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Night of Light 2020 - Neues Rathaus

Night of Light 2020

Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft über 8000 beleuchtete Gebäude über 7500 teilnehmende Firmen In Hannover sind u.a. mit dabei: Lindener Turm, Docks Hannover, Schwanenburg, Stadionsporthalle, Opernhaus, Marktkirche, Heizkraftwerk Linden, Theater am Aegi, Kröpcke, und viele mehr (siehe Karte) Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind. Hintergründe Die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, …

Polizei

Viele Corona-Verstöße in Hannover?

In cirka drei Monaten hat die niedersächsische Polizei 9000 Verstöße gegen die Corona-Regeln registriert. Hört sich viel an, ist es aber nicht. Am letzten Freitag von 10 Uhr bis Sonnabend um 21 Uhr wurden gerade mal 22 Verstöße geahndet. Es stellt sich die Frage, warum andere Medien diese Zahlen so dermaßen ausschlachten. Das führt nur zu immer mehr Unfrieden, Neid und Missgunst in der Bevölkerung. Kleine Rechnung dazu: In 90 Tagen kam es zu 9000 Verstößen. Das sind ca. 100 Verstöße pro Tag. Bei 1,158 Millionen Einwohnern in der Region Hannover ist das nicht besonders viel. Zum Vergleich in 2019 registrierte die Polizei zum Beispiel 26.288 Geschwindigkeitsverstöße (72 pro Tag) und 8.833 Mobiltelefonverstöße (24 pro Tag) im Straßenverkehr. Oder aus dem Sicherheitsbericht der Stadt Hannover 70.212 Straftaten (192 pro Tag) und vom Ordnungsdienst wurden zudem 21.255 Bürgergespräche geführt, 2438 Platzverweise ausgesprochen und 10.620 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht. Jeder der sich über solche Zahlen aufregt sollte sich zunächst mal an die eigene Nase fassen und fragen ob man nicht selbst auch schon mal die eine oder …

No-Paywall

Madsack ohne Bezahlsperre lesen

Seite Mitte 2019 hat der Madsack Verlag für viele seiner Onlineangebote eine Bezahlschranke, eine sogenannte Paywall, eingeführt. In der ersten Stunde bleiben die Artikel zwar frei zugänglich, anschließend sind die Artikel über ein Abo-Modell zugänglich. Der erste Monat ist kostenlos, danach wird für diese Madsack Bezahlsperre 2,49 Euro wöchentlich fällig. Wenn man nur mal einen einzelnen Bericht lesen möchte sehr umständlich. Außerdem ist auch nicht jeder Inhalt sein Geld wert. Oft wird nur mit frei zugänglichen Pressemeldungen, wie Beispielsweise von der Polizei, gearbeitet. Diese sind dann zwar von der Redaktion umgeschrieben, aber vom Inhalt meist identisch mit den freien Quellen. Für Gelegenheitsleser gibt es aber einen sehr simplem Trick die Madsack Bezahlsperre zu umgehen. Der Blick in den Quelltext der Seite offenbart den kompletten Inhalt. Quelltext in Firefox ansehen Einfach auf die Seite mit der rechten Maustaste klicken und im Kontextmenu „Seitenquelltext anzeigen“ auswählen. In der Mobilversion für Android oben rechts das Menu (drei Punkte) aufrufen und über „Seite“ –> „Seitenquelltext anzeigen“ auswählen. Anschließend mit STRG+F nach „articleBody“ suchen und schon ist man beim Artikeltext. …

Jubel im Rathaus

Kulturhauptstadt jetzt statt 2025

Die aktuelle Situation für Kunst- und Kulturschaffende ist dramatisch. Aber auch für die Kulturhungrigen ist das Jahr 2020 ein Albtraum. Vor allem wenn man sich dazu noch vor Augen hält das viele freischaffende Künstler und Kulturbetriebe gerade finanziell ums Überleben kämpfen. Zeit um kreative Lösungen zu diskutieren. Die Autokultur Konzerte, das Autokino und #wirfürkunstundkultur sind ein erster Ansatz. Laut dem Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité gelten zur Zeit Außenbereiche als ziemlich sicher, was die Ansteckungsgefahr angeht. Selbst ein Zwei-Meter-Abstand ist dabei wahrscheinlich gar nicht notwendig, denn der Wind wehe das Virus einfach weg. Was spräche also dagegen Kunst- und Kultur in den öffentlichen Raum zu verlagern? Und zwar nicht riesige Konzerte an einem Fleck, sondern viele Hundert kleine Veranstaltungsstätten über das ganze Stadtgebiet verteilt. Ein Open Air Kultursommer 2020 in Hannover! Die Liste der Möglichkeiten ist schier unendlich: Kleine Bühnen a la Fete de la Musique für Bands und Kleinkunst Geeignete Hauswände für Open Air Kinos Plätze für Schausteller und ihre Fahrgeschäfte (warum nicht ein Riesenrad am Maschsee?) Autofreie Sonntage für für allerlei …

Bahnhofstraße

Hannover hält sich an die Regeln

Am Samstag zwischen 12 und 13 Uhr ist die Innenstadt von Hannover ziemlich Menschenleer. Auch auf der Lister Meile, dem Maschsee und anderen stadtnahe Erholungsflächen halten sich die Menschen an die Regeln. Außerdem ist an zentralen Punkten auch eine große Polizeipräsenz die dafür sorgt das es sich nicht ändert. Hannovers City Lister Meile Grünflächen Anders sieht es bei den Einkaufshotspots aus. In der Südstadt am Einkaufszentrum „An der Weide“ sind fast alle Parkplätze belegt. Presseinformation der Landeshauptstadt Hannover „Corona-Krise“: Behörden nach gemeinsamer Kontrollaktion zufrieden mit der Disziplin in der Bevölkerung Die individuellen Einschränkungen der Geschäftsleute und Privatpersonen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden in Hannover inzwischen gut eingehalten. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Kontrollaktion, die die Ordnungskräfte der Landeshauptstadt und der Region Hannover sowie der Polizeidirektion heute (21. März) durchgeführt haben. Oberbürgermeister Belit Onay, Regionspräsident Hauke Jagau, Polizeipräsident Volker Kluwe und Hannovers Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe haben sich in der City und angrenzenden Stadtteilen gemeinsam ein Bild von den Kontrollen gemacht. Sie stellten eine hohe Akzeptanz fest. Die Hygiene- und Abstandsregeln …