Brunnen, Mitte

Duve-Brunnen

Auf der Mittelinsel am Leibnizufer

Auf der Mittelinsel am Leibnizufer

Der Duve-Brunnen hat wohl die bewegteste Geschichte unter den Hannoverschen Brunnen. 1903 stellte Georg Herting seinen Entwurf unter dem Motto „Und er ging aus zu säen“ vor. Denn zum 300. Geburtstag wollte die Stadt Hannover dem gleichermaßen erfolgreichen wie wohltätigen Bürger der Stadt Johann Duve (1611-1679) ein Denkmal setzen und damit eine Dankesschuld begleichen. Johann Duve hatte nämlich einen erkläglichen Teil dazu beigetragen die Calenberger Neustadt auszubauen, daher bot sich als Standort der Neustädter Markt an. Dafür musste allerdings an diesem Standort der heutige Schlossbrunnen weichen.

Wie viele andere Brunnen, wie der Nachtwächter in Linden-Mitte, musste auch der Sämann im Zweiten Weltkrieg zum einschmelzen abgeliefert werden. Nach Kriegsende stellte sich zum Glück heraus das die Figur und die Putten dieses Los erspart geblieben war. Zusammen mit einigen anderen Denkmalen konnte auch dieser Brunnen aus Hamburg zum Schrottwert zurück gekauft werden.

An alter Stelle in der zerstörten Calenberger Neustadt sah man zu der Zeit nicht mehr den geeigenten Platz für den Duve-Brunnen. Letztlich wurde er dann 1953 am Leibnizufer wieder aufgestellt. Hier ergänzt er wunderbar die Skulpturenmeile der Stadt. Die obere Schale wurde von Kurt Lehmann überarbeitet und anstelle der Putten weist der Brunnen heute vier Springstrahlen auf.

An der ursprünglichen Stelle am Neustädter Markt findet man inzwischen Brunnen an der Neustädter Kirche.

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