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Garnisonkirche am Goetheplatz

Garnisonkirche am Goetheplatz

Die Garnisonkirche in der Calenberger Neustadt wurde 1896 nach Plänen des Architekten Christoph Hehl am Goetheplatz in der Calenberger Neustadt als dreischiffige Basilika im neoromanischen Stil mit Querhaus und einem zweitürmigen Westwerk errichtet. Die Standortkirche für die in Hannover stationierten Soldaten wurde 1959/60 abgebrochen. Geschichte der Kirche Nach der Annexion 1866 wurde die Stadt Hannover Hauptquartier des X. Armee-Korps der preußischen Armee und Friedensstandort eines Teils der ihm unterstellten 19. Division. Die Gottesdienste fanden zunächst in der Schlosskirche statt. Mit rund 9000 Gemeindegliedern Anfang der 1890er Jahre reichten die dortigen Kapazitäten aber nicht mehr aus. Der Fiskus entschloss sich zum Neubau einer Garnisonkirche am Goetheplatz und beauftragte den Architekten Christoph Hehl mit einem Entwurf, der auch das Selbstbewusstsein und Repräsentationsbedürfnis der Gemeinde wiederspiegeln sollte. Am 5. April 1892 wurde der Grundstein gelegt. Als preußisches Prestigeobjekt wurde ihr Bau durch Staat und Kaiser politisch und finanziell gefördert. Noch vor der Vollendung stürzte am 23. Juli 1893 der südliche Glockenturm der Westfassade ein: Für die Hannoveraner ein willkommener Anlass, über die Kirche und die sie vertretende Obrigkeit …

Opernball 2019

Opernball 2019

Der Opernball Hannover findet seit über 25 Jahren unter einem jährlich wechselnden Motto in der Staatsoper Hannover statt. Das gesamte Opernhaus wird für zwei Abende entsprechend umgestaltet und über 4.400 Besucher können so in eine eigens geschaffene Welt eintauchen. 2019 hieß das Motto am 1. und 2. März »Roaring Twenties«. Das Opernhaus in Hannovers Stadtmitte wurde zur Zeitmaschine und vesetzte die besucher in die 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts und in eine schillernde Epoche, die mal als »golden«, mal als »verrückt«, auf jeden Fall aber als laut und brüllend, eben als »roaring« im kollektiven historischen Gedächtnis abgespeichert wurde. www.opernball-hannover.de

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof

Scillablüte auf dem Lindener Bergfriedhof

Jedes Jahr im Frühjahr verwandelt sich der Lindener Bergfriedhof rund um den Küchengartenpavillon in ein bleues Blütenmeer. Der sibirische Blaustern hat sich in den letzten Jahren über das gesamte Gelände des Friedhofs ausgebreitet und markiert mit der Blüte den Frühlingsanfang auf dem höchsten Punkt im Stadtteil Linden. https://www.linden-entdecken.de/4847/scilla-bluetenfest-auf-dem-lindener-berg/

Cumberlandsche Galerie

Cumberlandsche Galerie

Die Cumberlandsche Galerie in Hannover ist ein vom Architekten Otto Goetze zwischen 1883 und 1886 errichtetes Gebäude in Hannover, das die Gemäldegalerie des Herzogs von Cumberland aufnahm. Es befindet sich im Innenhof des Schauspielhauses Hannover und ist über die Prinzenstraße zugänglich. Von der ursprünglichen Gemäldegalerie ist heute lediglich das Treppenhaus erhalten. Wikipedia Schauspielhaus Hannover

Flughafen Hannover

Flughafen Hannover

Der Flughafen Hannover-Langenhagen (Hannover Airport) ist der größte Flughafen und das wichtigste internationale Drehkreuz des Landes Niedersachsen. Er nahm im Jahr 2016 bei den Passagierzahlen Platz 9 auf der Liste der Verkehrsflughäfen Deutschlands ein. Der Flughafen Hannover ist Norddeutschlands führender Flughafen im Tourismus-Luftverkehr und die Heimatbasis von TUIfly. Für den Frachtbereich ist der Flughafen ein Drehkreuz von TNT Express und Deutschlands größter Nachtluftpoststandort. Von 1957 bis 1990 fand auf dem Gelände des Flughafens Hannover die Luftfahrtschau statt. Die erste Luftfahrt-Sonderschau war 1957 ein Bestandteil der Hannover-Messe. Die Luftfahrtschau entwickelte sich zu einer eigenständigen Veranstaltung mit über 200.000 Besuchern, die ab 1960 alle zwei Jahre als Deutsche Luftfahrtschau stattfand. Ab 1978 firmierte sie als Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Bis zu 300 Aussteller aus 30 Ländern präsentierten Neuheiten aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt. Die ILA wurde die drittgrößte europäische Luftfahrtausstellung nach Farnborough in England und Le Bourget in Frankreich. Auf dem Flughafen landete am 22. April 1972 zum ersten Mal eine Concorde auf deutschem Boden als die British Aircraft Corporation anlässlich der ILA den …

Sonnenuhr im Berggarten Herrenhausen

Sonnenuhr im Berggarten Herrenhausen

Der Berggarten liegt nördlich des Großen Gartens auf der anderen Seite der Herrenhäuser Straße. Er ist einer der ältesten botanischen Gärten in Deutschland. Der Garten wurde 1666 von Herzog Johann Friedrich als Küchengarten für den Gemüseanbau angelegt. Als Standort diente ein abgetragener Sandberg nördlich des Herrenhäuser Schlosses. Kurfürstin Sophie wandelte den Berggarten in einen Garten für exotische Gewächse um, wofür 1686 ein Gewächshaus entstand. Neben der Zucht exotischer Gewächse diente der Garten als Experimentierfeld für die Anzucht südländischer Pflanzen. Dieses Experiment scheiterte zwar bei der Reiszucht, gelang aber mit der Zucht von Tabak und Maulbeerbäumen. So wurden ab 1706 die Seidenraupen der Königlichen Seidenraupenmanufaktur in Hameln mit Herrenhäuser Maulbeerbaumblättern ernährt. Langfristig lohnte sich diese Zucht jedoch nicht. In den Schauhäusern und Themengärten des Berggartens sind gegenwärtig 11.000 verschiedene Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen zu finden, darunter die größte Orchideensammlung Europas. https://de.wikipedia.org/wiki/Berggarten

Goldener Leibniz Keks

Leibniz Keks

Brezelmänner von Georg Herting am Verwaltungsgebäude von Bahlsen an der Podbielskistraße im Stadtteil List mit dem Leibniz-Keks, der im Januar 2013 vom „Krümelmonster“ entwendet wurde. Bahlsen nannte 1891 seine Kekse mit Buttergeschmack (Butter-Cakes) nach dem langjährigen hannoverschen Hofbibliothekar und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Dieser hatte seinerzeit nach einem haltbaren Produkt zur Verpflegung der Soldaten gesucht und war auf Zwieback gestoßen. Der Werbeslogan für die Butterkekse lautete 1898: „Was ißt die Menschheit unterwegs? Na selbstverständlich Leibniz Cakes!“ Aufgrund fehlender Englischkenntnisse sprachen viele Kunden das Wort Cakes jedoch deutsch („Ka-kes“) aus, sodass Bahlsen die Schreibweise später in Keks änderte. Im Jahr 1911 wurde das von Bahlsen verwendete Wort Kekse als Übersetzung für das englische Cakes in den Duden aufgenommen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bahlsen

Herrenhäuser Allee

Herrenhäuser Allee

Die Herrenhäuser Allee ist eine vierreihige Allee aus Linden im hannoverschen Stadtteil Nordstadt. Sie befindet sich im Georgengarten und führt in gerader Linie mit einer Länge von rund zwei Kilometern vom Königsworther Platz auf den Bibliothekspavillon im Berggarten zu. Am (heutigen) Königsworther Platz gabelte sich ursprünglich die Straße nach Nienburg mit zwei älteren Alleen: Der südliche Weg führte durch die Masch zum Jägerhof (heutiger Straßenname: Jägerstraße), der nördliche entlang einer zweimal abgeknickten Allee auf dem Maschrand (heute teilweise die Nienburger Straße). Zwischen diesen beiden Wegen schuf der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für die hannoverschen Herzoge 1726/27 die Herrenhäuser Allee als sichtbare Verbindung zwischen dem Leineschloss in der Stadt und der seinerzeit in den Flussauen der Leine isolierten Sommerresidenz im Großen Garten. https://de.wikipedia.org/wiki/Herrenh%C3%A4user_Allee

Straßenbahnhaltestelle Steintor, von Alessandro Mendini gestaltet im Rahmen des Kunstprojektes BUSSTOPS, an der Kurt-Schumacher-Straße

Haltestelle Steintor

Straßenbahnhaltestelle Steintor, von Alessandro Mendini gestaltet im Rahmen des Kunstprojektes BUSSTOPS, an der Kurt-Schumacher-Straße. Seit 2019 dient die Haltestelle nur noch als Haltepunkt für mehrere Buslinien. BUSSTOPS in Hannover ist ein Kunstprojekt mit zwölf halboffenen Wartehäuschen für Stadtbahnen und Stadtbusse der üstra. Es war Teil eines Projektes zu Kunst im öffentlichen Raum zwischen 1990 und 1994 und entstand auf Initiative der Stiftung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der üstra und Toto-Lotto Niedersachsen. Ausgeführt wurde das Design-Projekt von international renommierten Architekten und Designern. Der Auftrag an die Künstler lautete, Kunst als außergewöhnlichen Teil einer gewöhnlichen Dienstleistung zu schaffen. https://de.wikipedia.org/wiki/BUSSTOPS