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Georg I. Kurfürst von Hannover wird zum König von Großbritannien und Irland gekrönt

Georg I. in Krönungsrobe (Porträt von Godfrey Kneller, 1714)

Georg I. in Krönungsrobe (Porträt von Godfrey Kneller, 1714)

Georg I., zugleich Herzog und Kurfürst in Hannover, wird am 20. Oktober 1714 in der Westminster Abbey zum König von Großbritannien und Irland gekrönt.

Geboren als Herzog Georg Ludwig von Braunschweig-Lüneburg am 28. Mai 1660 im Leineschloss Hannover war ein Monarch aus der Dynastie der Welfen.

Ab 1698 regierte er als Kurfürst Georg Ludwig das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (auch Kurfürstentum Hannover oder Kurhannover) und bekleidete das Amt des Erzbannerträgers, später das des Erzschatzmeisters des Heiligen Römischen Reiches. Aufgrund der Bestimmungen des Act of Settlement, welche die Grundlage der protestantischen Thronfolge schuf, wurde er 1714 als Georg I. König von Großbritannien. Damit begründete er das in Großbritannien bis 1901 regierende Haus Hannover sowie die bis 1837 bestehende Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover.

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