Oberbürgermeister Onay eröffnet am Montag den Weihnachtsmarkt

Viele Menschen freuen sich auf diesen Moment: Am kommenden Montag (21. November) eröffnen Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes den diesjährigen traditionellen Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt. Um 15.45 Uhr geben sie mit dem Einschalten der Baumbeleuchtung vor der Marktkirche das offizielle Startsignal für das 32-tägige Event. Ab Dienstag (22. November) ist der Weihnachtsmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Rund um die Marktkirche und bis zum Platz der Weltausstellung werden an 111 weihnachtlich geschmückten Ständen aus dem Erzgebirge und Südtirol unter anderem Holzspielsachen, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren angeboten. Glasbläser*innen, Ausstech- und Backformen sowie Kerzenmacher*innen zeigen ihr handwerkliches Geschick. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist mit einer vielfältigen Auswahl weihnachtlicher Speisen, Getränken und Süßigkeiten gesorgt.

„Der hannoversche Weihnachtsmarkt in der Altstadt ist seit Jahrzehnten ein Highlight in der Adventszeit. Wir freuen uns, dass er in diesem Jahr wieder unter weitgehend normalen Bedingungen starten kann – und wir können ihn diesmal besonders lange, nämlich an 32 Tagen, genießen“, betonte Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel bei Vorstellung des Programms am heutigen Dienstag (21. November). „Bei der Planung wurde wie immer Wert darauf gelegt, dass nicht allein der kommerzielle Umsatz im Vordergrund steht, sondern eine romantische Erlebniswelt für die ganze Familie geschaffen wird. Dem vorweihnachtlichen Erlebnis steht nichts mehr im Wege.“

Mit Hilfe einer sorgfältigen Inszenierung können Besucher*innen sich von der warmen Atmosphäre Tausender Lichter und den besonderen Düften verzaubern lassen und werden in die erwartungsvolle Stimmung ihrer Kindheit zur Vorweihnachtszeit zurückversetzt. Eine Vielzahl von Kunsthandwerker*innen und Anbieter*innen unterschiedlichster Weihnachtsartikel lädt dazu ein, einen familienfreundlichen Weihnachtsmarkt zu erleben. Auf dem Hanns-Lilje-Platz wird jeweils von Montag bis Donnerstag von 17 bis 20 Uhr und sonntags von 16 bis 20 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit vielfältigen musikalischen Darbietungen geboten.

Weihnachtsdörfer und Wunschbrunnenwald

Einer der jährlichen Höhepunkte ist auch in diesem Jahr das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem echten lappländischen Zelt auf dem Ballhofplatz. Dort werden finnische Spezialitäten und Handwerksarbeiten angeboten. Über einen Rundgang betritt man ein historisches Weihnachtsdorf, das mit 45 Ständen mittelalterliches Stadtleben in seiner ganzen Beschaulichkeit demonstriert und sich rund um das Historische Museum über die Burgstraße, Roßmühle, Klostergang und Pferdestraße sowie eine Fläche zwischen Volkshochschule und Leine erstreckt. Handwerks-Vorführungen und Aktionen vielfältiger Art sollen in einer „Handwerkergasse“ zum Mitmachen animieren. Dort können die Besucher*innen zum Beispiel filzen oder schmieden.

Ein stimmungsvolles Ambiente in der turbulenten Vorweihnachtszeit bietet zudem der „Wunschbrunnenwald“, ein etwa 400 Quadratmeter großes Areal mit 50 Tannen auf dem Holzmarkt. In diesen Bereich integriert steht der Oskar-Winter-Brunnen, an dessen schmiedeeisernem Gitter sich der „Wunschring“ befindet. Der Sage nach erfüllen sich Wünsche, wenn dieser Ring gedreht wird. Zumindest erfüllen das Försterhaus und zwei Forsthütten im Wunschbrunnenwald kulinarische Wünsche.

Vielfältiger Spaß für die Kleinsten

Ein fester Bestandteil sind die Angebote für Kinder. Sie reichen vom Puppenspieler über das große Karussell bis zum kleinen Riesenrad. Ein großer Spaß für junge Nachwuchsbäcker*innen ist die Weihnachtsbäckerei am Marktbrunnen (Hase-Brunnen). Die Märchenerzählerin erzählt Geschichten in einem Zirkuswagen gegenüber der Weihnachtsbäckerei. Täglich um 17.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann und verteilt Obst an die jungen Besucher*innen. Ein Nachtwächter im historischen Kostüm läutet jeden Abend das Veranstaltungsende ein.

Weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt sowie zum Programm auf der Bühne an der Marktkirche bietet das Internet in Kürze unter www.hannover.de/weihnachtsmarkt.

Polizeiliche Maßnahmen rund um den Weihnachtsmarkt und in der City

Das umfangreich zwischen der Landeshauptstadt Hannover und der Polizeidirektion Hannover vorbereitete und abgestimmte Sicherheitskonzept anlässlich des Weihnachtsmarktes wird, wie in den vergangenen Jahren auch, durch polizeiliche Maßnahmen ergänzt. Die Polizist*innen kümmern sich, neben dem Schutz der Weihnachtsmarktbesucher*innen, auch um alle anderen Menschen, die sich in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt aufhalten. Im Fokus haben sie dabei auch Straftaten wie den Taschendiebstahl oder sonstige Delikte.

Im Bereich des Weihnachtsmarktes werden Polizeibeamt*innen an zentralen Punkten, aber auch mobil auf dem Markt sowie in der gesamten Fußgängerzone unterwegs sein. Ihr Ziel: frühzeitiges Erkennen von Gefahren und Verhinderung und Verfolgung von Straftaten. Im Zuge des Einsatzes werden einzelne Beamt*innen auch Maschinenpistolen sichtbar tragen und mitführen.

Die Einrichtung einer sogenannten „Mobilen Wache“ erweitert die Präsenz der Polizei und soll Innenstadtgästen als zentraler Anlaufpunkt im Bereich des Weihnachmarktes dienen. Täglich ab 14 Uhr besteht dort für alle Besucher*innen die Möglichkeit, direkt vor Ort Hinweise an die Polizei weiterzugeben oder Anzeigen zu erstatten. Die Beamt*innen versehen ihren Dienst in einer eigens dafür an der Schmiedestraße, Ecke Grupenstraße, aufgestellten Containerwache.

Verkehrshinweise

In der Vorweihnachtszeit und mit Beginn der Weihnachtsmärkte rechnen Stadtverwaltung und Polizei mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Sie bitten Besucher*innen der City und der Weihnachtsmärkte, möglichst ohne Auto anzureisen. Zudem wird in diesem Jahr, aufgrund der Baustelle in der Schmiedestraße, diese ab Höhe Parkhaus als Fußgängerzone eingerichtet und lediglich für Anlieger und Anlieferungsverkehr freigegeben. Aus Richtung Karmarschstraße ist die Schmiedestraße, auch in diesem Jahr, gesperrt.

Die Stadtverwaltung, Polizei und City-Gemeinschaft empfehlen, bereits die Park-and-Ride-Plätze an den Stadtgrenzen für den Umstieg in die Stadtbahn oder komplett den ÖPNV zu nutzen. Sollte die Anreise mit dem Auto unverzichtbar sein, steht der Schützenplatz als kostenloser Parkplatz zur Verfügung (außer bei Heimspielen von Hannover 96). Eine Liste der Park-and-Ride-Plätze ist im Internet unter www.gvh.de abrufbar.

Corona-Maßnahmen

Derzeit gibt die Landesregierung keine Maßnahmen vor. Um möglichen Vorgaben gerecht zu werden, sind breitere Gänge auf dem Weihnachtsmarkt, sowie größere Freiflächen eingerichtet wurden, um Abstand zu halten.

Energiesparmaßnahmen

In diesem Jahr ist die Beleuchtung nur von 16 bis 22 Uhr statt von 11 bis 23 Uhr eingeschaltet.

Bildquellen:

  • Weihnachtsmarkt Hannover: www.hannover-entdecken.de