Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kubus

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KUBUS FREISPIEL #2 in der städtischen Galerie

Sascha Hahn reiht im Videotagebuch „Stroemen I“ Erinnerungen zufällig aneinander

Das KUBUS FREISPIEL #2 präsentiert ab 29. April Sascha Hahn. Er zeigt unter dem Titel „Stroemen I“ eine filmische Installation über das Erinnern und seine nicht-lineare Mechanik, die bis zum 7. Mai in der städtische Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2,Theodor-Lessing-Platz 2, zu sehen ist. Für das Projekt „Stroemen I“ arbeitet Hahn mit dem Komponisten Nicolas Tzortzis aus Paris zusammen. Die Eröffnung ist am Freitag (28. April) um 19 Uhr.

Grundlage für „Stroemen I“ sind Hahns Videoaufzeichnungen aus den Jahren 2006 bis 2014, die nach einem Umzug nach Berlin und auf verschiedenen Reisen entstanden sind. Nach dem Prinzip eines Videotagebuchs reihen sich Szenen aus dem privaten Freundeskreis des Künstlers, der Berliner Kunstszene, von Streifzügen durch die Stadt oder die Natur aneinander zu einem „Stream of Consciousness“. Gedreht in SW, beeinflusst von der Ästhetik des Underground-Films der 1970er und -80er Jahre entsteht ein fragmentarischer Bilderreigen – offen für die Assoziationen und Projektionen der BetrachterInnen: einzelne Personen, eine Wasserfläche, ein Feuer, urbane Szenerien, Wolken, Zweige, verschiedene Oberflächen wie Haut oder Stein, Gebäude, Werbetafeln, nächtliche Lichter, Reihen von Autos, Schiffen oder Menschen wechseln sich ab und überlagern sich. Wie auch das Erinnern keiner linearen Logik folgt, passiert vieles permanent gleichzeitig. Gesteuert werden die Bilder von einem selbstentwickelten Computerprogramm, das jeweils zufällig Sequenzen auswählt und überblendet sowie ihre jeweilige Dauer steuert. Damit generiert

sich „Stroemen I“ von Sascha Hahn permanent selbst neu. Keine Sequenz ist wiederholbar, kein Zusammentreffen von Bildern passiert zweimal. In den Überlagerungen ereignen sich immer wieder räumliche Phänomene, die nicht nur die Gesetze der Zeit sondern auch die des Raums außer Kraft setzen. Oben und unten gehen ineinander über, Szenen kippen ins Bodenlose, alles ist permanent in Bewegung, Räume öffnen und schließen sich. Daneben bilden sich immer wieder Strukturen aus, die sich überlagern und die auch ein zentrales Thema der Malerei von Sascha Hahn bilden.

Der Komponist Nicolas Tzortzis aus Paris hat für dieses Projekt eine unabhängig vom Film laufende Soundcollage entwickelt, die nach dem gleichen computergesteuerten Zufallsprinzip abläuft, das Hahn für die Bilder verwendet. Das Material besteht in erster Linie aus bearbeiteten Field Recordings und archivierten Klängen. Auch hier finden permanente Überlagerungen statt. Die ursprünglichen Quellen sind kaum zu identifizieren. Wie auch im Film geht es aber weniger um ein bewusstes Zuordnen, als vielmehr um die Erzeugung eines traumnahen Zustands zwischen Wachen und Schlafen. Die Töne und Klänge sind mal sphärisch, mal pointiert, mal ruhig, mal beschleunigt, verhalten sich zu den Bildern verstärkend und erweiternd oder störend und kontrapunktisch. Und auch hier bilden sich permanent neue Momente, die unwiederholbar sind.

Ernst Bloch hat in „Das fragmentierte Ich“ über die Recherche geschrieben: „Proust zerstückt die eigene Person in unzählige Ichs, die nichts voneinander wissen und deren Welten sich überschneiden.“ Sascha Hahn und Nicolas Tzortzis konstruieren mit „Stroemen I“ einen Raum, in dem das Publikum etwas über das Erinnern, über die Zerrissenheit des Daseins, über die Unwiederholbarkeit des Augenblicks und über die menschliche Identität als eine fragile Konstruktion des Bewusstseins erfährt.

Das neue Ausstellungsformat KUBUS FREISPIEL bietet zukünftig kurzfristigen und experimentellen Formaten einen Raum. Eine wichtige Rolle spielt auch hier ein spezifischer Umgang mit der Architektur des KUBUS.

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KUBUS-LUNCH-CONCERT: Gerhard-Streichquartett spielt Werke von Robert Schumann und Alban Berg

Die erfolgreiche Reihe KUBUS-LUNCH-CONCERTS der Nordstadt-Konzerte e.V. in der städtischen Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2, geht am Mittwoch (12. April) um 12.12 Uhr in die nächste Runde. Das Quartet Gerhard (Gerhard-Streichquartett), Barcelona, mit Lluis Castán Cochs, Violine, Judit Bardolet Vilaró, Violine, Miquel Jardá Saun, Viola, und Jesús Miralles Roger, Cello, spielt Werke von Robert Schumann und Alban Berg.

Zu Beginn des Konzerts gibt es eine Führung durch die Ausstellung „WAND DOWN – Lisa Busche, Rachel Bruns, Violett Park“. Der Eintritt kostet sechs, mit HannoverAktivPass vier Euro. Ein Brötchen ist im Eintritt inbegriffen, Getränke können erworben werden.

Zum Gerhard-Streichquartett:

Das Quartett wurde 2010 in Barcelona gegründet. Die MusikerInnen kennen sich bereits seit ihrer Kindheit und haben immer die Leidenschaft für die Musik geteilt. Sie gaben sich den Namen des katalanischen Komponisten Robert Gerhard, ein Schüler von Schönberg am Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Quartett aus der Streicherklasse von Prof. Oliver Wille, Hannover, gewann im vergangenen Jahr den 3. Preis der Irene-Steels-Wilsing-Stiftung Berlin. Sie nahmen bereits an Festivals in Basel, Bordeaux, Aix en Provence und Verbier teil.

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Städtische Galerie KUBUS profiliert sich in 2017 stärker als Zentrum der lokalen Szene

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Das Jahresprogramm der Städtischen Galerie KUBUS steht ganz im Zeichen einer noch stärkeren Profilierung als Zentrum der lokalen Szene bei einer gleichzeitigen Vernetzung und Sichtbarkeit in der überregionalen Kunstwelt. Bei der Auswahl der einzelnen Projekte und ihrer Präsentation liegt der Schwerpunkt auf Arbeiten, die auf die Architektur des Ausstellungsraumes als „White Cube“ mit seinen charakteristischen, runden Oberlichtern reagieren, sie weiterdenken und neu interpretieren.

Noch bis zum 22. Januar läuft die Ausstellung von Wolfgang Ellenrieder, Professor für Malerei an der HBK Braunschweig, der mit seinen Installationen den KUBUS in ein komplexes Gesamtkunstwerk zwischen Malerei und Architektur verwandelt hat – in einen „Kiosk des Glücks“. Wie er es schafft, Malerei und Architektur auf eine Weise zusammenzubringen, die die Wirklichkeit von Oberflächen und Materialien neu entstehen lässt, erläutert Ellenrieder ein letztes Mal am 19. Januar um 19 Uhr im Gespräch mit Giso Westing und Anne Prenzler, bei dem auch der die Ausstellung dokumentierende Katalog vorgestellt wird.

Vom 5. Februar bis zum 5. März widmet sich eine retrospektive Ausstellung mit dem Titel „Farbe Struktur Raum“ dem großen hannoverschen Konstruktivisten Herbert Aulich, der über 40 Jahre in Hannover gelebt und gewirkt hat. Zu Ehren seines 90. Geburtstags werden Malerei und Plastiken aus fünf Jahrzehnten gezeigt, darunter viele Leihgaben aus hannoverschen Sammlungen. Die aktuellen Arbeiten der letzten Jahre zeigen, dass Aulichs bildnerischer Ansatz heute so konsequent und überzeugend ist wie vor 50 Jahren.

Am 17. März eröffnet eine Ausstellung von vier Künstlerinnen, die seit acht Jahren immer wieder das Experiment des kollektiven Arbeitens wagen: Lisa Busche, Rahel Bruns und Violett Park (unter diesem Namen arbeiten Britta Ebermann und Gilta Jansen zusammen). Unter dem Titel „WAND DAWN“ planen sie für den KUBUS bis zum 17. April eine raumgreifende Installation, die von einer Strukturierung in architektonischer wie zeitlicher Hinsicht ausgeht. So wird es neben architekturbezogenen Einbauten auch Hell-Dunkel-Phasen geben. Mit ihrer Installation wollen die Künstlerinnen unter anderem das Verhältnis von Raum und Skulptur, den Umgang mit Material und die Frage, was eigentlich ein Bild, eine Skulptur, eine Installation definiert, diskutieren.

Am 27. April eröffnet dann das erste KUBUS FREISPIEL # 2 in 2017. Sascha Hahn präsentiert „Stroemen I“, eine filmische Installation, in der sich zwei disparate Bildwelten computergesteuert überlagern, so dass ständig neue Bild-Sequenzen erzeugt werden, die nur für den Augenblick bestehen und nicht wiederholbar sind. Für die eigens dafür entwickelte Soundarbeit zeichnet der französischen Komponist Nicolas Tzortzis verantwortlich. Das FREISPIEL ist bis zum 7. Mai zu sehen.

Dieses neue Format bietet zukünftig kurzfristigen und experimentellen Ausstellungen einen Raum. Eine wichtige Rolle spielt auch hier ein spezifischer Umgang mit der Architektur des KUBUS.

Die Ausstellung „Jenseits des Dokumentarischen / Beyond the Sphere of Reproduction“ zeigt vom 20. Mai bis zum 2. Juli insgesamt elf Positionen aktueller Fotografie aus China und Deutschland. Mit dabei sind Samuel Henne aus Hannover und Andreas Gefeller aus Düsseldorf. Ausgangspunkt ist eine Präsentation sechs junger Fotokünstler auf der Photo Bejing 2015/16. Für die nun beginnende Ausstellungstournee durch Städtische Galerien in Bietigheim-Bissingen, Iserlohn und Hannover wurden weitere fünf Fotografen aus China eingeladen. Thematisch geht es um Ansätze, die die Reproduktion als genuines Thema der Fotografie neu diskutieren und zum Beispiel das Prinzip der Konstruktion dagegen setzen.

Nach der Sommerpause startet das Programm mit einem weiteren FREISPIEL # 3: „4/7: Kunstwerk wechsele dich! Das andere Sammeln“ heißt es vom 12. bis zum 20. August. Unter dem Kürzel „4/7“ haben sich sechs (ursprünglich sieben) Sammlerinnen zusammengeschlossen, die seit 20 Jahren gemeinsam Kunst erwerben und untereinander austauschen. So ist eine namenhafte Sammlung hannoverscher KünstlerInnen entstanden mit Arbeiten von Marianne von Allesch, Christina Allamoda-Krahé, Edin Bajric, Angelika Berger, Hans-Jürgen Breuste, Anne Brömme, Eva Franke, Shige Fujishiro, Lilly Grote, Uwe Herrmann, Edda Hilgraf, Susanne Horst, Jaklin, Kamaschu, Stephan Kleineberg, Guido Kratz, Jorge La Guardia, Ille Lassen, Barbara Lütjen, Dietmar Lutz, Edeltraud Rath, Claire Vaton und Meike Zopf.

Anschließend zum ZINNOBER-Wochenende werden die KünstlerInnen der Ateliers in der Bettfedernfabrik mit einer Ausstellung zu Gast im KUBUS sein. AFKA e.V. feiert in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum. Am 31. August eröffnet die Ausstellung der 15 KünstlerInnen mit einem vielfältigen Rahmenprogramm, bestehend aus Live-Performances, Sound-Sessions und Workshops. Bis zum 30. September sind „20 Jahre Ateliers in der Faust“ Arbeiten von Emy Brenneke, Maya Brockhaus, Natalie Deseke, Maria Fieseler-Roschat, Vera Frese, Gina Gass, Kerstin Henschel, Michael Kiener, Dieter Kist, Bernhard Kock, Luzia Lippert, Harro Schmidt, Anja Steckling, Ilka Theurich und Hanna Wagenknecht zu sehen.

Das anschließende FREISPIEL # 4 des Formatvereins vom 13. bis zum 15. Oktober wird unter dem Titel „To be Defined“ die räumlichen und institutionellen Grenzen und Möglichkeiten des KUBUS ausloten. Dazu lädt der Formatverein aus Hannover junge KünstlerInnen zwischen Design, Gestaltung und Installation ein, die Struktur des KUBUS inhaltlich und formal neu zu definieren. Der Formatverein, eine Initiative von Hendrik Schwedt und Hardy Seiler, arbeitet an der Schnittmenge von Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Das gemeinsame Projekt von Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski befasst sich vom 28. Oktober bis zum 26. November mit dem Thema „STADT als künstlerisches Material“. Die drei Künstlerinnen verbindet ein künstlerisch-forschender Blick auf das Unbekannte im Vertrauten. Dabei geht es um spezifische Atmosphären städtischer Räume, um Momente des Dazwischen, um Vorder- und Rückseiten, um Grenzen und andere räumliche Zeichnungen, die sich im Stadtraum entwickeln lassen. Für die Ausstellung im KUBUS werden ortspezifische Arbeiten in Hannover entstehen. Verschiedene Workshops und KünstlerInnengespräche werden die Diskussion um das Thema Wahrnehmung von Stadt und urbanen Räumen ergänzen.

Zum Abschluss des Jahres wird dann Hartmut Neumann, Professor für Malerei an der HBK Braunschweig, vom 6. Dezember 2017 bis zum 28. Januar 2018 den gesamten KUBUS in Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück bespielen. In den Bildwelten von Neumann treffen natürliche und künstliche Elemente aufeinander und entwickeln nie gesehene Konglomerate, die den Bildraum neu definieren, indem sie unsere Vorstellung von Welt und Wirklichkeit immer wieder durchbrechen. Die Ausstellung in Hannover stellt erstmalig Hartmut Neumanns neue Serie zum Thema urbane Räume vor.

Die Städtische Galerie KUBUS
Theodor-Lessing-Platz 2
30159 Hannover

Führungen jeweils sonntags um 15 Uhr
Führungen für Schulklassen auf Anfrage unter kubus.artlab@posteo.de
Öffnungszeiten Di-Fr 11-18 Uhr, Sa + So 11-16 Uhr

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Weihnachtliches Kaleidoskop mit den „Hannover Grammophons“ beim KUBUS-LUNCH-CONCERT

Mit einem Reigen weihnachtlicher Musik aus unterschiedlichen Zeiten beschließen die KUBUS-LUNCH-CONCERTS am Dienstag (13. Dezember) um 12.12 Uhr in der städtischen Galerie KUBUS das Jahr 2016. Erfahren in den zahlreichen Feldern traditioneller Salonmusik stimmen die Musiker von „Hannover Grammophons“ das Publikum auf die Weihnachtszeit ein, moderne Arrangements setzen zeitgemäße Akzente. Der Eintritt kostet sechs, mit HannoverAktivPass vier Euro. Ein Brötchen ist im Eintritt inbegriffen, Getränke können erworben werden.

Im Anschluss an das Konzert gibt es eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Wolfgang Ellenrieder: Kiosk des Glücks“.

Die Reihe KUBUS-LUNCH-CONCERTS wird 2016 gefördert von der Stadt Hannover, der NDR Musikförderung, dem Stadtbezirksrat Mitte und den FreundInnen der Nordstadt-Konzerte.

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Wolfgang Ellenrieder „Kiosk des Glücks“

Städtische Galerie KUBUS und Galerie vom Zufall und vom Glück
Wolfgang Ellenrieder „Kiosk des Glücks“ (02.12.2016 bis 22.01.2017)

Eröffnung der Ausstellung am 1. Dezember um 19 Uhr, Begrüßung Reinhard Scheibe, Galerie vom Zufall und vom Glück, und Anne Prenzler, Städtische Galerie KUBUS, Einführung Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover, ab 21 Uhr KUBUS Party , Catering AlHaTi, DJ Saatchi

Führungen jeweils sonntags um 15 Uhr, Führungen für Schulklassen auf Anfrage unter kubus.artlab@posteo.de

Öffnungszeiten Di-Fr 11-18 Uhr, Sa + So 11-16 Uhr

Zur Ausstellung: Wolfgang Ellenrieder, Professor für Malerei an der HBK, inszeniert seine Installation als umgreifendes Raumkonzept, das alle Orte des Hauses einbezieht. Er kombiniert unterschiedliche Oberflächen miteinander, die häufig nicht sofort preisgeben was sie wirklich sind: Strukturdrucke, die hochwertige Materialien simulieren, Holzschnitte, die auf der Grundlage von Gebäudeelementen vor Ort entstanden sind und dreidimensionale „Farbobjekte“, die auf vorhandene Architekturelemente Bezug nehmen oder den Raum fiktiv erweitern. Der Reiz besteht darin, Texturen und Strukturen des Alltäglichen von scheinbar minderem Wert zu erzeugen und diese im Ausstellungskontext mit „echten“ Oberflächen zu kontrastieren. Der „Kiosk des Glücks“ ist also ein Ort, der die Bezüge zwischen Malerei und Raum, Original und Abbildung untersucht. Seine Oberflächen dienen als Projektionsfläche von Wünschen und Fragen nach tatsächlichen und scheinbaren Werten.

Daten und weitere Termine:

Wolfgang Ellenrieder „Kiosk des Glücks“, 02.12.2016 bis 22.01.2017, Städtische Galerie KUBUS und Galerie vom Zufall und vom Glück

1. Dezember 2016 um 19 Uhr Eröffnung der Ausstellung, Begrüßung Reinhard Scheibe, Galerie vom Zufall und vom Glück, und Anne Prenzler, Städtische Galerie KUBUS, Einführung Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover

KUBUS Party ab 21 Uhr, Catering AlHaTi, DJ Saatchi

19.01.17 um 19 Uhr Katalogrelease und Künstlergespräch mit Wolfgang Ellenrieder

13.12.16 um 12.12 Uhr KUBUS Lunch Concert, Hannover Grammophons – Weihnachtliches Kaleidoskop

Führungen durch die Ausstellung Wolfgang Ellenrieder „Kiosk des Glücks“:

jeweils sonntags um 15 Uhr, Studierende der Freien Kunst / Kunstvermittlung, HBK Braunschweig

4.12.16 Marilena Raufeisen „Mechanismen und Strukturen, Inszenierung und Spektakel“

11.12.16 Marilena Raufeisen „Mechanismen und Strukturen, Inszenierung und Spektakel“

18.12.16 Emil Schiegnitz „Material trifft Glück“

Weihnachtspause vom 24. Dezember 2016 bis 2. Januar 2017

08.01.17 Marilena Raufeisen „Mechanismen und Strukturen, Inszenierung und Spektakel“

15.01.17 Emil Schiegnitz „Material trifft Glück“

22.01.17 Emil Schiegnitz „Material trifft Glück“

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Vortrag und Diskussion zum Thema „Künstlernachlässe: zwischen Museum und Müllkippe“

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Reihe „Zu Gast im KUBUS“

Wohin mit der ganzen Kunst, die sich in den Jahren kreativen Schaffens angehäuft hat? Diese Frage stellt sich jedem bildenden Künstler früher oder später, aber auch allen, die einen Nachlass erben oder Kunst sammeln: ins Museum – oder gleich auf die Müllkippe? Beherzt greift der BBK (Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler) Hannover dieses Thema im Rahmen seiner Vortragsreihe „K++ zur Künstlerqualifizierung“ auf und lädt in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zu einer Veranstaltung in der Reihe „Zu Gast im KUBUS“ für Dienstag (20. September) um 19 Uhr in die Städtische Galerie KUBUS ein. Der Eintritt ist frei.

Werner Schaub, bildender Künstler und Bundesvorsitzender des BBK, Dr. Karin Orchard, Leiterin der grafischen Sammlung des Sprengel Museums Hannover, und Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Direktorin des Museums Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, werden in Vortrag und Gespräch das Problem beleuchten. Für die Moderation zeichnet Anne Prenzler, Leiterin Kulturförderung im Kulturbüro, verantwortlich.

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Ausschnitte aus dem Zyklus „Hämmerklavier“ und mehr beim KUBUS-LUNCH-CONCERT

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Ausschnitte aus dem Zyklus „Hämmerklavier“ und mehr gibt es beim nächsten KUBUS-LUNCH-CONCERT in der städtischen Galerie KUBUS am Mittwoch (14. September) um 12.12 Uhr mit dem Komponisten, Pianisten, Sänger und Autor Moritz Eggert aus München. Im Anschluss an das Konzert gibt es eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Forrest Stand – Waldbestand“.

Der Eintritt kostet sechs, mit HannoverAktivPass vier Euro. Ein Brötchen ist im Eintritt inbegriffen, Getränke können erworben werden.

In einem Programm mit „amerikanischem“ Schwerpunkt präsentiert sich Moritz Eggert solistisch nicht nur als Komponist und Pianist, sondern auch als Sänger. Die „Zwei Miniaturen“ entstanden für Hans Werner Henze und sind Hommagen an dessen Lieblingskomponisten Stravinsky und Bach. Bei den „Drei Mikroludien“ wird eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte karikiert („Breakfast at Tiffany’s“). In „there was a building“ nach einem Text des New Yorker Cartoon-Zeichners Ben Katchor wird ein imaginäres Gebäude von vier verschiedenen Personen besungen und in „highway 61“ der Konzertflügel in eine veritable Blues-Gitarre verwandelt. In „Hämmerklavier XI“ schließlich überführt Eggert die Idee des „Minutenstückes“ in eine neue Dimension, die der Schnelllebigkeit unserer Zeit angemessen erscheint.

Der nächste Termin der KUBUS-LUNCH-CONCERTS ist am 1. November um 12.12 Uhr.

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„Kunst umgehen“: Wahrnehmungstour für EntdeckerInnen startet vor der Galerie KUBUS

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Mit ihrer Wahrnehmungstour für EntdeckerInnen starten Anna Grunemann und Christiane Oppermann am Sonnabend (13. August) um 17 Uhr vor der Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz. Für diesen „Sculpture Transfer“, der bis 18.30 Uhr dauert, ist die Teilnahme frei.

Als kleine Wahrnehmungsschulung ist „Sculpture Transfer“ Teil des Kunstvermittlungsprogramms „Kunst umgehen“ ein alternatives Vermittlungsformat für neugierige EntdeckerInnen aller Altersstufen. Die Kunsttour lädt ein, alle Sinne zu aktivieren und die Wahrnehmung im eigenen Handeln zu prüfen und zu schulen. Auf verschiedenen Routen verspricht der künstlerisch initiierte Transfer ungewöhnliche Zugangsweisen und überraschende Annäherungen an den öffentlichen Raum und seine Kunst.

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KUBUS-LUNCH-CONCERT: „SonARTrio“ mit Werken von Medek, Landini, Schöllhorn und Piazolla

Das „SonARTrio“ spielt beim nächsten KUBUS-LUNCH-CONCERT in der städtischen Galerie KUBUS am Dienstag (10. Mai) um 12.12 Uhr. Die drei Musiker Simon Kluth, Violine, Till Marek Mannes, Akkordeon, und Benedikt Brodbeck, Violoncello, spielen Werke von T. Medek, W. Rihm, F. Landini, J. Schöllhorn und Astor Piazolla. Im Anschluss an das Konzert gibt es eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Gisela Schattenburg und Georg Seibert“.

Der Eintritt kostet sechs, mit HannoverAktivPass vier Euro. Ein Brötchen ist im Eintritt inbegriffen, Getränke können erworben werden.

Seit seiner Gründung 2012 widmet sich das „SonARTrio“ der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Mit dieser besonderen Besetzung verleihen die drei Musiker den Stimmen ihrer Zeit Ausdruck, treten zudem als Moderatoren ihrer Konzerte mit dem Publikum in Kontakt und vermitteln greifbar die Sprachen der zeitgenössischen Musik.

Bereits im Jahr nach seiner Entstehung wurde das „SonARTrio“ Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs 2013. Neben zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland entstanden auch Rundfunkaufnahmen im SWR und Deutschlandfunk. Mehrere Kompositionen wurden dem Ensemble gewidmet. (Quelle: SonARTrio)

Der nächste Termin der KUBUS-LUNCH-CONCERTS ist am 31. Mai um 12.12 Uhr.

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KUBUS: Gisela Schattenburg und Georg Seibert „Kohlezeichnungen + Stahlbausätze“

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Die 1950 in Hannover geborene Künstlerin Gisela Schattenburg bespielt zusammen mit ihrem Kollegen, dem 1939 geborenen Bildhauer Georg Seibert unter dem Titel „Kohlezeichnungen + Stahlbausätze“ vom 24. April (Eröffnung um 11.15 Uhr) bis zum 22. Mai den großen Ausstellungsraum in der Städtische Galerie KUBUS. Während Schattenburg mit ihren Werken die Wände besetzt, konzentriert sich Seibert auf den Raum. Dabei öffnen seine Bausätze und große, von der Decke hängende Folienbilder Blickachsen auf die Zeichnungen Schattenburgs, mit denen sie in einen anregenden Dialog treten.

Seiberts ästhetische Sozialisation fand im Geist des Konstruktivismus statt. Sein Lehrer war Hans Uhlmann. Davon legen seine Bausätze aus Eisen Zeugnis ab. Sie nehmen Maß an der Wirklichkeit und lösen ihre Motive, Häuser, Kirche, Tempel, Bunker, in geometrische Körper auf. Die können – nomen est omen – in unterschiedlicher Weise miteinander verbunden werden. Die Bausätze mit ihrer Suche nach einem Essentialismus der Erscheinung haben den Künstler zuerst zu seinen Rost auf Leinwand-Bildern, später zu den Folienbildern geführt, die im KUBUS gezeigt werden. Sie haben sich in gewisser Weise selbst gemalt, tragen sie doch ausschließlich die Abdrücke und Spuren der rostigen Skulpturen des Künstlers.

Die Verbindung von Kausalität und Kontingenz, die für das Werk von Georg Seibert charakteristisch ist, bestimmt auch die Kunst von Gisela Schattenburg. Dabei hat sie sich von ihren ästhetischen Ursprüngen – sie liegen in der konkreten Kunst – so weit entfernt, dass sie im gegenwärtigen Werk nicht mehr sichtbar sind.

Auch sie nimmt in gewisser Weise Maß an der Wirklichkeit. Werktitel wie „im golf von mexiko“ oder „wasser“ verweisen darauf. In der Mehrzahl handelt es sich bei ihnen jedoch um abstrakte Bezeichnungen wie „spiel der kräfte“ oder „kraft zeit raum“. Sie machen deutlich, dass es der Künstlerin weniger um die äußere Wirklichkeit geht als um die sie formende Darstellung von Energien und Triebkräften.

Um sie, die im Inneren und Verborgenen wirken, sichtbar zu machen, zeichnet Gisela Schattenburg mit Kohlestift auf Reispapier hochsensible und seismografische Partituren aus feinen und feinsten Linien. Sie schaffen ein Universum aus Licht und Schatten, Stille und Sturm, Erregung und Beruhigung, das wirkt wie ein Porträt aller möglichen Befindlichkeiten des Betrachters.

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