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Sonnenuhr im Berggarten Herrenhausen

Sonnenuhr im Berggarten Herrenhausen

Der Berggarten liegt nördlich des Großen Gartens auf der anderen Seite der Herrenhäuser Straße. Er ist einer der ältesten botanischen Gärten in Deutschland. Der Garten wurde 1666 von Herzog Johann Friedrich als Küchengarten für den Gemüseanbau angelegt. Als Standort diente ein abgetragener Sandberg nördlich des Herrenhäuser Schlosses. Kurfürstin Sophie wandelte den Berggarten in einen Garten für exotische Gewächse um, wofür 1686 ein Gewächshaus entstand. Neben der Zucht exotischer Gewächse diente der Garten als Experimentierfeld für die Anzucht südländischer Pflanzen. Dieses Experiment scheiterte zwar bei der Reiszucht, gelang aber mit der Zucht von Tabak und Maulbeerbäumen. So wurden ab 1706 die Seidenraupen der Königlichen Seidenraupenmanufaktur in Hameln mit Herrenhäuser Maulbeerbaumblättern ernährt. Langfristig lohnte sich diese Zucht jedoch nicht. In den Schauhäusern und Themengärten des Berggartens sind gegenwärtig 11.000 verschiedene Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen zu finden, darunter die größte Orchideensammlung Europas. https://de.wikipedia.org/wiki/Berggarten

Goldener Leibniz Keks

Leibniz Keks

Brezelmänner von Georg Herting am Verwaltungsgebäude von Bahlsen an der Podbielskistraße mit dem Leibniz-Keks, der im Januar 2013 vom „Krümelmonster“ entwendet wurde. Bahlsen nannte 1891 seine Kekse mit Buttergeschmack (Butter-Cakes) nach dem langjährigen hannoverschen Hofbibliothekar und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Dieser hatte seinerzeit nach einem haltbaren Produkt zur Verpflegung der Soldaten gesucht und war auf Zwieback gestoßen. Der Werbeslogan für die Butterkekse lautete 1898: „Was ißt die Menschheit unterwegs? Na selbstverständlich Leibniz Cakes!“ Aufgrund fehlender Englischkenntnisse sprachen viele Kunden das Wort Cakes jedoch deutsch („Ka-kes“) aus, sodass Bahlsen die Schreibweise später in Keks änderte. Im Jahr 1911 wurde das von Bahlsen verwendete Wort Kekse als Übersetzung für das englische Cakes in den Duden aufgenommen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bahlsen

Herrenhäuser Allee

Herrenhäuser Allee

Die Herrenhäuser Allee ist eine vierreihige Allee aus Linden im hannoverschen Stadtteil Nordstadt. Sie befindet sich im Georgengarten und führt in gerader Linie mit einer Länge von rund zwei Kilometern vom Königsworther Platz auf den Bibliothekspavillon im Berggarten zu. Am (heutigen) Königsworther Platz gabelte sich ursprünglich die Straße nach Nienburg mit zwei älteren Alleen: Der südliche Weg führte durch die Masch zum Jägerhof (heutiger Straßenname: Jägerstraße), der nördliche entlang einer zweimal abgeknickten Allee auf dem Maschrand (heute teilweise die Nienburger Straße). Zwischen diesen beiden Wegen schuf der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für die hannoverschen Herzoge 1726/27 die Herrenhäuser Allee als sichtbare Verbindung zwischen dem Leineschloss in der Stadt und der seinerzeit in den Flussauen der Leine isolierten Sommerresidenz im Großen Garten. https://de.wikipedia.org/wiki/Herrenh%C3%A4user_Allee

Straßenbahnhaltestelle Steintor, von Alessandro Mendini gestaltet im Rahmen des Kunstprojektes BUSSTOPS, an der Kurt-Schumacher-Straße

Haltestelle Steintor

Straßenbahnhaltestelle Steintor, von Alessandro Mendini gestaltet im Rahmen des Kunstprojektes BUSSTOPS, an der Kurt-Schumacher-Straße. Seit 2019 dient die Haltestelle nur noch als Haltepunkt für mehrere Buslinien. BUSSTOPS in Hannover ist ein Kunstprojekt mit zwölf halboffenen Wartehäuschen für Stadtbahnen und Stadtbusse der üstra. Es war Teil eines Projektes zu Kunst im öffentlichen Raum zwischen 1990 und 1994 und entstand auf Initiative der Stiftung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der üstra und Toto-Lotto Niedersachsen. Ausgeführt wurde das Design-Projekt von international renommierten Architekten und Designern. Der Auftrag an die Künstler lautete, Kunst als außergewöhnlichen Teil einer gewöhnlichen Dienstleistung zu schaffen. https://de.wikipedia.org/wiki/BUSSTOPS

Gartentheater Herrenhausen

Gartentheater Herrenhausen

Das Gartentheater in Herrenhausen gehört zu den wenigen noch bestehenden barocken Freilichttheatern. Es ist daher ein herausragendes Denkmal der Geschichte der Gartenkunst und des Theaters. Errichtet wurde es zwischen 1689 und 1692 und wird noch heute bespielt. In Form des Heckentheaters setzt es das im 17. Jahrhundert entwickelte Bühnenbauprinzip der Kulissenbühne in das Freilichttheater um. Das Herrenhäuser Gartentheater ist dafür eins der frühesten Beispiele nördlich der Alpen. https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Garten_(Hannover)#Gartentheater

Karmarschstraße

Die Karmarschstraße in Hannover ist eine Hauptgeschäftsstraße, die seit 1879 prägend für die Innenstadtstruktur ist. Sie verläuft zwischen dem Kröpcke und dem Friederikenplatz und ist in ihrer Bedeutung für die Verkehrsstruktur der inneren Stadt nur vergleichbar mit der Georgstraße und der Streckenführung der Eisenbahn. Die Karmarschstraße wurde nach dem Bau ihres ersten Teilstücks 1880 nach Karl Karmarsch benannt; erst 1950 erhielt der ganze Straßenzug diesen Namen. https://de.wikipedia.org/wiki/Karmarschstra%C3%9Fe

Telemax Hannover in der Dämmerung

Telemax Hannover

Der Telemax ist ein zwischen 1989 und 1992 errichteter Fernmeldeturm in Hannover. Der 282 m hohe Turm ist der fünfthöchste Deutschlands und stellt ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Landeshauptstadt von Niedersachsen dar. Er ersetzte den Ende der 1950er Jahre gebauten alten Fernsehturm („Telemoritz“) in der Stadtmitte. https://de.wikipedia.org/wiki/Telemax

Schleuse Anderten

Schleuse Anderten

Die Schleuse Anderten, früher als Hindenburgschleuse bezeichnet, in Hannover-Anderten überwindet einen Höhenunterschied von 14,70 m zwischen der Westhaltung und der Scheitelhaltung des Mittellandkanals. Sie war zum Zeitpunkt ihrer Einweihung im Jahr 1928 die größte Binnenschleuse Europas. https://de.wikipedia.org/wiki/Schleuse_Anderten

Nilpferd im Zoo Hannover

Nilpferd im Zoo Hannover

Die „Sambesilandschaft“ ist einer afrikanischen Savannenlandschaft nachempfunden. Sie ist nach dem Sambesi benannt. Ein nachgebildeter Fluss schlängelt sich an den geräumigen Gehegen der Kuhreiher, Südafrika-Kronenkraniche und Weißstörche, Antilopen, Flamingos, Flusspferde, Mendesantilopen, Giraffen und Nashörner vorbei. Als eine der Hauptattraktionen des Zoos fahren auf dem Gewässer (außer im Winter) seilgeführte Boote, die die Besucher den Tieren teilweise sehr nahe bringen. https://de.wikipedia.org/wiki/Erlebnis-Zoo_Hannover#Sambesi