Bilder, Buchholz-Kleefeld

Telemax Hannover

Telemax Hannover in der Dämmerung

Der Telemax Hannover im Stadtteil Groß-Buchholz ist ein zwischen 1989 und 1992 errichteter Fernmeldeturm. Der 282 m hohe Turm ist der fünfthöchste Deutschlands und stellt ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Landeshauptstadt von Niedersachsen dar. Er ersetzte den Ende der 1950er Jahre gebauten alten Fernsehturm („Telemoritz“) in der Stadtmitte.

Die Namen Telemax und Telemoritz wurden 1992 durch eine Abstimmung hannöverscher Bürger über die Hannoversche Allgemeine Zeitung ermittelt. Die Namensgebungen sind eine Anspielung auf die Geschichte „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch.

Fernsehturm Roderbruch im Bau

Fernsehturm Roderbruch im Bau

Der Turm ist von der Bauweise außergewöhnlich, da er eine quadratische Grundfläche besitzt. Heinrich Rothert von der Universität Hannover hat die Statik gerechnet und damit Neuland betreten, denn ein vergleichbares Bauwerk gab es damals nicht. Ursprünglich war der Bau eines wesentlich schlichteren Rundturms geplant. Als jedoch die Pläne zur Genehmigung vorgelegt wurden, war auf einem Plan die Bezeichnung „Typ Kiel“ zu lesen, denn in Kiel steht eine kleinere Version des ursprünglich geplanten.

Der Funkturm ist nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Früher gab es mehrfach das gut besuchte „Kleine Fest am großen Turm“, bei dem auch Aufzugsfahrten bis fast ganz nach oben möglich waren.

Mit seiner Höhe von 282 Metern rangiert der Telemax Hannover übrigens auf Platz 53. der höchsten Funktürme. Auf Platz 1 liegt der Tokyo Skytree mit 634 Metern. Der Eifelturm ist mit 324 Metern zum Vergleich nicht so viel höher.

Stadtplan Telemax Hannover

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