Stadtteil Marienwerder

Eingang zum Hinüberschen Garten

Eingang zum Hinüberschen Garten

Im Nordwesten des Stadtbezirks befindet sich der Stadtteil Marienwerder. Sehenswürdigkeiten sind der Hinübersche Garten und das 1196 gegründete Kloster Marienwerder.

Im Zweiten Weltkrieg bestand in Marienwerder das Konzentrationslager beim Akkumulatorenwerk, ein Außenlager des KZ Neuengamme. Darin waren von 1943 bis 1945 circa 1.800 ausländische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge aus Konzentrationslagern untergebracht. Sie wurden in Werken der AFA (später VARTA, heute Johnson Controls) unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen zur Kriegsproduktion gezwungen und erlitten Bleivergiftungen. Zur Erinnerung wurde 1989 nahe dem ehemaligen Lager ein Mahnmal mit Skulptur und Gedenktafeln aufgestellt.

In den 1990er Jahren wurden im „Wissenschaftspark Marienwerder“ einige Institute angesiedelt, die eng mit der Universität Hannover zusammenarbeiten, wie das Laser Zentrum Hannover. Durch die Stadtbahnlinie 4 ist der Stadtteil mit dem Zentrum sowie mit Garbsen verbunden.

Strukturdaten für den Stadtteil Marienwerder in Hannover

(Stand 2019)

Fläche (in ha): 398
Einwohner: 2423
Bevölkerungsdichte (Einw. je ha): 6
unter 18 Jahre (in %): 15,6
über 60 Jahre (in %): 28,8
Migrationshintergrund (in %): 37,9
Geburtenrate (je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter): 83,5
Sterberate:Sterbefälle (je 1.000 Einw.): 14,5
Wohngebäude: 350
Wohnungen: 1290
Wohnfläche (je Einw.): 40,9
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 912
Arbeitslose (in %): 7,4
Empfängervon Transferleistungen (in %): 14,5
Zugelassene KFZ: 1666

Straßenverzeichnis Stadtteil Marienwerder

Stadtplan

OpenStreetMap

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.
Mehr erfahren

Karte laden


Größere Karte anzeigen

Links

Bildquellen