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Grundsteinlegung für das Oststadtkrankenhaus

Am 03. April 1957 wurde der Grundstein für das Oststadtkrankenhaus im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz gelegt.

Das ursprünglich städtische Krankenhaus war die Keimzelle der Medizinischen Hochschule Hannover und arbeitete bis zur Schließung eng mit ihr zusammen. Es gehörte zuletzt zum kommunalen Krankenhausverbund Klinikum Region Hannover der Region Hannover.

Das Krankenhaus Oststadt entstand 1959 aus einem Behelfskrankenhaus in Schwarmstedt, dessen Standort geschlossen wurde, nachdem in Hannover der Neubau nahe dem eingemeindeten Dorf Klein-Buchholz nördlich des Mittellandkanals und des zu Hannover eingemeindeten Dorfes Groß-Buchholz fertiggestellt war. Anfangs war es Ort der ersten Lehrveranstaltungen der neu gegründeten Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Chefärzte des Oststadtkrankenhauses, die für die medizinischen Spezialgebiete verantwortlich waren, wurden auf Lehrstühle der neuen Hochschule berufen. Sie wurden Bedienstete des Landes, arbeiteten aber weiter im Krankenhaus Oststadt. Da die MHH bei Aufnahme des Lehrbetriebs im Jahr 1965 kaum über eigene Räumlichkeiten verfügte, fand der Unterricht im Oststadtkrankenhaus statt. Dieses war bereits mit einem Forschungstrakt und einem Lehrgebäude ausgestattet.[1] Parallel dazu entstand auf einem rund 400.000 Quadratmeter großen Areal im Roderbruchviertel das neue Klinikum der MHH.

1998 wurden alle Krankenhäuser der Stadt Hannover im neuen Eigenbetrieb Klinikum Hannover zusammengefasst. Das Krankenhaus nannte sich nun Klinikum Oststadt. 2005 wurde es zusammen mit den anderen in der Trägerschaft der Region Hannover befindlichen Krankenhäusern in den kommunalen Krankenhausverbund Klinikum Region Hannover eingegliedert.

Im September 2014 wurde das Klinikum Oststadt-Heidehaus an seinem bisherigen Standort aufgeben. 2015 begann eine Zwischennutzung als Wohnheim für mehrere hundert Flüchtlinge. 2018 erfolgte der Abriss zugunsten einer Wohnbebauung.

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de