Monate: Januar 2018

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

IGS Südstadt: Bau verzögert sich nach AnwohnerInnen-Klage

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

Bertha von Suttner Schule – IGS Südstadt

Der geplante Erweiterungsbau der IGS Südstadt am Altenbekener Damm muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover von heute vorerst verschoben werden.

Darüber wird die Verwaltung die Ratsgremien kurzfristig informieren.

Das Gericht hat einem Eilantrag von AnwohnerInnen stattgegeben. Diese wehren sich gegen die Erweiterung der Schule auf dem vorhandenen Gelände durch einen neuen Gebäudetrakt. Das Gericht folgt mit der Entscheidung nicht der Rechtsauffassung der Stadt Hannover, nach der die Erweiterung auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplans (B-Plan) erfolgen kann.

Die Stadt legt gegen den Entscheid Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg ein.

Parallel wird für den Fall, dass das OVG an der Auffassung des Verwaltungsgerichts festhält, und um dann möglichst schnell handlungsfähig zu sein, die zeitnahe Änderung des B-Plans vorbereitet.

Die Erweiterung der Schule durch einen dritten Gebäudeflügel zeichnet die ursprüngliche, 1929/1930 nicht vollständig realisierte Planung der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule nach.

Das größere Raumprogramm ist wesentlich für den vollständigen Ausbau der Schule zu einer IGS mit allen für diese Schulform notwendigen Zügen und Angeboten sowie inklusiver Beschulung. Die Kapazität wird für die Schulversorgung in Hannover dringend benötigt. Dasselbe gilt für Kitaplätze, da die Einrichtung einer viergruppigen Kita integraler Bestandteil der Planungen ist.

Je nach Entscheidungsgang ist mit einer Verzögerung des Baubeginns von zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Die Verwaltung wird die Eltern der SchülerInnen, die die IGS besuchen, zeitnah über die Konsequenzen der AnwohnerInnen-Klage und der Gerichtsentscheidung informieren.


4. Kammer gibt Eilantrag von Nachbarn gegen die erteilte Baugenehmigung statt

Die Baugenehmigung, die sich die Landeshauptstadt Hannover Anfang November 2017 selbst für die Erweiterung und Sanierung der IGS Südstadt erteilt hat, ist voraussichtlich rechtswidrig. Zu dieser rechtlichen Einschätzung ist die 4. Kammer des Gerichts in einem heute den Beteiligten zugestellten Beschluss gekommen, mit dem sie einem gegen den sofortigen Vollzug der Baugenehmigung gerichteten Eilantrag von Nachbarn im Wesentlichen stattgegeben hat. Nach dem für das Gebiet geltenden Bebauungsplan Nr. 679 aus dem Jahr 1975 ist es grundsätzlich als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Nach § 1 der textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans sind die im allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässigen Nutzungen ausgeschlossen, um „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“.

Davon ausgehend steht das Bauplanungsrecht nach Auffassung der Kammer den vorgesehenen Bauarbeiten entgegen. Nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO 1968 seien Schulen in einem allgemeinen Wohngebiet, auch wenn ihr Einzugsbereich über das Gebiet hinausreiche, zwar regelhaft zulässig. Das Vorhaben der Antragsgegnerin werde sich aber deshalb als unzulässig erweisen, weil es gegen das ungeschriebene Gebot der Gebietsverträglichkeit verstoße. Ein im allgemeinen Wohngebiet regelhaft zulässiges Vorhaben gefährde den Gebietscharakter und sei gebietsunverträglich, wenn das Vorhaben – bezogen auf den Gebietscharakter des allgemeinen Wohngebiets – auf Grund seiner typischen Nutzungsweise störend wirke. Für eine derart störende Wirkung spreche entscheidend die Größenordnung des Vorhabens mit 720 Schülern und einer Kindertagesstätte mit 70 Plätzen, die geeignet sei, für „Gebietsunruhe“ zu sorgen und sich damit störend auf die Umgebung auszuwirken. Ein Schulkomplex dieser Größe gefährde die Zweckbestimmung des Gebiets, nämlich vorwiegend dem Wohnen zu dienen. Die Schule habe sich seit Planaufstellung von einer der Versorgung der näheren Umgebung dienenden Volksschule, die im allgemeinen Wohngebiet trotz ihrer Größe u. U. noch allgemein zulässig war, zu einer IGS mit stadtweitem Einzugsgebiet entwickelt; eine Aufstockung um eine gymnasiale Oberstufe scheine nicht ausgeschlossen. Hinzu komme der vom Vorhaben verursachte An- und Abfahrtsverkehr, da von den 70 KiTa-Kindern eine Vielzahl mit Kfz zum KiTa-Eingang in der bisher ruhigen Wißmannstraße gebracht und wieder abgeholt würden. Das dem Wohngebiet immanente „Ruhebedürfnis“ werde in Frage gestellt. Zwar würden in der Rechtsprechung Schulen in annähernd gleicher Größenordnung noch als ortsüblich und damit im allgemeinen Wohngebiet als allgemein zulässig angesehen. Aber der gültige Bebauungsplan setze für seinen Geltungsbereich keine uneingeschränkten allgemeinen Wohngebiete i. S. d. § 4 BauNVO 1968 fest, sondern allgemeine Wohngebiete „de luxe“, die durch den in § 1 der textlichen Festsetzungen erfolgten Ausschluss ausnahmsweise zulässiger Anlagen reinen Wohngebieten i. S. d. § 3 BauNVO 1968 weitgehend angenähert seien. Mit dem Willen des Plangebers, „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“, werde sich das Vorhaben der Antragsgegnerin im Hinblick auf seine Größenordnung nicht vereinbaren lassen.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe Beschwerde zum Nds. Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

Begrünte Hauswand

Wissenswertes über die Clematis – Beginn der Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“

Begrünte Hauswand

Begrünte Hauswand

Am kommenden Montag (29. Januar) startet eine neue Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“. Unter dem Titel „Clematis – Auswahl und Pflege dieser attraktiven Kletterpflanzen“ bietet ein Fachmann fundierte Erläuterungen zu einer der schönsten Kletterpflanzen an. Die Clematis (Waldrebe) fehlt fast in keinem Garten, an vielen Fassaden begeistert sie die Menschen. Wer lange Freude an ihren verschiedenen Arten und Züchtungen haben möchte, sollte einige ihrer Eigenschaften bei der Anpflanzung und der Pflege berücksichtigen. Dieses Wissen vermittelt aus erster Hand Friedrich Manfred Westphal, ein renommierter Clematiszüchter aus Prisdorf (Kreis Pinneberg bei Hamburg). Die Veranstaltung im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist Teil des Projekts „Begrüntes Hannover“, mit dem die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit dem BUND Region Hannover über die Vorteile und Fördermöglichkeiten von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen informiert. Die weiteren Termine der Vortragsreihe sind:

  • Mittwoch, 14. Februar, 18 Uhr (Mosaiksaal): Vielfalt der Dachbegrünungen
  • Mittwoch, 21. Februar, 18 Uhr (Mosaiksaal): Grüne Oasen in Innenhöfen
  • Mittwoch, 7. März, 18 Uhr (Gobelinsaal): Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den Vorträgen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und Gerd Wach vom BUND telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47.

Schmetterling im Berggarten

Gaukler der Tropen – Schmetterlinge im Berggarten

Schmetterling im Berggarten

Schmetterling im Berggarten

Perfekt gegen schlechte Laune an grauen Wintertagen: Zarte Schmetterlinge und exotische Pflanzen. Beides bieten die „Gaukler der Tropen“ im Tropenschauhaus des Berggartens vom 26. Januar bis zum 18. März. Rund 1000 Tagfalter aus 60 verschiedenen Arten füllen das Schauhaus mit buntem Leben.

Bei angenehmen 24 Grad Celsius lassen sich unter anderem Himmelsfalter, Ritterfalter, Bananenfalter und Passionsblumenfalter beim Blütenbesuch oder an den Futterstationen beobachten. Im frisch sanierten Schauhaus nebenan locken bis zu 800 farbenprächtige, duftende Orchideen, eingerahmt von Farnen, Palmen und Bromelien. Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnete die Schmetterlingsschau.

Die Schmetterlinge kommen von speziellen Farmen aus Costa Rica, Malaysia, Thailand und von den Philippinen, einige auch aus Afrika. Im Schauhaus werden die Puppen vorsichtig ausgepackt und in speziellen Schlupfkästen sowie an einer Korkwand befestigt. Hier dauert es wenige Tage, bis aus den Puppen Schmetterlinge werden. Auch die Paarung oder die Eiablage können die BesucherInnen mit etwas Glück beobachten. Vor Ort geschlüpfte Raupen werden nicht lange auf sich warten lassen. Das Ausstellungsteam hat rechtzeitig die ersten Schmetterlinge im Schauhaus angesiedelt, so dass mit Raupen, Puppen und Faltern alle Entwicklungsphasen zu sehen sind.

Morpho peleides

Morpho peleides

Etliche Pflanzen im Schauhaus sind während der Ausstellung eigens auf das Wohl der Tiere ausgerichtet. Den Geschmack der Schmetterlinge treffen zum Beispiel der Stern von Ägypten (Pentas lanceolata) oder das Flammende Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana). Sie locken mit leuchtend bunten Blüten voller Nektar und Pollen. An Futterstationen laben sich die Falter auch an reifem Obst. Für die Eiablage und die häufig sehr wählerischen Raupen stehen unter anderem Bananen- und Zitruspflanzen, Pfeffergewächse und Passionsblumen bereit. Gefräßige Raupen sind sonst in Botanischen Gärten gar nicht gerne gesehen, hier dagegen wichtige Darsteller der Schmetterlingsschau.

Faszinierend ist die Vielfalt der Schmetterlinge: Ein Highlight ist der Himmelsfalter, der seine blau schillernden Flügelinnenseiten nur im Flug zeigt, sich nach der Landung aber hervorragend tarnt. Andere wie der Bananenfalter beeindrucken durch ihre Größe, Ritterfalter und viele kleinere Schmetterlinge durch ihre leuchtenden Farben und auffälligen Muster. Sie alle sind wunderschöne, aber leider sehr kurzlebige Geschöpfe. Als ausgewachsene Falter verbringen sie nur zwei bis vier Wochen ihres wandlungsreichen Lebens. Ausführliche Informationen über die Gaukler der Tropen vermitteln 15 im Schauhaus verteilte Infotafeln. Ein Faltblatt hilft beim Bestimmen der wichtigsten vertretenen Arten. Als Ansprechpartner sind darüber hinaus täglich MitarbeiterInnen des Berggartens und an den Wochenenden auch ehrenamtliche Gartenlotsen vor Ort. Sie erklären zum Beispiel, warum die Puppen nicht mit Blitz fotografiert werden sollen, die Schmetterlinge nicht angefasst werden dürfen und warum die Tiere häufig auf dem Boden sitzen und dort Opfer allzu unvorsichtiger Schritte werden könnten.

Gaukler der Tropen

Gaukler der Tropen

Für kleine SchmetterlingsforscherInnen

Die Schmetterlingsforscher-Werkstatt mit Lili und Claudius richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Unter anderem wird gebastelt, anschließend geht es zu den Schmetterlingen ins Schauhaus. Termine: 28. Januar, 11 Uhr / 10. Februar, 14.30 Uhr / 4. März, 11 Uhr. Die Teilnahme kostet 7,50 Uhr, Anmeldungen nimmt das Büro für Naturetainment entgegen: Telefon 0511/2281471, E-Mail info@lili-claudius.de.

Orchideen in Hülle und Fülle

Wer die Schmetterlingsausstellung besucht, sollte sich die Pracht im Orchideenschauhaus nebenan nicht entgehen lassen. Nach mehrmonatiger Schließung ist das frisch sanierte Haus wieder geöffnet und üppig mit tropischen Pflanzen aus Süd- und Mittelamerika, Afrika und Asien bestückt. Sie bilden den Rahmen für bis zu 800 blühende Orchideen aus der Sammlung des Berggartens, einer der größten Orchideensammlungen der Welt. Zwei Mal pro Woche wird gewechselt, so dass immer die schönsten blühenden Exemplare im Schauhaus zu bewundern sind.

Die Schmetterlingsschau und das Orchideenschauhaus sind im Berggarteneintritt von 3,50 Euro enthalten, Kinder bis 12 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Gaukler der Tropen – Schmetterlinge im Berggarten
26. Januar bis 18. März 2018, täglich 9 bis 16.30 Uhr

im Garteneintritt enthalten: 3,50 Euro/Erwachsene, Kinder bis 12 frei

Gruppen sollten sich anmelden, um Wartezeiten zu vermeiden, denn der Platz im Schauhaus ist begrenzt. Siehe Infotelefon oder per Mail an herrenhaeuser-gaerten@hannover-stadt.de

Herrenhäuser Gärten, Herrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover
Infotelefon (0511) 168-34000, www.herrenhausen.de

Stadtarchiv Hannover

Hannover als historische Hansestadt – Stadtarchiv Hannover erforscht Hanse-Geschichte

Stadtarchiv Hannover

Stadtarchiv Hannover

Hannover war eine Hansestadt. Über Jahrhunderte agierte die Stadt in einem weitgespannten Städtenetzwerk mit Handelskontakten bis nach Russland, England und Skandinavien. Hannover gehörte nicht zur „ersten Liga“ der Hansestädte wie Lübeck, Hamburg, Bremen, Magdeburg oder Braunschweig. Gleichwohl handelte Hannover im Konzert der anderen Städte aktiv in der Städtehanse und in den regionalen Städtebünden. Diesen Handelsverbindungen verdankte Hannover einen guten Teil seines Wohlstandes und seiner jahrhundertelangen weitgehenden politischen Bewegungsfreiheit als städtisches Gemeinwesen.

Die Bedeutung der hansischen Handelskontakte für die Stadtgeschichte ist bislang unterschätzt worden, Hannovers Rolle in der Hanse nahezu unerforscht geblieben. Die im Stadtarchiv vorhandenen Quellen sind bisher nur unzureichend erschlossen und warten auf interessierte und innovative ForscherInnen.

Um die historische Forschung voranzubringen, wird das Stadtarchiv einen wesentlichen Teil seiner Unterlagen zur Hanse in diesem Jahr erschließen und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Erste Forschungsergebnisse zur hannoverschen Hanse-Geschichte sollen 2019 vorgestellt werden.

Unterstützung bei der Identifizierung weiterer Quellen zur Hanse-Geschichte Hannovers hat die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums am Europäischen Hansemuseum in Lübeck signalisiert.

In der Dauerausstellung des 2015 eröffneten Europäischen Hansemuseum ist Hannover mehrfach auf Darstellungen über den Hanseraum vertreten und tritt als Teilnehmerin auf dem in einer aufwendigen Hörstation inszenierten Hansetag von 1518 auf.

Die Historikerinnen dort werden sich in den nächsten Jahren verstärkt mit der Binnen-Hanse beschäftigen, also mit den Städten, die selbst keinen Zugang zum Meer hatten, und verstärkt auch den regionalen Handel zwischen den Städten im Binnenland in den Blick nehmen. Auf der Suche nach Quellen zu diesen Aspekten der Hanse-Geschichte ist das Stadtarchiv Hannover ein gefragter Partner.

Stadtbibliothek Hannover

Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron aus und über ihr Buch „Sweet Occupation“

Stadtbibliothek Hannover

Stadtbibliothek Hannover

Filistina 2018 – 8. Festival für Kultur und Politik in Palästina: Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron aus und über ihr Buch „Sweet Occupation“ am 6. Februar in der Stadtbibliothek Hannover

Zu einer Lesung mit Gespräch aus Lizzie Dorons Buch „Sweet Occupation“, gelesen wird der deutsche Text, lädt die Stadtbibliothek Hannover für Dienstag (6. Februar) in ihre Zentrale in der Hildesheimer Straße 12 ein. Die Lesung und das Gespräch mit Lizzie Doron ist Teil der Filistina 2018 und wird in Kooperation mit der Palästina Initiative Region Hannover und der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung angeboten. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt drei Euro. SchülerInnen haben freien Eintritt.

Inhaltsangabe:

„Sweet Occupation. Die Begegnung mit dem Fremden – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst“

Fünf Männer in der Mitte ihres Lebens: Die verurteilten ehemaligen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die Israelis Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder freikamen, die „Friedenskämpfer-Bewegung“ gründeten, entschlossen, ihrem Leben eine entschieden andere Richtung zu geben. Muhammad nahm Kontakt zu Lizzie Doron auf, und so traf sie diese Männer: Feinde, Widersacher. Palästinenser, die die Juden töten wollten, und Israelis, die sich geweigert hatten, ihr Land zu verteidigen. Ein Jahr lang hörte sie ihren Kindheitserinnerungen zu, lernte ihre Gefühle kennen, ihre Träume und Ängste, erfuhr von dem Moment, als sie anderen das Leben nahmen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen: Worte sind stärker als Molotowcocktails, Handgranaten oder Steine. Und Rettung bringen oft diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen.

Zur Autorin:

Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman „Ruhige Zeiten“ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis.

EinwohnerInneninformation „Infrastrukturplanung Bemerode-Ost“

Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode: OB lädt zur EinwohnerInneninformation „Infrastrukturplanung Bemerode-Ost“ ein

In den kommenden Jahren sind in Bemerode-Ost/Kronsberg zahlreiche Bautätigkeiten zu erwarten.

Oberbürgermeister Stefan Schostok stellt zusammen mit Bezirksbürgermeister Bernd Rödel und VertreterInnen der Verwaltung interessierten EinwohnerInnen am Montag, (29. Januar), 16 Uhr, im KroKuS (Saal), Thie 6, 30539 Hannover die ersten Planungen vor.

Insbesondere wird es um das Umfeld der derzeitigen Bezirkssportanlage Bemerode gehen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Buslinie 121 am Hauptbahnhof

Buslinie 121, 128 und 134: Umleitung in der City bis Anfang März verlängert

Wegen der Bauarbeiten in der Innenstadt auf der Kurt-Schumacher-Straße und deren Auswirkun-gen auf die Kreuzung Lister Meile/Ernst-August-Platz fahren die Buslinien 121, 128 und 134 bis voraussichtlich Sonntag, 4. März 2018, weiterhin die bekannte Umleitung.

Das bedeutet:
Die Linie 121 fährt in beiden Richtungen, anstatt durch den Posttunnel, über die Fernroder Straße. Die Ersatzhaltestelle „Hauptbahnhof“, in Richtung Altenbekener Damm, befindet sich in der Joachimstraße neben dem Gebäude der Sparda-Bank. In Richtung Haltenhoffstraße ist der Ersatzhalt in der Fernroder Straße.

Die Linien 128 und 134 fahren ebenfalls zu den oben angegebenen Ersatzhaltestellen in Nähe Hauptbahnhof. Außerdem halten die Busse in Fahrtrichtung Hauptbahnhof/ZOB an der Ersatzhaltestelle „Celler Straße“. Diese befindet sich auf der Hamburger Allee – hinter der Einmündung Rundstraße. Die Haltestellen „Am Klagesmarkt“, „Steintor“ und „Hauptbahnhof/Rosenstraße“ entfallen auf den Linien 128 und 134 weiterhin.

Leitmotiv: Werner von Siemens und die Elektrotechnik

Verlängerung der Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“

Leitmotiv: Werner von Siemens und die Elektrotechnik

Leitmotiv: Werner von Siemens und die Elektrotechnik

Das Museum für Energiegeschichte(n) verlängert die Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ bis zum 29. März 2018.

Die Sonderausstellung zeichnet den Lebensweg des in Lenthe bei Hannover geborenen Werner von Siemens nach, der später zu den renommiertesten Erfindern und erfolgreichsten Unternehmern des 19. Jahrhunderts zählte und lenkt den Blick auf jene bahnbrechenden Innovationen, mit denen der Erfinder-Unternehmer die Welt der Elektrotechnik begründete.

Die Ausstellung unterstreicht, dass Werner von Siemens bei seinen Erfindungen stets den praktischen Nutzen im Blick hatte und stellt die Bedeutung der Siemens’schen Erfindungen für die Wissenschaft, Technik und Gesellschaft bis zur Gegenwart heraus.

Avacon AG
Museum für Energiegeschichte(n)

Humboldtstraße 32
30169 Hannover

www.energiegeschichte.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Baustelle

Vollsperrung der Frankfurter Allee zwischen Ricklinger Kreisel und Landwehrkreisel

Aufgrund von Baumfällarbeiten ist am Sonntag (21. Januar) zwischen 8 und 12 Uhr auf der Frankfurter Allee (B3) zwischen dem Streckenabschnitt Ricklinger Kreisel und Landwehrkreisel eine Vollsperrung der Fahrspur in Fahrtrichtung Landwehrkreisel erforderlich.

Der Verkehr wird ab dem Ricklinger Kreisel über die Göttinger Chaussee stadtauswärts und die Querspange zurück zur Frankfurter Allee umgeleitet.

Winterlauf 2018

Winterlauf durch den Georgengarten 2018

Winterlauf 2018Am 21.01.2018 um 12:00 Uhr startet der vierte Winterlauf der SG Hannover-Herrenhausen. Die Anmeldungsliste ist offen.

Ausrichter sind die COOP Vereine DJK TUS Marathon, SG 74, MTV Herrenhausen und TSG 93 sowie DJK SC Polonia.
Start und Ziel ist wie im Vorjahr beim DJK TUS Marathon Hannover. Eine Abbildung der Laufstrecke findet sich in der Anlage!

Der 4. Winterlauf ist Teil der Veranstaltungen zum Sparkassen-Laufpass der Region 2018.

Am 21.01.2018 um 12:00 Uhr startet der vierte Winterlauf der SG Hannover-Herrenhausen. Die Anmeldungsliste ist offen.

Hauptlauf: 7,7 km
Jahrgang: 1999 und älter
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Männer und Frauen

Strecke des Winterlauf 2018

Strecke des Winterlauf 2018

Lauf: 4,5 km
Jahrgang: 1999 und älter
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Männer und Frauen
Jahrgang: 2000 -2004
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Junioren und Juniorinnen

Kinderlauf: 2,5 km
Jahrgang: 2005 und jünger
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Jungen und Mädchen

Startgebühren
1999 und älter: 8 Euro
2000 bis 2004: 6 Euro
2005 und jünger: 2 Euro

Das Pfand für die Startnummer liegt bei € 5 Euro (bitte passend mitbringen!!).
Das Startgeld ist zu überweisen auf das Konto der SG Hannover-Herrenhausen:
IBAN: DE03250501800910277826

Anmeldung: www.laufchip.de , http://my3.raceresult.com/84631/registration?lang=de

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