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Stationsbetrieb in den Neubauten der MHH beginnt

Mit der Aufnahme der ersten 13 Patienten beginnt am 19. Juli 1971 der Stationsbetrieb in den Neubauten der MHH an der Karl Wiechert-Allee.

Der Plan, in Niedersachsen neben der Universität Göttingen eine zweite Medizinische Fakultät zu errichten, geht auf das Jahr 1961 zurück. Bereits im Dezember 1961 trat der Gründungsausschuss für eine Medizinische Akademie Hannover zusammen und schon in seiner dritten Sitzung einigten sich die Mitglieder auf einen Standort – den Roderbruch. Ausschlaggebend war die möglichst große Nähe zum Oststadtkrankenhaus, zum Annastift und zum britischen Militärhospital. Knapp vier Jahre nach ihrer Gründung wurde im Jahr 1965 den Lehrbetrieb mit 41 eingeschriebenen Studierenden aufgenommen. Mangels eigener räumlicher Möglichkeiten fand der Unterricht zunächst im städtischen Krankenhaus Oststadt in Hannover statt. Parallel dazu erfolgten die Grundsteinlegung und dann die Errichtung neuer Gebäude auf einem rund 400.000 Quadratmeter großen Areal im Roderbruch. Bis zum Jahr 1978 entstanden hier alle wichtigen Einrichtungen, wie Zentralklinikum, Polikliniken, Kinderklinik, Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, die Bibliothek, verschiedene Laborgebäude, Lehrgebäude und Hörsäle sowie Versorgungs- und Verwaltungsgebäude, Wohnheime und Wohnhäuser.

www.mhh.de

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de