ihnen einfällt.

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Lehmann Brothers

Lehmann Brothers

Spielszene aus dem Stück "Lehman Brothers"

Spielszene aus dem Stück „Lehman Brothers“

Aufstieg und Fall einer Dynastie von Stefano Massini
Dienstag, 11.04.17 um 19:30 Uhr

1844: Heyum Lehmann, Sohn eines Viehhändlers aus dem bayerischen Rimpar, schifft sich nach New York ein, um der Armut zu entfliehen und seinem Leben eine Chance zu geben. Angekommen im Hafen der Sehnsuchtsstadt, ändert er seinen Namen in Henry Lehman. Sein erster Tausch. Zwei Brüder folgen ihm nach. Es ist der Beginn einer atemberaubenden Erfolgsgeschichte, die den amerikanischen Traum in Reinform verkörpert: Aus einem kleinen Gemischtwarenladen in Alabama, den die mittellosen Ankömmlinge auf Kredit eröffnen, entwickelt sich innerhalb dreier Generationen eine der mächtigsten Investmentbanken der Welt. Der Einfluss der „Lehman Brothers“ langt in nahezu alle Bereiche des Lebens: Börse, Politik, Militär, Wohnen, Konsum, Unterhaltung. Sie setzen immer auf die richtige Karte, münzen jede Katastrophe in wirtschaftlichen Gewinn um. Das Wachstum scheint unaufhaltsam, das Unternehmen too big to fail. Dann aber, im Herbst 2008, verglühen Irrsinn und Übermut in einer epochalen Krise. Die Investmentbank Lehman Brothers bricht zusammen – und löst eine verheerende Kettenreaktion aus. Das globale Finanzsystem kollabiert, die Welt erleidet einen Vermögensverlust von mindestens 15 Billionen Dollar. Noch immer streiten Regierungen und Experten über die richtigen Lehren aus der Krise. Der Autor Stefano Massini recherchierte drei Jahre lang und schrieb eine Familiensaga, die sich als Autopsie des Kapitalismus lesen lässt.

Schauspielhaus
Prinzenstraße 9
30159 Hannover
www.schauspiel-hannover.de