Tag: 13. Juni 2017

Gutshaus Lenthe

Auf den Spuren Werner von Siemens‘ – Exkursion nach Lenthe

Gutshaus Lenthe

Gutshaus Lenthe

Als Begleitprogramm zur Sonderausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ bietet das Museum für Energiegeschichte(n) am 20. Juni 2017 um 16 Uhr eine Exkursion nach Lenthe in der Region Hannover an. In diesem Ortsteil der Stadt Gehrden wurde der Begründer der Elektrotechnik, Werner von Siemens, am 13. Dezember 1816 geboren.

Sein Geburtshaus, das Pächterhaus des Oberguts in Lenthe, steht noch heute. Es wurde zum 200. Geburtstag des Elektropioniers mit Unterstützung der Werner Siemens-Stiftung renoviert. Im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes befindet sich eine Dauerausstellung, die anhand zentraler Dokumente und Exponate die wichtigsten Stationen im Leben des erfolgreichen Unternehmers nachzeichnet. Um 16 Uhr beginnt die Exkursion mit einer gemeinsamen Besichtigung dieser Ausstellung über Werner von Siemens. Anschließend bietet Wilfried Otto vom Heimatbund Gehrden um 17 Uhr einen Ortsrundgang auf den Spuren der Familie Siemens durch die Gemeinde Lenthe an.

Treffpunkt ist das Obergut Lenthe, Winterstraße 23 in Gehrden-Lenthe. Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten.

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
www.energiegeschichte.de

„Musikalisches Sonntagscafé“ für SeniorInnen in Vahrenheide

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) öffnet an jedem dritten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr sein „Musikalisches Sonntagcafé“ in der Begegnungsstätte für SeniorInnen, Plauener Straße 23 A.

Am Sonntag (18. Juni) unterhalten das Duo Irina Janz und Konstantin Schneider mit Gesang, Gitarre, Klavier und Melodica. Vorgetragen werden bekannte Lieder und Melodien aus den Jahren von 1920 bis 1980.

Kaffee und Kuchen werden zum Selbstkostenpreis angeboten. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen gibt Doris Landeck vom KSH unter der Rufnummer 168-42690.

IDEASTORE & LINDENALLSPORT

IDEASTORE & LINDENALLSPORT

Mitten in Linden-Limmer: Ideen und Pläne neuer Architektur
Ausstellung studentischer Arbeiten im Freizeitheim Linden vom 15. Juni bis 13. Juli 2017

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 15. Juni, 18 Uhr
mit Beiträgen von Walter Fabian (Otto-Brenner-Akademie) und Prof. Dr. Heiko Geiling

Einführung in die Ausstellung:
Prof. Michael Schumacher (Institut für Entwerfen und Konstruieren der Leibniz Universität Hannover)

Architektur-Studierende der Leibniz Universität Hannover präsentieren Linden-Limmer ihre Abschlussarbeiten. Ihre Ideen, Pläne und Modelle beziehen sich auf das Areal des jetzigen Freizeitheims Linden.

Ein Teil der Exponate beantwortet die Frage, wie ein zukünftiges Stadtteilzentrum als neues Bildungs- und Kulturzentrum (Idea Store) gestaltet werden könnte.

Ein zweiter Teil geht der Zeit voraus bis in das Jahre 2066. Hannover hat sich zur Sportmetropole des Landes entwickelt. Mitten in Linden-Limmer entsteht ein neues Quartier inkl. städtisches Wohnen, in dessen Mittelpunkt ein kompaktes Sportzentrum mit vielfältigen Sport- und Freizeitflächen geplant ist.

Lindenallsport

Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Diskussion eines neuen Lernorts Linden-Limmer. Die Idee eines modernen und den veränderten Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil angepassten Lernorts für Freizeit und Bildung wurden im Frühjahr 2016 erstmals öffentlich im Freizeitheim Linden zur Diskussion gestellt.

Die Ideengeber waren und sind unterschiedliche Akteure aus Linden-Limmer, die sich seit langem mit ihrem geschichtsträchtigen Stadtteil beschäftigen. Zwischen historischer Alltagskultur und politischer Geschichte haben sie Erinnerungen und andere Zeitzeugnisse in Form von Sammlungen angelegt, die sie für kulturelle und politische Bildungsangebote im Stadtteil einsetzen.

Ihr Problem besteht darin, in Linden-Limmer keinen angemessenen Ort zu finden, in dem sie ihre zahlreichen Initiativen im Sinne eines öffentlich-zugänglichen Lernorts einladend präsentieren können, um so als bildungsorientierte Dienstleister für den Stadtteil wirken zu können.

Das in die Jahre gekommene Freizeitheim Linden ist mittlerweile ein baulicher Sanierungsfall geworden und den Ansprüchen eines modernen und soziokulturelle Vielfalt repräsentierenden Lernorts nicht mehr gewachsen.

Insofern hoffen wir, dass die Ausstellung architektonischer Ideen dazu beiträgt, die Diskussion um die weitere Zukunft von Linden-Limmer zu bereichern.

Eine Veranstaltung der Otto-Brenner-Akademie in Kooperation mit dem Institut für Entwerfen und Konstruieren der Leibniz Universität Hannover