Alle Artikel mit dem Schlagwort: Medienhaus Hannover

Michelle Ailjets

Musik – Session: Michelle Ailjets

Michelle Ailjets

Michelle Ailjets

Die Medienhaus Live Session mit John Winston Berta, Opener & Gästen

Mittwoch, 18.10.2017 um 20.00 Uhr

Die junge Oldenburgerin inspiriert sich durch internationale Künstler wie Laura Marling, Ane Brune oder Patrick Watson. Sie möchte in ihren Songs bewegen und den Zuhörer mit auf eine Reise nehmen, ihnen Dinge zeigen, sie an Prozessen teilhaben lassen und tief eintauchen lassen in die Geschichten die sie zu erzählen hat. Gern so sagte Michelle würde sie ihre Musik orchestraler klingen lassen aber, kommt Zeit kommt Rat so die junge Sängerin. Oft wird sie mit deutschen Künstlern wie Philip Poisel, Alien Coen oder Maxim Verglichen. Einige halten sie aber auch für das weibliche Gegenstück von Henning May Sänger der Band Annenmaykantereit. Irish Folk und Pop mischen sich bei ihr zu einer modernen Interpretation des Genres. Hinzu kommen eine starke aber filigrane Stimme und facettenreiche Melodien die von lyrischen Texten und sanften Gitarren und Klavier Arrangements untermalt werden.

Die Oldenburger Onlinezeitung MOX kündigt Michelle Ailjets Auftritt auf dem Polyestival 2016 mit folgenden Worten an: „Die Oldenburgerin Michelle Ailjets singt Texte mit einer Tiefe, die unter die Haut gehen, und Melodien mit Gänsehautgarantie.“

Song Tellerrand, Soll das Alles Sein

Danach Open-Stage.

Eintritt: frei

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Drehung im Kopf

„Drehung im Kopf“

Fake als subversive, künstlerische Strategie

Mittwoch, 13.09.2017 – 20 Uhr
Medienhaus Hannover, Schwarzer Bär 6

Referent: Georg Klein

Die subversive Strategie des Fake | BRIMBORIA Institut
„Fakes als künstlerische Strategie zu nutzen, stellt eine Gratwanderung in mehrfacher Hinsicht dar: man verlässt die reine Sphäre der Kunst, man spielt mit dem Publikum ein doppeltes Spiel, man greift in die Wirklichkeit ein, ohne zu wissen, wie es ausgeht. Das Riskante daran ist zugleich der Reiz – ein sehr starker Reiz, wie ich anhand meines ersten, durch und durch als Fake ausgearbeiteten Projekts erfahren konnte.“

„Kunst ist die Kunst so zu tun, als ob. Das wirkt am nachhaltigsten.“ so schrieb eine Rezensentin der Berliner Zeitung zu diesem Projekt – und es ist diese Wirkungskraft im Kopf, das das Spiel mit einem Fake so attraktiv macht. Für einen bestimmten Zeitraum müssen die Rezipienten sich der gefaketen Wirklichkeit aussetzen, was ein hohes provokatives Potential erzeugen kann. Im Gegensatz zur Täuschung, Fälschung und Betrug wird beim Fake jedoch „das Moment der Enthüllung von vorneherein mitentworfen“. D.h. dass der Rezipient nach einer gewissen Zeit dahinterkommen kann und soll, was hier gespielt wird. Erst dann setzt die volle Erkenntnis ein und oft auch ein humorvolles Aufatmen. Diesen Punkt haben wir im Wachturmprojekt unterschiedlich lang hinausgezogen, je nach Verhalten der Besucher, ob sie sich entrüstet, unsicher oder interessiert zeigten. Einige haben jedoch bereits während der Führung durch den Turm anhand des überspitzt formulierten Infoblatts oder der ins Extremgehenden Grünfärbung des Lichts oder des mächtigen, durchdringenden Turmklangs das Spiel erkannt: eine Drehung im Kopf, die die Besucher anders hinauslässt als sie hereingekommen waren.

Jüngstes Beispiel ist die Aktion der Gruppe „Zentrum für politische Schönheit“ mit ihrer gefaketen Website des Bundesfamilienministeriums, auf der zur Aufnahme und Patenschaft von 55.000 syrischen Flüchtlingskindern aufgerufen wird. Doch bereits Orsen Welles erlangte seine Bekanntheit durch einen Fake, dem fiktiven Hörspiel „Krieg der Welten“ von 1938. Er nutzte das normale Radiomusikprogramm, das ab und zu von einem Moderator unterbrochen wurde, um die neuesten Nachrichten zur Invasion vom Mars zu verbreiten. Angeblich soll die Sendung zu einer Panik an der Ostküste der USA geführt haben, doch soll es sich bei den Presseberichten darüber ebenfalls um gezielte Übertreibungen gehandelt haben, die Welles erst berühmt machten.
Georg Klein

Themenreihe Gesellschaftskritik – In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.
Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht.

Eintritt: frei

Rentner Rock´n Roll

Rentner Rock´n Roll

Rüstige Rentner in Aktion: Science-Fiction Shorts

Sie tanzt gerne, kreiert neue Strickmuster, sehnt sich nach einem frischen Partner oder hat Erinnerungslücken. Er zieht in geheimer Mission durch die Stadt, hat als Junger reichlich Unfug angestellt oder wankt zwischen Geilheit und Kriegserinnerung. Und gemeinsam haben sie Beziehungsprobleme zu lösen oder werden orchestral begleitet von Stimmen, Erinnerungen und Visionen.

9 Filme in 90 Minuten

Mittwoch, 31.05. – 20 Uhr
Eintritt: 5,-€

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Almanya - Willkommen in Deutschland

Almanya – Willkommen in Deutschland

Fröhlich-herzliche Multikultikomödie um einen türkisch- deutschen Familienverband, der auf die Probe gestellt wird, als der Patriarch in die Türkei zurück will.

Almanya, das ist Deutschland. Doch ist dieses Deutschland auch eine Heimat oder die Fremde? Als der 6-jährige Cenk (Rafael Koussouris) an seinem ersten Schultag weder ins deutsche, noch ins türkische Fußball-Team gewählt wird, ist auch er ratlos. „Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“

Eintritt: 5,-€

Mittwoch, 10.05.2017 um 20:00 Uhr

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
(Eingang Minister-Stüve-Straße)
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Kulturelle Globalisierung am Beispiel ethnischer Tänze

„Kulturelle Globalisierung am Beispiel ethnischer Tänze“

Medienhaus am MittwochKulturelle Globalisierung ist ein dynamischer Prozess und keine Einbahnstraße aus der westlichen Welt hinaus zur Verbreitung der westlichen Kultur. Bei der kulturellen Globalisierung gibt es ein Wechselverhältnis zwischen regionalen Traditionen und interkulturellen Stilen. Diese wirken auf die jeweiligen Kulturen. Positive Effekte können daher in beide Richtungen, also auch in die westliche Kultur hinein, erzielt werden. Dem Prozess der kulturellen Globalisierung wohnen also – werden sie genutzt – durchaus emanzipatorische Chancen und Bereicherungen für alle Seiten inne.

Dieses soll insbesondere am Beispiel des Orientalischen Tanzes verdeutlicht werden. Dabei werden unter anderem Aspekte wie der Orientalismus im Westen des 19. Jahrhunderts, der Einfluss des Orientalischen Tanzes auf das Körperbewusstsein und auf westliche Tanzstile, das Verhältnis der bürgerlichen Kultur zur Erotik und die Unterscheidung zwischen visuellen Subjekten und Objekten thematisiert.

Referentin:Dr. Ulrike Wohler
In Kooperation mit: „World of Orient 2017“

Themenreihe Gesellschaftskritik – In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.

Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht, auf denen Sie zu sehen sein könnten. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung einverstanden.

Eintritt: frei

Golden Shorts

Golden Shorts 2016

Golden ShortsMi. 07.12.2016, 20 Uhr
Best of Interfilm Festival 2016: 11 Filme in 90 Minuten

Roboterliebe und Alltagswahn, Farbenrausch und Facebook-Falle: Es gibt bei den Golden Shorts im Dezember auch kulinarische Ekstase, Bagger-Tiere, Religionsspaß, Cartoons, Nachwuchstrubel, Verwirrung im Park und einen deftigen Strandzwischenfall. Das 32. interfilm Kurzfilmfestival in Berlin nominierte die Filme, sie fanden in 2016 Beachtung auf vielen Festivals, waren Publikumslieblinge: Internationale Werke voller Fantasie und Schlagfertigkeit.

FRUIT- Gerhard Funk, Deutschland 2016, Animation – ohne Dialoge, 7 Min., Farb-Fantasie
In einem rasanten Spiel aus Formen und Umrissen entwickelt sich eine Geschichte des Wandels und des Dialogs gegensätzlicher Kräfte.

RESET – Jeremy Lutter, Kanada 2015, Kurzspielfilm – engl., 15:30 Min., Roboter-Liebe
Dienstmädchen sollten sich nicht in den Herren verlieben. Vor allem dann nicht, wenn sie nicht dazu programmiert sind.

DAS LEBEN IST HART – Simon Schnellmann, Deutschland 2015, Animation – ohne Dialoge, 3 Min., Alltags-Clip
Wenn einem das Leben mal wieder die Zunge herausstreckt, fragt man sich, ob sich das Aufstehen eigentlich noch lohnt.

I FOLLOW YOU – Jonatan Etzler, Schweden 2015, Kurzspielfilm – engl., 3 Min., Facebook-Groteske
In einer voll besetzten Straßenbahn weiß ein Fremder unangenehm gut über Annas Privatleben Bescheid.

KUKUSCHKA – Dina Velikovskaya, Russland 2016, Animation – ohne Dialoge, 8 Min., Nachwuchs-Parabel
Sehnsuchtsvoll folgt Kukuschka Tag für Tag der Sonne. Als ihr Junges aus dem Ei schlüpft, erschwert das die Reise sehr.

AGE OF RUST – Francesco Aber, Alessandro Mattei, Italien 2014, Kurzspielfilm, Animation – engl., 7Min., Bagger-Tiere
In den Alpen lassen sich tolle Tierarten beobachten: Eine Dokumentation über die gefährlichen Monster aus Stahl.

THE CHOP – Lewis Rose, England 2015, Kurzspielfilm – engl., 16:30 Min., Religions-Komödie
Als Yossi, ein koscherer Schlachter, seinen Job verliert, gibt er sich als Muslim aus und arbeitet nun in einer Halal Schlachterei.

JOURNAL ANIMÈ – Sansone Donato, Frankreich 2016, Animation – ohne Dialoge, 4 Min., Cartoon-Thriller
Zeitungsbilder animiert: Von Angela Merkel bis zu den Simpsons entsteht ein neuer Kontext voller politischer Wucht und Heiterkeit.

FANTASIA – Teemu Nikki, Finnland 2016, Kurzspielfilm – engl., 9:30 Min., Kulinarische Ekstase
Ein Bauernsohn hat die tägliche Dosis Kartoffeln satt, denn ihm schwebt etwas Exotischeres vor: Pizza! – Also macht er sich auf den Weg.

ANALYSIS PARALYSIS – Anete Melece, Schweiz / Litauen 2016, Animation – ohne Dialoge, 9 Min., Park-Komödie
Er sucht im Park jemanden zum Schachspielen, doch die Gärtnerin sucht einen Übeltäter. Vielleicht finden sie gemeinsam.

FIN – Scarlet Sherriff, England 2016, Kurzspielfilm – ohne Dialoge, 4 Min., Strand-Desaster
Ein Spaziergänger findet am Strand inmitten von Strandgut etwas Tolles und erlebt die Überraschung seines Lebens.

Eintritt 5,- €

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de