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Förderprogramm bringt Rückenwind für den Cityumbau

Ein Architektur Highlight, das Opernhaus Hannover

Kulturdreieck um Oper, Künstlerhaus und Schauspiel


Hannover erhält 4,2 Mio. Euro für eine resiliente Innenstadt

Hannover treibt die Umgestaltung der City voran und erhält auch Unterstützung vom Land Niedersachsen. Kurz nach Ostern hatte sich die Landeshauptstadt auf das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ beworben. Die Bemühungen waren erfolgreich. Die Mittel sind zugesagt.

Hierzu sagt Oberbürgermeister Belit Onay: „Wir entwickeln die Innenstadt von morgen und treiben die notwendigen Veränderungen mit aller Entschlossenheit voran. Die Mittel aus dem Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ sind ein starker Rückenwind und Motivation für die weiteren Planungen.“

In der Bewerbung für das Förderprogramm hatte die Landeshauptstadt auf drei Leitprojekte abgezielt. Die städtebauliche Entwicklung zwischen Hauptbahnhof und Cityring bis zur Lister Meile. Die rasche Modernisierung und Umgestaltung des Kulturdreiecks, bestehend aus der Oper, dem Künstlerhaus sowie dem Schauspiel, und hier insbesondere zuerst die Prinzenstraße. Und als drittes Leitprojekt die Umgestaltung der Schmiedestraße und des Köbelinger Marktes hin zu einem belebten, vielseitig genutzten Platz. Alle Projekte, so der Oberbürgermeister, sollen nun möglichst schnell angestoßen werden.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber sieht in den nun zugesagten Mitteln eine Bestätigung der Erkenntnisse aus dem Innenstadtdialog: „Im zurückliegenden Jahr haben die Hannoveraner*innen darüber diskutiert und in Teilen auch schon erleben können, wie die City von morgen aussehen soll. Unsere Schlussfolgerungen überzeugen nun auch die Fördermittelgeber.“ Vielhaber sieht Hannover auf dem richtigen Weg, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden: „In Bezug auf die Folgen des Klimawandels, soziale Spannungen und den Wunsch nach mehr Attraktivität in der City brauchen wir Strategien, aber auch konkrete Maßnahmen und Antworten. Die haben wir. Und die setzen wir nun so schnell es geht um.“

Die Landesbeauftrage für regionale Entwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer, sagt zur Förderung der Innenstadtentwicklung in Hannover: „Wir gratulieren der Landeshauptstadt Hannover herzlich zur Aufnahme in das Programm. Hannover hat mit seiner innovativen und sehr gelungenen Strategie gezeigt, wie die Zukunft der Innenstadt aussehen kann. Wir freuen uns sehr, die Stadt auf diesem Weg zu begleiten.“

Nachdem die Stadtverwaltung vor rund einem Monat erste Entwürfe zur Innenstadt von morgen vorgestellt hat, liegt nun auch eine Drucksache vor, in der die Erkenntnisse und das weitere Vorgehen beschrieben werden. Die Drucksache startet den Gremienlauf mit einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Bezirksrats Mitte ab dem 6. Juli. Onay betont: „In den zurückliegenden Wochen haben wir viele Rückmeldungen zu unseren Ideen zur Innenstadtgestaltung erhalten. Der ganz überwiegende Teil war positiv und zustimmend. Diesen Schwung wollen wir nun mit in die Beratung mit den zuständigen Gremien nehmen.“

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