Stadtteil Misburg-Süd

Die ehemalige Herz-Jesu-Kirche in Misburg-Süd wurde 2010 in ein Kolumbarium

Die ehemalige Herz-Jesu-Kirche in Misburg-Süd wurde 2010 in ein Kolumbarium

Der Stadtteil wird begrenzt durch den Mittellandkanal, den Stichkanal zum Misburger Hafen, die Eisenbahnstrecke nach Lehrte und die Stadtgrenze im Osten. Er ist geprägt durch die hier ansässige Zementindustrie. An der Grenze zu Anderten befindet sich die S-Bahn-Station Hannover-Anderten-Misburg, an der die S-Bahnen der Linie S3 (Hannover–Hildesheim) und S7 (Hannover–Celle) der S-Bahn Hannover halten. Ansonsten erschließt die Buslinie 125 den Stadtteil und verbindet ihn mit Misburg-Nord und Anderten.

Die 1904/05 als Pfarrkirche für die im Zuge der Industrialisierung zugezogenen Katholiken errichtete Herz-Jesu-Kirche wurde 2010 in ein Kolumbarium umgewandelt.

Das früher zu Anderten gehörende Wohngebiet Kleines Nordfeld wurde 1979 im Rahmen einer Grenzbegradigung Misburg-Süd zugeschlagen. Bestrebungen von Anwohnern, diese Änderung rückgängig zu machen, hatten keinen Erfolg.

Strukturdaten für den Stadtteil Misburg-Süd in Hannover

(Stand 2019)

Fläche (in ha): 627
Einwohner: 2830
Bevölkerungsdichte (Einw. je ha): 5
unter 18 Jahre (in %): 17,2
über 60 Jahre (in %): 25
Migrationshintergrund (in %): 29,6
Geburtenrate (je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter): 54,8
Sterberate:Sterbefälle (je 1.000 Einw.): 7,8
Wohngebäude: 620
Wohnungen: 1350
Wohnfläche (je Einw.): 41,5
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 1143
Arbeitslose (in %): 6,1
Empfängervon Transferleistungen (in %): 14,7
Zugelassene KFZ: 2130

Straßenverzeichnis Stadtteil Misburg-Süd

Stadtplan von Misburg-Süd

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