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Bogenschütze

Bogen des „Bogenschützen“ am Neuen Rathaus ist beschädigt worden

Bogenschütze

Bogenschütze

Unbekannte Täter haben vor kurzem den Diebstahl gesicherten Bogen des „Bogenschützen“ von Ernst Moritz Geyger vor dem Neuen Rathaus so sehr beschädigt, dass er demontiert werden musste. Mit der Reparatur wurde die auf archäologische und kunsthandwerkliche Objekte spezialisierte Restauratorin Vera Fendel beauftragt. Der gebrochene Bogen wird nun neu verschweißt, die Patinierung wird angeglichen und eine neue patinierte Bogensehne aufgezogen. Die Kosten für diese Reparatur belaufen sich voraussichtlich auf etwa 1.400 Euro. Wegen der klimatischen Einflüsse auf die Patina ist es laut der Restauratorin ratsam, den Bogen erst im Frühjahr 2018 wieder am „Bogenschützen“ anzubringen.

Informationen zur Bronzeplastik der „Bogenschütze“

Ernst-Moritz Geyger, 1861 Berlin – 1941 Florenz. 1918 bis 1927 Professur „Meisteratelier Graphik“, Berliner Akademie

Die Bronzeplastik entstand 1895 (nach anderen Angaben 1902). Sie ist das wohl bekannteste Werk des Künstlers. Mehrere Kopien, unter anderem Neustädter Elbufer in Dresden und Schloss Sanssouci in Potsdam. Nach Hannover kam der „Bogenschütze“ durch einen privaten Ankauf „nach 1918“. Erster Standort war die Mauer am Engesohder Friedhof, später am Waterlooplatz (1955) bis sie 1967 vor das Neue Rathaus auf den Trammplatz gesetzt wurde, weil sie dem U-Bahn-Bau im Weg war.

Atelier Rundgang 2017

Lister Künstler – Atelierrundgang

Lister AtelierDie Künstler und Künstlerinnen im Stadtteil List rund um den Lister Platz öffnen am Sonntag den 5. November 2015 von 11.00 bis 18.00 Uhr wieder ihre Ateliers. Man kann sich die im Atelier entstandenen Bilder, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Installationen direkt anschauen und mit den Künstlern und Künstlerinnen persönlich über Ihre Arbeiten sprechen. Die wachsenden Besucherzahlen in den letzten Jahren zeigen, dass die Veranstaltung „Atelierrundgang“ zu einer festen und beliebten Institution im hannoverschen Kulturleben geworden ist. Im Gegensatz zum Zinnober-Kunstvolkslauf können alle teilnehmenden Ateliers an einem Tag fußläufig besucht werden. Die Künstler freuen sich über zahlreichen Besuch.
Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal eine Gemeinschaftsausstellung mit je einem Bild aller teilnehmenden Künstler.

Die Gemeinschaftsausstellung wird am Samstag den 4. November um 18.30 Uhr im Studio Frîa Hagen in der Kollenrodtstrasse 10 A (Hofgebäude) eröffnet. Zur Eröffnung spricht die hannoversche Kunsthistorikerin Dr. Carmen Putschky. Für die Broschüre hat der hannoversche Oberbürgermeister Stefan Schostok ein Vorwort beigetragen.

Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss der Lister Künstler und zu den teilnehmenden Künstlern und ihren Ausstellungsorten finden Sie unter der Webseite
https://listerkuenstler.wordpress.com/

Hannover Grizzlies

Hannover Grizzlies werden Meister der Verbandsliga Nord

Hannover Grizzlies

Hannover Grizzlies

Mit einem knappen 09:08 Sieg setzten sich die Hannover Grizzlies in ihrem letzten Spiel gegen Hamburg durch und steigen somit ungeschlagen in die 4. Liga auf.

Der altbekannte Spruch „Offense wins games, defense wins championships.“ sollte sich mal wieder bewahrheiten. Der hannoverschen Defense gelang es zu Beginn des Spiels den Quarterback der Hamburg Ravens in der Endzone zu tacklen und brachte die Grizzies mit 02:00 früh in Führung. Auch die Offense konnte im Anschluss einen erfolgreichen Drive mit einem Touchdown beenden und erhöhte auf 09:00.

Ab dem Zeitpunkt glich das Spiel einem Krimi. Die Defense der Grizzlies ließ kein einziges erstes Down zu und konnte den Ball immer wieder zurückerobern, jedoch konnte auch Hamburg das Laufspiel der Hannoveraner gut kontrollieren. Dem nassen Wetter war es wohl auch zu verschulden, dass das Passspiel nicht richtig in Gang kam und somit fielen auf beiden Seiten keine weiteren Punkte.
Ein missglückter Punt, bei dem der hamburger Kicker schlussendlich selber laufen musste, führte im 4. Quarter zu einem überraschenden Touchdown. Der PAT wurde geblockt und somit wurde es mit 09:06 am Ende nocheinmal spannend.

Auch die Hamburger Defense konnte einen Safety erzwingen, womit das knappe Ergebnis von 09:08 erreicht wurde.

Die Meistermannschaft der Hannover Grizzlies

Die Meistermannschaft der Hannover Grizzlies

Das entfallene Spiel gegen Emden, welches letzte Woche aufgrund des Dauerregens abgesagt werden musste, wird nun nicht mehr nachgeholt. Ob es aus der Wertung genommen wird oder für die Grizzlies gewertet wird, ist noch unklar. Die Grizzlies würden jedoch unabhängig davon auf dem 1. Platz bleiben und sind somit Meister der Verbandsliga Nord.

Hannover Grizzlies
1897 Linden e.V.
Stammestraße 106
30459 Hannover
www.hannover-grizzlies.de

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Stadt und Sport in historischer Perspektive

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Öffentliche Tagung des Stadtarchivs Hannover und des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e. V. in Hannover (NISH):

Anmeldungen noch bis zum 1. November

„Stadt und Sport in historischer Perspektive“ lautet der Titel einer national und international besetzten Tagung, zu der das Stadtarchiv Hannover und das Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte e. V. in Hannover (NISH) einladen. ReferentInnen von Universitäten aus Hannover, Berlin, Magdeburg, Potsdam, Hildesheim und Köln, aber auch aus Nottingham und Szczecin beleuchten vergleichend, wie sich der Sport in verschiedenen Städten inner- und außerhalb Deutschlands im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle dabei die kommunalen Verwaltungen gespielt haben.

Die Tagung dauert von Freitag (10. November) 14 Uhr bis Sonnabend (11. November) 13 Uhr. Neben den spannenden Vorträgen diskutieren am Freitag (10. November) um 18 Uhr Oberbürgermeister Stefan Schostok, Wolf-Dietmar Kohlstedt, Stadtsportbund Hannover, Norbert Engelhardt, Landessportbund Niedersachsen, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96, und Stefanie Eichel, eichels event, über die gegenwärtigen Bezüge zwischen Stadt und Sport in Hannover. Für die Moderation zeichnet Christoph Dannowski, Neue Presse, verantwortlich.

Alle Veranstaltungen finden im Mosaiksaal des Neuen Rathauses statt und sind öffentlich. Um Anmeldung beim Stadtarchiv Hannover unter der Telefonnummer 168-42173 oder der E-Mail-Adresse stadtarchiv@hannover-stadt.de wird gebeten.

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist Sport ein zentraler Bestandteil städtischer Politik. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Gesundheitspflege, trägt aber auch zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt bei und ist zugleich ein wesentlicher Faktor des Stadtmarketings. Sportstätten sind Teil der städtischen Infrastruktur und prägen weithin sichtbar das Bild einer Stadt.

Das komplette Programm:

Freitag (10. November)

14 Uhr
Grußworte

14.15 Uhr, Prof. Dr. Christiane Eisenberg Historikerin, Humboldt-Universität zu Berlin
Der städtische Sport im Spannungsfeld von Markt und staatlicher Subvention, historische Betrachtungen zum deutschen Beispiel

15 Uhr, Prof. Dr. Helen Meller, Historikerin, University of Nottingham
“The pleasure and health of the community”, Sport in Bristol from the 1860s – 1930s

16 Uhr, Dr. Michael Thomas, Sporthistoriker, Universität Magdeburg
Kommunale Einrichtungen zur Verwaltung des Sports in Magdeburg – vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er-Jahre

16.45 Uhr Vanessa Erstmann, M.A., Historikerin, Hannover
Sportstadt Nr. 1? Hannovers „sportliche“ Werbestrategien im frühen Stadtmarketing

18 Uhr, Podiumsdiskussion: Stadt und Sport in Hannover
Mit Oberbürgermeister Stefan Schostok, Wolf-Dietmar Kohlstedt, Stadtsportbund Hannover, Norbert Engelhardt, Landessportbund Niedersachsen, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96, und Stefanie Eichel, eichels event

Moderation Christoph Dannowski, Neue Presse

Sonnabend (11. November)

9 Uhr, Prof. Dr. Wojciech Liponski Historiker, University of Szczecin
Recreation, physical education and sport in the town of Posnan-Posen, some historic remarks of German-Polish coexistence in the 19th and 20th centuries

9.45 Uhr, Prof. Dr. Stephan Wassong und Dr. Ansgar Molzberger, Sporthistoriker, Deutsche Sporthochschule Köln
„Bereit für Olympia“!? Die Kölner Sportlandschaft in der Weimarer Zeit und die Rezeption der Olympischen Spiele 1936

11 Uhr, Dr. Berno Bahro, Sporthistoriker, Universität Potsdam
Sportstättenentwicklung in Potsdam zwischen Schul-, Breiten- und Leistungssport 1949 bis 1990

11.45 Uhr, Christian Becker, M.A., Sporthistoriker, Hildesheim
Deutschlands Sportstadt Nr. 1, Sportpflege und -förderung durch die Stadt Hannover 1945 bis 1974

12.30 Uhr Abschlussdiskussion

Polizei

Stöcken: Acht Fahrverbote nach Geschwindigkeitsmessungen

Bei Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten und Getöteten ist nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für diese schweren Folgen. Am Mittwoch, 18.10.2017, haben Verkehrspolizisten bei Geschwindigkeitsüberprüfungen insgesamt 54 Verstöße festgestellt.

In der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr hatten Beamte des Polizeikommissariats Stöcken die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer auf der Mecklenheidestraße gemessen. In den insgesamt fünf Kontrollstunden wurden bei erlaubten 50 km/h 54 Übertretungen festgestellt. Acht Verkehrsteilnehmer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen, da sie das erlaubte Tempolimit um mehr als 30 km/h überschritten hatten.

Eine 23-Jährige überschritt die Geschwindigkeit dabei um mehr als das Doppelte des Erlaubten (103 km/h). Drei weitere Fahrer fuhren Geschwindigkeiten von mindestens 90 km/h (90, 92 und 101 km/h). Die Beamten leiteten gegen insgesamt 25 Verkehrsteilnehmer ein Bußgeldverfahren ein – 29 erhielten eine Strafe unter 60 Euro. /has, schie

Der Flughafen Hannover

Buchtipp: Der Flughafen Hannover

Der Flughafen HannoverVon den ersten Luftsprüngen Karl Jathos zum modernen Airport

Vom geheimen Militärflugplatz zum internationalen Verkehrsflughafen mit jährlich rund sechs Millionen Fluggästen – der Hannover Airport blickt auf eine faszinierende Geschichte zurück. Journalist Torsten Bachmann präsentiert in seinem Buch »Der Flughafen Hannover« (Sutton Verlag) rund 250 zumeist unveröffentlichte Fotografien aus dem Archiv des Flughafens sowie öffentlichen und privaten Sammlungen, die zu einer spannenden Zeitreise einladen. Die beeindruckenden Aufnahmen zeigen den Bau und die Eröffnung des Flughafens, Propellerflugzeuge aus alter Zeit und moderne Jets, das Aufkommen des Ferienflugverkehrs in den 1960er-Jahren und die Entwicklung zum „Flughafen der kurzen Wege“, der bei Luftfahrtexperten aus aller Welt große Beachtung fand und als Vorbild für manch anderen Flughafenneubau diente.

Impressionen aus sechs Jahrzehnten Flugverkehr und Schnappschüsse von prominenten Fluggästen, „tierische“ Passagiere oder Erinnerungen an die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung – dieser Bildband bietet einen kurzweiligen Rundflug durch die Vergangenheit des Flughafens Hannover. Ein Muss für alle Luftfahrtfreunde und Technikliebhaber.

Über den Autor: Der in Hannover geborene und aufgewachsene Diplom-Kaufmann Torsten Bachmann ist seit Jahren als freier Journalist tätig. Er hat sich mit zahlreichen Beiträgen zur Geschichte Hannovers und der Region einen Namen gemacht.

Der Preis beträgt € 30,00. ISBN: 978-3-95400-861-2

Hannah Arendt - Niemand hat das Recht zu gehorchen

20. HANNAH ARENDT TAGE starten mit Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“

In einem Pressegespräch anlässlich des 20. Jubiläums der HANNAH ARENDT TAGE hat heute (16. Oktober) Oberbürgermeister Stefan Schostok, zugleich Vorsitzender des Kuratoriums der HANNAH ARENDT TAGE, das Programm der Veranstaltungsreihe und die interaktive Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ vorgestellt. Mit der Auftaktveranstaltung „Wissen – Macht – Meinung: Wie demokratisch wird das digitale Jahrhundert?“ werden morgen (Dienstag, 17. Oktober) um 19 Uhr die HANNAH ARENDT TAGE 2017 in der Galerie Herrenhausen offiziell eröffnet.

Wie können wir die digitale Gesellschaft, in der sich alles miteinander vernetzt, mitgestalten? Welche Folgen hat der digitale Wandel für unsere Demokratie? Und ist das Netz im Sinne des Politikverständnisses von Hannah Arendt der neue, gemeinsam erzeugte, öffentliche Raum, in dem wir als Freie und Gleiche handeln? Oder ist die Idee vom gemeinsamen Teilhaben ein Trugschluss? Droht uns sogar ein Rückfall in eine selbstverschuldete Unmündigkeit? Diesen Fragen stellen sich die 20. HANNAH ARENDT TAGE in Hannover vom 17.-21. Oktober 2017 unter dem Titel „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0“, zu denen die Landeshauptstadt Hannover, die Leibniz Universität Hannover und die VolkswagenStiftung einladen. Die interaktive Ausstellung der Nemetschek Stiftung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ im Museum Schloss Herrenhausen ergänzt die Fragestellungen der HANNAH ARENDT TAGE. Sie beleuchtet Aspekte einer sich verändernden „Kultur der Geheimhaltung“ im Zeitalter der digitalen, globalen Öffentlichkeit. Ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Ausstellung, die vom 18. Oktober 2017 bis zum 8. April 2018 zu sehen ist, umfasst Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Hannoversche Volksbank, die Freunde des Historischen Museums e.V. und Heise Medien GmbH & Co. KG unterstützen die diesjährigen HANNAH ARENDT TAGE und die Ausstellung.

Im Rahmen des breit gefächerten Programmes der HANNAH ARENDT TAGE diskutieren Fachleute aus Politik, Wissenschaft und der digitalen Welt an vielen Orten in der Stadt: der Galerie in Herrenhausen, der Leibniz Universität, der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule, im Hafven und im Schloss Herrenhausen. Erstmalig werden die Eröffnung und eine Diskussionsveranstaltung in einem Livestream auf www.heise.de übertragen.

Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Formaten: einer Lunch Lecture zur „Digitalen Evolution“, einem Studierendenprojekt zur digitalen Stadtkommunikation, einer Fishbowl-Diskussion zur „Kommune 5.0“ und einem mehrtägigen Schulprojekt zu „Hannah Arendt und die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung“. Ein besonderes Highlight findet außerdem im Museum Schloss Herrenhausen statt. Die interaktive Schau „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ hinterfragt die schwierige Balance zwischen Transparenz und Geheimhaltung in der digitalen Gesellschaft, berichtete der Oberbürgermeister.

Statements

Oberbürgermeister Stefan Schostok:

„Mit den HANNAH ARENDT TAGEN erinnert die Landeshauptstadt Hannover an die große Tochter dieser Stadt. Zum 20. Jubiläum hat sich die Veranstaltungsreihe neu aufgestellt. Sie wird vielfältiger, diskursiver und aktueller. Mit der Wahl des Themas möchten wir eine breite gesellschaftliche Diskussion über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für unsere Demokratie, nach neuen Formen der politischen Kommunikation und zukünftigen Gestaltungsspielräumen für eine tragfähige „Demokratie 5.0“ anstoßen. Der digitale Wandel des Alltags ist unübersehbar. Er verändert die Wirtschaft, aber auch unseren individuellen Lebensstil. Es geht jetzt darum, den technologischen Fortschritt, der von kommerziellen Unternehmen vorangetrieben wird, politisch zu gestalten. Sind wir für die damit verbundenen Anforderungen gewappnet? Dieser Frage und anderen Aspekten werden die HANNAH ARENDT TAGE 2017 nachgehen. Ohne die zahlreichen Kooperationspartner und vor allem Förderer wäre die Neuausrichtung der HANNAH ARENDT TAGE und die Präsentation der Ausstellung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ nicht möglich gewesen – Ihnen danke ich herzlich.“
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung:

„Die in Hannover-Linden geborene Denkerin Hannah Arendt hat gleichermaßen großen Einfluss auf Wissenschaft und Politik gehabt. Mit den Hannah-Arendt-Tagen ihr vielfältiges Werk und ihre außergewöhnliche Persönlichkeit zu ehren, ist daher auch für die VolkswagenStiftung ein bedeutendes Anliegen. Besonders wichtig an der Kooperation mit der Leibniz Universität und der Stadt Hannover ist der Stiftung, dass die Hannah-Arendt-Tage den Menschen in Hannover die Gelegenheit bieten, mit Wissenschaft und Politik in einen Dialog zu treten und ihre Fragen und Anliegen in diesen Diskurs einbringen zu können. Dies bleibt auch dann elementar wichtig, wenn sich unsere Demokratie vor dem Hintergrund des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts und im digitalen Wandel rasant verändert. Sich engagieren, einander zuhören und wissenschaftliche Fakten in den Austausch von Positionen, Meinungen und Haltungen wirksam einbeziehen, sind heute mehr denn je wichtige Zukunftsaufgaben.“
Jürgen Rink, heise online:

„Hannah Arendt hat in ihrem Wirken als Philosophin und Publizistin immer wieder die Veränderungen in der Arbeit und der individuellen Verfasstheit durch Technik thematisiert. Wir fühlen uns diesem Ansatz verpflichtet, wir setzen uns kritisch mit den Auswirkungen von IT und Technik allgemein auf die Gesellschaft auseinander. Als großes hannoversches Medienhaus sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, deshalb unterstützen wir sehr gern gesellschaftspolitische Aktionen und Veranstaltungen in der niedersächsischen Landeshauptstadt, so auch die Hannah-Arendt-Tage.“
Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank:

„Die Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ wendet sich insbesondere an junge Menschen und beleuchtet Themen wie Transparenz, Vertrauen, Freiheit und Verantwortung. Ein wichtiger Beitrag in unserer digitalen Welt, in der ein Klick, Post oder Tweet globale Öffentlichkeit herstellen kann.“


In den Sozialen Medien werden die HANNA ARENDT TAGE mit dem Hashtag #HannahArendt17 präsent sein und digital erlebbar gemacht.

Das Programm der 20. HANNAH ARENDT TAGE vom 17.-21.10.2017 und Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm der Schau gibt es unter:

Home.Run | Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi

Premiere: Home.Run

Home.Run | Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi

Home.Run | Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi

Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi
Koproduktion mit dem Theater Agentur für Weltverbesserungspläne

»Mein ›Migrationshintergrund‹ rührt unter anderem daher, dass einer meiner Elternteile, der Not gehorchend, sein kaputtes, durch einen Krieg zerstörtes Land und damit ein aktuell und potenziell beschissenes Leben verließ, um woanders sein Glück zu suchen. Als astreiner Wirtschaftsflüchtling. Dieser Elternteil war meine deutsche Mutter.«
In Home.Run erzählt Hartmut El Kurdi die Migrationsgeschichte seiner verzweigten Familie. Eine Geschichte, die ebenso speziell wie exemplarisch ist. Menschen verlassen ihre Heimat, manche freiwillig, manche gezwungenermaßen, manche zufällig. Sie kommen an oder bleiben fremd. Völkerwanderungsalltag. Egal, wo die Reise beginnt, egal, wo sie endet – im hessischen Vogelsberg, in Jordanien, im Irak, in Wales, den USA oder in Hannover – stets durchqueren die Reisenden dabei die tiefen Schluchten des wilden Absurdistans. In einer Mischung aus selbstironischem Theater-Monolog und skurrilem Dia-Abend, unterstützt von Live-Musik, stellt Home.Run Fragen: Wer darf wann wo sein? Wer bestimmt das? Und warum ist das alles vielleicht nur eine Frage des richtigen oder falschen Timings?

HARTMUT EL KURDI (geb. 1964 in Amman, Jordanien) wuchs in England und Deutschland auf. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Kinderbücher und Kolumnen. Seine Theaterstücke stehen seit Jahren auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater. In der Spielzeit 2015/16 war er als Dramaturg am Schauspiel Hannover engagiert.

Spieltermine:
Donnerstag, 26.10.2017 um 19:00 Uhr
Samstag, 28.10.2017 um 20:00 Uhr
Dienstag, 31.10.2017 um 17:00 Uhr
Donnerstag, 23.11.2017 um 20:00 Uhr

Schauspielhaus Hannover
Prinzenstraße 9
30159 Hannover
www.schauspiel-hannover.de

Das Feynman Projekt – DO NOT PUSH THE BUTTON

Das Feynman Projekt – DO NOT PUSH THE BUTTON

Das Feynman Projekt – DO NOT PUSH THE BUTTON

Das Feynman Projekt – DO NOT PUSH THE BUTTON

te – theater erlebnis präsentiert einen besonderen Abend über die Neugierde

Premiere am 27.10.2017 um 20:00 Uhr

„Wissenschaft ist wie Sex. Eigentlich soll es praktische Ergebnisse liefern, aber wir machen es hauptsächlich aus Spaß.“ Der Physiker und Nobelpreisträger Richard P. Feynman gilt als einer der herausragenden Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er ging ohne Scheuklappen dahin, wohin ihn seine Neugier trieb. Brillant, rebellisch, charmant und der neugierigste Mensch der Welt. Seine Biografie dient uns als Folie für ein theatrales Experiment mit Herausforderungen und Überraschungen. Also – wirst Du den Knopf drücken?

Vorstellungen am 28.10./ 29.10./ 1.11/ 3.11./ 4.11/ 19.1./ 20.1./ 21.1./ 24.1./ 26.1./ 27.1. um 20:00 Uhr

theater erlebnis Studiobühne
Kornstraße 31
30167 Hannover
www.theater-erlebnis.de

WERKSTATT JUNGER KOMPONISTEN

Plaudern aus der Klangwerkstatt

WERKSTATT JUNGER KOMPONISTENMusik 21 Nachwuchsfestival im Rahmen der WERKSTATT JUNGER KOMPONISTEN
Sonntag, 29.10.2017 um 16 Uhr

Schwerpunkt der »Werkstatt Junger Komponisten« 2017 ist die menschliche Stimme. Was für außergewöhnliche Klänge dieses Instrument hervorbringen kann, erforschen die NachwuchskomponistInnen in Zusammenarbeit mit der Sopranistin Sophia Körber. Dabei entstehen sowohl improvisierte als auch konzeptionell erarbeitete Vokalstücke, die im Rahmen des Nachwuchsfestivals uraufgeführt werden. Mit Sophia Körber, Jana Rothe aus der Kompositionsklasse von Ensemble L’ART POUR L’ART, dem Gitarrenensemble von Simon Gutfleisch, Schlagzeugschülern der Musikschule Uelzen und den TeilnehmerInnen der diesjährigen Werkstatt Junger Komponisten.

Veranstalter: EISFABRIK e. V. im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen
Veranstaltungsort: EISFABRIK e. V. · Seilerstraße 15F · 30171 Hannover
Tickets: 10,00 € | 5,00 € ermäßigt* an der Abendkasse

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