Alle Artikel in: Historisches

Ballhofplatz mit Straße

Ballhofplatz

Der Ballhofplatz in der Altstadt von Hannover ist einer der schönsten Plätze der Landeshauptstadt. Bis in die 80er Jahre konnte man den Platz auch noch mit dem Auto befahren. Heute ist er komplett für Fußgänger reserviert und hat dadurch noch mehr Charme gewonnen. Vor der Umwidmung fuhren hier die Poser mit ihren Karossen Runde um Runde an den Gastronomiebetrieben vorbei. Heute kann der Platz für allerlei schöne Veranstaltungen genutzt werden. Sei es Jazz am Ballhof, die Fete de la Musique oder nicht zuletzt das finnische Dorf während des Weihnachtsmarktes. 1990 wurde nebenan der „Ballhof zwei“ als Erweiterung der Spielstätte des Staatstheaters im Ballhof an der Ecke zur Knochenhauerstraße gebaut. Die Knochenhauerstraße war auch 1975 schon Fußgängerzone wie man in diesem Artikel schön sehen kann. Bilder vom Ballhofplatz Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Flohzirkus

Flohcircus Hannover

Bis zum 30. April 2000 hatte der Samstag durch den Flohcircus Hannover eine klare Struktur bei vielen Hannoveranern. Erst auf den Flohmarkt am Hohen Ufer und dann ab in die in die erste Etage der 3A in den Flohcircus, wo es schon gegen Mittag Live-Konzerte gab. Das Veranstaltungszentrum in einer ehemaligen Lagerhalle am Leineufer war über 20Jahre eine feste Bühne für die Rockszene der Stadt. Hier fanden hunderte von Konzerten statt. Auf der Bühne standen Oldiebands wie The Searchers, The Tremolores, The Rubettes, Showaddywaddy, The Mamas and the Papas, Scott McKenzie, Chris Norman, The Sweet, „Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich“, auch Suzi Quatro hat man regelmäßig im „Flohcircus“ gesehen wie viele Regionale und Überregionale Bands von Me & Zze Boys, Clap, The Bottles, Alfons Pieper Band, Lilli & thew Rockets und vielen mehr. Fans von damals schwelgen noch immer in Erinnerungen. Bei facebook gibt es dazu die Gruppe „Flohzirkus Hannover Revival Club„. Konzert im Flohcircus Hannover 1983: The Undermen mit Bernd Lux und Rolf Wulf FLOHCIRCUS HANNOVER 1983 – THE UNDERMENDieses Video auf …

Gartenfriedhof Hannover

Der Gartenfriedhof in Hannover wurde 1741 angelegt und liegt an der 1749 erbauten Gartenkirche. Friedhof und Kirche sind nach der hier ansässigen Gartengemeinde außerhalb des Stadtmauerrings vor dem Aegidientor benannt worden. Am Eingang an der Ecke von Warmbüchenstraße und Arnswaldtstraße informiert eine Tafel über die Entstehung und Entwicklung des Gartenfriedhofs. 1741 kaufte der Magistrat der Stadt Hannover ein Gelände außerhalb der Stadtmauern. Dieses Grundstück wurde als Kirchof vor dem Aegidientor für die Gemeinde ausgewiesen. Der Gartenfriedhof Hannover ist die letzte Ruhestätte vieler Persönlichkeiten der Stadt. Zu den prominenten Grabstätten zählen unter anderem die letzten Ruhestätten von Charlotte Kestner (die am 16. Januar 1828 in Hannover verstorbene Muse Johann Wolfgang von Goethes war das Vorbild der Lotte in „Die Leiden des jungen Werthers“), Caroline Herschel (nach der 1848 beigesetzten Astronomin wurde die auf dem Kopf stehende Nana von Niki de Saint Phalle am Leibnizufer gegenüber der Altstadt benannt) und der hannoversche Maler und Satiriker Johann Heinrich Ramberg (1763–1840). Broschüre des Grünflächenamtes (PDF) „Wo sie ruhen“ auf dem Gartenfriedhof Hannover Über 1.000 Gräber im gesamten Bundesgebiet erzählen …

Swing-Jugend Hannover

Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945

„Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945“ (7 Minuten) ist der erste und einzige Film, der zeigt, wie Jugendliche in Hannover das Marschieren, die Deutschtümelei und den Rassenhass der Hitler-Jugend ablehnten. Wie sie mutig verbotene Jazz-Musik hörten und dafür von den Nazis bestraft wurden. Für diesen Film konnten viele bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente verwenden werden. Der Film beleuchtet ein Stück „Musik-/Jugend-/Kultur- und Erinnerungs-Geschichte“ der Stadt Hannover, die überwiegend in Vergessenheit geraten ist. „Wer den Swing im Blut hat, kann nicht im Gleichschritt marschieren“ (Jazz-Legende Coco Schuhmann, ehem. Mitglied „Ghetto-Swingers“, Theresienstadt 1943) Die Swing-Jugend Hannover hasste die Deutschtümelei der Hitler-Jugend: die Uniformen, das Marschieren, Schießen, die militärischen Zeltlager und die Erziehung um Rassenhass. Swing-Kids bevorzugten lange Haare, englische Kleidung und amerikanische Swing-Musik. Sie waren begeistert vom Film „Broadway-Melody 1938“. Schüler der Luther-Schule gründeten 1943 den „Deutschen Swing Club“. In Lokalen hieß es „Swing tanzen verboten“. Hannoversche „Schniegels“ und Mädchen und Jungen der „Schlangenhaus-Innung“, auch „Schlangenbande“ genannt, trafen sich im Strandbad am Maschsee oder der Eilenriede zum Musik hören vom Koffer-Grammophon und Swing tanzen. Dafür wurden sie …

Hannover 1938

City Of The Kings Hanover (1938)

Der Film „City Of The Kings Hanover (1938)“ im Original in schwarz/weiß und in einer nachcolorierten Fassung. Zusehen sind neben der Innenstadt mit Anzeiger Hockhaus und Kröpcke die Herrenhäuser Gärten, der Stadtpark mit dem Kuppelsaal des HCC und der Zoo. Außerdem eine interressante Passage mit der verschwundenen Flußwasserkunst Hannover am Leineschloß. Das Original High angle shots of the the streets and old buildings of Hanover in Germany. M/S’s of people riding bicycles through he streets. Good M/S’s of half timbered buildings. This footage is contrasted with a L/S of the modern planetarium building. L/S looking down a street at the building reveals nazi swastika flags hanging outside some of the shops. Very good L/S and M/S of the magnificent town hall building. L/S of several picturesque fountains and lake in the state hall gardens. Mehr unter: https://www.youtube.com/watch?v=0a9-FVp5uCQ City Of The Kings Hanover (1938)Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Hannover 1938 – 4K in color Hannover früher – 1938 – 4K in FarbeDieses Video auf …

ehem. Hauptpost Hannover

Abriss der Hauptpost 2006

Bilder vom Abriss der Hauptpost am Ernst-August-Platz und der angrenzenden Gebäude für den Neubau der Ernst-August-Galerie im Stadtteil Mitte. Für den Neubau der Einkaufspassage wurden das Hauptpostamt sowie zwei Altbauten an der Kurt-Schumacher-Straße abgerissen.Darunter befand sich ein teilweise erhaltenes Witwenhaus vom Ende des 19. Jahrhunderts. Die Galeriebetreiber bauten das neobarock gestaltete Hauseingangsportal in die Außenfassade der Galerie nahe seinem ursprünglichen Standort wieder ein. HAUPTPOSTAMT HANNOVER 2006 – DER ABRISSDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google

Markt auf dem Klagesmarkt um 1910

Klagesmarkt 1910

Der Klagesmarkt ist vermutlich bereits im 14. Jahrhundert entstanden und diente hauptsächlich als Marktplatz. Von 2013 bis 2017 wurde er im Zuge des Projektes Hannover City 2020+ im südöstlichen Teil bebaut; der nordwestliche Teil wird weiterhin als Parkplatz und Wochenmarkt genutzt. Bis 2013 traditioneller Standort für gewerkschaftliche und politische Großveranstaltungen, wie dem Tag der Arbeit am 1. Mai.

Continental Hannover

Continental Limmer

Riesige Produktionshallen, Graffiti ohne Ende und Löcher im Boden: Das war das verlassene Continental Werk im Stadtteil Limmer. Lange wurde es sich selbst überlassen, doch nun geht die 1. Bauphase für die zukünftige Wasserstadt Limmer los. Auf der anderen Seite des Leineabstiegskanals in Richtung Herrenhausen lädt in den Sommermonaten das Volksbad Limmer zum baden ein. Die bestehenden alten Gebäude sind heute nur noch eine Ruine, die kein bisschen mehr an die glorreiche Zeit erinnern. Hier wurden Gummigemische von der „Hannoverschen Gummiwerke Excelsior“ hergestellt. Als Continental existiert die Firma noch heute und ist erfolgreich am Markt. Der ehemalige Schornstein auf dem Gelände steht unter Denkmalschutz und wurde 2016 im Rahmen eines Kunstprojektes zur riesigen Sonnenuhr umfunktioniert. Ob die ehemaligen Gebäude erhalten beleiben ist immer noch nicht abschließend geklärt. Sie müssen auf Schadstoffe geprüft und eventuell aufwändig saniert werden. Routen der Industriekultur: Continental Limmer Das Gelände des ehemaligen Contiwerks Limmer ist Punkt 9 des Stadttour „Linden, Leine, Limmer“ die zu Fuß, mit dem Rad oder per Bahn entlang der Leine führt (Karte Download). Die Tour beginnt an …

Garnisonkirche am Goetheplatz

Garnisonkirche am Goetheplatz

Die Garnisonkirche in der Calenberger Neustadt wurde 1896 nach Plänen des Architekten Christoph Hehl am Goetheplatz in der Calenberger Neustadt als dreischiffige Basilika im neoromanischen Stil mit Querhaus und einem zweitürmigen Westwerk errichtet. Die Standortkirche für die in Hannover stationierten Soldaten wurde 1959/60 abgebrochen. Geschichte der Kirche Nach der Annexion 1866 wurde die Stadt Hannover Hauptquartier des X. Armee-Korps der preußischen Armee und Friedensstandort eines Teils der ihm unterstellten 19. Division. Die Gottesdienste fanden zunächst in der Schlosskirche statt. Mit rund 9000 Gemeindegliedern Anfang der 1890er Jahre reichten die dortigen Kapazitäten aber nicht mehr aus. Der Fiskus entschloss sich zum Neubau einer Garnisonkirche am Goetheplatz und beauftragte den Architekten Christoph Hehl mit einem Entwurf, der auch das Selbstbewusstsein und Repräsentationsbedürfnis der Gemeinde wiederspiegeln sollte. Am 5. April 1892 wurde der Grundstein gelegt. Als preußisches Prestigeobjekt wurde ihr Bau durch Staat und Kaiser politisch und finanziell gefördert. Noch vor der Vollendung stürzte am 23. Juli 1893 der südliche Glockenturm der Westfassade ein: Für die Hannoveraner ein willkommener Anlass, über die Kirche und die sie vertretende Obrigkeit …

Das schönste Treppenhaus der Stadt

Cumberlandsche Galerie

Die Cumberlandsche Galerie in Hannover ist ein vom Architekten Otto Goetze zwischen 1883 und 1886 errichtetes Gebäude in Hannover, das die Gemäldegalerie des Herzogs von Cumberland aufnahm. Es befindet sich im Innenhof des Schauspielhauses Hannover und ist über die Prinzenstraße zugänglich. Von der ursprünglichen Gemäldegalerie ist heute lediglich das Treppenhaus erhalten. Und darin liegt auch der Charme der Galerie. Das wunderbare Treppenhaus, das seine dreiläufige Treppe mit gusseisernen Stützen und Geländern prägt, ist wahrlich eine Augenweide. Im Treppenhaus der Galerie finden nur Aufführungen statt, die ohne Kulisse und Bühnenbild auskommen, da Veränderungen an dem denkmalgeschützten Gebäude nicht zulässig sind. Die Galerie bietet wegen der begrenzten Sitzplatzzahl die Möglichkeit zur Aufführung kleinerer Theaterprojekte. Außerdem wird das Treppenhaus mit Barbereich regelmäßig als Club mit feinster DJ Musik genutzt. Nach Funk, Soul, NuJazz und vermehrt auch Electro-basierten Grooves kann meistens am Freitag das Tanzbein geschwunden werden. In der obersten Etage des nostalgischen Treppenhauses erwartet den Besucher übrigens noch eine geheimnisvoll vergitterte Rundbogentür. Einblicke in diesen Bereich hinter dem sich eine verborgene Steintreppe, die von dort in einen Technikraum …