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Blick auf dei Kreuzkirche

Hannover Wissen – Die Kreuzkirche Hannover

Das Historische Museum stellt die Kreuzkirche Hannover in der Altstadt vor. Die freie Mitarbeiterin Karo Quambusch nimmt euch mit und Ihr erfahrt Geschichte(n) zur Kirche. Zum Schluss erwartet den aufmerksamen Zuschauer noch ein Rätsel! Hannover Wissen (5) – Die KreuzkircheDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Die Kreuzkirche Hannover in der Altstadt Die Kirche ist ein kleines, fast versteckt wirkendes Kleinod im Goldenen Winkel der Altstadt. Die evangelisch-lutherische Kirche (Schloss- und Stadtkirche St. Crucis) gehört zur Marktkirchen Gemeinde, somit ist das Gemeindebüro auch erste Anlaufstelle für alle Fragen. Sie steht im Kreuzkirchenviertel in der Altstadt von Hannover neben dem Ballhofplatz. Der heutige Bau wurde 1333 als Kirche St. Spiritus et Crucis geweiht. Der Baukörper ist knapp 23 m lang und 6,5 m breit. Die Traufhöhe des Schiffes beträgt etwa 10 Meter und die Turmhöhe rund 70 m. Der mittelalterliche, ursprüngliche Turm hatte eine schlanke achteckige Spitze. Die Turmspitze der Kirche wurde 1630 bei einem Sturm zerstört und 1652/1653 auf Initiative und durch Finanzierung von Johann …

Nikolai-Kapelle

Nikolaikapelle

Die Nikolaikapelle wurde erstmals 1284 urkundlich erwähnt. Der Chorraum ist von 1325. Die Ruine steht auf dem ehemaligen St.-Nikolai-Friedhof, von dem noch zahlreiche Grabmale erhalten geblieben sind. Die Kapelle wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, die Außenmauern sind als Denkmal erhalten geblieben. Sie gilt als ältestes erhaltenes Bauwerk von Hannover. Das älteste Fachwerkhaus innerhalb der Stadt steht in der Burgstraße. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kapelle 1284 als „capella leprosorum extra muros“ (etwa: „Leprosenkapelle außerhalb der Stadtmauern von Hannover“). Damals schied die Kapelle aus dem Verbund mit der Marktkirche aus und wurde stattdessen der Pfarre zu St. Spiritus zugeordnet. Der Name „capella sancti Nycolai“ ist erstmals 1323 überliefert. Nach der Errichtung der Heilige Geist- oder Kreuzkirche 1333 ging die Kapelle in deren Obhut über. Weitberühmt war ein wundertätiges Bild des Heilands in der Kapelle. Seit dem Dreißigjährigen Krieg gilt das Bild als verschollen. Tilly hatte zwar vor der Stadt seine Zeltlager aufgeschlagen und die Stadt nicht eingenommen und geplündert. Die Kapelle mit ihrem Wunderbildnis aber lag, wie viele der heute eingemeindeten Stadtteile rund um die alte Stadt, …

Anzeiger Hochhaus

Anzeiger-Hochhaus – Hannovers erstes Hochhaus

Das Anzeiger-Hochhaus in Hannover wurde 1927–1928 im Stil des Backsteinexpressionismus nach einem Entwurf von Fritz Höger als Verlagsgebäude des Hannoverschen Anzeigers gebaut und war eines der ersten Hochhäuser im Deutschen Reich. Das markante Gebäude hat es sogar in die „Grand Tour der Moderne“ geschaffte, die bedeutende und zugängliche Gebäude zu einem Streifzug durch 100 Jahre Architekturgeschichte vorstellt. Anzeiger-Hochhaus in Hannover Bauarbeiten Mitte der 1920er JahreDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Geschichte des Anzeiger-Hochhaus Das 51 Meter hohe Gebäude mit zehn Geschossen befindet sich im Stadtteil Mitte am Steintor.  In seiner charakteristischen 12 m hohen Dachkuppel mit dem hohen Wiedererkennungswert bafand sich vor dem Krieg ein Planetarium. Als eines der wenigen Gebäude der Stadt überstand es die 88 Luftangriffe während des zweiten Weltkrieges mit geringen Schäden. Wegen seiner Grundkonstruktion als Stahlskelettbau erwies es sich als sehr Robust. Bei einem der letzten Luftangriffe brannte allerdings die Kuppel aus. In der Nachkriegszeit richtete man hier anstatt des Planetariums die „Hochhaus-Lichtspiele“ ein. Im Hochhaus wurden das Nachrichtenmagazin Der …

Fachwerkhaus Burgstraße 12

Hannover Wissen – Das älteste Fachwerkhaus Hannovers

Das älteste Haus der Stadt wird von Karo aus dem Historischen Museum Hannover in einem weiteren Video in der Altstadt vorgestellt. Hannover Wissen (9) – Das älteste Fachwerkhaus HannoversDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Das älteste Haus der Stadt steht in der Burgstraße 12. Das Vorderhaus ist von 1566 und das Hinterhaus ist sogar noch zwei Jahre älter. Deutlich älter ist nur noch die Nikolaikapelle die als Ruine erhalten geblieben ist. Sie stand allerdings vor den Toren der Stadt Hannover. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Altes Rathaus

Hannover Wissen – Das alte Rathaus

Diesmal wird das alte Rathaus vom Historische Museum Hannover  in der Reihe Hannover Wissen vorgestellt. Hannover Wissen (8) – Das alte RathausDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Geschichte Erste Gebäudeteile wurden bereits im Jahr 1410 errichtet. Danach erfuhr das Gebäude einer Vielzahl von Erweiterungen. Im Jahr 1844 fand eine Sanierung der Flügel statt. Als zum Ende des 19. Jahrhunderts das Gebäude abgerissen werden sollte, formierte sich eine Bürgerinitiative. Das Gebäude blieb letztlich verschont. Dem Architekten Conrad Wilhelm Hase gelang 1877-1891 die Herstellung des reinen Baustils aus der Zeit um 1500. Besonders sehenswert sind die gotischen Fialengiebel und der Tonfries, auf dem es allerlei Seltsames zu entdecken gibt. An der Ecke zur Schmiedestraße zum Beispiel ein Volksspiel aus dem Mittelalter das sogenannte Luderziehen, vergleichbar mit dem süddeutschen Fingerhakeln. Wer den Gegner zu sich herüberriss war der Sieger. Wer hatte die größte Kraft, wer den steifsten Nacken. Wer war der Halsstarrigste? Auf jeden Fall eines der sieben Wahrzeichen der Stadt die von wandernden Handwerksgesellen genannt werden …

Marktkirche Hannover

Hannover Wissen – Die Marktkirche

Das Historische Museum Hannover stellt mit der Marktkirche in diesem Video die Hauptkirche der Stadt vor. Hannover Wissen (7) – Die MarktkircheDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Geschichte der Marktkirche Erwähnt wird sie erstmals 1238 unter dem Namen St. Georgii, an ihrer Stelle stand bereits um 1150 ein romanischer Vorgängerbau, dessen Fundamente bei Ausgrabungen 1952 entdeckt wurden. Bereits 1340 wurden die ersten farbig verglasten Fenster fertiggestellt; von 1342 datiert die Bezeichnung als „ecclesia Sanctorum Jacobi et Georgii“. Jakobus, der im Mittelalter sehr populäre Schutzpatron der Pilger und Kaufleute (spanisch: Santiago), und der Heilige Georg, einer der 14 Nothelfer und bekannt als legendärer Drachentöter, sind die Namenspatrone der Kirche. Von 1344 ist ein Spendenaufruf an die Bürger zum Kirchenbau überliefert, 1347 begann man mit der Fundamentierung des Turms, 1349 wurde die Genehmigung zum Abriss des alten Kirchenbaus (um den herum man die neue Kirche errichtete) gegeben. Etwa 1360 gilt als Jahr der Kirchenweihe und im Jahre 1368 wurde schließlich wegen Not- und Pestzeiten und daraus …

Blick in den am Ufer der Leine unteridischen und noch immer unerforschten Gang

Hannover Wissen – Der Hanebuthgang

Karo Quambusch, freie Mitarbeiterin des Historischen Museum Hannover, stellt den Hanebuthgang vor. Der Eingang zu Hanebuths Gang befindet sich am Leineufer im Stadtteil Mitte. Am Hohen Ufer ist eine unscheinbare Pforte mit Eisenstäben davor, von der wohl kaum jemand Notiz nimmt. Hannover Wissen (6) – Der HanebuthgangDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Der mysteriöse Tunnel der unter der Stadtmauer hindurch in die Altstadt führt erhielt seinen Namen vom Raubmörder Jasper Hanebuth. Er soll dort angeblich seine Beute und manchmal auch sich selbst versteckt haben.  Der unterirdische Hanebuthgang, der einst vermutlich von der Kreuzkirche am Rande der dahinterliegenden Altstadt geradewegs zur Stadtmauer am Leineufer führte wurde im 16. Jahrhundert gebaut. Über den ursprünglichen Nutzen des  Ganges gibt es bis heute unklarheiten. Mehr über den Gang erfährt man im Film „Unter den Straßen von Hannover“ der auch regelmäßig im Apollokino gezeigt wird. Im Video ist auch die Lösung des Rätsels vom Video zur Kreuzkirche zu finden. Jasper Hanebuth Jasper Hanebuth wurde im Dreißigjährigen Krieg Söldner in …

Beginenturm und Historisches Museum

Hannover Wissen – Woher hat der Beginenturm seinen Namen?

Die freie Mitarbeiterin des Historischen Museum Hannover Susanne Ruge nimmt euch mit auf die Aussichtsplattform des Beginenturmes und erklärt es euch! Hannover Wissen (1) – Woher hat der Beginenturm seinen Namen?Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Mehr über den Beginenturm Hannover Wissen (2) – Mehr über den Beginenturm!Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Beginenturm für Kinder Hannover Wissen (3) – Beginenturm für KinderDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Geschichte des Beginenturm Der Beginenturm (früher auch Beguinenturm) ist ein denkmalgeschützter Wehrturm Am Hohen Ufer in Hannover. Der Turm wurde 1357 erstmals als „De nye Torn“ erwähnt und war Teil der Stadtbefestigung Hannover. Er wurde ursprünglich im Garten der Beginen errichtet. Der Beginenturm wurde „als letzter und stärkster Turm der Stadtmauer“ erbaut, von der sich noch Reste im Innern des Historischen Museums finden. Der bewusst gewählte Standort in Sichtweite der Burg Lauenrode am gegenüberliegenden …

Herrenhäuser Kirchweg 11

Haus Mohrmann im Herrenhäuser Kirchweg

Das Haus Mohrmann errichtete der Professor für Baukunst und Architekt Karl Mohrmann Ende des 19. Jahrhunderts für die eigene Familie als Wohnhaus an der Grenze des heutigen Stadtteils Nordstadt zu Herrenhausen. Karl Mohrmann war an der Technischen Hochschule Hannover der Nachfolger von Conrad Wilhelm Hase. Ab 1894 war er Professor für mittelalterliche Baukunst und Entwerfen öffentlicher Gebäude geworden. Er führte Hases neugotisch ausgerichtetes Unterrichtsprogramm mit einigen Änderungen fort. 1898 errichtete er ein eigenes Wohngebäude nördlich der Nienburger Straße in dem seinerzeit als „Landhausviertel“ ausgewiesenen Gebiet unweit der Herrenhäuser Gärten. Das Eckgebäude mit dem repräsentativen Turm und dem Relief-Bildnis des Bauherrn wurde bei Luftangriffen 1943 auf Hannover im Zweiten Weltkrieg beinahe zerstört. Bis heute kündet ein schwarzes Kreuz an der Beinahe-Ruine davon, dass das Gebäude seinerzeit nach Leichen durchsucht worden war. Nach dem Krieg sollte das Mohrmann-Haus eigentlich abgerissen werden. Die große Wohnungsnot hat dieses historische Gebäude zum Glück gerettet. Es wurde behelfsmäßig wieder hergerichtet. Der Turm, an dem ein Relief-Bildnis des Bauherrn zu sehen ist, wurde dabei lediglich bis zur Höhe der Dachebene wieder aufgebaut. …

ehemalige Oberpostdirektion

Ehemalige Oberpostdirektion Hannover im Zooviertel

In der Nähe von HCC mit Kuppelsaal und dem Zoo Hannover liegt im Stadtteil Zoo das eindrucksvolle Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion Hannover. Es ist ein repräsentatives Baudenkmal mit etwa 9.000 Quadratmetern. Der neoklassizistische Bau mit dem Reichsadler suchte nachdem er von der Telekom aufgegeben wurde lange einen neuen Nutzer. Aufgabe einer Oberpostdirektion war es ursprünglich, das Generalpostamt in Berlin zu entlasten. Als neue Mittelbehörde hatten sie die Verwaltung der in ihrem Bezirk arbeitenden Postanstalten, die Personalführung und das Kassenwesen zu erledigen. Der Oberpostdirektor führte die Verwaltung in dem ihm anvertrauten Bezirk selbständig und unter eigener Verantwortung. Geschichte der Oberpostdirektion Hannover Gemeinsam mit den Oberpostdirektionen Kiel, Frankfurt am Main, Kassel und Darmstadt wurde die Oberpostdirektion Hannover 1867 eingerichtet. 1911/1912 zog die Oberpostdirektionen in den Neubau Zeppelinstraße 24 um. Zur Verwaltung waren 117 Mitarbeiter notwendig. Im Zweiten Weltkrieg wurden bei einem Luftangriff auf Hannover das Treppenhaus und das Dachgeschoss im Westflügel des Verwaltungsbaus durch Sprengbomben beschädigt. Die Deutsche Bundespost nutzte das Gebäude bis es am 1. Januar 1995 die Deutsche Post AG übernahm. Am 26. April 2007 …