Alle Artikel mit dem Schlagwort: Volkshochschule

VHS-Hannover

Joachim Eitel liest aus seinen Büchern „Mut zur Feigheit“ und „Japanische Abwege“

Joachim Eitel, der beruflich viel in Japan war, faszinierte das Land so sehr, dass er seine Erfahrungen und Erlebnisse des zehnjährigen Aufenthaltes und die Reaktorkatastrophen von Fukushima im 2013 erschienenen Debütroman „Japanische Abwege“ verarbeitete. Sein Roman „Mut zur Feigheit“ von 2017 handelt vom Schicksal eines in Japan geborenen Wehrmachtssoldaten. Aus beiden Büchern liest Eitel am Montag (8. Mai) um 19.30 Uhr im Großen Saal der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14. Im Anschluss lädt er das Publikum zur Diskussion ein. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt fünf Euro.

Zu den Romanen:

„Mut zur Feigheit“ ist eine bewegende Suche nach der eigenen Identität wie sie nur der Zweite Weltkrieg hervorbringen konnte. Über 60 Jahre nach Kriegsende löst Elisabeth Stelker das Rätsel um den ihr unbekannten Vater. Sie reist bis nach Hiroshima, um herauszufinden, was vor ihrer Geburt 1945 geschehen war. Sie rekonstruiert die Kriegsjahre ihrer Mutter Gretel und des in Japan geborenen Wehrmachtssoldaten Karl-Georg Moosheim.

Historisch korrekt wird dabei ein wenig bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkrieges beleuchtet: Japans Wettlauf mit den USA um den Bau der ersten Atombombe.

„Japanische Abwege“ erzählt von deutsch-japanischen Paarbeziehungen, von Träumen und Stolpersteinen. „Was man vergessen hat, scheint nie stattgefunden zu haben. Was man aber vergessen muss, hinterlässt tiefe Wunden.“ Dieses Fazit zieht Martin Brandlau nach seinem siebenjährigen Japanaufenthalt, bei dem privat nicht immer alles so glatt gelaufen ist wie beruflich. „Japanische Abwege“ erzählt seine Geschichte und gibt tiefe Einblicke in das Japan der Gegenwart.

Zum Autor Joachim Eitel:

Jahrgang 1965, erlernte aus beruflichen Gründen Anfang der 1990er-Jahre die japanische Sprache. Erlebnisse seines zehnjährigen Japanaufenthaltes und die Reaktorkatastrophe von Fukushima verarbeitete er 2013 im Debütroman „Japanische Abwege“.

Sein 2017 erschienener Roman „Mut zur Feigheit“ handelt vom Schicksal eines in Japan geborenen Wehrmachtssoldaten.

VHS-Hannover

Ausstellung „Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) zeigt in Kooperation mit dem Netzwerk Erinnerung und Zukunft vom 25. April bis zum 22. Mai 2017 die Wanderausstellung „Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945“. Zur Eröffnung am Dienstag (25. April), 18.30 Uhr, im Foyer der VHS, Burgstraße 14, spricht Kulturdezernent Harald Härke ein Grußwort. Die Ausstellung wurde konzipiert von der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Zur Ausstellung:

In den letzten Kriegswochen eskalierten die NS-Verbrechen – nun nicht mehr im vermeintlichen fernen „Osten“, sondern inmitten der deutschen Gesellschaft. Anfang April 1945, als sich von Westen her die US-Armee näherte, räumte die SS das KZ Mittelbau-Dora im Harz. In aller Hast verlud sie 40.000 Häftlinge in Viehwaggons oder trieb sie zu Fuß Richtung Norden. Etwa die Hälfte der Transporte endete im KZ Bergen-Belsen. Tausende Häftlinge, die die Befreiung schon vor Augen hatten, wurden während der Todesmärsche ermordet. Nach dem Krieg bemühten sich die Alliierten, die während der Todesmärsche begangenen Verbrechen aufzuklären. Die meisten Deutschen hingegen lehnten eine Auseinandersetzung mit dem Thema ab. Die Ausstellung verdeutlicht das Ausmaß der Gewalt während der Todesmärsche und zeigt, dass die Verbrechen in aller Öffentlichkeit begangen wurden. Zudem thematisiert sie das „Kasernenlager“ in Bergen-Hohne, das im April zur Unterbringung der Häftlinge aus Mittelbau-Dora als Nebenlager des KZ Bergen-Belsen genutzt wurde.

Zum Begleitprogramm:

2. Mai 2017 (Dienstag), 18.30 Uhr

Haus der VHS, Saal
Vortrag „Steinwürfe, Beschimpfungen und zugestecktes Brot – Verhaltensweisen der deutschen Bevölkerung gegenüber Gefangenen aus dem KZ Limmer“.
Referent ist Dr. Sebastian Winter.

9. Mai 2017 (Dienstag), 18.30 Uhr

Haus der VHS, Saal
Vortrag „Zur Errichtung der Stelen für die Todesmärsche – Mittelbau-Dora – Harzdurchquerung: Erfahrungen der Gedenkkultur“.
Referent ist Dr. Friedhart Knolle, Spurensuche Harzregion e.V.

16. Mai 2017 (Dienstag), 18.30 Uhr

Haus der VHS, Saal
Vortrag „Der Todesmarsch von Hannover nach Bergen-Belsen: Geschehen und Gedenken.
Referenten sind Rudolf Gutte, Wolfgang Schwenzer und Horst Dralle.

VHS-Hannover

Vortrag „Importiert oder hausgemacht? Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei“

Veranstaltungsreihe „Lust auf Türkei?“ der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

Zu einem Vortrag zum Thema „Importiert oder hausgemacht? Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei“ lädt die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) am Mittwoch (26. April) um 18.30 Uhr in ihr Haus in der Burgstraße 14 ein. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Lust auf Türkei?“ vom 16. Februar bis zum 15. Juni dieses Jahres. Referentin ist Dr. Corry Guttstadt, Autorin, Historikerin und Turkologin aus Hamburg.

Zum Vortrag:

Für die Mehrheit der türkischen Bevölkerung besteht kein Zweifel an der offiziellen Geschichtsschreibung. Demzufolge haben Juden im Osmanischen Reich und in der Türkischen Republik gleichberechtigt gelebt und tun das heute noch. Weit verbreitet ist auch die Wahrnehmung, die Türkei habe während des Holocaust viele Juden gerettet. Von Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart könne deshalb in der Türkei nicht die Rede sein. Dabei waren und sind auch Juden als Nichtmuslime sowohl im Osmanischen Reich als auch in der modernen Türkei vielfacher Diskriminierung und Entrechtung ausgesetzt. Seit der Republikgründung 1923 bis in die Gegenwart bedient sich die Homogenisierungspolitik in der Türkei zunehmend auch des Antisemitismus. Der Vortrag befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Türkei, insbesondere den weitverbreiteten Verschwörungstheorien. Als roter Faden dient dabei die Frage, ob es sich bei dem Antisemitismus in der Türkei um eine importierte oder hausgemachte Ideologie handelt.

VHS-Hannover

Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei

Für die Mehrheit der türkischen Bevölkerung besteht kein Zweifel an der offiziellen Geschichtsschreibung. Dem zufolge haben Juden im Osmanischen Reich und in der Türkischen Republik gleichberechtigt gelebt und tun das heute noch. Weitverbreitet ist auch die Wahrneh­mung, die Türkei habe während des Holocaust viele Juden gerettet. Von Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart könne deshalb in der Türkei nicht die Rede sein. Dabei waren und sind auch Juden als Nichtmuslime sowohl im Osmanischen Reich als auch in der modernen Türkei vielfacher Diskriminierung und Entrechtung ausge­setzt. Seit der Republikgründung 1923 bis in die Gegenwart bedient sich die Homogenisierungspolitik in der Türkei zunehmend auch des Antisemitismus.

Der Vortrag befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Türkei, insbesondere den weitverbreiteten Verschwörungstheorien. Als roter Faden dient dabei die Frage, ob es sich bei dem Antisemitismus in der Türkei um eine importierte oder hausgemachte Ideologie handelt.

Referentin: Dr. Corry Guttstadt
Autorin, Historikerin und Turkologin, Hamburg

26. April 18.30 Uhr VHS Hannover (Saal), Burgstr. 14, 30159 Hannover

Wir sind das Volk

Wir sind das Volk

Zur Sozialpsychologie des aktuellen POPULISMUS

Eine Veranstaltungsreihe der VHS-Hannover mit der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie und dem Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover

Weltweit ist ein rasantes Anwachsen rechtspopulistischer Strömungen zu verzeichnen. Was aber ist eigentlich „Populismus“, wie entsteht und wie „funktioniert“ er, welche Folgen hat er für diejenigen Bevölkerungsgruppen, die zu seinen bevorzugten Angriffszielen gehören und wie kann im Alltag populistischer Rhetorik wirkungsvoll begegnet werden? Diesen Fragen wird die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie (www.agpolpsy.de) und dem Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover (www.ish.uni-hannover.de) in einer Vortragsreihe im Frühjahrsemester 2017 nachgehen. Begleitet wird die Veranstaltungen von einem dreiteiligen Argumentationstrainings-Seminar.

Veranstaltungsflyer zur VHS-Reihe – Populismus: Wir sind das Volk

Wie wirkt Populismus?
Zur Massenpsychologie völkischer Propaganda
Dienstag, 18. April 2017 um 18.30 Uhr

Männliche Vorherrschaft und völkischer Nationalismus.
Eine soziologische und psychoanalytischsozialpsychologische Perspektive
Mittwoch, 24. Mai 2017 um 18.30 Uhr

Die „erwachsene Nation“ und ihre Feinde
Mittwoch, 28. Juni 2017 um 18.30 Uhr

Geflüchtete Kinder und Jugendliche.
Pädagogisches Arbeiten im sequentiell traumatischen Prozess
Mittwoch, 5. Juli 2017 um 18.30 Uhr

VHS-Hannover

Filmvorführung: „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover noch bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Im Begleitprogramm der Ausstellung steht am Donnerstag (30. März) von 17 bis 20 Uhr der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ im Haus der VHS auf dem Programm.

Der Film handelt von den Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich und einem französischen Filmpreis, dem César, als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Die Einführung in den Film übernimmt Felix Kostrzewa – Projektleiter des Utopianale Filmfestivals Hannover.

Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532FRX8 per E-Mail bei der VHS unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 0511 168 – 4 47 03 wird gebeten. Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es im Internet unter www.klimawochen.de.

VHS-Hannover

VHS hat Tagesfahrt mit dem Bus nach Hamburg im Programm

Noch Plätze frei – Anmeldeschluss 20. März

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet am 9. April 2017 (Sonntag) eine eintägige Studienfahrt nach Hamburg an. Abfahrt ist um 7.30 Uhr ab ZOB Hannover und um 7.50 Uhr ab Parkplatz Schulzentrum Langenhagen.

Mit dem Reisebus geht es für maximal 30 TeilnehmerInnen zunächst in das Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg. An dieser Stelle schuf Albert Ballin, Namenspatron des Museums, eine Zufluchtsstätte für die Millionen Auswanderer aus Europa vor ihrer Reise in die Neue Welt. Nach einem Einführungsvortrag folgt die individuelle Besichtigung des Museums. Anschließend gibt es eine Mittagspause im Café des Museums und Auswahl zwischen mehreren „hamburgtypischen“ Gerichten.

Nach dem Mittagessen spazieren die TeilnehmerInnen in Begleitung eines Stadtführers durch die historische Speicherstadt und die moderne HafenCity, mit der erst kürzlich eröffneten Elbphilharmonie als besonderes Highlight.

Die Speicherstadt erlangte im 19. Jahrhundert als Handelszentrum weltweiten Ruhm. Zu den wichtigsten Waren zählten Gewürze, Kaffee und Orientteppiche. Zum Ausklang steht ein Kaffeemuseum auf dem Programm. Der Kaffee und der Handel mit den Bohnen hat für Hamburg seit mehr als 150 Jahren eine besondere Bedeutung. Bis heute ist die Hansestadt wichtigster Kaffeeumschlagplatz Europas. Nach einer Führung durch das Museum wird eine Röstung vorgeführt, danach können sich alle mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen stärken.

Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Besuch Auswanderermuseum, Eintritt und Vortrag
  • Mittagessen (Tellergericht)
  • zweistündige Reiseleitung für Besichtigung Speicherstadt und Hafencity
  • Kaffee satt und Kuchen in einer Kaffeerösterei
  • Reisebegleitung ab und bis Hannover und Langenhagen

Die Teilnahme kostet 99 Euro pro Person.

Um Anmeldung wird bis zum 20. März 2017 gebeten unter der Telefonnummer 7307 9703, Shirin Schikowsky, VHS Langenhagen. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 168-43944 bei Arzu Altug, VHS Hannover.

Klimawandel

Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“

Klimawandel

Klimawandel

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover vom 8. März bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie Sonnabend von 9 bis 14 Uhr.

Die Ausstellung wird am 8. März (Mittwoch) um 17 Uhr mit dem Vortrag „Leben im Klimawandel – Hannover passt sich an“ eröffnet. Diplom-Geograph Dirk Schmidt, Umweltplanung und –management im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover, erläutert im Theodor-Lessing-Saal der VHS die Anpassungsstrategien der Stadt.

Zur Ausstellung:

Das Klima ändert sich weltweit, es wird im Durchschnitt wärmer. Hauptursache für die globale Erwärmung ist die Freisetzung des Treibhausgases CO2. 2011 produzierten die Industriestaaten, in denen rund 20 Prozent der Menschen leben, 42 Prozent der globalen CO2-Emmissionen, die Entwicklungsländer, in denen 80 Prozent der Menschen leben, 55 Prozent. Die Verantwortlichkeit für den Klimawandel ist also sehr ungleich verteilt. Die Auswirkungen machen jedoch nicht vor Landesgrenzen halt.

Die Ausstellung umfasst 30 Tafeln und gibt dem Klimawandel ein persönliches Gesicht. 24 KlimazeugInnen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa berichten über die für sie bereits heute spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele mit Hintergründen und länderspezifischen Informationen. Schautafeln zu lokalen Klimaschutzmaßnahmen der Landeshauptstadt Hannover runden die Ausstellung ab.

Für Schulen:

Die Ausstellung ist für weiterführende Schulen geeignet. Arbeitsblätter stehen im Internet unter www.klimawochen.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort gibt es auch weitere Informationen zur Ausstellung, zum Begleitprogramm und die Broschüre zu den Ausstellungsinhalten.

Begleitprogramm:

13. März (Montag) und 3. April (Montag) 2017, 14 bis 17.30 Uhr

Klimatouren mit dem Pedelec.

Interessierte haben die Möglichkeit, selbst klimaschonend mobil zu sein und dabei Wissenswertes über alternative Energien zu erfahren. Start und Ziel: Pedelec-Café, Bismarckstraße 2. Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Niedersachsen e.V. (VCD) und Stattreisen Hannover e.V.

14. März 2017 (Dienstag), 14.15 bis 17.45 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Fortbildung für LehrerInnen: „Klimawandel – der lässt mich kalt“.

Wie können Lehrkräfte es schaffen, ihre SchülerInnen für die Auseinandersetzung mit dem Thema zu begeistern? Wie können entsprechende Angebote im Unterricht gestaltet werden, damit Wissen über den Klimawandel aufgebaut und zu einem klimaschonenden Handeln motiviert wird? Angesprochen sind Lehrkräfte aus Schulen im Stadtgebiet der Sekundarstufen I und II sowie der Berufsbildenden Schulen. Referent ist Eckhard Steinmüller, JANUN e.V.

16. März 2017 (Donnerstag), 14 bis 18 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Saatgutbörse „Säen Sie sich das mal an!“

Das Team des Vermehrungsgartens Hannover unter der Leitung von Kornelia Stock informiert über seine Arbeit, regt zum Mitmachen an und gibt schon gewonnenes Saatgut gegen eine Anerkennungsgebühr an Interessierte weiter. Mit freundlicher Unterstützung des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen werden zwei Filme gezeigt: „Der Saatgarten, neue Chance für alte Sorten“ und „Verbotenes Gemüse“.

22. März (Mittwoch), 17 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Vortrag „Klimawandel und globale Auswirkungen“.

Thema sind Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels aus globaler Sicht und Aktivitäten der Klima-Bündnis-Städte, unter anderem die Vorstellung der Kampagne „Gutes Leben ist einfach“. Zielgruppe sind Umwelt- und Entwicklungsinitiativen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und andere im Klimaschutz Aktive. Es spricht Silke Lunnebach vom Klima-Bündnis e.V.

30. März 2017 (Donnerstag), 17 bis 20 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Filmbeitrag „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“.

Ein Film über die Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million ZuschauerInnen in Frankreich und einem César als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Einführung und Begleitung durch Felix Kostrzewa, Projektleiter des Utopianale Filmfestivals Hannover.

4. April 2017 (Dienstag), 17.30 bis 18.30 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Online-Vorlesung „Klimawandel und seine Folgen“.

Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert (von zu Hause) zu erweitern. Die Präsentation des kostenfreien Online-Kurses richtet sich an StudentInnen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und alle Interessierten. Es spricht Tina Harms, Referentin Digitale Bildung beim WWF Deutschland.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Um Anmeldung per Mail an aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 168-45359 oder 168-44703 wird gebeten.

VHS-Hannover

Flirtkurs 50+

Für Menschen über 50 hat die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) den Flirtkurs 50+ im Angebot. Der Kurs beginnt am 10. März (Freitag) und findet an drei Terminen jeweils von 16 bis 18.15 Uhr im Haus der VHS, Burgstraße 14, statt.

Angesprochen sind alle, die Lust darauf haben, sich selbst und andere mit offenen Sinnen wahrzunehmen und die Gefühle auszukosten, die beim „zwischenmenschlichen Prickeln“ entstehen: Spaß und gute Laune, ein gehobenes Selbstwertgefühl, eine attraktivere Ausstrahlung und vieles mehr.

Die Teilnahme kostet 37,30 Euro. Ausführliche Informationen gibt es bei Ulrike Ernst von der VHS unter der Telefonnummer 168-46567 oder im Internet unter www.vhs-hannover.de.

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Veranstaltungsreihe: „Lust auf Türkei?“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) lädt unter dem Titel „Lust auf Türkei?“ von Mitte Februar bis Mitte Juni 2017 zu einer Vortragsreihe ein.

Start ist am 16. Februar (Donnerstag) um 18.30 Uhr im Theodor-Lessing-Saal der VHS, Burgstraße 14. Die Politologin Dr. Gülistan Gürbey vom Otto-Suhr-Institut Berlin spricht unter dem Titel „Erdogans ‚neue‘ Türkei“. Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Umgestaltung der Türkei nach Prämissen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seiner regierenden Partei AKP. Auf der Grundlage von Zielen, Interessen, politischen Inhalten und Mitteln erfolgt eine Bestandsaufnahme. Dabei werden Elemente der Kontinuität und die neuen Komponenten der Türkei unter Staatspräsident Erdogan herausgestellt und es wird ein Ausblick hinsichtlich der demokratiepolitischen Entwicklung gegeben.

Der Eintritt ist frei.

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