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Projektdialog zum Neubau eines Gymnasiums in Bemerode

Am 12. Juli stellt die Stadt die Planung vor und sammelt Ideen und Anregungen.

Die Vorbereitungen für den Bau des 18. Gymnasiums der Landeshauptstadt Han­nover nehmen Fahrt auf: Das städtische Gebäudemanagement lädt alle Interessierten zu einer digitalen Dialogveranstaltung ein, um den Stand der Planung vorzustellen und weitere Anregungen aus der Bevölkerung aufzunehmen. Die von der steg Hamburg mbH moderierte Zoom-Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 12. Juli, um 17 Uhr und dauert voraussichtlich zwei Stunden. Teilnehmende werden gebeten, sich unter der Internetadresse https://app.guestoo.de/public/event/266abbb0-f57f-498c-9307-9cf022d619d2 anzumelden. Sie erhalten die Zugangsdaten rechtzeitig vor Beginn per E-Mail. Die Teilnahme ist ohne Installation spezifischer Software per Internet-Browser möglich.

Das 18. Städtische Gymnasium soll in der Straße Am Sandberge im Stadtteil Bemerode entstehen. In diesem Juni haben Vertreter*innen aus der Schüler*innen-, Eltern- und Lehrer*innenschaft sowie Vertreter*innen der Stadtverwaltung im Rahmen eines Expert*innen-Workshops Ideen zu verschiedenen Aspekten des Neubauvorhabens entwickelt. Wichtige Themenfelder waren dabei unter anderem die Gestaltung der Gebäude und Freiflächen, die Verknüpfung mit dem Stadtteil sowie die Anforderung und Ausstattung der schulischen Funktionsbereiche; wie zum Beispiel Lernzonen, Aula und Mensa.

Ausgangspunkt: Steigende Bevölkerungszahlen erfordern Ausbau der schulischen Infrastruktur

Bemerode wächst – laut einer Prognose soll die Bevölkerungszahl bis 2030 auf rund 27.000 Einwohner*innen ansteigen. Das entspricht einem Wachstum von etwa 40 Prozent. Im Rahmen des Projekts „Mein Quartier 2030“ der Landeshauptstadt Hannover wurde im Jahr 2019 – mit dem Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld als Pilotstadtbezirk – ein integriertes Entwicklungskonzept erarbeitet. Nun sind die Stadtteile Kirchrode, Bemerode und Wülferode an der Reihe. Das Konzept zeigt auf, wie die Stadtteile den im Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum, aber auch mit dem Klimawandel und dem wirtschaftlichen Strukturwandel einhergehenden Herausforderungen begegnen können.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Ausbau der schulischen Infrastruktur. Aus der Erkenntnis der stark wachsenden Einwohnerzahl und der Analyse der vorhandenen schulischen Infrastruktur wurde der Bedarf für neue Schulen im Quartier ermittelt, unter anderem für ein vierzügiges Gymnasium.

Schule entsteht am Schützenplatz in Bemerode

Nach einer umfassenden Standortanalyse hat der Rat der Stadt für das Gymnasium ein rund 16.500 Quadratmeter großes Grundstück am Schützenplatz (Am Sandberge / Emslandstraße) in Bemerode festgelegt. Da sich das zentral im Bedarfsraum gelegene Grundstück bereits im Besitz der Stadt befindet, lässt sich die Entwicklung des Schulstandortes rasch vorantreiben, um dem Bedarf nach zusätzlichen Gymnasialplätzen möglichst schnell nachkommen zu können. Neben dem Schulgebäude soll auch eine Drei-Feld-Sporthalle mit Tribüne entstehen, die sowohl durch die Schule als auch durch Vereine genutzt werden kann.

Bildquellen:

  • Stadt Hannover: Stadt Hannover