Stadtteil Döhren

Brückenhaus in Döhren

Brückenhaus in Döhren

Döhren wurde 983 als „Thurnithi“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name wandelte sich über Thornithe (1022), Dorne (1300), Dornede (1311), Dornde (1320), Dörnede (1344). Am 22. Juni 1671 schenkte Herzog Georg von Lüneburg dem Herzog Johann Friedrich von Calenberg als Dank für die Hilfe bei der Einnahme der Stadt Braunschweig die drei Dörfer (Alt-)Laatzen, Wülfel und Döhren.

Döhren hat ein schönes Viertel mit Wohnhäusern aus der Gründerzeit nahe dem Fiedelerplatz. Beliebt sind der Wochenmarkt sowie der Bauernmarkt auf dem Platz, der mit zahlreichen Geschäften auch einen zentralen Punkt des Stadtteils darstellt.

Im Südwesten entstand in den 1980er Jahren eine Neubausiedlung auf einer Leineinsel. Sie entstand durch einen zur Stromgewinnung angelegten Flussarm. Die Siedlung wurde auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Döhrener Wollwäscherei und -kämmerei (WW&K) errichtet. Dort befanden sich bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgedehnte Fabrikationsstätten für die Wollreinigung; es war die zweitgrößte Fabrik dieser Art in Deutschland.

Strukturdaten für den Stadtteil Döhren in Hannover

(Stand 2019)

Fläche (in ha): 330
Einwohner: 13658
Bevölkerungsdichte (Einw. je ha): 41
unter 18 Jahre (in %): 12,1
über 60 Jahre (in %): 27,8
Migrationshintergrund (in %): 21,4
Geburtenrate (je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter): 38,8
Sterberate:Sterbefälle (je 1.000 Einw.): 11,3
Wohngebäude: 1454
Wohnungen: 8236
Wohnfläche (je Einw.): 45,1
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 5810
Arbeitslose (in %): 4,2
Empfängervon Transferleistungen (in %): 9,9
Zugelassene KFZ: 7237

Straßenverzeichnis

Stadtplan


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