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Wann und wo kommt der Gratis-Schnelltest in Hannover

Gratis-Schnelltest Hannover

Covid Schnelltest

Wie kommt man an einen versprochenen Gratis-Schnelltest in Hannover? Die Umsetzung der von der Bundesregierung angekündigten Teststrategie ist noch völlig unklar. Dabei soll doch ab nächster Woche jeder Bürger einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest haben. Die etablierten Testcenter wzrden jetzt in die Planungen einbezogen. Eine komplette Liste wo man einen kostenlosen Schnelltest in Hannover bekommt gibt es von offizieller Seite nicht.

Update:

Andere Städte sind da deutlich besser organisiert.

hamburg.de: Noch vor Inkrafttreten der neuen Testverordnung des Bundes hat der Senat bereits erste Planungen konkretisiert, um den Hamburgerinnen und Hamburgern ab Montag ein Schnelltest-Angebot machen zu können. In diesem Zuge konnten 27 der bereits in Hamburg ansässigen Testzentrumsbetreiber sowie 18 Hamburger Apotheken für die neue Teststrategie gewonnen werden.

Stellungnahme der Region Hannover zu den Gratis-Schnelltest in Hannover

Schnelltests: Der Bundesgesundheitsminister hat angekündigt, dass alle ab Montag, 8. März, einmal pro Woche gratis einen Schnelltest absolvieren können.

Wo kann ich den Gratis-Schnelltest machen?

Bund und Länder haben die Schnelltests für die kommende Woche angekündigt. Leider fehlen von Bund und Ländern verlässliche Aussagen zur Umsetzung. Die Region Hannover kann sich daher zur Umsetzung nicht äußern.

Öffnung von Kitas, Schulen, Geschäften abhängig vom Inzidenzwert: Die Landesregierung hat angekündigt, die Öffnung von Kitas, Schulen und Geschäften zu ermöglichen, wenn der Inzidenzwert unter 100 liegt. Weitere Lockerungen stehen mit einer Unterschreitung des Inzidenzwerts unter 50 in Aussicht.

Was ist in der Region Hannover ab Montag möglich?

Noch liegt die Corona-Verordnung, die ab Montag, 8. März 2021, gelten soll, nicht in ihrer endgültigen Fassung vor. Deshalb kann die Region Hannover keine verlässlichen Aussagen treffen. Das ist erst möglich, wenn die Verordnung veröffentlicht ist.

Das Festhalten am Inzidenzwert als einzigem Indikator ist aus Sicht der Region Hannover nicht zielführend, da er zum Beispiel das Geschehen in Gemeinschaftseinrichtungen nicht berücksichtigt. Die Region Hannover plädiert für ein Vorgehen, dass bei einem Inzidenzwert über 100 neben diesem die jeweilige Lage vor Ort, der Auslastung der Kliniken und der Frage der Verteilung von Infektionen gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium betrachtet und mögliche Schritte zur Öffnung entwickelt werden – so wie es auch der Niedersächsische Städtetag bereits gefordert hat.

Die neue Verordnung muss ausreichend Klarheit für die nächsten Wochen schaffen – für Eltern, Schulen, Kitas, aber auch Handel und Gastronomie. Die Region Hannover bewertet es daher als problematisch, wenn für manche Bereiche der Landes-Inzidenzwert der Maßstab für die Öffnung sein sollte, für andere Bereiche der regionale Inzidenzwert. Das schafft nach Ansicht der Region Hannover mehr Verwirrung als Klarheit.

Der Infektionszahlen der Region Hannover zeigt deutliche Tageschwankungen, die auch durch das Meldeverhalten der Labore und das Testverhalten der Menschen bedingt sind. Die Frage der Öffnung von Kitas, Schulen und Geschäften kann daher nicht von einem geringfügig wechselnden Inzidenzwert abhängen. Aus Sicht der Region Hannover ist eine Festlegung nicht praktikabel, die Menschen brauchen Planungssicherheit gibt. Eltern, Schulen, Kitas und Handel sind auf verlässliche Aussagen und einen längeren Vorlauf angewiesen. Die jetzige Lösung wird dazu führen, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter sinkt, diese prägt das aktive faktische Verhalten zum Schutz vor Infektionen.

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