Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kulturzentrum Pavillon

Ottmar Liebert

Ottmar Liebert & Luna Negra – Waiting n Swan Tour

Ottmar Liebert, der gefeierte und Grammy-nominierte Gitarrenvirtuose aus Santa Fe, kommt im März mit seiner Band Luna Negra für sechs Konzerte auf Tour nach Deutschland! Tickets für die Shows in Hannover, Köln, Heidelberg, München, Berlin und Hamburg sind ab sofort im Vorverkauf! Auf seiner Tour wird Ottmar Liebert nicht nur seine beliebten Klassiker präsentieren, sondern auch Songs seines neuen Album “Waiting n Swan“, das die Songs von Bob Marley aufleben lässt.

Montag, 06.03.2017 | Beginn 20:00 Uhr

Liebert wurde bereits sechs Mal für den Grammy nominiert, seine Alben erreichten weltweit Gold- und Platinstatus und verkauften sich Millionen mal. Seine Flamenco-Kompositionen sind weltberühmt, aber er ist auch immer wieder für eine Überraschung gut! So auch auf seinem neuen Album „Waiting n Swan“ (VÖ am 23.10.2015), über das er sagt: „Reggae ist Musik mit einer internationalen Stimme und der Sound der Reggae-Ikone Bob Marley ist noch heute überall auf der Welt zu hören.“ Seine Songs sind zum internationalen Kanon geworden, sie sind sofort zu erkennen und werden innig geliebt. Für Liebert sind sie der Soundtrack seiner Jugend, Bob Marley einer seiner Helden. Mit seinem neuen Album verbindet Liebert seine Vergangenheit und seine Zukunft und zeigt, dass Reggae und der von ihm so geliebte Flamenco durchaus gemeinsame Wurzeln haben. „Ich habe eine interessante Verbindung zwischen dem Flamenco und Reggae herausgefunden“ so Liebert. „Ich nahm ein Album mit bestimmten Flamenco-Rhythmen auf, den sogenannten Tangos, und ich glaube, dass sich ihre Wurzeln eher in der Karibik als im Arabischen Bereich finden. Dabei fiel mir auf, dass diese Tangos, wie auch Reggae und Salsa, die Betonung auf dem ersten Beat vermeiden, sie hören sich auch ganz anders an als jeder andere Rhythmus im Flamenco. Wahrscheinlich haben alle diese drei Rhythmen, Tangos, Salsa und Reggae, ihre Wurzeln in Afrika.“ Dass Liebert stets gerne tief in die Materie eintaucht beweist das neue Album einmal mehr: “Waiting n Swan beinhaltet auch zwei meiner älteren Songs. Ich habe “Barcelona Nights” und “Heart Still/Beating” bereits in den 1990ern aufgenommen, aber ich wollte schon immer auch einmal Reggae-Versionen dieser Songs aufnehmen.“ Und so finden sich diese nahtlos neben dem neuen Stück “Swan” ebenso wie den neun Bob Marley Songs, die Liebert für dieses Album ausgesucht hat.


Lieberts eigene musikalische Geschichte beginnt im Alter von 11 Jahren, als er noch in Köln wohnte und Unterricht in klassischer Gitarre nahm. In einem Supermarkt entdeckte er drei Jahre später eine Flamenco-LP, und die Liebe zu dieser Musik war geboren! Mit 16 spielte ihm ein Freund den Song “Mediterranean Sundance” des Jazz-Fusion-Gitarristen Al Di Meola vor, und Liebert war verloren. “Ich bat ihn, mir das Cover zu geben, ich musste einfach wissen, wer der andere Gitarrist war! Das war natürlich Paco De Lucia, und damit war ich dem Flamenco verfallen.” 1979 zog Liebert in die USA, nach Santa Fe, wo er auch Flamenco-Musik studierte und seinen eigenen Sound suchte. Seine erste eigene Veröffentlichung, „Nouveau Flamenco“, bescherte ihm 1990 den ersten Erfolg, das Album erlangte Doppelt-Platin-Status in Amerika. Seitdem führt ihn seine musikalische Reise mit stetigem Erfolg rund um den Globus.
Nun, mit der neuesten Veröffentlichung, Waiting n Swan, schließt sich ein Kreis. Doch woher kommt der mysteriöse Titel? „Das Wort “waiting” bezieht sich natürlich auf den Song ‚Waiting in Vain’”, erklärt Liebert lächelnd, „und der Ausdruck “n Swan” ist kreolischen Ursprungs und bedeutet so viel wie ‚und so weiter‘.” Alles kommt also zu seiner Zeit. Und das Warten darauf war jedoch nicht ungeduldig, also „in vain“, sondern gereift. So wie Lieberts Entdeckungsreise zum Reggae. Im März kann man sich nun also auf interessante Konzert-Abende freuen, an denen Ottmar Liebert seinen Fans beide Musikstile in Höchstform präsentieren wird.

www.lunanegra.com

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
www.pavillon-hannover.de

"Wie finde ich jemanden wie dich, Ali?" - Babel Theater, Libanon

„Wie finde ich jemanden wie dich, Ali?“ – Babel Theater, Libanon

Eine Frau allein auf einer Bühne, sie erzählt die Geschichte ihrer Familie.

Eine Frau allein auf einer Bühne, sie erzählt die Geschichte ihrer Familie.

Arabisches Theatertreffen

Eine Frau allein auf einer Bühne, sie erzählt die Geschichte ihrer Familie. Es könnte die Geschichte einer beliebigen Familie in Palästina sein.
Ali, Ehemann, Sohn und Bruder, hat sich als »Märtyrer« in Israel getötet – für das eine große Ziel: Palästina. Seine Angehörigen bleiben ungeachtet der Unterstützung durch die palästinensische Gesellschaft mit dem Verlust allein. Einzig Suheila, Alis Schwester, verharrt nicht in Trauer und wendet allen Widerständen zum Trotz das Schicksal nach ihren Sehnsüchten. Einer palästinensischen Antigone gleich, gelingt ihr das Unmögliche: Sie gewinnt Henry Kissingers Unterstützung und verwirklicht ihren Traum, den toten Bruder nach Hause zu holen.
Eine Inszenierung über Mut, Liebe und Stärke.

In arabischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Regie: Lina Abiad

Montag, 23.01.2017 um 18:00 Uhr

+++ Die Eintrittpreise für Geflüchtete betragen 5 € +++
+++ Entrance fees for refugees are 5 € +++

الاقي زيك فين يا علي
مسرح بابل ـ لبنان

إنها قصة تحكي المجازفات الجريئة التي قامت بها سهيلة أخت الشهيد علي والتي اعتبرت امرأة امية، فيما شبّهت مأساتها الشخصية بمأساة إغريقية إذ سُمّيت أنتيجون فلسطين. كانت سهيلة قد أقسمت ألا تنام تحت أي غطاء مهما اشتدّ البرد إلى أن يحل اليوم الذي تستعيد فيه جثة شقيقها الشهيد من صقيع ثلاجة المشرحة الإسرائيلية. واقتناعاً منها بأن هنري كيسينجر وزير الخارجية الأميركي عام 1974 هو الوحيد القادر على مساعدتها ، واصلت السعي طيلة سنتين دون كلل الى ان التقت به. ونتيجة إلحاحها، تمّ نقل جثمان أخيها إلى منزله ليدفن فيما بعد وفقاً للطقوس الدينية و التقاليد العائلية .
أما علي فقد أوصى أن يدفن في القدس المدينة التي نشأ وترعرع فيهاً ، إلا أن السلطات الإسرائيلية حرمته من امنيته هذه. وفي نهاية المطاف دفن في مدينة الخليل مسقط رأسه.
بعدما إطلق سراح جثمان الشهيد علي من صقيع المشرحة الإسرائيلية و بعد دفنه في أرض أجداده، قامت أخته سهيلة بالسّماح لنفسها بالتدثر بالغطاء ليلاً كي تشعر بالدفء من جديد.
إخراج : لينا ابيض

VVK 15,20 € AK 17/9 €

Pavillon Hannover
Lister Meile 4
30161 Hannover
www.pavillon-hannover.de

Rudelsingen

Das 12. Hannoversche Rudelsingen

mit Tobias Sudhoff

Das Kultformat schon zum 12. Mal in Hannover. Als neue Aktionsform begeistert Rudelsingen immer mehr Menschen in ganz Deutschland. In lockerer Atmosphäre treffen sich Menschen jeden Alters mit und ohne Handicap und singen gemeinsam Hits und Gassenhauer von damals bis heute. Tobias Sudhoff, Pianist, Kabarettist und Entertainer, begleitet die Sangesfreudigen durch einen gemeinsamen Karaoke-Abend ohne Soloauftritte. Die Texte werden per Beamer an die Wand projiziert. Das Programm bietet von Abba über NDW und Mundorgel bis Zarah Leander eine große musikalische Vielfalt.

www.rudelsingen.de

In Kooperation mit mittendrin Hannover e.V.
www.mittendrin-hannover.de

VVK 11,90 € AK 10/8 €

Pavillon Hannover
Lister Meile 4
30161 Hannover
www.pavillon-hannover.de

Stoppok ( Rs-foto, Waldeck 2014 1207, Datum Overlay von hannover-entdecken.de, CC BY-SA 4.0 )

Stoppok mit Band – Tour 2016 „Operation 17“

Donnerstag, 24.11.2016 um 20:00 Uhr
Pavillon Hannover, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Wer einmal auf einem Konzert von ihm war, der kommt immer gerne wieder. Und wer ihn einmal für ein Konzert gebucht hat, bucht ihn auch gerne immer wieder, denn Stoppok überzeugt nicht nur musikalisch, sondern auch als Mensch und Entertainer. So beherzt und humorvoll seine Songs sind, in denen er oft der Gesellschaft den Spiegel vorhält, so kabarettistisch sind auch seine Überleitungen zwischen den Songs bei seinen Auftritten.

„Liegt es nicht auf der Hand“, singt er in einem der Songs auf seinem neuen Album „Operation 17“ wegweisend, denn liegt es nicht auf der Hand, dass ein (Lieder-)Macher wie er, auch nach seinem 60. Geburtstag noch die gleichen starken Lieder macht wie in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten? Die Kreativität des beseelten und lässigen Singer-Songwriters mit Hang zum Folk und Blues scheint unaufhaltsam. Nachts, verrät er, fallen ihm mitunter Strophe für Strophe neue Lieder ein, so dass er manchmal mehrfach aufsteht, um Songtexte zu notieren. Zur Ruhe kommt er erst, wenn er der Forderung der Lieder, geschrieben zu werden, nachgekommen ist. Er selbst meint scherzend zu seinem derzeit schier unglaublichen Output, er habe ja nicht mehr viel Zeit, um all das herauszubringen, was er noch so im Kopf und Sinn habe. Und so beschert Stoppok uns mit „Operation 17“ nun sein 17. Studio-Album, nachdem er Ende 2014 noch den Longplayer Popschutz und Anfang 2016 die dritte gemeinsame CD mit der indischen Formation Tagore & We veröffentlicht hat. Vielleicht beflügelt durch eine neue Liebe oder auch durch eine weitere Auszeichnung, mit der er unlängst einmal mehr offiziell bedacht wurde – mit dem Deutschen Weltmusikpreis „RUTH“ 2016 beim Rudolstadt-Festival für Folk, Roots und Weltmusik – geht Stoppok mit vielen neuen kraftvollen Songs, gewohnt mitreißendem Groove und vielfältigen Sounds jetzt wieder mit seiner Band auf Tour.

Begleitet von seinen bewährten Bandmusikern, lässt der Meister selbst wie immer ein reiches Sortiment an Gitarren anklingen. Nicht, wie er betont, um angeberisch zu zeigen, dass er stolzer Besitzer einer größeren Instrumentensammlung ist, die insgesamt 45 verschiedene Gitarrenmodelle umfasst, welche er alle auch spielt, sondern einfach, weil er gerne die Stücke auf den Instrumenten spielt, auf denen er sie ursprünglich komponiert hat. Außerdem erzeugt er über seine verschiedenartigen Gitarren, die natürlich alle ihren eigenen Sound haben und mitunter unterschiedlich gestimmt sind, auch eine größere klangliche Vielfalt auf seinen Konzerten. Mit fünfsaitigem Banjo, Mandoline und Waldzither erweitert Stoppok gern zudem den Klangkosmos seiner diversen elektrischen und akustischen Gitarren.

Welch brillanter Instrumentalist er ist, wird spätestens jedem klar, wenn Stoppok lustvoll seine Soli spielt. Dann wird gut nachvollziehbar, wie ehrgeizig er sich einst das Gitarrenspiel selbst beigebracht hat. Als Jugendlicher spielte er komplizierte Riffs von Jimi Hendrix oder Ten Years After nach, die er mitunter auf seinem Tonbandgerät per Hand so langsam abspulte, bis er jeden einzelnen Ton heraus gehört hatte. Die Tonfolge übte er danach so lange, bis er sie absolut einwandfrei beherrschte.

Mit der gleichen Leidenschaft, mit der Stoppok für sein neues Album nach Los Angeles geflogen ist, um Teile einiger Songs einzuspielen, präsentiert er jetzt auch sein neues Live-Programm. Ob er mit seinen anspruchsvollen Stücken, die mal mit Wah-Wah-Effekten und Hammondorgel nach kultigem Bluesrock der 1970er-Jahre klingen und mal ruhiger, nachdenklich und fast filigran angelegt sind, die Welt verbessern wird? „Man weiß es nicht“. So formuliert Stoppok es selbst im Titel einer seiner neuen Stücke, in dem er davon singt, dass man auch nicht wisse, ob der Papst nicht mit der Nonne und der Mafia im Vatikan zusammen vegan frühstücke. „Wir haben aber die Ahnung …“ heißt es darin weiter und ebenso ahnt man, dass Stoppok auf jeden Fall daran arbeitet, die Welt menschlicher zu machen. In Songs wie „Mein Herz hat damit nichts zu tun“ wägt er den oberflächlichen Stumpfsinn von Casting-Shows gegen das ab, was einen wirklich bewegt, zum Beispiel das Schicksal eines Kriegsflüchtlings. In „Wunderschöne Augen“ rät er, trotz allem Chaos die Augen immer offen zu halten, um das Schöne nicht zu übersehen. Er warnt, nicht „Planlos durch das All“ zu treiben und die gleichen Fehler zu begehen wie einst schon unsere Urgroßväter, die alles eliminierten, was sich ihnen in den Weg stellte. Auch sollte man sich keine „Märchen“ von der heilen Welt erzählen lassen, dass sich alles von allein wieder einrenke oder gar durch Gottesglauben. Doch wenn man den Karren in den Dreck gefahren habe, müsse man als letzte Konsequenz den stinkenden Fisch eben fressen, fordert Stoppok schließlich in „Friss den Fisch“.
Der steigenden Kommerzialisierung in der Gesellschaft und der damit verbundenden Massenverblödung die Stirn zu bieten und wieder mehr auf die echten Werte im Leben zu achten, ist das, wofür STOPPOK sich nach wie vor stark macht. Seine Operation 17 sozusagen. Er selbst hat immer vorgelebt, dass man mehr Erfüllung findet, wenn man nicht auf die kommerzielle Schiene aufspringt, sondern sich seine Unabhängigkeit bewahrt und damit auch seine Individualität.
Antje Hollunder

Stoppok zur anstehenden Tour:
„Wir werden selbstverständlich einiges von unserem neuen Album „Operation 17“ spielen, aber wir freuen uns natürlich auch, die alten Gassenhauer zu rocken. 
Die Besetzung ist Reggie Worthy – Bass, Wally Ingram – Percussion/Drums, Sebel – Hammond/Gitarre – für mich ist das die beste Combo, die ich mir wünschen kann und ich freue mich sehr auf die Shows und natürlich auf das beste Publikum der Welt!“

www.stoppok.com

Der klügste Mensch im Facebook – Statusmeldungen aus Syrien

Der klügste Mensch im Facebook – Statusmeldungen aus Syrien

Der klügste Mensch im Facebook – Statusmeldungen aus Syrien

Der klügste Mensch im Facebook – Statusmeldungen aus Syrien

Die theaterwerkstatt hannover präsentiert die internationalen Kooperation und Premiere von
Der klügste Mensch im Facebook – Statusmeldungen aus Syrien
Premiere am 1.10.16 um 19:30 Uhr im Pavillon Hannover

5. Januar 2012 um 1:58 – Träume verbrennen Fett. Deswegen bin ich so schlank. (52 Likes)

28. Mai 2012 um 15:03 – Jedes Mal, wenn sie sagen ›bewaffnete Banden‹, platzt ein Massengelächter aus dem Friedhof. (247 Likes)

Als bereits 2011 der „arabische Frühling“ in Syrien angekommen ist, beschließt Aboud Saeed seine eigene persönliche Revolution im Internet.

Täglich postet er in seinen Statusmeldungen Geschichten, Gedanken und Träume. Er spielt mit seiner Identität im sozialen Netzwerk und präsentiert sich als klug, witzig und poetisch.

Er macht sich zum Helden seines bitteren Alltags.

Mit: Issam Almiski (Schauspieler aus Syrien) & Salwa Nakkara (Palästinensische Schauspielerin s.a. „Junction 48“, Berlinale 2016)

Regie: Leila Semaan

nach dem gleichnamigen e-book von Aboud Saeed, erschienen im mikrotextverlag Berlin, Übersetzt von Yusuf Sabeel, Sandra Hetzl, Nik Kosmas

In englischer und arabischer Sprache, deutsche Zusammenfassungen

Weitere Aufführungen
SA 01.10. + SO 02.10. + FR 21.10. + SA 22.10. + DI 25.10. + MI 26.10. um 19:30 Uhr
DI 15.11. + MI 16.11. + DO 17.11. um 19:30 Uhr
MI 16.11. um 11:00 Uhr

http://pavillon-hannover.de/programm/theater/

5-Uhr-Club Selbsthilfe-VHS-Gesprächskreis diskutiert mit KandidatInnen für den Rat über Behindertenpolitik

Anlässlich der Kommunalwahl am 11. September hat der 5-Uhr-Club jeweils eine/n von den Parteien benannte Kandidat/in für den hannoverschen Stadtrat für Donnerstag (25. August) um 18 Uhr in den Pavillon, Lister Meile 4, eingeladen, um über Behindertenpolitik zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Der 5-Uhr-Club ist ein Selbsthilfe-VHS-Gesprächskreis, der bei sich auch Menschen mit Behinderung aus Einrichtungen und anderen Selbsthilfeorganisationen versammelt. Der 5-Uhr-Clubs für Menschen mit und ohne Behinderung bereitet die Barrierefreiheit bei ÖPNV und Stadtplanung, inklusives, Generationenübergreifendes Wohnen, Lernen unter einem Dach, Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt und die Selbstvertretung und Beteiligung behinderter Menschen in kommunalpolitischen Gremien als Themen vor. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 168-46567.

350 SchülerInnen diskutieren mit KünstlerInnen, PhilosophInnen und PolitikerInnen im Rahmen des Leibniz-Jahres 2016

Philosophische Session: Dienstag, 14.Juni, 10 Uhr bis 13 Uhr im Raschplatzpavillon

Am 14. Juni 2016 veranstalten das Fachseminar Philosophie Stadthagen, das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, das Ratsgymnasium Stadthagen und die Landeshauptstadt Hannover von 10 Uhr bis 13 Uhr im Pavillon Hannover eine philosophisch-musikalische Session unter dem Titel „Vom Leben in der besten aller möglichen Welten“.

Inhaltlich vorbereitet und durchgeführt wird die Veranstaltung von Oberstufenkursen der Fächer Philosophie sowie Werte und Normen. Seit Anfang des Jahres haben sich 350 SchülerInnen von bis zu 15 Schulen aus Hannover und anderen niedersächsischen Städten mit diesem Thema auseinandergesetzt. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Stefan Schostok.
Weitere Mitwirkende sind Philipp Bode, Philosoph (Universität Hannover), Dr. Daniela Gottschlich, Politikwissenschaftlerin und Friedensforscherin (Freie Universität Bozen-Bolzano, Italien), Dr. Ana Honnacker, Philosophin (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover), Hilal Sezgin, Philosophin und Schriftstellerin (Lüneburg), Spax, Rapper (Hannover), Gabriela König (FDP), Volker Meyer (CDU), Stefan Politze (SPD), Julia Willie Hamburg (Grüne).
Ziel dieser Veranstaltung ist es – ausgehend von dem Anspruch, in „der besten aller möglichen Welten“ zu leben – eine kritische Bestandsaufnahme für die Gegenwart vorzunehmen. Gott hätte die Welt nicht erschaffen, wenn sie nicht „unter allen möglichen die beste wäre“ (Leibniz, Theodizee). Diese berühmte Begründung von Leibniz, die Teil eines größeren metaphysischen Beweisganges ist, hatte schon Voltaire zu seiner spöttischen Kritik im „Candide“ veranlasst. SchülerInnen der Oberstufe nähern sich im Gespräch mit PhilosophInnen, aber auch über musikalische Zugänge der Frage, wie „gut“ oder „schlecht“ unsere Welt in verschiedenen Hinsichten wirklich ist. Sie versuchen damit, der alten Frage von Leibniz, allerdings ohne deren metaphysischer Beweislast, Aktualität abzugewinnen. PolitikerInnen aus dem Landtag werden im Anschluss an das Gespräch zu den von den SchülerInnen entwickelten Perspektiven auf unsere Welt Stellung nehmen.

Die Veranstalter möchten Schule, Forschung und Stadtöffentlichkeit in ein kreatives Gespräch bringen.

Ansprechpartner: Andreas Kraus, Fachseminar Philosophie Stadthagen: Kraus-Stadthagen@t-online.de
Der Veranstaltungsort ist behindertengerecht.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung (wittkamp@fiph.de) ist erforderlich.

Veranstaltet vom Fachseminar Philosophie Stadthagen, dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, dem Ratsgymnasium Stadthagen und der Landeshauptstadt Hannover

Teilnehmende Schulen:

  • Bismarckschule Hannover
  • Helene-Lange-Schule Hannover
  • Leibnizschule Hannover
  • Goetheschule Hannover
  • Hannah-Arendt-Gymnasium Barsinghausen
  • Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen
  • Ratsgymnasium Stadthagen
  • Gymnasium Ernestinum Celle
  • Neue Schule Wolfsburg
  • Max-Planck-Gymnasium Göttingen
  • Gymnasium Bad Nenndorf
  • Gymnasium Bad Gandersheim
  • Gymnasium Adolfinum Bückeburg

Mehr zum Leibniz-Jahr 2016 unter:
www.hannover.de/leibniz (u. a. das ausführliche Veranstaltungsprogramm)
www.wissen.hannover.de (Leibniz in Bild und Ton)

Theaterfestival KLATSCHMOHN im Pavillon

Theaterfestival KLATSCHMOHN mit spannenden inklusiven Theater-, Tanz- und Musikprojekten

Theaterfestival KLATSCHMOHNHannovers inklusives Vorzeigeprojekt mit einem spannenden Querschnitt inklusiver Theater-, Tanz- und Musikprojekte aus ganz Niedersachsen wird in diesem Jahr volljährig. Vom 6. bis zum 8. Juni präsentieren beim 18. Theaterfestival KLATSCHMOHN zahlreiche Gruppen aus Förderschulen, Regelschulen, heilpädagogischen Fördereinrichtungen sowie freie inklusive Gruppen ein abwechslungsreiches und lebendiges Programm für alle Altersgruppen im Kulturzentrum Pavillon. Ergreifende, lustige, begeisternde, inspirierende Szenen und Momente sowohl auf der Bühne als auch im Beiprogramm sind garantiert.

Auf dem großen Außengelände wird an den Vormittagen zum gemeinsamen Spielen, Basteln, Musizieren und Tanzen eingeladen. Leckere Speisen und Getränke, Tiere zum Streicheln, eine Schminkstation und weitere Angebote – die besondere Atmosphäre der sogenannten Zeltstadt bietet viele Möglichkeiten miteinander aktiv zu werden oder in Kontakt zu treten.

Begleitend zum Theaterfestival stellen im Foyer des Pavillon verschiedene künstlerische Initiativen in einer Ausstellung kreative Arbeiten vor. Sie bieten die Möglichkeit, sich im künstlerischen Ausdruck wahrzunehmen und zu entwickeln und sollen dazu anzuregen, aktiver und selbstbestimmter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Theaterfestival KLATSCHMOHN im PavillonKLATSCHMOHN beginnt in diesem Jahr gleichzeitig mit den Special Olympics Deutschland 2016. Am Donnerstag (9. Juni) wird passend zum Thema von 14 bis 16 Uhr auf der Olympic-Town-Bühne auf dem Nordvorplatz der HDI Arena ein kurzes KLATSCHMOHN-Programm mit Bands, Tänzen, Maskentheater und einer Cheerleadershow geboten.

Informationen zu KLATSCHMOHN:

Das Festival findet vom 6. bis 8. Juni im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, statt. Die Vormittagsvorstellungen (ab sechs Jahren) beginnen um 9.30 Uhr, die Abendvorstellungen (ab zwölf Jahren) um 19 Uhr. Plätze können unter folgender Telefonnummer reserviert werden: 2355550. Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

Weitere Informationen gibt die Projektleiterin Anja Neideck, c/o FZH Döhren, unter der Rufnummer 168-49551 oder E-Mail anja.neideck@hannover-stadt.de. Im Internet unter www.projekttheater-klatschmohn.de.

KLATSCHMOHN ist ein Kooperationsprojekt der Landeshauptstadt Hannover, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Stadtteilkulturarbeit, in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover, Fachbereich Sonderpädagogik, Fröbelschule Wunstorf, Peter-Härtling-Schule, Springe, Alice-Salomon-Schule (BBS Hannover Fachbereich Heilerziehungspflege) und dem Kulturzentrum Pavillon.

»Willkommen!?« Migration ist älter als Deutschland!

Wochen gegen RassismusInternationale Wochen gegen Rassismus

In der Landeshauptstadt Hannover und den umliegenden Städten und Gemeinden ist ein breites Bündnis aktiv, das im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus über 15 verschiedene Veranstaltungen vom 5. bis 21. März anbietet. Das diesjährige Motto lautet: Willkommen!? Migration ist älter als Deutschland!

Das Bündnis, entstanden 2010, besteht inzwischen aus vielen Organisationen: Ada und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover, Sachgebiet Politische Bildung und Sachgebiet  Schule für Erwachsene, Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen, Amadeu Antonio Stiftung, Arbeitsstelle Diversität Migration Bildung, Arbeit und Leben Niedersachsen Mitte, Bildungsverein Hannover, DGB-Region Niedersachsen-Mitte, DGB-Jugend Niedersachsen-Mitte, Friedrich Ebert Stiftung Landesbüro Niedersachsen, GEW-Kreisverbände Hannover Stadt und Hannover Land, IG-Metall Hannover, ju:an Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit, LHH Koordination Sport und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus, Pavillon Kulturzentrum Hannover, Region Hannover.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden alljährlich in Deutschland und anderen Ländern mit einer Vielzahl an Aktionen statt. Ziel der Initiatoren ist es, auf Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus aufmerksam zu machen und dagegen vorzugehen.

PROGRAMM

Samstag, 5. März, 10 bis 13 Uhr, Lindener Marktplatz  – Klagesmarkt  – Lister Meile Körtingbrunnen (Pferdekopfbrunnen)

AUFTAKTVERANSTALTUNG: STRASSENAKTIONEN  

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Montag, 7. März, 18 Uhr, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Vortrag & Diskussion: Rassismus nach Köln
Die mediale und politische Debatte und ihre (möglichen) Folgen

Der rechte Diskurs nach Köln tobt, bürgerliche Medien schließen sich dem Boulevard an, die große Koalition ist sich einig wie selten: Es soll abgeschoben und aufgerüstet werden. Klar scheint auch: Vergewaltiger sind immer die Anderen. Die Referentin Prof. Dr. Sabine Hess diskutiert mit dem Publikum folgende Fragen: Wie lässt sich die Normalisierung rechtsextremer Kultur in Politik, Medien und auf der Straße erklären? Wohin führt sie? Und wie lässt sie sich aufhalten bzw. wieder zurückdrehen?

REFERENTIN: Prof. Dr. Sabine Hess, Universität Göttingen
VERANSTALTER: Kulturzentrum Pavillon

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Dienstag, 8. März, 10.30 Uhr bis 15 Uhr, Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Hannover, Bödekerstraße 18, 30161 Hannover

Workshop: »Ein Morgen in Lampedusa« – eine szenische Lesung erproben

Vor Lampedusa versank am 3. Oktober 2013 ein Kutter mit 545 Flüchtlingen. »Ein Morgen vor Lampedusa« ist eine szenische Lesung, die sich vorstellt und die gemeinsam als Lesung erarbeitet wird. Zeugenaussagen, dokumentarisches Material und Berichte von BewohnerInnen Lampedusas werfen vielfältige Perspektiven auf diesen Morgen. Es wird die hierfür komponierte Musik von Francesco Impastato zu hören sein und die TeilnehmerInnen erlernen den Einsatz der Texte und Technik mit dem Autor Antonio Umberto Ricco und Christoph Isermann.

REFERENTEN: Antonio Umberto Ricco (Autor), Christoph Isermann
ZIELGRUPPE: DozentInnen der Erwachsenenbildung, MultiplikatorInnen
VERANSTALTER: Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB)
ANMELDUNG: Antje Schwieters E-Mail: schwieters@aewb-nds.de
KOSTEN: 39,00 Euro

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Mittwoch, 9. März, 18 Uhr, Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V., Hörsaal 132, Wielandstraße 8, 30169 Hannover

Vortrag: Geflüchtete = Naturkatastrophe???
Wie die Sprache der medialen Berichterstattung über Flucht und Migration unsere Wahrnehmung strukturiert

In der Berichterstattung über Flucht und Migration ist häufig von »Flut«, »Welle« oder »Krise« die Rede. Geflüchtete und MigrantInnen werden teils als »Asylanten« oder als »Ausländer« bezeichnet. Diese Wortwahl erscheint auf den ersten Blick sachlich, aber ist sie es auch? Wie prägt Sprache unsere Wahrnehmung und welchen Einfluss hat die Medienberichterstattung auf unsere Sicht der Themen Flucht und Migration?

REFERENTIN: Konstantina Vassiliou-Enz (Geschäftsführerin Neue deutsche Medienmacher e.V.)
VERANSTALTER: Landeshauptstadt Hannover, Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Donnerstag, 10. März, 10 bis 16 Uhr, Leibniz Universität Hannover, Schloßwender Straße 1, 30159 Hannover (Haltestelle: Königsworther Platz)

Infotag: Tag der offenen Tür – Arbeitsstelle diversitAS an der Leibniz Universität Hannover

Wie wird »Rassismus« und »Diskriminierung« im Kontext der Arbeitsstelle diversitAS an der Leibniz Universität Hannover erforscht und diskutiert? Welche Forschungsrichtungen und Projekte zum Themenfeld gibt es? Welche Stellen und Initiativen arbeiten zu diesem gesellschaftlichen Problemfeld? Am 10. März öffnet die Arbeitsstelle diversitAS die Türen, um in einem World-Café zu präsentieren, wie Forschungs- und Bildungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung wissenschaftlich aufbereitet und vermittelt werden.

VERANSTALTER: Arbeitsstelle DIVERSITÄT – MIGRATION – BILDUNG (diversitAS), Leibniz Universität Hannover, Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung

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Donnerstag, 10. März bis Samstag, 12. März, Haus der Jugend Hannover, Maschstraße 22, 30169 Hannover

Kreativ-Workshop: Aufmucken im Abendland
Rap(pen) gegen rechts

Worum gehts? Die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Zuwanderung ist von vielen widersprüchlichen Stimmungen und Gefühlen durchsetzt. Rechte, ausländerfeindliche Botschaften werden dabei immer lauter. Im Workshop wird an deinem Song zum Thema gearbeitet. Also, eigene Texte schreiben, Musik dazu gepackt und dann im Tonstudio den Song aufnehmen, das ist das Ziel der drei Tage.

ZIELGRUPPE: max. zehn Menschen zwischen 14 und 21 Jahren
REFERENTEN: Modou & Sam
VERANSTALTER: Landeshauptstadt Hannover, Koordination Sport und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
ANMELDUNG/Rückfragen per E-Mail: kai.sieben@hannover-stadt.de
TERMINE: 10.3. und 11.3., 17 bis 21 Uhr; 12.3., 14 bis 22 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Freitag, 11. und 18. März, 10 bis 16 Uhr, Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover

Workshop: Flucht und Migration

Seit der Schulgründung 1893 war die Gartenbauschule Ahlem auch ein Ort, an dem Verfolgte aus anderen Teilen Europas Asyl erhalten konnten. Ab 1933 wurde die jüdische Schule zu einem Ort, an dem sich Menschen auf eine Auswanderung vorbereiteten, um dem Nationalsozialismus zu entkommen. 1946 befindet sich auf dem Gelände zeitgleich ein Lager des Deutschen Roten Kreuzes für vertriebene Deutsche aus Osteuropa und ein Kibbuz von Überlebenden des Holocaust, die nach Palästina auswandern wollen. Anhand verschiedener Lebenswege können im Workshop unterschiedliche Rahmenbedingungen von Flucht und Migration beleuchtet und verglichen werden. Eine Verbindung zur aktuellen Situation von Flüchtlingen wird hergestellt.

VERANSTALTER: Gedenkstätte Ahlem, Region Hannover
ANMELDUNG: 0511-616-23745 oder gedenkstaette@region-hannover.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Montag, 14. März, 13 bis 17 Uhr, Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, 30159 Hannover

World-Café: Was ist Integration?

Im Rahmen einer Projektwoche haben sich die Teilnehmenden der Schule für Erwachsene dem Thema Integration aus verschiedensten Blickwinkeln genähert und sind dabei auf unterschiedlichste Fragestellungen gestoßen. Auf diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen als Bürgerin und Bürger der Stadt Hannover Antworten finden und Vorschläge entwickeln, die zu einer Integration aller in Hannover lebenden Menschen beitragen können. Begleitet wird das World-Café von einer Ausstellung, in der die Ergebnisse der Projektwoche gezeigt werden.

VERANSTALTER: Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule, Akademie für Erwachsene, Sachgebiet Schule für Erwachsene
ANMELDUNG: Kerstin.Mannschatz-Oenemli@hannover-stadt.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Montag, 14. März, 17.30 Uhr, Leibniz Universität Hannover, Schloßwender Straße 1, 30159 Hannover Haltestelle: Königsworther Platz)

Empowerment: Netzwerktreffen für jugendliche PoC

Das Projekt Ju:an der Amadeu Antonio Stiftung startet in den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit einem Netzwerktreffen für jugendliche PoC (people of colour). Das Treffen bietet den TeilnehmerInnen Raum für Austausch von alltäglichen Rassismuserfahrungen und gemeinsame Stärkung innerhalb der Bezugsgruppe (Empowerment). Zudem ist das Treffen der Kick Off für eine Empowerment-Konferenz im Herbst 2016 in Hannover.

VERANSTALTER: Amadeu Antonio Stiftung
ANMELDUNG: golschan.ahmad.haschemi@amadeu-antonio-stiftung.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Dienstag, 15. März, 20 Uhr, FES Niedersachsen, Theaterstraße 3 (Haus A, 5.OG), 30159 Hannover

Filmabend und Diskussion: »Every Face has a Name« von Magnus Gertten
Originalfassung mit englischen Untertiteln

Am 28. April 1945 legten mehrere Fähren mit Tausenden von KZ-Überlebenden im Hafen von Malmö an. Kamerateams filmten die ersten Schritte der unterernährten und misshandelten Menschen in Freiheit. 70 Jahre später sehen einige der Ankömmlinge von damals das Material zum ersten Mal. In fast magischen Augenblicken erkennen manche der Überlebenden sich oder Angehörige auf den Aufnahmen wieder. Aus namenlosen Gesichtern werden Menschen mit einer Geschichte und einem Namen. Magnus Gerttens Film wurde mit dem Preis »Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung« 2015 beim Filmfest Hamburg ausgezeichnet. Wir laden Euch herzlich ein, den Film bei Pizza und Getränken zu schauen und im Anschluss miteinander und mit uns ins Gespräch zu kommen.

REFERENTINNEN: Sophia Michaelis, Franziska Schröter, FES
ZIELGRUPPE: max. 40 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren
VERANSTALTER: Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
ANMELDUNG: niedersachsen@fes.de / die Teilnahme ist kostenfrei.

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Dienstag, 15. März, 20 Uhr, Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Filmabend und Diskussion: »WERDEN SIE DEUTSCHER« (BECOMING GERMAN) von Britt Beyer

Ein VHS-Integrationskurs und schwierige Fragen: Was ist deutscher Humor? Was bedeutet »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«? Und was ist eine »beleidigte Leberwurst«? Großes Rätselraten unter den Integrationswilligen aus 15 verschiedenen Nationen. Das Lernziel: »Integration«. In Deutschland führt der offizielle Weg dorthin über 600 Schulstunden, die die Quintessenz deutscher Geschichte, Kultur und Rechtsordnung vermitteln sollen. Vom Bestehen der Prüfung hängt viel ab. Regisseurin Britt Beyer hat ihre ProtagonistInnen zehn Monate lang begleitet. Im anschließenden Filmgespräch diskutieren wir mit Birgit Steckelberg über den Dokumentarfilm und die Situation der in Deutschland lebenden MigrantInnen.

GAST: Birgit Steckelberg, stv. Leiterin des Sachgebiets Integration der Landeshauptstadt Hannover
VERANSTALTER: DGB-Region Niedersachsen-Mitte, DGB-Jugend Niedersachsen-Mitte, GEW-Kreisverbände Hannover Stadt und Hannover Land

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Mittwoch, 16. März, 18 Uhr, IG Metall, Postkamp 12, 30159 Hannover

Diskussion: 3 mal Leben, Arbeit, Migration

Drei Kollegen aus dem Metall- und Elektrobereich stellen ihre Erfahrungen mit der deutschen Willkommenskultur vor. Gut oder schlecht empfangen wurden alle drei, unabhängig, ob sie wegen einer Arbeitsstelle oder wegen der Liebe in die Bundesrepublik gekommen waren oder hier geborene und aufgewachsene Kinder von sogenannten GastarbeiterInnen sind. Geschichten von helfenden Händen und integrations(un)willigen Deutschen treffen auf aktuelle Diskussionen um Asylgesetz und »Einwanderungswellen«.

VERANSTALTER: IG Metall Hannover, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Mitte

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Mittwoch, 16. März, 18.30 Uhr, VHS Hannover (Saal), Burgstraße 14, 30159 Hannover

Brandanschläge und Willkommenskultur: Sozialpsychologische Überlegungen zur aktuellen Gemengelage deutscher Gefühle

Ressentimentgetriebene Einstellungen, die zuvor nur der extremen Rechten als politisch-subkulturellem Milieu zugerechnet worden waren, erleben ihr Öffentlich-Werden in Form großer Demonstrationen (PEGIDA etc.), Parteineugründungen (AfD) und erschreckender Umfrageergebnisse. Zugleich existiert neben den Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und dem Massensterben im Mittelmeer auch der Versuch in der Bevölkerung, eine »Willkommenskultur« zu leben. Wie ist der Zusammenhang von Positionen der extremen Rechten und der »Mitte der Gesellschaft« zu erklären? Gibt es eine Verbindung zwischen dem Erstarken rassistischer Ressentiments und demjenigen Deutschlands als Großmacht? Wie ist das Verhältnis von Fremdenfeindlichkeit und Willkommenskultur zu fassen?

VERANSTALTER: Ada- und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover, Sachgebiet Politische Bildung
REFERENT: Sebastian Winter, Universität Bielefeld Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF)
MODERATION: Prof. Dr. Rolf Pohl, Leibniz Universität Hannover

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Montag, 21. März, 18 Uhr, Eisfabrik, Seilerstr. 15F, 30171 Hannover

Lesung, Inputreferat und Diskussion: »Hate Speech« ist keine Meinungsfreiheit
Hasskommentare als neue Strategie der rechten Bewegung 

Nicht nur bekennend rechtsextreme User nutzen das Internet, um andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung zu diskriminieren und zu beleidigen. In der Anonymität fühlen sich Kommentatoren zu unsäglichen Aussagen hingerissen. Die Kommentarspalten, Facebook und Twitter sind voll von sogenanntem »Hate Speech« (Hasskommentaren). Caroline Paeßens gibt einen Einblick in die neue Strategie der rechten Bewegung und zeigt auf, welche Gegenmaßnahmen alle Social Media-NutzerInnen ergreifen können, um sich aktiv auch im Netz gegen Hasskommentare zu stellen. Die Beatpoeten präsentieren die schillerndsten Kommentare von PEGIDA über AfD bis HoGeSa aus ihrem Programm »Beatpoeten lesen deutsche Verhältnisse«.

VERANSTALTER: Bildungsverein Hannover
Kooperation: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt Braunschweig (ARUG) und der Eisfabrik Hannover
GÄSTE: Beatpoeten, Caroline Paeßens, ARUG
MODERATION: Jörg Smotlacha (langeleine media)

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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16. Februar bis 13. März, 10 bis 16 Uhr, Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover

Workshop: Antiziganismus

Antiziganismus hat eine ähnlich lange Geschichte wie Antisemitismus und wirkt sich ähnlich destruktiv auf die Betroffenen aus. Im Workshop wird die Struktur des antiziganistischen Ressentiments beleuchtet und analysiert. In Übungen wird die Wirkungsweise erfahrbar. Verfolgung und Vernichtung von Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus können anhand der Inhalte der Sonderausstellung und der Ahlemer Dauerausstellung erforscht werden. Aktuelle Verbreitung und Auswirkungen des Antiziganismus auf Roma in Deutschland und Europa werden im Workshop verdeutlicht. Dieser Workshop im Rahmen der Sonderausstellung »Von Auschwitz in den Harz« in der Gedenkstätte Ahlem umfasst ca. sechs Zeitstunden (10 bis 16 Uhr) und kann dienstags, mittwochs und donnerstags während der Laufzeit der Sonderausstellung (16.02. bis 13.03.16) gebucht werden.

VERANSTALTER: Gedenkstätte Ahlem, Region Hannover
ANMELDUNG: Telefon 0511-616-23745 oder E-Mail: gedenkstaett@region-hannover.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei.