Oberbürgermeister Onay: „Runder Tisch zum Südschnellweg ist eine wichtige Dialog-Initiative“

Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Olaf Lies, hatte für diesen Donnerstag (17. November) vor dem Hintergrund des Streits um den Südschnellweg in Hannover zu einem runden Tisch mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Verbänden eingeladen. Dazu nimmt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay Stellung:

Belit Onay: „Meine Position ist klar: Der Südschnellweg muss saniert werden, aber die aktuellen Planungen werden zurecht kritisiert. Der runde Tisch zeigt, dass wir trotz des abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren noch in der Diskussion über den Ausbau der Trasse sind. Das begrüße ich. Der Bau hat noch nicht begonnen, deshalb gibt es noch ein Zeitfenster, um die überzogene Dimensionierung des Projekts zu überdenken. An den niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies geht mein Dank für diese wichtige Dialog-Initiative. An ihn habe ich die Erwartung, dass er dazu ernsthaft ins Gespräch mit dem Bund geht.

Ich erinnere an dieser Stelle daran, dass kritische Stimmen zu der Trassen-Planung auch in der Region und der Landespolitik laut geworden sind. Die Kritik ist absolut berechtigt. Wir wollen die Mobilitätswende voranbringen und sprechen über neue, klimaverträgliche und umweltschonende Verkehrskonzepte. Vor diesem Hintergrund sind die Planungen für den Südschnellweg völlig aus der Zeit gefallen. Das habe ich beim runden Tisch einmal mehr deutlich betont.“

Bildquellen:

  • Südschnellweg: www.hannover-entdecken.de