Straßen & Plätze

Raschplatz

Der Platz hinter dem Bahnhof

Der Platz hinter dem Bahnhof

Der Raschplatz ist die Verbindung zwischen der City und der Oststadt. Durch die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade unter dem Hauptbahnhof Hannover durch über den Raschplatz gelangt man über den Weißekreuzplatz zur Lister Meile.

Der Platz ist im Zuge des U-Bahn Baus der 70er Jahre angelegt worden. Die eigentliche Platzfläche liegt auf der -1 Ebene genau wie die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade vor dem Bahnhof.

Rund um den Platz ist mit der Spielbank, den Kinos am Raschplatz, dem Cinemaxx, der Baggi Disco und weiteren Bars und Clubs für viel Abwechslung im Nachtleben gesorgt.

Markante Gebäude am Platz sind der Fernsehturm Telemoritz und das Bredero Hochhaus an der Raschplatz Hochbrücke. Unter der Brücke hat der Künstler Andreas von Weizsäcker mit dem Werk HangOver das Image der Landeshauptstadt sozusagen verbildlicht.

Von Anfang an war der Platz ein schwieriges Pflaster. Das direkt nach der Neugestaltung eröffnete Kaufhaus Wertheim musste schon nach kurzer Zeit wegen mangelder Umsätze wieder schließen. Schon oft sollte der Platz städtebaulich aufgewertet werden. Er bleibt aber, wie so viele Viertel hinter dem Bahnhof, immer noch ein Problemkind der Stadt.

Geschichte des Raschplatz

Der Platz um 1890

Der Platz um 1890

Der Platz entstand 1884 als ein Vorplatz an der Rückseite des hannoverschen Bahnhofs auf dem Gelände von ehemaligen Eisenbahnwerkstätten. Benannt wurde er nach dem früheren hannoverschen Stadtdirektor Johann Carl Hermann Rasch. Da der Platz an der von der Innenstadt abgewendeten Seite lag, fiel seine Gestaltung bescheidener aus als beim Ernst-August-Platz an der Vorderseite. Ebenso wie Teile der Oststadt galt der Raschplatz mit dem angrenzenden Gerichtsgefängnis, von dem heute nur naoch das Mahnmal Gerichtsgefängnis zeugt, früher als Viertel hinter dem Bahnhof.

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