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Planungsstudie für die Bebauung des südlichen und östlichen Maschsee-Ufers

Stadtbaurat Adrian stellt am 17. März 1993 im Rathaus die neue Planungsstudie für die Bebauung des südlichen und östlichen Maschsee-Ufers vor. Bestandteil der Planung ist ein Hotelneubau auf dem Parkplatz am Strandbad.

Zum Glück sind diese Pläne nicht umgesetzt worden. Das am Südufer gelegene Strandbad wurde bereits im Jahre 1937 eröffnet. Die Anlage mit dem historischen Eingangsbereich und den Umkleidekabinen steht heute unter Denkmalschutz.

Nach dem Krieg haben die Briten das Maschseebad genutzt. Anschließend wurde es von der Landeshauptstadt Hannover betrieben. Ende der 70er Jahre standen die Einnahmen aus Eintrittsgeldern in keinem Verhältnis mehr zu den hohen Kosten, die der Betrieb des Strandbades verursachte. Daher zog sich die Stadt zurück und betraute ab 1979 die DLRG mit dem Betrieb des Bades. Der Eintritt war seitdem frei, die DLRG erhielt von der Stadt einen Zuschuß zur Unterhaltung des Badebetriebes. In einer Ausschreibung im Jahre 2003 in Verbindung mit einem Ideenwettbewerb zu einem Wellness-Konzept sollte das Erbpachtrecht bis 2065 vergeben werden. Aber erst 2008 begannen die Umbauarbeiten der Aspria Group. Der Zuschlag enthält eine Verpflichtung auf der Hälfte der Wiese den öffentlichen Badebetrieb in der Badesaison weiterzuführen.

Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de