Monate: Februar 2018

Grünste Stadt Niedersachsens?

Stellungnahme OB Schostok zum Thema Fahrverbote

Stellungnahme OB Schostok zur heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, dass Fahrverbote möglich sind

Das Bundesverwaltungsgericht hat heute (27. Februar) entschieden, dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zur Reduzierung von Stickstoffdioxidemissionen möglich sind. Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok dazu:

„Das Urteil zwingt uns dazu, dass wir auch für Hannover Fahrverbote prüfen müssen. Die Besonderheit besteht bei uns darin, dass dieses Verbot den gesamten Umweltzonenbereich umfassen müsste, weil sonst Ausweichverkehre das Problem nur verlagern würden.

Mit anderen Worten: Wir hätten im Ergebnis eine Verschärfung der Umweltzone, könnten die Verstöße aber bei den Dieselfahrzeugen nur mit einem enormen Aufwand kontrollieren.

Das Beispiel Hannover macht insofern auf besondere Weise deutlich, dass nur die Blaue Plakette eine praktikable Lösung ist. Das sollte nun endlich auch die Bundesregierung begreifen.

Ohnehin ist es ein Unding, dass die Bundesregierung sich von einem Bundesgericht aufschreiben lassen muss, wie wir verfahren müssen. Hier handelt es sich um ein politisches Versagen.

Das Urteil bestätigt, dass Fahrverbote bereits jetzt rechtlich möglich sind. Sie sind allerdings angemessen auszugestalten, zum Beispiel zeitlich gestuft nach Fahrzeuggruppen. Auch Ausnahmeregelungen sind erforderlich.

Die Städte haben aber aufgrund der gegebenen Rechtslage bei strecken- oder zonenbezogenen Sperrungen ein Kontrollproblem. Der Aufwand der Fahrzeugkontrolle anhand des Fahrzeugscheins ist für Polizei und Ordnungsämter nicht zu leisten. Deshalb ist eine blaue Plakette sinnvoll. Diese kann nur bundesgesetzlich einheitlich für alle Städte geschaffenen werden.

Die Bedeutung des Urteils für Hannover lässt sich erst nach der Auswertung der schriftlichen Begründung und der Abstimmung mit dem Land Niedersachsen sagen. Die Stadt kann Schilder nicht in eigener Kompetenz aufstellen. Wir werden uns mit den zuständigen Landesbehörden über die zu treffenden Maßnahmen verständigen.

In Hannover haben streckenbezogene Fahrverbote Ausweichverkehre zur Folge, sodass sich auch die Luftverschmutzung in die Nebenstraßen verlagern würde. Im schlimmsten Fall würde sich ein Dieselverbot auf die gesamte Umweltzone ausweiten. Das wollen wir verhindern.“

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

SPD-Ratsfraktion lehnt Fahrverbote ab: „Automobilindustrie und Bund stehen in der Pflicht.“

Er wird nicht vom Sockel fallen, der eine oder andere Anwohner aber vielleicht schon!

Er wird nicht vom Sockel fallen, der eine oder andere Anwohner aber vielleicht schon!

Die SPD-Ratsfraktion sieht die Automobilhersteller und die Bundesregierung in der Pflicht, die Luftqualität in Hannover und anderen großen Städten zu verbessern. Fahrverbote für Diesel-PKW, wie sie das Bundesverwaltungsgericht in seiner heutigen Entscheidung für zulässig erachtet, lehnt die SPD-Ratsfraktion ab.

„Die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt hat selbstverständlich für uns den höchsten Stellenwert“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Philipp Kreisz. Desto ärgerlicher sei es, dass die Bundesregierung bislang keine tragfähigen Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung durch Diesel-PKW unternommen habe: „Seit fünf Jahren ist nichts geschehen: Der Bund hätte längst die Automobilindustrie dazu verpflichten müssen, die Abgasnormen zu erfüllen.“

„Das Totalversagen des Bundes muss ein Ende haben“, fordert auch Lars Kelich, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Bund muss an die Verursacher ran. Nur die Autokonzerne können durch eine Umrüstung der Hardware der Diesel-PKW, durch Schadenersatz oder eine Entschädigung für deren Halter das Problem der Luftverschmutzung umgehend lösen.“ Selbst die Einführung einer Blauen Plakette würde Menschen treffen, die in Treu und Glauben einen Diesel-PKW erworben haben.

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

Zugleich müsste der Bund milliardenschwere Hilfen für jene Kommunen bereitstellen, die unter der Luftverschmutzung litten. „Die Summen, die bislang in Rede standen, sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, meinen Kelich und Kreisz: „Aber selbst mit den Milliarden für den Ausbau des Nahverkehrs können die Kommunen erst in Jahren etwas bewegen. Wir brauchen aber Maßnahmen, die sofort greifen.“

Die beiden Sprecher erläutern, dass Hannover eine Menge unternommen habe, um die Luft zu verbessern und Fahrverbote zu vermeiden. Kelich und Kreisz verweisen darauf, dass die Region in den letzten Jahren den Öffentlichen Nahverkehr intensiv ausgebaut habe. „In der Landeshauptstadt haben wir mit verschiedenen Maßnahmen dafür gesorgt, dass sich der Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen in den letzten zehn Jahren verdoppelt hat.“ Ratspolitik und Stadtverwaltung hätten – gerade auch in jüngster Zeit – die Grundlagen für mehr E-Mobilität geschaffen, indem die Ladeinfrastruktur ausgebaut werde. Auch das Projekt zur City-Logistik solle zur Luftreinhaltung beitragen – durch die Umrüstung auf umweltfreundliche Antriebe und durch die Bündelung von Lieferverkehren.

„Natürlich müssen und wollen wir durch unsere Politik Anreize schaffen, auf das Auto zu verzichten“, erklären Kreisz und Kelich übereinstimmend: „Aber wir wollen niemanden enteignen, und wir wissen zugleich, dass es Menschen gibt, die auf ihr Auto angewiesen sind.“ Fahrverbote kämen einer Enteignung dieser Menschen gleich, und deshalb lehne die SPD-Ratsfraktion sie ab.

SPD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Das versteht Strato unter dauerhaft

Mieterhöhung nicht nur für lokale Händler

Mal was in eigener Sache:

Das nicht nur lokale Händler von drastischen Mieterhöhungen betroffen sein können zeigt der Provider Strato gerade ganz anschaulich.

Das versteht Strato unter dauerhaftZitat: Im Bereich Webhosting bleibt die Zeit nicht stehen. Die Ansprüche der Nutzer wachsen und auch STRATO verbessert seine Leistungen stetig. Vor diesem Hintergrund wird Ihr bestehendes Hosting-Paket STRATO PowerWeb Basic (Auftragsnummer: xxxxxx) zum Ende Ihrer aktuellen Vertragslaufzeit am 06.05.2018 automatisch in das neue Paket PowerWeb Basic übergehen.

Alter Preis: 5,90 €  (unter dauerhaft verstehe ich übrigens was Anderes)
Neuer Preis: 8,00 €

Das macht eine Preiserhöhung von 35%.

Dafür gibt es aber auch mehr Leistungen. Toll, nur wer braucht die eigentlich? Hat man doch seinerzeit den Tarif passend zur Aufgabe ausgesucht.

Alt Aktuell Frei Neu
E-Mails 300 280 2000
Inklusiv-Domains 4 0 2
Subdomains 500 498 500
FTP-Zugänge 6 5 10
Datenbanken 5 0 25
Speicherplatz 3,9 GB 3,0 GB (77.04 %) 100 GB

Zumindest bei den Inklusiv-Domains lässt Strato Kulanz walten. Die darf man behalten.

Zitat: Mit dieser Anpassung bieten wir Ihnen die aktuellsten Leistungen und Funktionen, um Ihr Online-Projekt noch erfolgreicher zu machen. Sie können der Anpassung widersprechen, indem Sie eine fristgerechte Kündigung des betroffenen Auftrages veranlassen.

Also was bleibt als Fazit: Zahlen und fröhlich sein!

Vielleicht aber auch nicht. Wenn ich bedenke was ich letztens für einen Ärger mit der Abuse Abteilung hatte. Das wieder Freischalten kann bis zu 48 Stunden dauern. Manchmal auch länger. Da hat man keine Fragen mehr. Kundenfreundlich geht auf jeden Fall anders.

Achim Brandau

Kommunaler Seniorenservice (KSH)

Tanzparty in Hannover-Mitte

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet am Sonnabend (03. März) um 16 Uhr im Saal der „Salsa Del Alma Dance Academy“, Lange Laube 23, eine Tanzparty an.

Von den „Ohrwürmern“ der Jugend bis zu den besten Hits von heute, vom langsamen Walzer bis zum Disco-Fox kann alles getanzt werden.

Als Stargast hat sich der Sänger, Liedtexter und Musikproduzent Peter Sebastian angekündigt. Außerdem können die Gäste eine koreanische Kampfkunstshow des Showteams von Budo-Arts HANSU e.V. Hannover erleben.

Karten sind für 9,50 Euro beim KSH, Ihmepassage 5, oder bei der „Salsa del Alma Dance Academy“ montags bis freitags von 17.30 bis 22 Uhr sowie an der Tageskasse erhältlich. Weitere Informationen bei Jürgen Mai unter der Telefonnummer 168 45195.

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

Gaby Schenke und Béatrice Kahl spielen auf Neujahrs-Gala der Musikschule im Rathaus

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

65 Jahre Musikschule Hannover

Dienstag, 27. Februar, 19 Uhr, Mosaiksaal, Neues Rathaus, Trammplatz 2

Die Auftaktveranstaltung der Konzertreihe „Klassik und Jazz im Neuen Rathaus“ am Dienstag (27. Februar) um 19 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, findet auch in diesem Jahr als Neujahrs-Gala statt. Herausragende junge MusikschülerInnen spielen verschiedene Kompositionen. Als „Special Guest“ wird die ehemalige Schülerin der Musikschule und prominente Saxophonistin Gaby Schenke auftreten, begleitet von Béatrice Kahl am Klavier.

Die MusikerInnen verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit und Freundschaft. Sich immer wieder gegenseitig anspornend und herausfordernd, ist dieses Duo zu einem hochkarätigen konzertanten Ereignis gewachsen.

Gaby Schenke, vormals Hannoveranerin, nunmehr in Frankreich lebend, arbeitete mit bekannten Größen wie Bill Ramsey, Gitte Haenning, Lutz Krajenski & Roger Cicero, dem Grenoble Modern Orchestra und vielen anderen. Sie stand unter anderem auf den Jazzfestivals Montreux, Juan-les-Pin, Grenoble, den Jazztagen Hamburg, Jazz à Fareins, Amphi Lyon und im Rahmen von Konzerten in Afrika und den USA auf der Bühne.

Die aus Hannover stammende Nürnbergerin Béatrice Kahl spielte unter anderem mit der Thilo Wolf Big Band, mit Thomas Quasthoff, Max Mutzke, Emma Lanford, Santiano, Tony Lakatos, Charly Antolini, John Davis und Melva Houston. Außerdem arbeitete sie als Korrepetitorin an vielen Theatern der Bundesrepublik.

Zusammen werden sie auf der Musikschul-Gala eigene Originale und interessant arrangierte bekannte Titel aus dem Jazz-, Pop- und Latinbereich spielen.

Bei dieser Gelegenheit feiert Gaby Schenke übrigens ein Wiedersehen mit der Musikschule der Landeshauptstadt nach langer Zeit:
Als Fünfjährige besuchte sie die musikalische Früherziehung der Musikschule, lernte Blockflöte und mit neun Jahren Querflöte. Als Fünfzehnjährige besuchte sie den ersten Jazzkurs der Musikschule bei Lothar Krist, erhielt zwei Jahre später bei demselben Lehrer und später bei Andreas Burckhardt Saxophonunterricht, besuchte die studienvorbereitende Ausbildung bei Achim Kück und die „praktische Rhythmuslehre“ bei Gerd Wennemuth, war Saxophonistin in der Musikschul-Bigband und in der von Johannes Klose geleiteten „Combo II“ der Musikschule.
Danach führte sie ihr Weg an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie schließlich diplomierte.

Der Eintritt zur Neujahrsgala kostet 15 Euro, ermäßigt sieben Euro, Buffet und Getränke jeweils inklusive.

Galerie Kubus

Städtische Galerie KUBUS geht mit aufregendem Programm ins Jahr 2018

Galerie Kubus

Galerie Kubus

Das Jahresprogramm 2018 der Städtischen Galerie KUBUS hat sich als Zentrum der lokalen Szene bei einer gleichzeitigen Vernetzung und Sichtbarkeit in der überregionalen Kunstwelt profiliert und setzt auch in 2018 neue Akzente.

10. bis 25. Februar
KUBUS FREISPIEL # 4: ACHT

Ole Blank (*1990), Sven-Julien Kanclerski (*1988), Fides Müller(*1986), Sabine Müller(*1985), Maximilian Neumann (*1986), Paloma Riewe (*1988) und David Schomberg (*1988) arbeiten und leben seit Sommer 2017 in Hannover. Ihr Gemeinschaftsatelier an der Schulenburger Landstraße 150 nennt sich projektKLUB. Für den KUBUS haben sie eine raumgreifende und architekturbezogene Arbeit entwickelt, die komplett vor Ort als gemeinsames Projekt entstanden ist und zugleich den Prozess ihrer Entstehung dokumentiert.

Die KünstlerInnen haben unlängst an der HBK Braunschweig studiert oder absolvieren derzeit dort ihr Meisterschülerjahr. Das gemeinsame Arbeiten, das die sieben bereits in verschiedenen Konstellationen erprobt haben, verstehen sie nicht im Sinne einer definierten Künstlergruppe. Vielmehr begreifen Ole Blank, Sven-Julien Kanclerski, Fides Müller, Sabine Müller, Maximilian Neumann, Paloma Riewe und David Schomberg ihre Projekte als anlassbezogene Erweiterung der eigenen Arbeit. Die Qualität des gemeinsamen Tuns speist sich gerade aus der Verschiedenheit ihrer jeweiligen künstlerischen Ansätze.

Mit dem Format KUBUS FREISPIEL bietet die Städtische Galerie KUBUS neben den regulären Ausstellungen aktuellen Projekten und experimentellen Präsentationen einen Raum.

24. März bis 13. Mai
Karl Möllers Gesichtsfelder
Malerei und Skulptur (1986 – 2017)

In Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück

Die Arbeiten von Karl Möllers (*1953, lebt und arbeitet in Völksen) bringen verschiedene Realitäten und Ebenen zusammen: ornamentale Elemente, zeichnerische Aspekte und abstrakte Kompositionen. Durchsichten, Übermalungen und transparente Passagen schaffen einen vielschichtigen Bildraum. Charakteristisch für seine Arbeiten ist seit etwa zehn Jahren die ovale Form, die für den Maler Ergebnis intensiver, langjähriger Überlegungen zum Sehen, zum Gesichtsfeld und zur Frage der Bildkomposition ist. Das Oval ermöglicht, so Möllers, das „Sehen auf den Bildern in Bewegung zu bringen“, einen Wechsel zwischen den Ebenen, und ein freies „Verfolgen angebotener Rhythmen“.

Die Ausstellung in Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück zeigt Malerei und Skulptur, darunter sowohl aktuelle Arbeiten wie auch eine retrospektive Übersicht über das Gesamtwerk von 1986 bis 2017. Eröffnung: 23. März, 19 Uhr.

25. Mai bis 30. Juni
Scope Hannover IN YOUR FACE (IYF)

Thema ist dieses Mal die Fotografie als demokratische Bildmaschine: Jeder kann fotografieren, alles wird fotografiert. Selbst Maschinen fotografieren und erstellen leidenschaftslos und mechanisch Bilder. Aber auch im 21. Jahrhundert, im Zeichen der Bilderflut, der Digitalisierung und des Übermaßes an Informationen, schaffen es FotografenInnen eigene Bildwelten und Präsentationsformen hervorzubringen und unsere Wahrnehmung herauszufordern. Der Titel „In Your Face“ benennt, worum es thematisch und formal bei der zweiten Auflage von Scope Hannover 2018 geht: Um Bilder, die unmittelbar Gefühle hervorrufen, um Bilder die verstören, appellieren oder irritieren. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Porträt als Serie und Sequenz, als Kunst im öffentlichen Raum, als Videoinstallation, aber auch als Teil von räumlichen und bildnerischen Inszenierungen. Politik, Migration, Identität, Sexualität und Selbstinszenierungen sind einige der Begriffe, die die ausgestellten Arbeiten als eindringliche und teils persönlichen Statements präsentierten. Zwischen Moment und Manifest entsteht eine eigene bildnerische Erzählung über gesellschaftliche Normen und subjektive Lebenswirklichkeiten.

Mit Michael Danner, Juana Gomez, Daniel Castro Garcia, Matthias Hamann, Heikki Kaski, Nils Peter Löfstedt & Erik Vestmann, Henrik Malmström, Doug Rickard, Hannes Wiedemann und Sanne De Wilde.

Kuratiert von Ricus Aschemann, Sophia Greiff, Peter Lindhorst und Maik Schlüter.

Weitere Ausstellung und Veranstaltungsorte: Galerie vom Zufall und vom Glück, SCOPE Galerie, Galerie BOHAI, C28, Sprengel Museum Hannover. Eröffnung: Do, 24. Mai, 19 Uhr.

18. August bis 28. Oktober
88. Herbstausstellung Niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Hannover

In Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück zeigt der KUBUS die Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover, die alle zwei Jahre die vielseitige Kunstszene der Region Niedersachsen und Bremen präsentiert. Im Rahmen der Herbstausstellung wird unter anderem die Auswahl zur Vergabe des Kunstpreises der Sparkasse Hannover vorgenommen. Weitere Informationen unter www.kunstverein-hannover.de

9. bis 25. November
KUBUS FREISPIEL # 5 / SOUND ART 1 Habitat

Daniela Fromberg, Claudia Hinsch, Pit Noack, Stefan Roigk

Nischenbildung, Wucherung und Durchdringung sind die Leitthemen. Der KUBUS wird zu einem Habitat, das von vier Positionen aus dem Bereich Installation und Klanginstallation bewohnt wird. Statt der Präsentation eines komponierten Ensembles von vier unabhängig voneinander zu betrachtenden Installationen wird die Ausstellung von vornherein als Ganzes geplant und gedacht. Daniela Fromberg (Berlin), Claudia Hinsch (Hamburg), Pit Noack (Hannover), Stefan Roigk (Berlin) werden sich jeweils auf wenige einfache, skulpturale Elemente beschränken, die dann in vielfach variierender Repetition den Raum überwuchern, sich berühren und punktuell gegenseitig durchdringen, aufeinander reagieren und so visuell wie akustisch Strukturfelder zwischen Ordnung und Chaos bilden. Wie in einem biologischen Lebensraum wird so eine komplexe Verwobenheit von Elementen produziert, ohne Zentrum und ohne eine bevorzugte Lesart. Eröffnung: 9. November, 19 Uhr.

1. bis 16. Dezember
KUBUS FREISPIEL # 6 / SOUND ART 2

Wommelsdorf und Schulz zum Quadrat
Heiko Wommelsdorf, Ingo Schulz

Auch das zweite FREISPIEL zur SOUND ART wird eine Kollaboration von Künstlern sein, die den Ausstellungsraum als Ganzes und als architektonische wie akustische Herausforderung begreifen und den KUBUS skulptural und hörbar bespielen. Ingo Schulz ist Leiter des Klanglabors der HBK Braunschweig. Heiko Wommelsdorf lebt und arbeitet in Hamburg und ist derzeit Braunschweig Projects Stipendiat des Landes Niedersachsen an der HBK. Eröffnung 30. November, 19 Uhr.

Beide SOUND ART FREISPIELE finden parallel zur Ausstellung der Klangkunst-Klasse von Prof. Ulrich Eller (HBK Braunschweig) in der Galerie vom Zufall und vom Glück statt.

Die Städtische Galerie KUBUS
Theodor-Lessing-Platz 2, 30159 Hannover
Öffnungszeiten Di-Fr 11-18 Uhr, Sa + So 11-16 Uhr
Führungen jeweils sonntags um 15 Uhr

KUBUS ART LAB: Kunstvermittlung für Schulklassen: Nachfragen und Anmeldungen unter kubus.artlab@posteo.de bei Nina Aeberhard, Leiterin KUBUS ART LAB

Sondersitzung des Stadtbezirksrates Nord

Stadtkämmerer Dr. Axel von der Ohe, Dezernent für Finanzen und öffentliche Ordnung führt am 19. Februar 2018 im Stadtbezirk Nord den Beteiligungsprozess zur weiteren Erörterung und Konkretisierung eines Maßnahmenkonzepts, das die Sicherheit und die Ordnung im öffentlichen Lebensraum der Bürgerinnen und Bürger stärken soll, weiter.

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat am 30.11.2017 das städtische Konzept „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ beschlossen. Auf der Grundlage dieses Ratsauftrages wird Ordnungsdezernent Dr. von der Ohe die von der Verwaltung geplanten Maßnahmen und Handlungsinstrumente zur Verbesserung der Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum in einer Sondersitzung des Stadtbezirksrats Nord vorstellen. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet am 19. Februar um 18.00 Uhr in der Mensa des Gymnasiums Lutherschule, An der Lutherkirche 18, 30167 Hannover statt. Weitere Sitzungen in allen weiteren Bezirken werden in den kommenden Monaten folgen.

Die Stadtbezirksräte sind vorrangiges Gremium dieses konkreten BürgerInnendialogs, in Sondersitzungen der jeweiligen Stadtbezirksräte wird das Beteiligungsverfahren durchgeführt.

Im Rahmen der Sitzung besteht für den Stadtbezirksrat und die Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, ihre Sicht auf Themen der öffentlichen Sicherheit im Stadtbezirk Nord vorzutragen.

Die Verwaltung wird anschließend die formulierten Ergebnisse prüfen, beraten und in die Umsetzung des Sicherheits- und Ordnungskonzepts einbeziehen. Im 2. Halbjahr 2018 werden dem Bezirk in einer zweiten Sondersitzung die vom Ordnungsdezernat erarbeiteten Handlungsansätze präsentiert. Für die gesamte Stadt ist im Rahmen des Beteiligungsprozesses weiterhin ein begleitendes Bürgerpanel vorgesehen.

Dachgärten

„Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“ – Vorträge im Neuen Rathaus

Dachgärten

Dachgärten

Projekt „Begrüntes Hannover“

Zwei weitere Vorträge für Interessierte am urbanen Grün werden im Februar im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, geboten. Die Vortragenden möchten die ZuhörerInnen für die „Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“ begeistern.

Mittwoch, 14. Februar, 18 Uhr im Mosaiksaal:
„Vielfalt der Dachbegrünungen – vom extensiven Gründach bis zum Dachgarten“

Flachdächer können sich in grüne Rückzugsorte und in Augenweiden verwandeln. Die Vielfalt der Optionen dazu ist groß: vom Entspannungsort mit Liegestuhl über Gemüse- und Kräuterbeete bis zur pflegeleichten Wildbienenweide. Die ganze Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten stellt der Landschaftsarchitekt Bernd Krupka aus Bad Pyrmont in seinem Vortrag vor.

Mittwoch, 21. Februar, 18 Uhr im Mosaiksaal:
„Grüne Oasen in Innenhöfen – Visionen und Erfahrungen“

Wie in Hannover-Linden aus betonierten Hinterhöfen schon vor 30 Jahren kleine Oasen in der Großstadt wurden und was heute alles möglich ist, präsentiert Landschaftsarchitekt Thomas Ostermeyer vom Büro Freiraumplanung.

Beide Vorträge sind kostenfrei und finden im Rahmen des Projekts „Begrüntes Hannover“ des BUND Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover statt. Gebäudebegrünungen und Entsiegelungen von Flächen können mit bis zu einem Drittel der Kosten bezuschusst werden. Weitere Informationen zur Vortragsreihe und zum Förderprogramm von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und der BUND telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47. Ein weiterer Vortrag Mittwoch, 7. März (18 Uhr im Gobelinsaal des Neuen Rathauses) trägt den Titel „Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?“

Familienkompass in leichter Sprache

„Familienkompass in leichter Sprache“ jetzt in zweiter Auflage erschienen

Familienkompass in leichter SpracheVollständig überarbeitet ist jetzt der „Familienkompass in leichter Sprache“ in der zweiten Auflage erschienen. Die Broschüre liegt ab sofort im städtischen FamilienServiceBüro, in allen Bürgerämtern und Bibliotheken sowie in vielen Beratungsstellen und Kindertagesstätten kostenlos aus.

Der „Familienkompass in leichter Sprache“ wendet sich im Unterschied zum ursprünglichen Familienkompass insbesondere an Eltern mit Lern- und Leseschwierigkeiten und/oder geringen Deutschkenntnissen.

Die beiden Broschüren unterscheiden sich bereits in der Gestaltung deutlich voneinander – der Familienkompass hat ein rotes, der „Familienkompass in leichter Sprache“ ein blaues Cover. Er vermittelt einen Überblick über das vielfältige Angebot für Familien im Raum Hannover und legt zusätzlich den Schwerpunkt auf unterstützende Angebote für Eltern mit Migrationshintergrund, Förderprogramme zum Erwerb der deutschen Sprache, Fördermöglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Kita und Schule und Fragen zur inklusiven Bildung. Mit diesen Inhalten sowie der Formulierung und Schreibweise in „leichter“ Sprache ist dieser Familienkompass auch bei ArbeitnehmerInnen mit geringen Deutschkenntnissen auf gute Resonanz gestoßen. So wurde in der Neuauflage ein eigenes Kapitel „Flucht und Migration“ aufgenommen und der Gesamtumfang von 64 auf 134 Seiten deutlich erweitert.

Der „Familienkompass in leichter Sprache“ trägt das blaue „Easy-to-Read“-Logo. Es belegt, dass neben einfacher Wortwahl, einfachem Satzbau und speziellen Schreibregeln eine besondere Gestaltung mit hohen Kontrasten in Farb- und Bildauswahl, großen Zeilenabständen und strenger Trennung von Text und Illustration berücksichtigt wurde. Für jedes Thema wird eine Telefonnummer und Adresse für den persönlichen Kontakt genannt. Bei der Auswahl der Inhalte und der Formulierung der Texte hat die Stadt mit Eltern aus dem Familienzentrum Voltmerstraße und MitarbeiterInnen der Hannoverschen Werkstätten zusammengearbeitet. Auf hannover.de ist die Broschüre als PDF-Datei abrufbar unter www.hannover.de/familienkompass.

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel. Die Jahre 2014 bis 2017 in Zahlen.

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Wie stark ist mein Stadtteil gewachsen?  Woher kommen die Zugezogenen? Wie sehr fluktuiert die Bewohnerschaft? Wie international sind wir? Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen (neben Deutsch) im Stadtteil? Was prägt die soziale Situation der BewohnerInnen und wie verändert sie sich?

Diesen und vielen weiteren Fragen geht eine Broschüre nach, die jetzt vom Sozial- und Sportdezernat unter dem Motto „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ den Ratsgremien vorgelegt wird.

Anlass, die Stadtteile besonders in den Blick zu nehmen, ist, dass die Landeshauptstadt Hannover von 2014 bis 2017 insgesamt um über 16.000 Menschen beziehungsweise um rund drei Prozent gewachsen ist. „Damit einher geht nicht nur ein ‚PLUS‘ an EinwohnerInnen, an Infrastruktur- und an Personalbedarf bei Verwaltungen und Institutionen, sondern auch ein ‚ANDERS‘, erläutert Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf. „Viele Stadtteile internationalisieren und verjüngen sich, auch die soziale Struktur der Bewohnerschaft verändert sich. Neue Quartiere entstehen, alte Quartiere sind im Umbruch. Ganz allgemein: Die soziale und kulturelle Vielfalt nimmt zu und der Bedarf an spezifischem Stadtteilwissen steigt“, so Beckedorf.

Ziel und Aufbau

„Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel.“ ist als „Handreichung“ für den kurzen, schnellen Überblick im Stadtteil gedacht.

Kern und Herzstück sind die Stadtteilprofile. Auf jeweils einer Doppelseite wird kompakt und übersichtlich ein sozialstrukturelles Profil anhand von 18 Kennziffern erstellt. Die „Kennziffern“ beschreiben auf der Grundlage von Zahlen und Entwicklungen Einzelaspekte der fünf großen Themenblöcke „Wachstum und Bevölkerungsentwicklung“, „Altersstruktur und Entwicklung“, „Internationalisierung“, „Haushaltsstruktur und Entwicklung“ und „Soziale Struktur und Entwicklung“. Sie machen die Stadtteilprofile leicht lesbar und vergleichbar. Der Mix aus Grafiken, Karten, Textbausteinen und Tabellen unterstützt die Handhabbarkeit. Im Fokus steht der von Dynamik, Zuzug und Wandel geprägte Zeitraum 2014 bis 2017.

Beispielhafte Ergebnisse

Verjüngung durch Geburten und Internationalisierung

Hannovers Bevölkerung verjüngt sich. Das Durchschnittsalter ist im Zeitraum 2014 bis 2017 um fast vier Monate auf 42 Jahre und fünf Monate gesunken. Die stärkste Verjüngung erlebte der Mühlenberg, um 28 Monate auf rund 39 Jahre. Der Grund in dem ohnehin jungen Stadtteil waren zahlreiche Geburten und der Zuzug vieler Familien.

Anders sieht das Bild beispielsweise in Bothfeld aus. Der Stadtteil ist – entgegen dem gesamtstädtischen Trend – leicht gealtert. Das Durchschnittsalter liegt hier bei fast 47 Jahren; die Alterung ist Folge der „Versingelung“ und der geringer werdenden Anzahl von Familien, die Haushalte werden kleiner und „altern“.

Wie international sind wir?

Hannover ist eine internationale und internationaler werdende Stadt. Hier leben Menschen aus fast 180 verschiedenen Nationen, die mehr als 70 unterschiedliche Sprachen sprechen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund steigt derzeit jährlich um rund einen Prozentpunkt und lag Anfang 2017 bei 30 Prozent. Durchschnittlich leben 89 Nationen in den Stadtteilen. Die Nationalitätenvielfalt weist eine Spanne auf von unter 50 Nationen in Waldheim, Bornum, Lahe und Wülferode bis mehr als 120 Nationen in Mitte, Nord- und Südstadt, List, Vahrenwald und Groß-Buchholz.

Fluktuierende Stadtteile

Die wanderungsintensivsten, mobilsten und am stärksten fluktuierenden Stadtteile liegen innenstadtnah, allen voran der Stadtteil Mitte, gefolgt von der Nordstadt oder der Calenberger Neustadt. Das sind häufig Stadtteile, in denen 2015 die Fluktuation besonders hoch war, weil dort größere oder mehrere Einrichtungen zur Unterbringung von Geflüchteten lagen beziehungsweise teilweise noch liegen, wie zum Beispiel in Mittelfeld, Bult oder in Linden-Süd. Zu den „immobilsten“ und am wenigsten fluktuierenden Stadtteilen zählen Waldheim, Isernhagen-Süd und Wülferode, deren EinwohnerInnen seltener zu-, fort- oder umziehen.

Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen neben Deutsch?

Hannover weist – wie jede Großstadt – eine enorme Sprachenvielfalt auf. Neben Deutsch werden derzeit schätzungsweise mindestens 70 weitere Sprachen gesprochen. Für fast 24.000 HannoveranerInnen ist Türkisch eine Alltagssprache – und damit nach beziehungsweise neben Deutsch die mit Abstand am häufigsten gesprochene Sprache. Mit großem Abstand folgen Arabisch (über 16.000) und Polnisch (über 13.000). Auch Persisch, Englisch und Russisch werden von mindestens jeweils 6.000 HannoveranerInnen gesprochen.

Dabei sind die auf einer Schätzung basierenden Sprachprofile beziehungsweise Sprachenlandschaften in Hannovers Stadtteilen sehr unterschiedlich. Nach Deutsch ist in 31 von allen 49 Stadtteilen Türkisch die hauptsächlich gesprochene Sprache der Eingewanderten und ihrer Nachkommen; Arabisch ist es in den sieben Stadtteilen Mitte, Sahlkamp, List, Groß-Buchholz, Waldhausen, Bult und Mühlenberg; Polnisch in Bemerode, Bothfeld, Heideviertel, Wettbergen, Wülferode und Misburg-Nord; Persisch steht in Seelhorst und Isernhagen Süd auf dem ersten Platz; Englisch dominiert in Kirchrode und Zoo, Rumänisch in Lahe.

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist bundes- und hannoverweit zurückgegangen und erreicht 2017 erneut historische Tiefstände. In Hannover lag der Anteil der registriert Arbeitslosen Ende 2016 bei sieben Prozent und war damit so niedrig wie nie zuvor seit der Umsetzung der „Hartz IV“-Gesetzgebung im Jahr 2005. Von den positiven Auswirkungen des konjunkturellen Aufschwungs profitieren jedoch nicht alle Gruppen und alle Stadtteile gleichermaßen. Die Arbeitslosigkeit unter AusländerInnen sinkt zwar ebenfalls, liegt aber mit 11,9 Prozent nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt. Auch aus diesem Grund weisen die international geprägten Stadtteile meist eine höhere Arbeitslosigkeit auf: In Hainholz, Mittelfeld, Vahrenheide, Sahlkamp, Mühlenberg oder Linden-Süd liegt der Anteil der Arbeitslosen bei jeweils über zehn Prozent.

AdressatInnen

Die Broschüre richtet sich an alle, die aktuelles Wissen über soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel vor Ort benötigen, wie zum Beispiel politische Gremien, Stadtteilrunden, Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement. Sie eignet sich aber auch für alle, die allgemein an sozialen Entwicklungen in ihrem Stadtteil interessiert sind.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Fachleute und Interessierte diese Informationen für ihre Arbeit in den Gremien, Vereinen und Verbänden oder Stadtteilrunden nutzen würden“, unterstreicht Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf.

Broschüre online

Die Broschüre „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ steht als pdf im Internet unter www.hannover.de als Download zur Verfügung.

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