Monate: Mai 2017

Demokratiefestival 2017

Demokratiefestival 2017 im Neuen Rathaus

Demokratiefestival 2017Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) lädt am Freitag (2. Juni) von 8.30 bis 13.30 Uhr zum Demokratiefestival 2017 unter dem Motto „Youth goes Democracy“ in das Neue Rathaus, Trammplatz 2, ein.

Das Demokratiefestival soll ein starkes Signal gegen Intoleranz, Rechtsextremismus und andere extremistisch geprägte Ideologien setzen. Zielgruppen der Veranstaltung sind alle Schulen, Berufsbildenden Schulen, Jugendtreffs sowie Jugend- und Kultureinrichtungen. Auch Sprachlernklassen sind herzlich willkommen.

Bürgermeister Thomas Hermann und der Kulturdezernent der Landeshauptstadt Hannover Harald Härke begleiten das Programm. Der Tag beginnt mit der Aufführung einer Theaterproduktion mit dem Titel „Sophie Dorothea“, die eigens für das Demokratiefestival von fünf Schulen gemeinsam entwickelt wurde. Im Anschluss werden aktuelle jugendrelevante Themen wie Familie und Individuum, Ehre, Gewalt, Zwangsverheiratung, Partizipation und politische Teilhabe in Workshops noch einmal aufgegriffen und bearbeitet.

Eine Kunstinsel mit stark ausgeprägtem partizipatorischen Charakter lädt zur aktiven Teilnahme und kreativen Auseinandersetzung mit den Themen Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Die künstlerischen Aktivitäten (wie Poetry Slam, Mannequin Challenge, Tape Art Aktion, Tanz und Performance) werden von KünstlerInnen und Kulturschaffenden begleitet. Mehrere Stände laden zum Gespräch und Kleinaktionen ein.

Für interessierte Erwachsene findet zudem von 10.30 bis 12.30 Uhr der Vortrag „Islamofaschismus und Graue Wölfe“ statt. Er gibt Einblicke in den Ursprung und die Entwicklung der Organisation „Graue Wölfe“. Es werden Denkimpulse gesetzt, die dazu anregen, sich mit den Vorstellungen dieser Bewegung auseinanderzusetzen, sie zu hinterfragen und Möglichkeiten wirksamer Kritik zu erschließen.

Es wird um Anmeldung von Schulklassen oder Gruppen per E-Mail an nima.moraghebi@hannover-stadt.de gebeten.

Unter anderem sind folgende Organisationen und Vereine am Demokratiefestival mit verschiedenen Workshops, Aktionen und Ständen aktiv beteiligt:

  • Kommunaler Präventionsrat der LHH
  • Jugendschutz der LHH
  • Historisches Museum Hannover
  • Stadtteilkultur / Kulturelle Kinder- und Jugendbildung der LHH
  • Landespräventionsrat
  • Polizeiakademie Niedersachen
  • Interkultureller Dienst der Polizeidirektion Hannover
  • Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
  • Leibniz Universität Hannover
  • Freizeitheim Linden
  • Netzwerk Erinnerung und Zukunft
  • Politik zum Anfassen e. V.
  • FreeCan – freies Leben (ViA Linden e. V.)
  • Dialog macht Schule
  • SUANA (Frauenberatung für von häuslicher Gewalt betroffener Migrantinnen) und das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat

Das Demokratiefestival wird gefördert von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind im angehängten Flyer zu finden.

Schauhaus im Berggarten

Führung im Berggarten: Pflanzensammlungen – Blick hinter die Kulissen

Termin: Donnerstag, 1. Juni, 16.30 Uhr

Bei den Führungen „Profitipps aus Herrenhausen“ im Berggarten bekommen Hobbygärtner jede Menge Tipps zur Gartengestaltung und Pflanzenpflege. Am Donnerstag (1. Juni) führt Gartenmeister Walter Konarske die BesucherInnen durch die sonst nicht zugänglichen Gewächshäuser der Herrenhäuser Gärten. Er zeigt die Pflanzensammlungen und ihre Pflege, Grundlage für die stets üppige Pracht in den Schauhäusern und Kübeln.

Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei). Kinder in Begleitung Erwachsener können kostenlos teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; ab vier Teilnehmern findet die Führung statt.

Die nächste Profitipps-Führung mit dem Thema „Beetgestaltung mit Blütenformen“ ist am 15. Juni.

Bis auf wenige Ausnahmen finden die Profitipps-Führungen während der Sommersaison an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr statt.

Kulturtreff Hainholz

„Singende Stadtteile: Der traurige Sultan“

Kulturtreff Hainholz

Kulturtreff Hainholz

Am Freitag (2. Juni) sind Kinder zwischen sechs und zehn Jahren von 14 bis 18 Uhr im Kulturtreff Hainholz, Voltmerstraße 46, eingeladen, unter dem Motto „Der traurige Sultan“ Lieder zu singen sowie Instrumente und Tänze kennenzulernen. Zusammen mit der Sängerin Susanne Sommer und der Tanzpädagogin sowie Klarinettistin Hannah Heuking soll ein spannender Nachmittag verbracht werden. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Eltern, die mitkommen möchten, sind währenddessen herzlich zum Elterntreff im „Café zum traurigen Sultan“ eingeladen und dürfen am Ende des Nachmittags eine kleine Aufführung genießen.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Singende Stadtteile“, als Kooperationsveranstaltung der Musikschule mit dem Kulturtreff Hainholz. Für Rückfragen steht Mabel Ulonska unter der Rufnummer 3504588 zur Verfügung.

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Ergonomie am Arbeitsplatz in Hannover

Hannover ist die Landeshauptstadt von Niedersachsen und zeichnet sich unter anderem durch das riesige Messegelände aus. In der Tat handelt es sich dabei um das weltweit größte Messegelände, auf dem unter anderem die CeBIT und die Hannover Messe stattfinden. Beste Voraussetzungen also für erfolgsorientierte Existenzgründer, für Jungunternehmer und erfahrene Geschäftsleute, hier ihr Business anzusiedeln. Bei der Konzeptionierung des Bürointerieurs spielt die Ergonomie am Arbeitsplatz von Anfang an eine zentrale Rolle. Ganz gleich, ob es um die Neueinrichtung oder um die Umgestaltung bereits vorhandener Räumlichkeiten geht: Mit Blick auf Gesundheit, Motivation und Produktivität nimmt die Ergonomie am Arbeitsplatz in Hannover einen zentralen Stellenwert ein.

Helle, freundliche und einladend konzipierte Räumlichkeiten – modern ausgestattet

Je mehr Tageslicht ins Büro gelangt, desto besser. Eine direkte Sonneneinstrahlung ist allerdings zu vermeiden, da dies nicht nur für Kopfschmerzen sorgen, sondern auch nachhaltige gesundheitliche Schäden an den Augen nach sich ziehen könnte. Darüber hinaus sollte jeder Mitarbeiter einen freien Blick auf das Fenster haben, um die Blicke hin und wieder abschweifen lassen zu können. Das fördert die Konzentration und die Kreativität. In vielen Büros steht hingegen lediglich eine begrenzte Sicht zur Verfügung. Zu berücksichtigen ist, dass sich hinter dem Rücken des Arbeitnehmers möglichst kein Fenster oder Beleuchtungselemente befinden sollte, weil diese zu Reflexionen im Monitor führen könnten.

Wichtig ist, dass der Schreibtisch eine Arbeitsfläche bietet, die groß genug ist, dass sich der Mitarbeiter buchstäblich frei entfalten kann. Auch die richtige Höhe des Desks ist elementar, da anderenfalls mit typischen Bürokrankheiten wie Verspannungen, Nackenschmerzen, Rückenproblemen sowie mit Schmerzen im Lendenwirbelbereich zu rechnen ist. All dies sind Faktoren, die langfristig ernsthafte Gesundheitsschäden zur Folge haben können – und die die Motivation der Mitarbeiter wahrlich nicht gerade fördern. Im Gegenteil.

Es kommt auf die Höhe an

Der Bildschirm sollte individuell verstellbar sein, sodass der Mitarbeiter stets einen direkten Blick darauf werfen kann, ohne die Muskeln im Nacken- oder Schulterbereich zu sehr anspannen zu müssen. Die Höhe von Bürostuhl und Schreibtisch bzw. ihr Abstand zueinander sollte so bemessen sein, dass der Arbeitnehmer die Unterarme locker und entspannt in einem 90 Grad-Winkel auf der Tischplatte ablegen kann. Auch die Beine sollten relaxt in einem 90 Grad-Winkel positioniert werden können. Somit ergibt sich eine aufrechte Rückenhaltung, sodass Nackenverspannungen, Kreuzschmerzen und Co. endlich der Vergangenheit angehören.

In Anbetracht der Tatsache, dass Büroarbeitsplätze, die nicht nach modernen ergonomischen Richtlinien konzipiert sind, hohe Kosten nach sich ziehen können, ist aus Arbeitgebersicht dringender Handlungsbedarf gefragt. So haben aktuelle Studien gezeigt, dass sich dieser finanzielle Aufwand, der mit einer ergonomischen Ausstattung des Büros einhergeht, meist schon nach kurzer Zeit rentiert. Denn Fakt ist, dass sich die Leistungsfähigkeit und damit die Produktivität eines jeden Mitarbeiters schon in der Anfangsphase nach der Umstrukturierung um bis zu 3 Prozent steigern lässt. Krankheits- oder Fehlzeiten reduzieren sich, sodass sich auch dies mit Blick auf die Ausfallkosten äußerst positiv auswirkt.

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Benno Ohnesorg

Der Todesschuss auf Benno Ohnesorg

Vortrag und Film über die Ereignisse am 2. Juni 1967 in Berlin.

Am 2. Juni 1967 wurde bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schah von Persien in Westberlin der aus Hannover gebürtige 26jährige Student Benno Ohnesorg von einem Polizeibeamten erschossen.

Fünfzig Jahre danach soll über die Umstände seines Todes, die Überführung des Leichnams durch die DDR, die Trauerdemonstration und den sich anschließenden Kongress der Außerparlamentarischen Opposition (APO) in Hannover gesprochen werden.

Es werden Fotos und Filmausschnitte gezeigt und kommentiert.

Erstmals werden neu aufgetauchte Filmaufnahmen aus Hannover von Peter Stettner (Filminstitut der Hochschule Hannover) vorgestellt. Mit den ehemaligen Hannoveranern Alfred Krovoza und Gerd Weiberg wird über die Auswirkungen des tödlichen Schusses auf Benno Ohnesorg auf die APO und Hannover diskutiert.

Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt der Ausstellung „Ansichten der Revolte. Hannover 1967-1969“.

Zu der Ausstellung in der Kunsthalle FAUST vom 26.4. bis 28.6.2018 gehören eine Publikation und ein umfangreiches Begleitprogramm.

Historisches Museum Hannover
Pferdestraße 6
30159 Hannover

Eintritt frei

Palmyra. Was bleibt? Syriens zerstörtes Erbe

Palmyra. Was bleibt? Syriens zerstörtes Erbe

Syrische Kultur im Spiegel der Jahrhunderte. Die Ausstellung zeigt rund 20 Zeichnungen des französischen Künstlers, Archäologen und Architekten Louis-François Cassas (1756–1827), die er im Jahre 1785 in Palmyra anfertigte.

Die einzigartigen Monumente der Ruinenstadt Palmyra, seit 1980 UNESCO-Welterbe, faszinieren seit Jahrhunderten. Touristen wie Wissenschaftler bewunderten die durch Römer, Griechen und Perser geprägte Kultur – bis der sogenannte „Islamische Staat“ das Weltkulturerbe zerstörte. Vor dem Hintergrund dieser katastrophalen Situation stellt sich die Frage „Palmyra – Was bleibt?“.

Die Ausstellung zeigt rund 20 Zeichnungen des französischen Künstlers, Archäologen und Architekten Louis-François Cassas (1756–1827), die er im Jahre 1785 in Pamyra anfertigte. Seine Arbeiten spiegeln noch heute auf atemraubende Weise die einstige Schönheit und Faszination der antiken Monumente wider. Der Schwerpunkt liegt auf dem berühmten Baal-Tempel, einem der wichtigsten religiösen Bauwerke im ersten Jahrhundert nach Christus im Nahen Osten.

Museum August Kestner
Trammplatz 3
30159 Hannover

Gesprächsrunde „Erzählen über‘n Gartenzaun“ für SeniorInnen in Misburg

Der Kommunale Seniorenservice (KSH) bietet ab 15 Uhr an jedem ersten Mittwoch im Monat unter der ehrenamtlichen Leitung von Angelika Holz die Gesprächsrunde „Erzählen über’n Gartenzaun“ für SeniorInnen an. Die Gruppe trifft sich in der Begegnungsstätte Misburger Rathaus, Waldstraße 9.

Der nächste Termin ist am Mittwoch (7. Juni).

Unter dem Motto „Erlebtes will erzählt und gehört werden“ haben SeniorInnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Interessierten auszutauschen. Lebensgeschichten bereichern die Runde und bewahren Erinnerungsschätze vor dem Vergessen.

Anmeldung und weitere Informationen bei Werner Tiede vom KSH unter der Telefonnummer 168-46725.

Rentner Rock´n Roll

Rentner Rock´n Roll

Rüstige Rentner in Aktion: Science-Fiction Shorts

Sie tanzt gerne, kreiert neue Strickmuster, sehnt sich nach einem frischen Partner oder hat Erinnerungslücken. Er zieht in geheimer Mission durch die Stadt, hat als Junger reichlich Unfug angestellt oder wankt zwischen Geilheit und Kriegserinnerung. Und gemeinsam haben sie Beziehungsprobleme zu lösen oder werden orchestral begleitet von Stimmen, Erinnerungen und Visionen.

9 Filme in 90 Minuten

Mittwoch, 31.05. – 20 Uhr
Eintritt: 5,-€

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Bilder einer grossen Liebe

Bilder deiner grossen Liebe

GASTSPIEL THEATER NEUMARKT ZÜRICH

Bilder deiner großen Liebe ist Wolfgang Herrndorfs letzter, unvollendeter Roman, an dem er bis zu seinem Tod 2013 geschrieben hat. Isa, die Hauptfigur, trifft  man bereits in Tschick, dem anderen sehr bekannt gewordenen »Jugendroman« des Autors. Isa wird darin beschrieben als lebens- und angriffslustiges, dreckiges, selbstbewusstes, außergewöhnliches, schönes Mädchen, das sich für kurze Zeit den beiden Jungs Maik und Tschick anschließt. Am Ende ihres Treffens schwören sich die drei, dass sie sich genau fünfzig Jahre später, exakt am gleichen Ort wieder treffen werden. Das ist ungefähr die unverhältnismäßige und durchaus sentimentale Perspektive auf das Leben und auf die Bedeutung bestimmter Momente und Begegnungen, die auch dieser letzte Roman entwirft, mal wahnsinnig klug, weise und dann blutig, jung und verschwenderisch. Isa bleibt nie stehen, sie treibt wie in einem guten Roadmovie immer weiter, nach vorne ins Unbekannte. Und was könnte man anderes auch tun?

Neben den beiden Musikern Sandro Tajouri  (A Boy Named River) und Moritz Bossmann (Die Tentakeln von Delphi, Vögel die Erde essen), steht Sandra Hüller (Finsterworld, Toni Erdmann) wieder auf der Bühne des Schauspiel Hannover. 2010 war sie hier in der Titelrolle von Parzival zu sehen und eroberte sich in den letzten Jahren neben den größten deutschsprachigen Theaterbühnen auch einen festen Platz auf der Kinoleinwand.

Dienstag, 30.05.2017 um 20:00 Uhr
Mittwoch, 31.05.2017 um 19:00 Uhr

Schauspielhaus Hannover
Prinzenstraße 9
30159 Hannover
www.schauspiel-hannover.de

Steinbruchsfeld-Ost: Öffentliche Informationsveranstaltung

In Misburg-Nord soll weiterer Wohnraum geschaffen werden. Im Fokus steht das Gebiet zwischen Kampstraße und Steinbruchstraße. Interessierte haben am Mittwoch (14. Juni) ab 18 Uhr Gelegenheit, Anregungen zu geben. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung in der Grundschule Mühlenweg, Mühlenweg 2, informiert die Stadt über das Bauvorhaben, den Naturschutz und die entsprechende Verkehrsplanung.

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