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Hölty Denkmal auf dem Nikolai-Friedhof

Hölty-Denkmal

Hölty-Denkmal

Das Hölty Denkmal von Otto Lüer und Karl Gundelach erinnert an den Dichter Ludwig Christoph Heinrich Hölty auf dem St. Nikolai-Friedhof.

Dem bekannten „Dichter des Frühlings“ der bereits mit 27 Jahren in Hannover starb und auf dem St. Nikolai-Friedhof bestattet worden war, wurde besondere Ehre zuteil. Da die Lage seines Grabes unbekannt ist, errichtete man ihm 1901 ein Denkmal mit einer lebensgroßen Bronzeplastik eines trauernden Jünglings, der sich an eine antike Säule lehnt. Der Architekt Otto Lüer (*1865-†1947) entwarf das die Dichtkunst symbolisierende Denkmal und der Bildhauer Karl Gundelach (*1856-†1920) fertigte das Porträtmedaillon des Dichters. Offenbar ging dieses jedoch verloren; es wurde durch ein neues, vom Bildhauer Adolf Sötebier (*1896-†1973) geschaffenes Porträt Höltys ersetzt.

Ludwig Hölty, Sohn des Predigers Phillip Ernst Hölty, studierte ab 1769 in Göttingen Theologie und Sprachen. Eines seiner bekanntesten Gedichte ist Üb‘ immer Treu‘ und Redlichkeit bis an dein kühles Grab (Der alte Landmann an seinen Sohn), das von Wolfgang Amadeus Mozart auf die Melodie Ein Mädchen oder Weibchen aus der Oper Die Zauberflöte mit geringfügiger Abwandlung in Töne gesetzt wurde.

Inschrift auf dem Hölty Denkmal

Inschrift auf dem Denkmal

Inschrift auf dem Denkmal

Das Denkmal trägt auf dem Steinsockel die spätromantischen Gedenkverse von Höltys Dichterkollegen Nikolaus Lenau (*1802-†1850)

Hölty, Dein Freund der Frühling ist gekommen. Klagend irrt er im Hause, Dich zu finden. Doch umsonst, sein klagender Ruf verhallt in einsamen Schatten.

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Bildquellen:

  • Hölty-Denkmal: www.hannover-entdecken.de
  • Inschrift auf dem Denkmal: www.hannover-entdecken.de