Tag: 13. April 2017

Polizei

Niedersachsenderby in der 2. Bundesliga – Fantrennung hat bei Polizeieinsatz oberste Priorität

Die Vorbereitungen des Polizeieinsatzes anlässlich des Niedersachsenderbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Samstag vor Ostern gehen auf die Zielgerade. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Trennung der beiden Fanlager. Die Polizeidirektion (PD) Hannover wird auf ihrem Twitter-Account über den Einsatz informieren. Zudem unterstützt die Landeshauptstadt Hannover die Polizei unter anderem mit der Einrichtung eines Bürgertelefons.

In Abstimmung mit der Polizei hat Hannover 96 noch einmal den Sicherheitslevel rund um das Spiel verstärkt. Demnach wurde entschieden, dass keine Rucksäcke oder größere Taschen mit in das Stadion gebracht werden dürfen.

Wer dergleichen mit sich führt, kann nicht auf das Stadiongelände gelassen werden.

Erlaubt ist lediglich Handgepäck bis zu einer Größe von maximal DIN A4. Eine Hinterlegung der Gegenstände im oder am Stadion wird nicht möglich sein.

Die Planungen für dieses Spiel mit erhöhtem Risiko laufen in der PD Hannover bereits seit geraumer Zeit. Die Behörde hat dazu eigens einen Vorbereitungsstab eingesetzt, der am 01. März seine Arbeit aufgenommen hat. Die Einsatzleitung liegt bei Polizeivizepräsident Jörg Müller.

Dabei bezieht die PD auch die Erfahrungen der vorangegangenen Derbys in ihre Überlegungen mit ein. Zudem steht die hannoversche Polizei im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen in Braunschweig, der Bundespolizeidirektion in Hannover sowie den Fanprojekten und Fanbeauftragten beider Vereine.

Im Zusammenhang mit dem jüngsten Aufeinandertreffen der Clubs am 06. November 2016 in Braunschweig wurde deutlich, welches ausgeprägte feindschaftliche Verhältnis zwischen Teilen beider Anhängerschaften besteht. Zwei Tage vor dem Spiel hatte sich eine hohe Zahl gewaltbereiter Personen beider Lager zu einer sogenannten Drittortauseinandersetzung in Hildesheim verabredet. Diese konnte von der Polizei verhindert und eine Vielzahl von Personen in Gewahrsam genommen werden. Besondere Herausforderung und oberste Prioriät wird also sein, ein Aufeinandertreffen beider Fanlager zu verhindern.

Mit „Faninfos“ für die Anhänger beider Vereine, die unter anderem auf der Internetseite der Polizeidirektion Hannover Link:http://www.pd-h.polizei-nds.de/aktuelles/zweitligaspiel-hannover-96–eintracht-braunschweig-112073.html veröffentlicht sind, werden alle Besucher noch einmal über die Besonderheiten am Spieltag, unter anderem auch über Anreisemodalitäten und Parkmöglichkeiten informiert.

Aktuelle Informationen zum Polizeieinsatz erhalten Interessierte zudem am Samstag über den Twitter-Account der PD Hannover unter https://twitter.com/Polizei_H.

Die PD Hannover hat auch die aktuellen Geschehnisse in Dortmund bewertet und in ihre Einsatzplanungen mit einbezogen. Demnach werden bei der Begegnung am Samstag unter anderem die Sicherheitskontrollen an den Eingängen der Arena noch einmal verstärkt und durch Polizeibeamte unterstützt.

Natürlich ist unmittelbar vor den Ostertagen der Samstag auch ein Einkaufstag in der City. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt die Polizei bei ihren Maßnahmen und richtet deshalb am Samstag ab 08:00 Uhr bis Einsatzende ein gemeinsames Bürgertelefon ein. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-7313131 erhalten Anrufer Informationen über geplante oder auch kurzfristige Straßensperrungen oder sonstige Behinderungen. Zudem stockt die Landeshauptstadt die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrsaußendienstes auf, um bei erforderlichen Maßnahmen rund um den Straßenverkehr tätig zu werden. Nach gemeinsamer Abstimmung wurde außerdem entschieden, dass das Frühlingsfest auf dem Schützenplatz seine Tore am Samstag erst um 16:00 Uhr öffnet.

Oberbürgermeister Stefan Schostok und Polizeipräsident (PP) Volker Kluwe appellieren an alle Besucher des Fußballspiels, sich von möglichen Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppierungen zu distanzieren.

Schostok lobt die gute Einsatzvorbereitung der Polizei: „Polizei und Stadtverwaltung arbeiten Hand in Hand. Es geht um einen sportlichen Wettstreit in der Arena. Jedweder Krawall muss verhindert werden. Wir wollen einen friedlichen Samstag im Stadion und in der gesamten Stadt.“

PP Kluwe kündigt abschließend einen klaren Kurs der Polizei an: „Wir werden konsequent gegen Störer einschreiten, um allen anderen Zuschauern ein friedliches und spannendes Fußballspiel und den Besuchern der Landeshauptstadt einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.“ Abschließend bittet der Polizeipräsident die Besucher des Derbys um Verständnis für die verstärkten Kontrollen und eine möglichst frühzeitige Anreise, da es hierdurch zu Verzögerungen an den Eingängen kommen kann./ schie, hol

Einschränkungen im Kreuzungsbereich Ritter-Brüning-Straße/Stadionbrücke

In der Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts stehen an der Kreuzung Stadionbrücke ab Dienstag (18. April) bis voraussichtlich Anfang Juni nur je ein Geradeaus- und ein Rechtsabbieger-Streifen zur Verfügung. Auch in der Straße Stadionbrücke kommt es vor der Kreuzung zu Einschränkungen. Mit Behinderungen ist zu rechnen.

Hintergrund dieser Maßnahme sind die Arbeiten am Kanalnetz. Der Regenwasserkanal muss im Bereich der Ritter-Brüning-Straße umgelegt werden. Zudem werden die Hausanschlüsse und die vorhandenen Straßenabläufe an den neuen Regenkanal angeschlossen.

Jordanstraße wird Einbahnstraße

Zur Beseitigung eines Schadens sind in der Jordanstraße Höhe Hausnummer 24 Kanalarbeiten erforderlich. Hierzu muss die Jordanstraße zwischen der Straße An der Weide und Hausnummer 24 von kommendem Dienstag (18. April) bis voraussichtlich 21. April stadteinwärts gesperrt werden. Es wird eine Einbahnstraße in Richtung Altenbekener Damm eingerichtet. Die Bushaltestelle der Linie 121 stadteinwärts entfällt. Für den stadteinwärtigen Verkehr wird eine Umleitung über die Stresemannallee ausgewiesen. Die Sperrung der Jordanstraße ist notwendig, weil ein Regenwasserkanal in 1,50 Metern Tiefe auf zwei Meter Länge ausgetauscht werden muss.

Kirschblütenfest im Hiroshima-Hain auf der Bult

Am Sonntag (23. April) organisiert das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zum 17. Mal zusammen mit Vereinen und Initiativen das Kirschblütenfest im Hiroshima-Hain. Ab 14 Uhr kann unter blühenden Kirschbäumen mit einem Picknickkorb gepicknickt und japanische Kultur erlebt werden. Auf dem Programm stehen japanische Kampfkunst, ein Hochstelzen-Walkact, Kalligraphie, japanische Teezeremonie, Origami, Musik, japanische Spezialitäten, Manga- und Comic-Präsentationen und einiges mehr.

Teilnehmen werden unter anderem die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e. V., der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima e.V., das Hiroshima-Bündnis, der Judo-Club Sakura, die Kampfkunstschule Shindo Hannover, die Kunstschule Galerie Spielraum sowie Hiroyo Nakamoto, offizielle Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima.

Bei Dauerregen muss das Kirschblütenfest leider entfallen.

Die langjährige Städtepartnerschaft mit Hiroshima hat in Hannover ein großes Interesse an der japanischen Kultur hervorgerufen und die Friedensbewegung zu neuen Aktivitäten motiviert. Vor mehr als 20 Jahren gestaltete die Landeshauptstadt Hannover den Hiroshima-Hain auf der Bult und pflanzte dort 110 Kirschbäume zum Gedenken an die 110.000 EinwohnerInnen Hiroshimas, die direkt beim Atombombenabwurf ums Leben kamen. 2015 jährte sich der Abwurf der Atombombe zum 70. Mal.

Die Kirschblüte ist ein wichtiges Symbol in der Kultur Japans. Sie markiert den Beginn des Frühlings und steht für Aufbruch und Vergänglichkeit. Seit Jahrhunderten veranstalten die JapanerInnen Kirschblütenfeste, um die Schönheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern. In jedem Frühjahr treffen sich Familien und FreundInnen zu einem Picknick unter den zahlreichen Kirschbäumen im ganzen Land zum „Hanami“ (Blüten betrachten).

Frühlingsfest Hannover

Frühlingsfest Hannover

Frühlingsfest Hannover

Frühlingsfest Hannover

Auch im Jahr 2017 geht es wieder rund auf dem Schützenplatz! Vom 15.April – 7.Mai 2017 wird auf dem Frühlingsfest Hannover wieder gefeiert.

Das größte Frühlingsfest des Nordens wartet wieder mit einer ganzen Reihe neuer Fahr- und Belustigungsgeschäfte auf, die zum Teil ihre Premiere in Hannover feiern werden.

Jeden Fest-Mittwoch findet der beliebte Familientag mit bis zu 50 % Rabatt an allen Fahrgeschäften auf dem Frühlingsfest statt.

Tradionell werden auch die drei Themenfeuerwerke jeweils am Freitagabend stattfinden.
Termine: 21. und 28. April sowie 5. Mai 2017 jeweils ab ca. 21:45 Uhr.

„Frühlingsgefühle“
Das erste Feuerwerk am 21.April besteht aus einem Höhenfeuerwerk kombiniert mit einem Nahbereichsfeuerwerk – letzteres vom nördlich gelegen Parkplatz am Gildetor! Um dem Thema gerecht zu werden dürfen die schönen Herzshells nicht fehlen!

„Die Natur erwacht “
Am 28. April, werden wir dieses Erwachen mit einem ein 360° Feuerwerk – geschossen aus dem Rondell im Zentrum des Kirmesplatzes – feiern! Besonders intensiv, bunt, lebhaft und lebensfroh gezündet, in einer schnellen Schussfolge die frühlingshafte Lebensfreude pur ausdrückt!

„ Frühling ist endlich da!“
Mit diesem Feuerwerk wird die Trilogie der Frühlingsfeuerwerke am 5. Mai beendet. Ein bunter Strauß an Pyrotechnik bietet alles was die Augen zum Leuchten bringen! Dieses dritte Feuerwerk ist ein Dialogfeuerwerk, geschossen von der internationalen Schule und dem Festplatz!

Alle drei Feuerwerke werden mit Effekten überraschen, die das Thema „Frühling in Hannover“ auf typische Weise in Bilder verwandeln:
Frühlingsboten haben immer Blumen im „Gepäck“ und das findet sich in Chrysanthemen-, Hyazinth- und Peonieshells wieder, gefülltes pralles Leben wird mit einem zauberhaften Potpourri an Farben und Wirbeln dargestellt!

Alle Infos zum Fest: www.fruehlingsfest-hannover.de