Werbung

Skateboard kaufen in Hannover – meine Erfahrung

karohose selbstgenäht ohne Skateboard

Hallo, heute gibt es mal ne lustige off-topic-Story und gleichzeitig Werbung für einen coolen Skateshop in Hannover. Also hör dir meine Geschichte an. Ich bin mir sicher, du wirst dir dein nächstes Skateboard auch dort kaufen.

In der Regel bin ich sehr glücklich darüber, dass unser Kind mit dem zufrieden ist, was es an Materiellem hat und nicht eine endlose Wunschliste mit sich rumschleppt. Aber Weihnachten und Geburtstage werden dadurch nicht leichter :-). Ich weiß, dass man nichts schenken muss. Aber das fühlt sich für mich definitiv nicht richtig an. Nun ja, es war Dezember. Weihnachten kam unaufhörlich näher. Ich fragte das Kind immer wieder, ob denn ein Wunsch reingekommen wäre, Aber nope. „Mama, schenk mir bloß nichts Unnützes. Ich habe alles, was ich brauche.“ Mist, das ist doch nicht Weihnachten :-). Ich sprach mit seinem Vater. Aber auch er hat nichts rausbekommen und entschied sich, einen Reisegutschein zu basteln. Irgendwann muss dieser Corona-Mist ja auch mal händelbar werden. Wir tun jedenfalls unser bestes und haben alle schon seit Dezember den Booster drin, tschakka. Wir entschieden, dass nicht nur Gutscheine unterm Baum liegen sollten sondern auch „richtige“ Geschenke. Ich entschied mich für einen Verbrauchsgegenstand im Hause Brandau: ein Skateboard. Davon braucht das Kind so einige im Jahr, genauso wie Skateschuhe. So ist das eben im Sport.

Also zog ich meine coolste Hose an und ging in die Stadt zu seinem Lieblings-Skateboard-Dealer. Oh man und ich war megaschlecht vorbereitet. Mir war schon klar, dass es Unterschiede gibt. Das Kind erzählt oft genug davon. Aber ich war mir plötzlich nicht mehr sicher, wer das schmalere und wer das breitere Board fuhr. Peinlich, ich fühlte mich wie ein Mann im Stoffladen zwei Tage vor Weihnachten, der seiner Frau mal was Schönes zum Nähen kaufen will :-). Im Laden war noch jemand vor mir. Ich konnte mich umschauen und auf eine Eingebung hoffen. Das war aber nicht so :-). Als ich an der Reihe war, outete ich mich erst mal als Nicht-Skaterin, wäre ja sonst nicht aufgefallen :-). Doch natürlich, auch wenn einer der Kunden kontertere „Und ich hätte schwören können, dass ich dich neulich am Küchengarten gesehen habe.“ Haha, da haben wir ja 20 Jahre gewohnt und somit den Grundstein für die Skateliebe des Kindes gelegt. Aber nein, ich traue mich nicht den zweiten Fuß vom Boden zu lösen und dann ist losfahren schwer. Egal wie wir scherzten, die Frage nach dem richtigen Board blieb.

„Wie heißt denn dein Kind?“ … „Nee, so jemanden kennen wir nicht.“ 3 Kunden und der Verkäufer waren sich einig. Mist. „Haste mal ein Bild?“ Hatte ich. „Achso, den kenne ich. Der ist voll korrekt. Aber der heißt anders.“ Nee, zuhause nicht :-). Nachdem die Identität nun geklärt und alle mein Kind für korrekt befunden haben, gings los.

Der Verkäufer war sich gleich ziemlich sicher, dass ich ein acht zwei fünfer Board kaufen muss. Aber er wollte uns auch das Weihnachtsfest nicht vermasseln. „Hat dein Kind Instagram?“ Ja, aber ich kann den Account nicht mehr sehen. Mein Kind meinte vor einiger Zeit: „Mama, du bist jetzt alt genug und darfst alleine auf Instagram unterwegs sein.“ Yay. Die Jungs waren aber mit ihm verbunden. Mein Kind ist nicht sehr social media aktiv. Der Insta-Account war eine Sackgasse. Aber die Jungs gaben nicht auf. Einer der Kunden, Y., sagte, dass er das aktuelle Board des Kindes neulich gefahren ist. Er fragt jetzt erst mal plump nach, was es für eins war, weil er es sich auch kaufen möchte. Das Kind reagierte nicht. Also startete Y. eine moderne Telefonkette. Das bedeutet, er hinterließ gefühlt jedem Skatekumpel ne Sprachnachricht und fragte nach dem Board unseres Kindes. Aber keiner sollte dem Kind was sagen. Die Mutter wolle ihm ein Skateboard zu Weihnachten schenken. Oh Gott, ich ahnte nicht, was ich da für eine Welle lostrete. ABER: keine Viertelstunde später hatten wir die Bestätigung, dass das Kind tatsächlich ein 8.25er Board fährt und kannten seine zwei Lieblingsbrands. Der Verkäufer hatte mit allem recht.

grünes Skateboard mit Dackel

Ich habe mich dann für dieses Board entschieden. Erinnert mich an E.T. :-). Und mal ehrlich. Eigentlich ist es total egal, wie das Skateboard aussieht. Zu meinem Leidwesen erkennt man das Motiv ja eh nicht lange, wenn die Achsen erst mal drunter sind.

Das Board kam gut an. Allerdings will das Kind jetzt auswandern :-). Ich bekam sogar Weihnachtsgrüße aus der Community geschickt, haha.

Es war ein tolles Erlebnis. Wir haben stundenlang darüber gelacht. Danke für den tollen Service Team Switch. Und ihr da draußen: kleine Inhabergeführte Läden und Onlineshops haben es gerade nicht leicht. Da geht es uns nicht anders wie vielen anderen auch. Deshalb denkt beim nächsten Board-Kauf doch mal an Switch, geht auch online, ist aber bestimmt nur halb so lustig :-).

Hier kannst du mal in die Vergangenheit schauen. Da war noch ein Board von der Stange ok :-).

Bis bald Bianca

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Durch das Anhaken der Checkbox erklären Sie sich mit der Speicherung und Verabeitung Ihrer Daten durch diese Webseite einverstanden.

*

Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO