Stadtteil Leinhausen

Bahnhof Leinhausen

Bahnhof Leinhausen

Leinhausen liegt zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Süden, der Bahnstrecke Hannover–Hamburg im Osten, der Eichsfelder Straße im Norden und der Fuhsestraße im Westen. Einer der kleinsten Stadtteile Hannovers entstand um die 1878 gegründete Königlich Preußische Hauptwerkstätte Leinhausen herum für die dortigen Beschäftigten als „Wohncolonie“. Hier wohnten damals nur Eisenbahner.

Nordöstlich des Bahnhofs befindet sich das früher mit Kohle betriebene Kraftwerk Herrenhausen, das von den Stadtwerken Hannover zu einem Heizkraftwerk umgebaut wurde. Von den sechs Schornsteinen des ehemaligen Kohlekraftwerks sind nur noch die Sockel vorhanden. Das heutige Gaskraftwerk ist der benachbarte Block B, der durch seine zylindrische Bauweise auffällt.

Im Stadtteil befindet sich die 1958 errichtete katholische Kirche St. Adalbert. Seit 2009 befindet sich die Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Leinhausen, die im Gebäude einer ehemaligen evangelischen Kirche eingerichtet wurde. An der Elbestraße befindet sich das Leinhäuser Freibad.

Strukturdaten für den Stadtteil Leinhausen in Hannover

(Stand 2019)

Fläche (in ha): 119
Einwohner: 3405
Bevölkerungsdichte (Einw. je ha): 29
unter 18 Jahre (in %): 17,5
über 60 Jahre (in %): 23,1
Migrationshintergrund (in %): 42,4
Geburtenrate (je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter): 49,4
Sterberate:Sterbefälle (je 1.000 Einw.): 10,5
Wohngebäude: 371
Wohnungen: 1621
Wohnfläche (je Einw.): 36,2
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 1179
Arbeitslose (in %): 9,1
Empfängervon Transferleistungen (in %): 22
Zugelassene KFZ: 1089

Straßenverzeichnis Stadtteil Leinhausen

Stadtplan


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Links

Bildquellen

  • Bahnhof Leinhausen: www.hannover-entdecken.de