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SPD-Ratsfraktion veröffentlicht Positionspapier zur Bebauung des Steintorplatzes

„Die Bebauung des Steintorplatzes wird die City beleben!“

Unter der Überschrift „Die Bebauung des Steintorplatzes wird die City beleben!“ hat die SPD-Ratsfraktion ein umfangreiches Positionspapier zum Thema veröffentlicht. Das Papier legt die Entwicklung der Bebauungspläne dar und setzt sich detailliert mit der Kritik daran auseinander.

Faktencheck: Steintorplatz-Bebauung

Ausgehend von dem Konzept zur Innenstadtentwicklung „Hannover City 2020+“ und dem Aufstellungsbeschluss zur Bebauung des Steintorplatzes, beides vom Rat 2010 bzw. 2009 beschlossen, benennt die SPD die Chancen, die sich aus der Steintor-Bebauung ergäben. „Wir gehen davon aus, dass die Bebauung des Steintorplatzes einerseits einen Ankerpunkt am westlichen Ende der Einkaufslagen der Georgstraße schaffen wird und dass das Vorhaben andererseits auf die benachbarten Quartiere ausstrahlen wird“, erläutert der baupolitische Sprecher Ewald Nagel. Der Investor sei vertrauenswürdig, da er bereits mit dem Kröpcke-Center und anderen Geschäftshäusern in Hannovers Innenstadt bewiesen habe, Vorhaben dieser Größenordnung realisieren zu können.

„Die Steintor-Bebauung wird die westliche Innenstadt aufwerten und beleben. Das Vorhaben steht damit in einer Reihe mit den Neubauten am Marstall und am Hohen Ufer“, so Nagel weiter. Während in den oberen Etagen Wohnraum für Studierende und Zwei-Personen-Haushalte entstehen solle, dürfte im Erdgeschoss sicherlich auch Platz sein für das Eiscafé vom Steintorplatz. Nagel führt aus: „Selbst wenn man den D-Tunnel eines Tages doch noch realisieren wollte, wäre dies weiterhin möglich. Weder die vorhandene Stadtbahn-Anlage noch der Rumpf einer U-Bahn-Station darunter wäre von der Gebäudegründung betroffen.“

Für Veranstaltungen, die bislang am Steintor stattfinden, gebe es gute Alternativstandorte, meint der baupolitische Sprecher: „Der Goseriedeplatz hat sich bereits dafür bewährt, und sowohl auf dem Opernplatz als auch auf dem Trammplatz wären Beachrugby- oder andere Turniere denkbar.“

Nach Meinung der SPD-Ratsfraktion wird das „neue Steintor“, wie es in ihrer Publikation heißt, „in vielerlei Hinsicht den westlichen Teil der Innenstadt aufwerten: als attraktiven Einkaufsstandort, als zentralen Wohnort für Studierende und Zweipersonenhaushalte und als belebten Aufenthaltsort.“

Informationsveranstaltung zur geplanten Bebauung des Steintorplatzes

Stadt organisiert Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur geplanten Bebauung des Steintorplatzes – Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen

Anlässlich der Diskussionen über die Zukunft des Steintorplatzes und die damit verbundene geplante Bebauung organisiert die Stadt am Mittwoch (17. Februar) ab 19 Uhr im Alten Rathaus (Festsaal), eine Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion (Eingang über die Köbelinger Straße). Interessierte haben die Gelegenheit, mit Stadtbaurat Uwe Bodemann und den Gästen Prof. Undine Giseke (Landschaftsarchitektin von bgmr aus Berlin und Mitglied der Jury zum Wettbewerb Hannover City 2020+), Karin Kellner (Architektin ksw , Hannover), Prof. Markus Neppl (Stadtplaner von ASTOC aus Köln und Mitglied der Jury zum Wettbewerb Steintor und Lange Laube), Martin Prenzler (City-Gemeinschaft, Hannover), Wolfgang Schneider (Vorsitzender der Architektenkammer Niedersachsen und Architekt ASP, Hannover) und Christoph Schonhoff (Landschaftsarchitekt nsp, Hannover) ins Gespräch zu kommen. Die Moderation übernimmt Mone Böcker aus Hamburg. Der Eintritt ist frei!

Hintergrundinformationen:

Ausgehend von den Planungswettbewerben und den Ergebnissen des Prozesses Hannover City 2020+ hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover den Start für ein Bebauungsplanverfahren zur Bebauung des Platzes beschlossen.

Die Planungsziele, die mit der Bebauung verfolgt werden sollen, liegen seit Montag (4. Januar) dieses Jahres im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit in der Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 aus. Alle Interessierten können die Unterlagen noch bis Mittwoch (3. Februar) von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.30 bis 18 Uhr einsehen.

Innerhalb der genannten Frist gibt es zudem die Möglichkeit, sich über die Planung und das Projekt zu informieren. Auskünfte zu den Planungszielen werden sowohl vor Ort nach Anmeldung erteilt als auch fernmündlich gegeben. Darüber hinaus können Interessierte postalisch oder per E-Mail Bedenken äußern und Anregungen geben. Diese werden nach sorgsamer Prüfung im weiteren Bebauungsplanverfahren mit einem entsprechenden Vorschlag den politischen Gremien vorgelegt.