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Massenerschießung von Kriegsgefangenen auf dem Stadtfriedhof Seelhorst

Kurz vor Kriegsende kam es am 06. April 1945 zur Erschießung von 153 Männern und einer Frau (sowjetische Kriegsgefangene), die teils aus dem „Arbeitserziehungslager“ Lahde bei Minden, teils aus dem Polizeiersatzgefängnis Ahlem kamen, auf dem Seelhorster Friedhof. Einem einzigen, dem sowjetischen Kriegsgefangenen Hauptmann Peter Palnikow, gelingt die Flucht.

Bestattet wurden die Opfer dieses Kriegsverbrechens auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee. Auf diesem Friedhof ruhen 386 KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene aus vielen europäischen Ländern.

Bevor im April 1945 die Gestapo-Angehörigen aus Hannover fliehen, bestimmen sie noch 155 sowjetische Zwangsarbeiter zum Tode – diese müssen sich auf dem Seelhorster Friedhof ihr eigenes Massengrab schaufeln. Unter ihnen ist eine junge Frau. Peter Palnikow, gefangener Hauptmann der Roten Armee, kann als Einziger den Schüssen des Gestapo-Kommandos entkommen. Er berichtet später einem alliierten Untersuchungs-Tribunal von dem Verbrechen.

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Bildquellen:

  • Kalenderblatt: www.hannover-entdecken.de