Monate: Dezember 2017

Friedenslicht aus Bethlehem

Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt

Friedenslicht aus Bethlehem

Friedenslicht aus Bethlehem

Feier in der Auferstehungsgemeinde in Hannover – Döhren am 3. Advent
Muslimischer Jugendverband MJD beteiligt
Verteilung in der Stadt durch Üstra – Oldtimer
Oberbürgermeister Schostok nächster Empfänger

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover eingetroffen. Christliche PfadfinderInnen aus verschiedenen Verbänden und Mitglieder der muslimischen Jugend feierten dies am Nachmittag des dritten Adventes in der Auferstehungsgemeinde in Hannover Döhren. Zu diesem Aussendegottesdienst waren 350 Jugendliche aus der Region „Zentrales Niedersachsen„ gekommen. Sie erhielten das Licht , das am morgen mit einem ICE aus Wien in der Landeshauptstadt angekommen war, um es in ihren Kirchengemeinden und Gruppen weiter zu verteilen. An der Verteilung beteiligte sich auch die Jugend – und Bildungsdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Rita Maria Rzyski.
Aus der Verteilung ergibt sich eine Art Stafette, mit der in der Adventszeit ehntausende von Menschen in Europa und der Welt erreicht werden. Der Gast mit der längsten Anreise war in diesem Jahr Marga, eine Seepfadfinderin aus Süd – Afrika, die das Licht mit in ihre Heimat nehmen möchte.

Veranstalter der Feier waren der VCP Bezirk Hannover, die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St.Georg) und – zum zweiten Male in diesem Jahr – die Muslimische Jugend Deutschland (MJD)

Wilfried Duckstein, Geschäftsführer des VCP Hannover konnte zu Beginn des Gottesdienstes von Landesbischof Meister grüssen, der in diesem Jahr leider verhindert war, persönlich teilzunehmen, der Feier aber einen gesegneten Verlauf wünschte.

Die Pfadfinderinnen freuten sich besonders über die Beteiligung der MJD und die interkulturelle und interreligiöse Kooperation.

Damit wurde ein neuer Höhepunkt in der Zusammenarbeit zwischen dem VCP und muslimischen Jugendverbänden, die bisher aus vielfältigen Projekten rund um den Jugendtreff Kiefernpfad bestand, erreicht. Nicht zufällig dokumentiert hier die Aktion Friedenslicht, wie sich Frieden in der konkreten Situation vor Ort leben lässt. „Wir sind zufrieden mit diesem Weg, den wir seit einigen Jahren gemeinsam zurücklegen“, so der Geschäftsführer des VCP Hannover, Wilfried Duckstein.

Dazu passte auch das diesjährige Motto der Friedenslicht – Aktion „ … auf dem Weg zum Frieden“ . Damit wurde die weltweite Friedensbewegung , die es in diesen Tagen nicht leicht hat, zum Thema. Auf dem Weg zu sein, bedeutet, dass man ein Ziel hat, aber noch ein Stück davon entfernt ist . „Es bleibt die Hoffnung, auch für die Pfadfinder, dass man den Abstand verkleinern kann und er nicht noch grösser wird“, so Christian Brems, einer der Organisatoren der Aktion .

Friedenspastor Lutz Krügener von der hannoverschen Landeskirche,der Kurat der DPSG Pfarrer Christoph Lindner und Tasnim El Naggar von der MJD nahmen das Thema ebenfalls in ihrer Predigt auf und schlugen einen Bogen zu der Geschichte vom barmherzigen Samariter „ … es geschah auf dem Weg nach Jericho … „ Der Friedsen realisiert sich im konkreten Tun zwischen Menschen. So ihr Fazit.

Friedenslicht wird in der Stadt verteilt

Friedenslicht wird in der Stadt verteilt

Das Licht allein ist nicht der Frieden

Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind immer auf der Suche nach einer besseren Welt und tragen dafür auch eine Verantwortung.

Das Licht selbst ist noch nicht der Frieden, das Symbol, wird mit sehr grossen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen und alten Menschen durch die Welt getragen. In ganz Deutschland haben gestern über 300 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden. „Überall dort mahnt das Licht auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen muss“, sagt Wilfried Duckstein.

Verteilung mit Oldtimer-Strassenbahnen

Einen weiteren Höhepunkt bildete am Sonntag Abend die Sternfahrt von Üstra-Oldtimern, die das Licht in der Stadt und Umgebung an Kirchengemeinden und die Bevölkerung verteilten. Auch in diesem Jahr wurde die lange Streecke über Land gefahren, weil die Gemeinden in Garbsen um das Licht gebeten hatten .

Verbreitung in der Stadt

Das Licht ist jetzt auf seinem Weg durch die Stadt , Pfadfinderinnen werden es in der Zeit bis zum Heiligen Abend an Gemeinden , Senioreneinrichtungen, Schulen und öffentliche Stellen verteilen . Am Montag , dem 18.12. um 17.30 Uhr bekommt es der Oberbürgermeister stellvertretend für die ganze Stadt im Rathaus.

In den Tagen bis Weihnachten bzw bis zum 6. Januar kann das Licht von der Hannoverschen Bevölkerung an folgenden Bewahrorten für die eigene Wohnung abgeholt werden abgeholt werden.

  • Stadtkirchenkanzlei des Stadtkirchenverbandes, Hildesheimer Str. 165, 30173 Hannover
  • Wiedereintrittstelle an der Marktkirche, Hanns Lilje Platz
  • Haus kirchlicher Dienste Archivstr. 3, Jugendkirche Tabor
ICAN

Verleihung des Friedensnobelpreises live erleben

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Live-Stream
Sonntag, 10. Dezember 2017, 12 Uhr, Hodlersaal Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Von der Kampagne bis zum Friedensnobelpreis: ICAN und der Atomwaffenverbotsvertrag

Der Friedensnobelpreis gilt als die wichtigste politische Auszeichnung weltweit. In diesem Jahr wird der Preis an ICAN (Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung) verliehen. Das Städtebündnis Mayors for Peace ist einer der zahlreichen Netzwerkpartner von ICAN.

Aus diesem Grund lädt die Landeshauptstadt Hannover am Tag der Friedensnobelpreisverleihung am Sonntag, den 10. Dezember 2017 um 12 Uhr zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Hodlersaal im Neuen Rathaus ein.

Einladungsflyer

Was bedeutet der von ICAN initiierte Atomwaffenverbotsvertrag? Und: Rückt das Ziel einer atomwaffenfreien Welt jetzt in greifbare Nähe?

Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Es folgt ein Vortrag mit dem Thema „Ein Historischer Schritt auf dem Weg in eine atomwaffenfreie Welt? ICAN und der Atomwaffenverbotsvertrag“ von Dr. Carmen Wunderlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)

Die anschließende Diskussion wird von Dr. Sabine Meschkat-Peters, Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Grundsatzangelegenheiten, moderiert.

Es folgt die Übertragung des Livestreams der Nobelpreisverleihung aus Oslo, ab 13 Uhr

ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) ist ein Zusammenschluss von rund 460 Partnerorganisationen in mehr als 100 Ländern. Seit rund zehn Jahren setzt sich ICAN für einen Atomwaffenverbotsvertrag ein. Dieser wurde am 20. September 2017 von der Generalversammlung der UN zur Unterschrift ausgelegt. Die Organisation erhält den Friedensnobelpreis „für ihre Arbeit, mit der sie die Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen eines jeglichen Einsatzes von Atomwaffen lenkt und für ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot solcher Waffen zu erreichen“, so das norwegische Nobelpreiskomitee.

Viele moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws.

Klage der Deutschen Umwelthilfe bei Gericht eingegangen

Viele moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws.

Viele moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws.

Umweltschutzverband fordert von der Landeshauptstadt Änderung ihres Luftreinhalteplans

Die bereits vor einiger Zeit angekündigte Klage des Deutsche Umwelthilfe e.V. gegen die Landeshauptstadt Hannover wegen der Nichteinhaltung des Grenzwertes für Stickoxide ist gestern bei dem Verwaltungsgericht Hannover eingegangen (Az. 4 A 11790/17). Die Klage zielt auf die Verpflichtung der Stadt, ihren Luftreinhalteplan so abzuändern bzw. zu ergänzen, dass eine Einhaltung des europarechtlich vorgegebenen Grenzwertes kurzfristig sichergestellt werden kann. Dazu schlägt der Kläger in seiner Klageschrift ein Bündel von Maßnahmen vor; eine davon ist die Verhängung von Fahrverboten für Fahrzeuge mit Dieselmotoren.

Die zuständige 4. Kammer des Gerichts hat der Stadt zunächst eine Frist von zwei Monaten gesetzt, um zur Klage schriftlich Stellung zu nehmen. Wann ein Verhandlungstermin angesetzt wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Mehr Informationen dazu unter: