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Misburg wird Stadt

Misburg, das größte Dorf des Landkreises, wird am 28. Juli 1963 zur Stadt und feiert das mit einem Stadtgemeinschaftsfest.

Erstmals erwähnt wurde Misburg als Mudzborgh 1365 in einer Urkunde, in der Herzog Wilhelm zu Braunschweig und Lüneburg den Bürgern der Stadt Hannover das Privileg des Torfstechens zwischen Altwarmbüchen, Lahe und dem Misburger (Mudzborgher) Holz im Altwarmbüchener Moor erteilte. Durch die sich hier ansiedelnde Zementindustrie entwickelte sich Misburg von einem kleinen Dorf zu einer industriell geprägten Gemeinde. 1963 zur Stadt erklärt wurde Misburg 1974 im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform nach Hannover eingemeindet und besteht heute aus den Stadtteilen Misburg-Nord und -Süd.

Ein enormer Wachstumsschub durch die Industrialisierung setzte ab 1870 durch die hier entstehende Zementindustrie ein. Der im Boden entdeckte Mergel wurde in Kalköfen gebrannt und zu Zement verarbeitet. Ein enormer Wachstumsschub durch die Industrialisierung setzte ab 1870 durch die hier entstehende Zementindustrie ein. Der im Boden entdeckte Mergel wurde in Kalköfen gebrannt und zu Zement verarbeitet. Bei der niedersächsischen Kommunalreform wurde die Stadt, welche Misburg seit dem 29. Juli 1963 ist, am 1. März 1974 nach Hannover eingemeindet. Im Zuge der Einführung von Stadtbezirken 1981 wurden die beiden Misburger Stadtteile Misburg-Nord und Misburg-Süd gemeinsam mit dem Stadtteil Anderten als Stadtbezirk Misburg-Anderten zusammengelegt.

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de