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Conti Limmer

Conti Limmer

Das Areal der geplanten Wasserstadt Limmer liegt zwischen dem Stichkanal Hannover-Linden und dem Verbindungskanal zur Leine. Es ist ein früheres Betriebsgelände der gummiverarbeitenden Industrie. Darauf nahm 1899 die Hannoversche Gummikamm AG die Produktion auf, die sich 1912 in Hannoversche Gummiwerke Excelsior umbenannte. Hergestellt wurden vor allem technische Gummiartikel und Reifen. In der Blütezeit des Unternehmens hatte das Werk bis zu 6000 Beschäftigte (1922); 1939 waren es noch 4.100 Mitarbeiter. 1928 ging der Betrieb an die Continental AG über. Während des Zweiten Weltkriegs bestand auf dem Betriebsgelände ein Barackenlager für Zwangsarbeiter mit zehn Wohnbaracken für 1.220 Personen, außerdem mit dem KZ-Außenlager Hannover-Limmer ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme mit 266 weiblichen Häftlingen aus dem KZ Ravensbrück und gegen Kriegsende mit zusätzlich rund 500 weiblichen polnischen Häftlingen. Nach dem Krieg setzte die Continental AG die Produktion auf dem als Werk Limmer bezeichneten Betriebsgelände bis zu seiner Schließung im Jahr 1999 fort. https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstadt_Limmer

Flusswasserkunst Hannover (Historische Postkarte um 1900)

Flusswasserkunst Hannover

Die Flusswasserkunst in Hannover war eine 1895 im Stil der Neorenaissance errichtete und 1963/64 abgerissene, schlossähnliche Wasserkunst am Hauptarm der Leine. Das Gebäude erhob sich in Höhe der Friederikenbrücke quer zum Leineschloss. Seit der Gründung des Vereins Hannoversche Stadtbaukultur e. V. 2008 gibt es Pläne zur Wiedererrichtung des bedeutenden technischen Bauwerks, zumal der städtebauliche Rahmenplan von Hannover City 2020+ rund um den ehemaligen Bauplatz zahlreiche Veränderungen vorsieht. Von Louis Glaser, Leipzig – ZENO.org, Gemeinfrei, Link https://de.wikipedia.org/wiki/Flusswasserkunst