Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gegen Nazis

Polizei

Zeugenaufruf! Unbekannte beschmieren Wand und Garagen mit verfassungswidrigen Symbolen

Die Polizei sucht Zeugen, die in der Nacht zu heute, 12.07.2016, verdächtige Beobachtungen sowohl an der Hagenstraße (Mitte) als auch an der Voltmerstraße (Hainholz) gemacht haben. An beiden Örtlichkeiten haben bislang Unbekannte Objekte mit verfassungswidrigen Symbolen beschmiert. Hagenstraße, 30161 Hannover: Im Zeitraum von gestern, 18:00 Uhr, bis heute, gegen 07:00 Uhr, hatten die Täter vier rote Garagentore mit jeweils einem verfassungswidrigen Zeichen in schwarzer Farbe beschmiert. Ein Anwohner informierte die Polizei, nachdem er auf die Verunglimpfungen aufmerksam geworden war. Voltmerstraße, 30165 Hannover: Ein Verantwortlicher meldete der Polizei am heutigen Tag, gegen 05:00 Uhr, eine durch ein verfassungswidriges Symbol sowie einen Smiley verunstaltete Außenfassade eines an der Voltmerstraße ansässigen Sportvereines. Unbekannte hatten die Bilder in der Nacht zu heute, ab 00:00 Uhr, in blauer Farbe an die Wand gesprüht. In beiden Fällen kümmern sich die Gebäudeverwalter um die baldige Entfernung der Zeichen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in den genannten Bereichen verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung …

Diskussion im Rathaus am 20. Juni zum „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“

Die Landeshauptstadt begeht den Internationalen Weltflüchtlingstag/„Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ mit einer zentralen Veranstaltung im Neuen Rathaus. Die städtische Erinnerungskultur lädt zu einer Gesprächsrunde am Montag (20. Juni) mit Menschen ein, die selber einen Flüchtlingshintergrund haben oder sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Die Diskussion anlässlich des bundesweiten Gedenktags beginnt um 17 Uhr mit der Eröffnung von Bürgermeisterin Regine Kramarek und einem Impulsreferat des Sozialphilosophen Prof. Dr. Oskar Negt. Bis 19 Uhr stehen dann historische und aktuelle Fluchtsituationen sowie die Probleme und Möglichkeiten der Integration und des „Lebens in der Fremde“ im Gobelinsaal im Mittelpunkt. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Vanessa Krukenberg, You & Culture. Zur Überwindung sprachlicher Barrieren ist eine Übersetzerin anwesend. TeilnehmerInnnen: Zusammen mit betreuten Flüchtlingen nehmen unter anderem teil: Songül Dereköy, Caritasverband Hannover e.V., Parisa Hussein-Nejad, Internationaler Kultureller Jugend Austausch e.V., Natalia Beckmann, Koordinationsstelle IntegrationslotsInnen und Projekt „Qualifizierte Flüchtlinge ins Studium“. Zum „Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung“: Der vom Bundeskabinett 2014 beschlossene bundesweite „Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung“ wird seit dem 20. Juni 2015 jährlich begangen …

No Nazis

„Woche gegen rechts – für Demokratie“ und „Tag des demokratischen Engagements“

Gemeinsam gegen Rassismus und rechtsextreme, nationalistische Positionen, gemeinsam für eine solidarische und diskriminierungsfreie Gesellschaft – dafür steht ein breites Bündnis in Hannover. Es zeigt sich mit vielfältigen Aktionen in der „Woche gegen rechts“ von Freitag (27. Mai) bis Freitag (3. Juni) an verschiedenen Orten in der Stadt. Den Abschluss bildet der „Tag des demokratischen Engagements“ im und am Rathaus. Die Koordination haben einem Auftrag des Rates der Stadt folgend die beiden Sachgebiete Integration und Jugendbildung der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam übernommen. „Woche gegen rechts – für Demokratie“ Die Woche beginnt mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung am Freitag (27. Mai) um 16 Uhr und Sonnabend (28. Mai) um 12 Uhr auf dem Goseriedeplatz – öffentlich wahrnehmbar und für Interessierte mitgestaltbar. Eingeladen wird zu Austausch, Information und Aktion, zum gemeinsamen Kochen und sich Kennenlernen. Neben einem Bühnenprogramm mit kulturellen Beiträgen gibt es Workshops und Ausstellungen, Filme und Straßenaktionen sowie Angebote für Kinder. Ausstellungen und Dokumentationen, Filme, Konzerte und Theater, und Nachbarschaftsaktionen und anderes prägen das Programm der BündnisteilnehmerInnen der weiteren Woche. Eine detaillierte Übersicht gibt es unter www.hannover.de/woche-gegen-rechts. „Tag …

Haus der Religionen

Rat der Religionen drückt Besorgnis über Anti- Islam- Debatte aus

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben Propst Martin Tenge und Hamideh Mohagheghi für den Rat der Religionen in Hannover ihre Besorgnis über die aktuelle politische Anti- Islam- Debatte der Partei AfD geäußert. Die im Rat der Religionen vertretenen Religionsgemeinschaften wüssten zwar um das Lernbedürfnis der Religionen, miteinander angemessen umzugehen, und um radikalisierte Formen der Religionen. „Wir wissen aber auch um die friedensstiftende und integrationsfördernde Kraft aller Religionen, die Ab- und Ausgrenzung verhindern“, sagen die beiden. Der scharfe Anti- Islam- Kurs der AfD, der „offenbar von nicht unerheblichen Teilen der Bevölkerung latent geteilt wird“, beunruhige sie und schade dem Ansehen der muslimischen Mitbürger, die seit Generationen Deutschland aktiv und friedlich mitgestalten. „Wir nehmen mit Sorge Entwicklungen wahr, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaft gefährden. Deutschland ist ein großartiges Land, weil es in der Lage ist, sich in dialogischen und demokratischen Prozessen Herausforderungen zu stellen und sie zu gestalten“, erklären Propst Tenge und Mohaghegi. „Wir machen Mut, den persönlichen Kontakt zu Muslimen zu suchen, um Vorurteile in konkreten Begegnungen abzubauen.“ Der Rat der Religionen Hannover ist das Leitungsgremium des …

h1 - Fernsehen aus Hannover

h1: Fußball mit Flüchtlingen

Integration durch Sport. Ein Thema, das sich der Verein Yurdumspor schon längst zur Aufgabe gemacht hat. Der Sportverein mit Sitz in Lehrte schafft für minderjährige Flüchtlinge aus unterschiedlichen Nationen einen Ort der Begegnung. Fußball lautet die gemeinsame Sprache. Trainiert wird einmal die Woche in der Soccerhalle des Vereins. Die Jugend-Flüchtlingsmannschaft, die sich Mandela-Team nennt, bietet für Viele eine Flucht vor den schmerzlichen Erinnerungen an ihre Heimatländer. Fußball haben sie auch dort gespielt. Doch hier ist der Sport mehr als Bewegung. Bei Yurdumspor wird Sport zum Motor des interkulturellen Austausches. Kamera: Simon Fellenberg Redaktion: Damla Kaynak Schnitt: Damla Kaynak, Miriam Schmitthenner www.h-eins.tv

VHS-Hannover

Internationale Wochen gegen Rassismus: „Brandanschläge und Willkommenskultur“

Unter dem Titel „Brandanschläge und Willkommenskultur – Sozialpsychologische Überlegungen zur aktuellen Gemengelage deutscher Gefühle“ bietet die VHS Hannover am Mittwoch (16. März), 18.30 Uhr, einen Vortrag mit Dialog an. Ressentiment getriebene Einstellungen, die zuvor nur der extremen Rechten als politisch-subkulturellem Milieu zugerechnet worden waren, erleben ihr Öffentlich-Werden in Form großer Demonstrationen (PEGIDA etc.), Parteineugründungen (AfD) und erschreckende Umfrageergebnisse. Zugleich existiert neben den Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und dem Massensterben im Mittelmeer auch der Versuch in der Bevölkerung, eine »Willkommenskultur« zu leben. Wie ist der Zusammenhang von Positionen der extremen Rechten und der »Mitte der Gesellschaft« zu erklären? Gibt es eine Verbindung zwischen dem Erstarken rassistischer Ressentiments und demjenigen Deutschlands als Großmacht? Wie ist das Verhältnis von Fremdenfeindlichkeit und Willkommenskultur zu fassen? Referent: Dr. Sebastian Winter, Universität Bielefeld Moderation: Prof. Dr. Rolf Pohl , Leibniz Universität Hannover Veranstaltungsort ist die Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover, Saal/Raum 109, Burgstraße 14, 30159 Hannover. Der Eintritt ist kostenlos und barrierefrei zugänglich.

Zeugenaufruf! Südstadt: Farbschmierereien an Schulgebäude

Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte Wände und Scheiben an einer Schule am Altenbekener Damm mit diversen Tags und Hakenkreuzen beschmiert. Heute Morgen, gegen 07:45 Uhr, bemerkte ein Lehrer die Sachbeschädigungen und verständigte die Polizei. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten Unbekannte in der Zeit von Freitag, 26.02.2016, 17:00 Uhr, bis heute Morgen auf dem Schulgelände Wände, Fenster- und Türscheiben mit diversen Tags sowie Hakenkreuzen besprüht. Die genaue Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können, setzen sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung. /hil, schie

Programm der Gedenkstätte Ahlem im März 2016

Gedenkveranstaltung: Erinnerung an die Deportation der Sinti Termin: Sonntag, 6. März 2016, 15 Uhr Ort: Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover Eintritt: frei In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 wurden die Sinti aus Niedersachsen in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, unter ihnen 100 Kinder, Frauen und Männer aus Hannover. Der „Sonderzug“ für die Fahrt in den Tod stand am Bahnhof Fischerhof in Linden. Eine halbe Million Sinti und Roma kamen in der Zeit des Dritten Reiches um. Und doch gehören sie weiterhin zu den oft vergessenen Opfern des Holocaust und kämpfen nach wie vor um die Anerkennung der an ihnen verübten Verbrechen. Zur Erinnerung an die Deportation der Sinti lädt die Gedenkstätte Ahlem mit einer Sonderausstellung im Gerson-Saal zu einer Gedenkveranstaltung ein. Es sprechen unter anderem: Regionspräsident Hauke Jagau und Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Im Anschluss an die Veranstaltung findet im Foyer der Gedenkstätte ein Empfang statt. „Rede nicht mit denen, die sind gefährlich“ – Schulerfahrungen von Roma und Sinti Filmdokumentation Termin: Sonntag, 13. März 2016, 15 Uhr Ort: …