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Nach den Landtagswahlen wird 2017 das rot-schwarze Kabinett benannt

Das Kabinett Weil II ist seit dem 22. November 2017 die Niedersächsische Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Sie wird auf Grund der Ergebnisse bei der Landtagswahl in Niedersachsen 2017 von einer Koalition aus SPD und CDU getragen und stützt sich auf eine Mehrheit von 105 der 137 Mitglieder des Niedersächsischen Landtags. Dieses Kabinett löste das seit 2013 amtierende Kabinett Weil I ab, das sich auf eine rot-grüne Koalition gestützt hatte.

Der am 20. April 1947 gewählte erste Niedersächsische Landtag tagte 1947, nachdem die britische Militärregierung am 1. November 1946 aus den ehemals selbstständigen Ländern Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe das heutige Land Niedersachsen mit Hannover als Landeshauptstadt gegründet hatte.

Der Landtag ist im Leineschloss untergebracht, einer klassizistischen Schlossanlage, die den Königen von Hannover bis 1866 als Residenz diente. Es befindet sich in der hannoverschen Altstadt am Hannah-Arendt-Platz. Nach der Zerstörung durch die Luftangriffe auf Hannover während des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss von 1957 bis 1962 wieder aufgebaut und erhielt an der östlichen Seite einen Plenarsaal, dessen Entwurf vom Hannoveraner Architekten Dieter Oesterlen stammte. Von 1947 bis 1962 tagte das Landesparlament des 1946 gegründeten Niedersachsen in einem Seitenflügel der Stadthalle Hannover.

Bei den Wahlen zum Landtag stellen mit ziemlicher Regelmäßigkeit die CDU und die SPD die jeweiligen Regierungen. Bekannteste Ministerpräsidenten waren Ernst Albrecht (CDU), Gerhard Schröder (SPD), Sigmar Gabriel (SPD) und Christian Wulff (CDU).

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de