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Schützenfest Hannover

Riesenrad

Riesenrad

Das Schützenfest Hannover auf dem rund zehn Hektar großen Schützenplatz in Hannover gilt als das größte Schützenfest der Welt. Die Tradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden. Über 200 Schausteller*innen begeistern ihre Besucher*innen mit Neuheiten bei den High-Tech-Fahrgeschäften, Karussells, Geisterbahnen, Losbuden und vielen weiteren Attraktionen. Hannover hat mit 67 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 1950er-Jahren den offiziellen Ehrentitel „deutsche Schützenstadt“. Der Schützenausmarsch ist mit rund 12.000 Teilnehmer*innen und einer Länge von rund zehn Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der Welt. Er bildet nicht nur den Höhepunkt der zehntägigen Festveranstaltungen, sondern verwandelt die Leinemetropole auch in eine pulsierende Begegnungsstätte.

Geschichte des Schützenfest Hannover

Die erste urkundliche Erwähnung des hannoverschen Schützenwesens geht auf einen Brief von Herzog Wilhelm dem Siegreichen an den Rat der Stadt 1468 zurück. Darin beschwerte er sich über die wehrsportlichen Übungen der Hannoveraner. Ihm war bekannt geworden, dass die Hannoveraner auf dem Gelände der geschleiften Burg Lauenrode in der Calenberger Neustadt mit Armbrüsten auf einen an einer Stange befestigten bunten Holzpapageien schossen, wenn sie mit ihrem Landesherren in Fehde lagen. Armbrust und Gewehr waren damals Verteidigungswaffen zum Schutz der Stadt. Aus den sportlichen Übungswettkämpfen in Friedenszeiten ergab es sich, dass die besten Schützen mit Preisen und Auszeichnungen geehrt wurden.

Der Grundstein zum Fest wurde 1529 gelegt, als Herzog Erich I. von Calenberg-Göttingen Hannover mit dem Privileg ausstattete, jährlich ein Schützenfest zu feiern.

Das Hightlight des Festes ist der Schützenausmarsch

Im „Doubliertritt, Marsch!“ heißt es immer am ersten Sonntag des Schützenfestes. Die vier Züge des zehn kilometerlangen Ausmarsches der hannoverschen Schützenvereine und ihrer Gäste werden von den vier Bruchmeister*innen angeführt. Musikkapellen aller Stilrichtungen machen den Umzug für die Zuschauer*innen an den Straßenrändern und auf den Tribünen zu einem einzigartigen Erlebnis. Start ist um 10 Uhr am Neuen Rathaus und dann geht es eine Runde durch die Stadt bis zum Ziel auf dem Schützenplatz. Der Verband Hannoverscher Schützenvereine e. V. kürte traditionell den schönsten Festwagen.

Hannover Schützenausmarsch 1.7.2018 - Der ganze Festzug in voller Länge - Hannover Schützenfest 2018

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Fahrgeschäfte – Familientag – Feuerwerk

Auf dem Schützenfest sind regelmäßig die neuesten und spektakulärsten Fahrgeschäfte zu Gast. Über 200 Schausteller, etwa 30 Fahr-und Belustigungsgeschäfte und um die 50 Imbissstände sorgen für den Mix aus Nervenkitzel, guter Gastronomie und Schützentradition.

Schützenmaskottchen Ballerkalle ist mit seiner „kleinen Schwester“ Ballerina immer auf dem Festplatz unterwegs. Zusammen verbreiten sie viel Spaß rund ums Schützenfest.

Schützenfest Hannover 1.7.22. Bruchmeister Verpflichtung im neuen Rathaus #h0107

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Der Familientag, am Mittwoch ist ein absolutes „Muss“ für die „Kleinen“. Traditionell gibt es dann besondere Aktionen für die Kinder und besonders familienfreundliche Preise für die Fahrgeschäfte. Eine Schnitzeljagd, Kinderschminken, Ballwerfen, Pfeilwerfen, Entenangeln und eine große Maskottchenparade versprechen viel Spaß.

Jeweils am Freitag um ca. 22:45 Uhr wird für die Gäste ein Höhenfeuerwerk abgebrannt.

www.schuetzenfest-hannover.de

Bildquellen:

  • Riesenrad: www.hannover-entdecken.de