Monate: Juli 2018

Gartentheater Herrenhausen

Sommernächte im Gartentheater vom 3. bis 26. August in den Herrenhäuser Gärten

Gartentheater Herrenhausen

Gartentheater Herrenhausen

In ihrem dritten Jahr versprechen die „Sommernächte im Gartentheater“ diesen August wieder ein abwechslungsreiches Programm. Mit Tanzvergnügen zu Swing- und Soulmusik, Barockkonzerten, Kino unterm Sternenzelt und Poetry Slam ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die dreizehn Veranstaltungen fügen sich in die zauberhafte Kulisse des sommergrünen Heckentheaters mit seinen vergoldeten Figuren ein. Schon zu Zeiten Kurfürstin Sophies war dies ein Ort für Feste und Konzerte. „Wir möchten unsere Gäste zu einem Gesamterlebnis aus Gartenkunst und Vergnügen einladen.“, sagt Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Ein Picknick an der Graft im Schatten der Linden, ein Gläschen Wein zur Abendveranstaltung bei romantischem Sonnenuntergang und anschließend ein Spaziergang durch den Illuminierten Garten, vorbei an sprudelnden Wasserspielen. „Es soll ein Sommerabend sein, an den man sich noch lange und gerne erinnert.“, so Clark.

Inga Samii, Leitung Veranstaltungen und Vermietung der Herrenhäuser Gärten, zeigt sich mit dem Vorverkauf zufrieden. „Der Kinofilm „Das Leben ist ein Fest“ und „Best of Slam!“ sind bereits ausverkauft. Generell ist die Resonanz sehr gut.“ Nach dem vielversprechenden Juliwetter blickt Samii optimistisch auf den August. „Wir haben viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen bestellt, sind aber auch auf Regen vorbereitet“.

3. bis 5. August: Swing + Soul: Das Gartentheater wird zum Ballsaal

Zum Eröffnungswochenende verwandelt sich das Gartentheater erstmals in einen funkelnden „Open Air Ballroom“ und lockt am Freitag, den 3. August mit Swingmusik von der Fetten Hupe und einem Gastauftritt von Juliano Rossi aufs Parkett. Vorab gibt es einen Tanzkurs im „Lindy Hop“, dem populären Tanzstil der 30er und 40er Jahre. Funk- und Soulrhythmen prägen den Samstagabend am 4. August. Begleitet von Live-Musik und Sängerin Nathalie Dorra (bekannt aus Udo Lindenbergs Panikorchester) grooven DJ Ferry Ultra und Rob Hardt beim „Royal Soul Jam“ in den Sonnenuntergang. Am Sonntag, den 5. August lädt die Stomping Sugar Group zum nachmittäglichen Tanztee im Grünen.

10. bis 12. August: Barock: Hochkarätige Konzerte und ein Lese-Picknick

Die renommierte lautten compagney aus Berlin ist bereits zum dritten Mal zu Gast im Gartentheater und gestaltet zwei Konzertabende. Am Freitag, den 10. August bringen sie bei „Birds“ gemeinsam mit Blockflötist Stefan Temmingh und Sopranistin Dorothee Mields Kompositionen zum Klingen, die von Vogelarten inspiriert sind. Simone Kermes präsentiert am Sonnabend, den 11. August, bei „Handel with Care“ das Beste des Komponisten, dramatisch und intensiv. Ein Lese-Picknick schließt das zweite Wochenende am Sonntagmittag, 12. August, ab: Autor Bodo Dringenberg liest Geschichten aus „Hannover zur Zeit des Barocks“.

15. bis 17. August: Kino unterm Sternenzelt: „Das Leben ist ein Fest“ ist ausverkauft

Den Auftakt zum Open-Air-Kinogenuss macht Mittwoch, den 15. August, das Greenaway-Werk „Der Kontrakt des Zeichners“, das als eines der Schlüsselwerke zum Thema Gartenkunst im Spielfilm gilt. Anschließend wird am Donnerstagabend, 16. August, mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“ der locker-leichte Spielfilm gezeigt, der Audrey Tautou zum Weltstar machte. Die aktuelle Hochzeitskomödie „Das Leben ist ein Fest“ knüpft am Freitag, den 17. August an den Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ an und ist bereits ausverkauft.

24. bis 26. August: Poetry Slam: Vier Dichterschlachten an drei Tagen

Am letzten Wochenende werden in Zusammenarbeit mit „Macht Worte!“ und dem Büro für Popkultur gleich vier Poetry Slam-Veranstaltungen angeboten. Den Auftakt macht am Freitag, den 24. August, die ironisch-sarkastische Solo-Show von Patrick Salmen, der er sein Programm „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen.“ vorstellt. Beim „Best of Slam!“ am Samstag, den 25. August, treten fünf Poetinnen und Poeten gegeneinander zur Dichterschlacht an (bereits ausverkauft). Vorab laden sie zum literarischen Spaziergang bei „Meet the Poets“ im Großen Garten ein. Zum Abschluss gibt es am späten Sonntagnachmittag, 26. August, einen Jazz-Slam mit Johannes Berger, der die Poesie und die Musik wieder zusammenbringt.

Vorverkauf und Wetterinfos

Karten sind bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus und über Eventim erhältlich. Die Tickets berechtigen zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn zum Eintritt in den Großen Garten. Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen – bis auf die Kinofilme – in der Orangerie statt. Das Kino findet definitiv draußen statt und muss nur bei Unwetter oder starkem Wind abgesagt werden. Bei einer Absage im Voraus oder einem Abbruch in der ersten Filmhälfte wird der volle Eintrittspreis erstattet, nicht jedoch die Vorverkaufsgebühr. Am Veranstal­tungstag wird bis 16 Uhr (12 Uhr für die Nachmittagsveranstaltungen) unter www.gartentheater-herrenhausen.de und der Rufnummer 0511/168-34000 über eine mögliche Verlegung oder Absage der Veranstaltung informiert.

Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Sophienstraße 2, 30159 Hannover
Telefon 0511/168-41222
www.vvk-kuenstlerhaus.de

Eventim: www.eventim.de, Hotline 01806/570070

Die Sommernächte im Internet: www.gartentheater-herrenhausen.de

Das neue Ensemble

Der General und Konzert unterm Glasdach

Mobile Musik I Sonderkonzert zum Alte Grammophonfabrik – Sommerfest am Sonnabend, 18. 08. 2018, 22:00 Uhr

Man Ray L’étoile de mer
Nicolas Tzortzis (*1978) L’étoile de mer (2013)
Flöte/Bassflöte, Bassklarinette, Geige, Cello, Klavier und Videoprojektion des Films von Man Ray
17:30
Buster Keaton The General (USA 1926, Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman)
Terry Riley In C (1964)
79:00
Das neue Ensemble

Das neue Ensemble

Anläßlich seines 25jährigen Bestehens macht Das Neue Ensemble, was es seit seiner Gründung unternimmt: die beste Musik von heute erfolgreich unters Volk zu bringen: im Rahmen eines Sommer- und Nachbarschaftsfests wird Tzortzis’ wunderbar einfühlsame Musik zum Man Ray – Klassiker mit einem weiteren cineastischen Klassiker im open air – Kino gepaart: Buster Keatons The General.

Gleichzeitig ein Nachweis der kulturellen Vitalität Hannovers Nordstadt, auch wenn das 1998, als die Nachbarn vor 20 Jahren in die Alte Grammophonfabrik eingezogen sind, beinahe illusorisch
geklungen hat.

Die beste Filmkomödie nicht nur, sondern möglicherweise der beste Film, der überhaupt jemals gedreht wurde – so äußerte sich Orson Welles zu Keatons Meisterwerk „The General“. Die Verfolgungsjagd, unentbehrliche Zutat der filmischen Slapstickkomödie, überhöht dieser Film zur universalen Metapher für Wahnsinn und Gehetztheit der technisierten Gesellschaft, fürs Funktionierenmüssen und für die Maschinenwerdung auch des Menschen. Zwei Lokomotiven, „General“ heißt die eine, sind die eigentlichen Hauptdarsteller und sorgen für die wohl längste und spannendste Verfolgungsjagd der Kinogeschichte. (Roland Quitt) Terry Rileys berühmtes „In C“ überläßt der Komponist den Interpreten und so läßt sie sich von Stephan Meier und seinem Ensemble der des Films anpassen. Die Musiker durchwandern dabei jeder für sich nach eigenen Entscheidungen 53 unterschiedliche Patterns, die alle den Ton c umkreisen. Ein irisierend hypnotisches Band motorischer Klänge, in dem alles eben so sehr auf der Stelle zu stehen wie gleichzeitig rasend sich fortzubewegen scheint.

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https://www.youtube.com/watch?v=HwMf3w0RA6o

 

„Der Mann, der mit Licht schreibt“ hat keine Grenze gesehen zwischen Malerei und Film; Kamera und Pinsel waren ihm gleichwertig mit der Schreibmaschine des Dichters oder Autors. Nicolas Tzortzis, gebürtiger Grieche wohnhaft in Paris, verfolgte seit mehreren Jahren das Projekt einer Trilogie drei seiner Filme, in der er das Verhältnis der Musik zu ihren surrealistischen Inhalten und der beiden Kunstformen zueinander grundlegend untersucht. Schrittweise verläßt die Musik dabei ihre „dienende“ Rolle, indem sie die narrativen Zusammenhänge mehr und mehr verläßt. Das Neue Ensemble, das seit 2013 in Stuttgart, Nischni – Novgorod und Peking mit Nicolas Tzortzis zusammengearbeitet hat, konnte im Rahmen des Musik 21 Festivals 2017 die Man Ray – Trilogie im Sprengel Museum Hannover uraufführen; ein Auftragswerk des Freundeskreises Hauskonzert Musik für heute e. V. hat das ermöglicht.

Eintritt frei / Spenden erbeten

Alte Grammophonfabrik
Edwin-Oppler-Weg 5
30167 Hannover

303 - Jule und Jan unterwegs

Gewinnspiel: 303 – Ein wundervolles Roadmovie

303 - Jule und Jan unterwegs

303 – Jule und Jan unterwegs

Der wundervolle deutsche Independent-Film, der diesen Sommer (19. Juli) bundesweit in die Kinos „fährt“ macht am 09.07.2018 auch im Kino am Raschplatz in Hannover halt! Wer gerne einer Liebesgeschichte beim Werden zusehen möchte, ist in diesem Roadmovie goldrichtig. Auf der Reise mit dem Wohnmobil von Berlin nach Portugal erblüht die Liebe von Jule und Jan. Wer mag kann sogar nach dem Film selbst auf Tour gehen und den Spuren der beiden folgen.

Montag, 09.07.2018 um 20:30 Uhr im Kino am Raschplatz mit Hauptdarsteller Anton Spieker

Gewinne 2×2 Karten

Einfach bis zum 07.07.2018 einen Kommentar auf der Webseite oder bei facebook schreiben warum du den Film gerne sehen möchtest.

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https://www.youtube.com/watch?v=YWJgJH5czm4

Filminfo:
Jan (Anton Spieker) ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule (Mala Emde) hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem „303“ Oldtimer-Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Die beiden durchqueren Frankreich und erreichen Spanien, ihre fesselnden Gespräche werden immer persönlicher. Und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben …

Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen, gelingt Regisseur Hans Weingartner (DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI) mit 303 ein sehnsüchtiges Roadmovie mit magischer Anziehungskraft. Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen werden getragen von einem atmosphärischen Indie-Soundtrack.

„303 ist sozusagen der ‚Anti-Tinder‘ Film. Statt 3 Sekunden Wisch-und-Weg, die langsame Annäherung zweier Seelen.“ Regisseur Hans Weingartner

Mehr zum Film unter www.303-film.de.