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Hohes Ufer Hannover

Hohes Ufer in Hannover? Namensgeber der Stadt, vielleicht. Top Flohmarktlokation, bestimmt. Eine der schönsten Stellen der Stadt, mit Sicherheit!

Das heutige Hannover entstand aus einer mittelalterlichen Siedlung an einer hochwassergeschützten Stelle am Leineufer. Dieser Standort gab der späteren Stadt Hannover vermutlich ihren Namen – Honovere = „(Am) hohen Ufer“ –, was aber umstritten ist (siehe Namensgebung). In der Nähe gab es durch die nur 500 m breite Leineniederung und einen Werder eine Möglichkeit, die Leine an einer seichten Furt zu überqueren. Dort kreuzten sich zwei Fernstraßen. Auch heute trägt die Straße, die an dieser Stelle parallel zur Leine verläuft, noch so.

Wikipedia

Hohes Ufer

Blick Richtung Goethestraße entlang der Leine

Die Uferpromenade zieht sich in etwa von der Goethestraße bis zum Landtag neben dem Leineschloß. Am Friederikenplatz stand bis in die 60er Jahre die prächtige Flusswasserkunst. Leider eine der vielen Bausünden der Stadt Hannover, dass dieses Gebäude der autogerechten Stadt geopfert wurde.

Hier lässt es sich schön an der Leine entlang bummeln. Vorbei an jahrhundertealten Bauwerken wie der 1737 errichteten Marstallbrücke am Marstallplatz über das Marstalltor von 1714 mit dem Wappen des hannoversch-englischen Königs Georg I. bis zum 1357 errichteten Beginenturm. Der einzige noch vollständig erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung wurde im Laufe der Jahrhunderte als Gefängnis, Torflager, Wohnung, Künstleratelier und bis vor einigen Jahren sogar als Kneipe genutzt. Heute gehört er zum Historischen Museum Hannover.

Am Abend ist die Flaniermeile eine der Top Locations um den Sonnenuntergang zu genießen. Jeden Samstag ist hier Hannovers Flohmarktlokation Nr. 1 zu finden. Auf beiden Uferseiten der Leine sind unzählige Stände mit allem was das Second Hand Herz begehrt auf dem Flohmarkt Hannover zu finden.

Auf der Altstadtseite sind die Volkshochschule und das Historische Museum mit dem markanten Beginenturm angesiedelt. In Planung ist die Leinewelle, eine stehende Welle die zur sportlichen Betätigung einladen soll und das Ufer sicherlich noch attraktiver machen wird.

Das Leibnizufer auf der Seite zur Calenberger Neustadt ist leider weit weniger einladend. Mit 6 Fahrspuren für den Autoverkehr ausgebaut gehört es zum Cityring um die Innenstadt. Vom Friderikenplatz bis zum Königsworther Platz zieht sich hier die Skulpturenmeile entlang. Bekanntestes Exponat sind die Nanas von Niki de St. Phalle.

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Bildquellen:

  • Hohes Ufer: www.hannover-entdecken.de