Wirtschaft

Dank „Wissensbilanz“ Schätze im Unternehmen heben

Veranstaltung am 11. Februar

Welche Fachkenntnisse haben die Mitarbeiter? Welche Prozesse laufen im Unternehmen ab? Welche Geschäftsbeziehungen und Kontakte bestehen? Solche und andere Fragen stehen auf der Agenda, wenn es darum geht, eine „Wissensbilanz“ aufzustellen. Ein Schatz, der in vielen Unternehmen noch nicht gehoben ist. Was sich hinter der Idee der Wissensbilanz ver-birgt und welchen Nutzen Firmen daraus ziehen, vermittelt die Veranstaltung „Wissensbilanz – Made in Germany“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Reihe auf Reisen geschickt. Am Donnerstag, 11. Februar, macht sie Station im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover.

Ziel ist es, vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen das Instrument der Wissensbilanz näher zu bringen. „Wissensorientierte Unternehmensführung“ heißt das Schlagwort. Fachleute erläutern, wie eine Wissensbilanz gestaltet und zur internen Steuerung genutzt wird. Damit es anschaulich wird, präsentieren die Experten zwei erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Außerdem wird eine Software vorgestellt, um das Instrument nutzen zu können. „Wissen ist ein Schlüssel für den Erfolg eines Betriebs“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. „Aber Firmen brauchen auch das Werkzeug, um diese Ressourcen zu heben. Solch ein Werkzeug wollen wir in der Veranstaltung vorstellen.“

Am 11. Februar von 13.30 bis 18 Uhr können sich die Unternehmen im Haus der Region informieren. Anmeldungen nimmt die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover bis zum 5. Februar unter der Telefonnummer (0511) 616-23355 oder per E-Mail an martina.behne@region-hannover.de entgegen.

Aufbauend auf die Informationsveranstaltung gibt es ab dem 16. und 17. März Wissenswerkstätten, in denen Unternehmer fachlich begleitet das Verfahren für ihren Betrieb in Gang bringen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt dieses Angebot. Auf diese Weise entstehen Unternehmen für den gesamten Prozess lediglich einmal Kosten in Höhe von 900 Euro. Das Angebot der Wissenswerkstätten ist unabhängig vom Besuch der Informationsveranstaltung am 11. Februar.