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Jahrestag des Atombombenabwurfs: Friedensbotschafterinnen aus Hiroshima und Nagasaki nehmen teil

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69 Jahre sind vergangen, seit die Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten. Am Jahrestag (6. August) des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima gedenkt Hannover der Opfer der Atombombe und erneuert mit dem Anschlagen der Friedensglocke das Versprechen, alles zu tun, damit Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen. In diesem Jahr nehmen zwei Friedensbotschafterinnen, Ms. Fuko Hamasaki aus Hiroshima und Ms. Kokoro Aso aus Nagasaki, an den Feierlichkeiten teil.

Am Vorabend des Gedenktages (5. August) lädt das Hiroshima-Bündnis für 20.15 Uhr zum Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult ein. Hier steht das Nachdenken über die Atombombenabwürfe vor 69 Jahren und die Konsequenzen für heute im Mittelpunkt. Neben den "Nie wieder Hiroshima"-Gesprächen lesen die Friedensbotschafterinnen ihre Friedensbotschaften vor.

Am Mittwoch (6. August) geht es um 8 Uhr mit der Gedenkfeier und dem Anschlagen der Friedensglocke, der Kranzniederlegung und der Trauer-Teezeremonie in der Aegidienkirche weiter. Nach der Lesung übergeben die Friedensbotschafterinnen der Stadt Hannover ihre Friedensbotschaft. Im Anschluss – von 9 bis 17.30 Uhr – steht die Aegidienkirche für Stille, Gebet und Meditation zur Verfügung, ehe um 18 Uhr eine multireligiöse Friedensandacht gehalten wird.

Weiter geht es am 6. August um 20 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, wo der Hiroshima-Film "Gebet einer Mutter" gezeigt wird. Traditionell klingt der Abend um 21.30 Uhr am Maschteich hinter dem Rathaus aus, wo Papierlaternen zum Gedenken an die Atombombenopfer ausgesetzt werden.

Die Gedenkfeierlichkeiten werden von der Landeshauptstadt Hannover, dem Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V., der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover e.V., dem Hiroshima-Bündnis, der Marktkirche Hannover, dem Loccumer Arbeitskreis für Meditation e.V. und weiteren VertreterInnen verschiedener Religionen organisiert.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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